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 Betreff des Beitrags: Siebenwind Kurier - Ausgabe 2
BeitragVerfasst: 2.12.15, 21:30 
Einsiedler
Einsiedler

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Versteckter Inhalt bzw. Spoiler :
Diese Ausgabe des Siebenwind Kuriers findet man ausgehängt recht zentral in Falkensee und Brandenstein. Zudem sind einige weitere Exemplare im Umlauf auf der Insel, hier und dort*

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Ausgabe 2 - Sekar 26 n.H.

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1. Verlust der Baronsburg an Cortan


Am zweiten Tage des Sekar fiel die Burg, die dem Baron von Morgenthau als Festung und Heimstatt diente, in die Gewalt des Feindes unter cortanischem Banner. Scheinbar sind die Truppen des Banners Morgenthau gänzlich oder zumindest zu großem Teil von einem Tag auf den anderen plötzlich abgezogen und haben die Burg unbewacht hinterlassen. Der Feind muss diesen Moment genutzt haben, um sich der Burg zu bemächtigen, dies wurde sogleich von tapferen Soldaten des Banners und dem ehemaligen Marschall bemerkt. Auf den Zinnen des Tors wartete ein in blutroter Tunika und edles Rüstzeug gekleideter Mann auf die Truppen, dessen ganzes Gebaren und Auftreten von hohem und wohl auch adeligem Stand kündete, vermutlich handelt es sich um den sogenannten Kommandanten, dem neuen Anführer der Truppen Cortans.

Es gelang dem Feind zwei Gefangene zu nehmen ob des Schocks ob der unerwarteten Einnahme der Burg, eine Novizin Xans und einen Anwärter des Bellumordens. Zuerst war der Kommandant der Cortaner willens beide Gefangene freizulassen, doch scheint es mit dem Ventuspriester Lazalantin durchgegangen zu sein, denn jener verlor die Kontrolle über einen Sturm seines wechselhaften Herrens und dieser Sturm fegte über den Hof der Burg und fällte einige Cortaner. In der Unordung gelang es dem letzten Gefangenen zu fliehen, doch wurden dabei der ehemalige Marschall und zwei weitere Recken von Pfeilen getroffen und blieben nur durch ein Wunder der Viere am Leben. Der Kommandant hatte vor dem wütenden Sturm gefordert, dass endlich der Kanzler sich zu einem Gespräch mit ihm treffe, welches ihm bisher wohl verweigert wurde, doch was für Forderungen er nun nach diesem Angriff auf sein Leben stellt, ist noch ungewiss. Einzig klar ist, dass sich mit dem Verlust der Burg des Barons eine weitere Front in diesem unübersichtlichem Krieg aufzutun scheint, so kurz vor dem Dunkeltief. Wie es zum Abzug der Morgenthauer Soldaten gekommen ist, bleibt am Tage des Falls der Burg noch offen, doch wohl ist nur der Kanzler in der Lage, diesen Truppen zu Befehlen.

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2. Machtkämpfe im Lehen, Entlassung des Marschalls und ein Gespräch mit dem Kanzler


[blocksatz]Wäre dies noch der Siebenwind Bote, würde an dieser Stelle eine getreue Aufzeichnung eines Gespräches mit dem neuen Lehenskanzler, Erynnion Comari, stehen, der etwas von seiner wertvollen Zeit für ein Gespräch opferte. Doch stattdessen werde ich diese Gelegenheit hier nutzen, um anhand jenes Gespräches nachzuverfolgen, welch Machtkampf in den letzten Tagen und Wochen das Geschehen in den obersten Riegen dieser Insel bestimmte.

Der derzeitige Kanzler verdankt sein Amt den Stimmen der Vögte aus Brandenstein, Seeberg, Falkensee und Dunquell. Nach seinen eigenen Worten wurde er gewählt, da es Toran Dur, der offensichtliche Favorit in der Wahl, sich nicht die Mühe gemacht hatte, die Vögte aufzusuchen und ihnen seine Vorstellungen von der Zukunft der Insel zu erläutern. Kanzler Comari stellt seine Führung ganz unter das Banner der Einheit, der Zusammenarbeit und der Eigenständigkeit der Provinzen auf der Insel. Er ist gewillt auch jenen Völkern Einfluss auf der Insel zuzugestehen, die die Götter in anderer Weise verehren oder eigenen Göttern folgen. All die Privilegien und Freiheiten der Provinzen über ihre eigenen Dinge zu entscheiden sollen unangetastet bleiben.

Toran Dur dagegen hatte andere Pläne zum Wohle der Insel. Er war in Gespräche zwischen dem Magierturm und der Kirche eingebunden, die die Ausrufung einer neuen Inquisition auf der Insel zum Zwecke hatten. Er war gewillt, die Kassen und Schatullen der Provinzen notfalls mit Nachdruck zu öffnen, um das Lehensbanner anständig auszustatten und die Kosten des Krieges durch die Vögte schultern zu lassen. Er war ein Mann der Armee, der bereit war, eine Stadt im Dunkeltief dem Feinde zu opfern, um dessen Kräfte in der Besetzung zu binden und dort mit aller Gewalt einen entscheidenden Sieg zu erringen, anstatt an unzähligen Fronten gleichzeitig zu kämpfen und jede Siedlung für sich zu verteidigen. Das brachte ihm die Stimmen der Kirche und des Magierturms ein. Kurzum, er hätte das Gesicht der Insel stark verändert, möglicherweise zum Nachteile der Vögte aus Seeberg und Brandenstein.

In den letzten Tagen gab es einigen unausgesprochenen Zwist in den obersten Riegen dieser Insel, nicht nur was die Rolle der Vögte und der Eigenständigkeit der Provinzen anging. Toran Dur klagte an, dass die Vögte nicht ihren Verpflichtungen nachgekommen sind, das Banner mit ausreichend Mitteln auszustatten, obwohl jede Stadt auf Millionen von Dukaten sitzen soll. Die Vögte fürchteten wohl um ihre weitrechenden Privilegien, sollte der Marschall zum Kanzler gewählt werden und möglicherweise mag sie auch die Furcht vor einer Inquisition getrieben haben. Angeblich gab es auch Zwist darüber, dass sich sowohl die Rittergarde als auch die graue Garde nicht der Auflösung in den Reihen des neuen Lehensbanners beugen wollten.

Zu den ersten Handlungen des neuen Kanzlers gehörte es, ein Lehensgericht zu gründen, dessen Aufgabe die Prüfung von Urteilen, Gesetzen und Eiden ist. Die Gründund untergeordneter Provinzgerichte ist angedacht. Eine der ersten Urteile des Lehensgerichtes erging gegen den Freien Aulus, einem Spion für die schwarze Akademie laut der Begründung, über den das Gericht allein ohne Einbeziehung der Kirche ein Urteil sprach. Auserwählt als Lehensrichter wurde der Bruder des neuen Kanzlers, der Graumagier Quendan Comari, der damit dem Befehl des Marschalls im Banner entzogen wurde. Ebenfalls aus dem Banner schieden die Vogtin Ruatha und ihre Kämmerin aus, die damit nicht mehr an Eide der Folgsamkeit gegenüber dem Marschall gebunden waren.

In den letzten Tagen wurde dann schließlich der Marschall Toran Dur ehrenhaft aus dem Banner entlassen, bisher noch ohne öffentliche Verkündung. Zudem sprach der Kanzler von einer Neuordnung des Banners, damit sich jenes mehr der Sicherung der Siedlungen und Provinzen widmet, anstatt dem Feldlager am Wall. Nach seinen eigenen Worten wird der Krieg gegen Cortan nicht an einer hölzernen Pallisade entschieden, sondern an den festen Mauern einer der Städte Siebenwinds. Die Einberufung einer Inquisition ist nun nicht mehr im Gespräch.

Unzweifelhaft ist, dass der Kanzler sehr früh damit begonnen hat, enge Vertraue um sich zu scharren und mit Ämtern und anderen Würden auszustatten. Sein Bruder ist der neue Lehensrichter, die Kämmerin von Brandenstein nun für das ganze Lehen verantwortlich und wohl wird Marion Comari seine Vizekanzlerin ob dem Mangel an weiteren Kandidaten. Kirche und Magierturm, die ihm die Stimmen bei der Wahl verweigerten, erhielten noch keine weiteren Privilegien, doch beabsichtigt er das Vertrauen der Orden und des Magistrats und der anderen Erzmagier zu gewinnen.

Oft wurden Zweifel an seiner Wahl geäußert ob seiner Unerfahrenheit auf der Insel. Zum Zeitpunkt seiner Ernennung noch Novize, ist er nun zu einem Adepten aufgestiegen. Dem Kurier gegenüber erwähnte er, dass er in der Tat ein Magister aus dem Mahnmal in Yota, einer der größten Schulen des grauen Zweiges, ist und dass er nach der Anerkennung dieses Titels hier strebt. Doch bisher scheint dem Magistrat ein solcher Antrag noch nicht vorzuliegen. Einem Mitglied des Magistrats zu Folge könnte der derzeitige Adeptus Comari versucht haben, diese Anerkennung am Magistrat vorbei bei der Leitung der Akademie, der Freifrau Nhergas zu erringen. Ob dies tatsächlich der Fall ist, ob die Freifrau noch über seine Erhebung zum Magister grübelt oder ob er wohlmöglich sogar ihr Urteil und ihre Prüfungen zu einer solchen Ernennung nicht bestanden hat, ist unbekannt.


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3. Geschnappt: Hauptmann der Blutgarde und ein schwarzmagischer Spion


Dem tapferen Lehensbanner ist es gelungen, die Insel ein Stück weit sicher zu machen, hat sie doch einen der Vordenker des cortanischen Feldzugs auf dieser Insel festgesetzt. Der Hauptmann der Blutgarde aus der düsteren Stadt nahe dem alten Südfall ist hinter Schloss und Riegeln und erwartet sein gerechtes Urteil. Jener Blutgarde wird nachgesagt, verantwortlich hinter allerlei Übergriffen in der letzten Zeit zu sein und auch den gescheiterten Verrat von Lucius Aldorn verantwortet zu haben. Es ist zu hoffen, dass ohne ihren Hauptmann der Feind fortan kopflos bleibt und ohne seine gerissene Schläue es dem Lehensbanner leichter wird, gegen die falsche Grafschaft vorzugehen.

Über einen Spion, der im Auftrag der Schwarzmagier um den verdorbenen Hexer Valkun unsere Städte und die Reihen rechtschaffener Bürger und Streiter des Lichts ausspähte, wurde bereit ein Urteil durch unseren neuen Lehensrichter gesprochen. Für diese schändlichen Verbrechen, die das Wohl der Insel in große Gefahr brachten und an der Ordnung der Götter und Krone rütteln wollten, erlegte das Lehensgericht dem Freien Aulus die Bußstrafe von vierundfünfzigtausend Dukaten auf. Doch heißt es, bei diesem Urteilsspruch hätte die Kirche nicht mitgewirkt, sodass dem Verräter Aulus noch das Gericht vor den Vieren bevorsteht.

Der Kurier erwartet täglich die Verkündung der anstehenden Hinrichtung des Hauptmanns, sobald er in der hochnotpeinlichen Befragung alle Verbrechen gestanden und allerlei Geheimnisse verraten hat. Ob entweder der Hauptmann, der Verräter Aulus oder auch beide gemeinsam hinter den feigen Giftfallen stecken, die die Stadt Falkensee seit Wochen heimsuchen, ist noch nicht bekannt. Inzwischen wurden einige Handzettel gefunden, laut denen Kairodun einen neuen Hauptmann namens Khalid ernannt hat, der die Garde in Reichsgarde umbenannt hat und nach Rekruten sucht. Dieser Hauptmann gibt sich als Endophali aus, doch das ist vielleicht eine Finte der düsteren Stadt, um Verdächtigungen gegenüber dem Volk aus dem Südreich zu streuen.


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4. Derzeitige Lage im Krieg zwischen Cortan und Galadon auf der Insel Siebenwind


Zweck dieses Teils des Kuriers soll es sein, einen Abriss über die derzeitige Lage im Krieg auf der Insel zu geben und den Verlauf der Front, die geschlagenen Schlachten und die derzeitigen Fortschritte auf dem Pfad zum Sieg über Cortan zu beschreiben.

Die cortanischen Truppen bestehen derzeit aus vier unterschiedlichen Teilen, da wäre einmal der Kern der Expedition, die der falsche König nach Siebenwind geschickt hat und der aus Soldaten und Magiern unter dem himmelsblauen Banner Cortans besteht. Jene Truppen wurden in der Vergangenheit von Gilia Stein von Ardenberg angeführt, doch nach allerlei Niederlagen scheint ein anderer Kommandant die Führung über diese Truppen übernommen zu haben. Jener Kommandant versuchte schon mehrmals unserer Lehensführung Boten zukommen zu lassen, doch zu weitreichenden Gesprächen scheint es nicht gekommen zu sein. Jene Truppen haben Stellung in einer alten Befestigung südlich vom Sumpf in der Nähe des ehemaligen Südfalls bezogen und behausen gemeinsam mit finsteren Bestien und verdorbenen Elementargeistern diese Festung.

Zu den Verbündeten Cortans gehört ein Söldnertrupp, der sich selbst Bund der Klinge ruft. Es scheint, als wären unter diesen Söldnern auch allerlei Attentäter und wer weiss wieviele von ihnen aus den Schatten die Insel auskundschaften. Bezogen haben diese Söldner ein Lager in der Öde östlich vom Falkenwall und ihr Anführer ruft sich selbst Mortagon. Obwohl man glauben sollte, die Söldner würden alleine dem Ruf von Dukaten folgen, beschäftigen sie sich mit verbotenenen schwarzen Künsten wie der Erweckung von Untoten und dämonischen Bestien. Ob sie diese verbotenen Praktiken mit nach Siebenwind brauchten oder das verbotene Wissen erst hier erlernt haben, um die großen Verluste in ihren Reichen in den ersten Kriegswochen aufzufüllen, ist noch nicht geklärt.

Weiterhin gelang es Cortan wohl, die Unterstützung der Piraten im Norden der Insel zu kaufen, sodass jene auszogen, den Nordpass zu besetzten. Selbst diese Piraten haben mindestens ein Dutzend Magier in ihren Reihen, ganz zu schweigen von all den Matrosen und einigen Schiffen. Weiter zu den Verbündeten Cortans zählt die falsche Grafschaft Kairodun, das selbsternannte Lehen der Diener des Namenlosen im Süde der Insel unter der Herrschaft eines falschen Grafen und fest in der Hand der sogenannten Blutgarde, dem Zirkel um den Hexer Valkun und der vandrischen gefallenen Bruderschaft der Tardukai.


Bisher wurden schon einige Schlachten im Krieg mit Cortan geschlagen. In den ersten Wochen des Krieges besetzten die Cortaner den verlassenen Falkenwall und verweigerten Dienern der Kirche oder der Krone den Durchlass. Nach einiger Zeit wurde offenbar, wie verdorben die Ansinnen der Cortaner waren und dass die Insel sich ohne jedes Zögern auf die Seite des einzig wahren Königs stellen musste.

Nach einigen Scharmünzeln war der erste größere Angriff die versuchte Einnahme Falkensees durch die Cortaner. Die Tore wurden ihnen dabei durch den Verrat von Lucius Aldorn und Richald Ehrenschild geöffnet, die sich beide als Diener des Namenlosen offenbarten und ihrer Garde befohlen, nicht einzugreifen. Doch den vereinten Streitern des Lichts gelang es durch ein Portal von Toran Dur in die Stadt zu gelangen und die Cortaner alle zu erschlagen und zu vertreiben. Nach diesem Sieg beschloss die Insel gemeinsam das zweite Lehensbanner zu gründen.

Die hohen Verluste Cortans beim Verrat in Finsterwangen überzeugten die Führung des neuen Lehensbanners einen direkten Angriff auf ihren Vorposten südlich des Sumps zu wagen. Viele Cortaner fielen unter dem Ansturm, doch hatte man nicht damit gerechnet, dass die Truppen des falschen Königs ihre gelichteten Reihen mit bösen Geistern, verdorbenen Elementaren und dämonischen Bestien auffüllen würden. Zudem rückten während der Schlacht auch noch die Truppen aus dem nahen Kairodun an und konnten das Lehensbanner zum Rückzug in einen Festungsturm zwingen. Den Magiern unter den Streitern gelang es zwar mit großer Mühe rettende Portale zu öffnen, doch in der Unordnung des Rückzugs konnten die Truppen Cortan mehrere Gefangene machen, darunter den Marschall Toran Dur. Glücklicherweise wurde der Marschall später wieder befreit, ausgetauscht oder freigelassen, die näheren Umstände sind nicht bekannt.

Währenddessen hatten die Söldner der Klinge ein weiteres Lager im Süden von Falkensee erobert, das einmal einigen verstoßenen Nortraven als Heimat diente. In der letzten Ausgabe des Kuriers war zu lesen, wie dieses Lager erobert und die Söldner vertrieben wurden, doch scheint es, als hätte es Cortan in den letzten Wochen wieder gewagt, das Lager dort neu aufzubauen und zu verstärken. Einen weiteren Sieg erlang das Lehensbanner, als es den Falkenwall wieder einnehmen konnte, der von den Cortanern, so schien es, in der Zwischenzeit zu großem Teil wieder verlassen wurde.

Also kämpft, so kurz vor dem Dunkeltief, der hilgoradtreue Teil der Insel an drei Fronten zur gleichen Zeit. Im Norden gegen die Truppen der Piraten, im Süden gegen Cortan und seine Verbündeten und im Osten in der Öde gegen die Söldner der Klinge. Die Führung des Banners hatte Pläne noch vor dem Dunkeltief an der Front im Norden den Sieg davon zu tragen, doch der erste Angriff auf die Piraten wurde erfolglos niedergerungen, als Toran Dur die Truppen des Banners durch ein Portal auf die Anhöhe des Nordpasses brachte. Noch ist aber noch nichts entschieden, denn an jenem Vorstoß haben sich so einige tapfere Krieger und Streiter außerhalb des Lehensbanners noch nicht beteiligt: Kein Comari war zu sehen, kein Ritter in den Farben seines Ordens und auch dein Diener Bellums in seinem Ornat. Gemeinsam aber jedoch ist die Insel gewiss in der Lage, die Piratenbrut vernichtend zu schlagen.


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5. Feuer in Falkensee


Vor etwa zwei Wochen wurde in Falkensee am Haus Nummer 12 ein Brand gelegt. Noch Unbekannte warfen brennbare Tränke gegen die Mauern und verschwanden, ehe die ersten Rufe nach Feuer erklangen. Einige herbeigeeilte Helfern konnten den Brand schnell löschen, sodass nur einige Russspuren an der Wand des Haus blieben.

Während des Brands bestand niemals Gefahr für Leib und Leben, denn das Haus, eigentlich angemietet von der Familie Arragar, war bereits vor einigen Tagen zurück an die Stadt Falkensee gegangen und stand leer. War es also ein verärgerter Vormieter, der hier seinem Zorn freien Lauf lies? Ein weggestoßener Liebhaber? Oder haben irgendwelche Schurken damit ein Zeichen an die Familie Arragar schicken wollen, denn dieser Familie wird doch seit langem nachgesagt, sie wären ein Teil der verbogenen Unterwelt von Dieben und Verbrechern auf dieser Insel.




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6. Was die Straße derzeit spricht


Über die Familie Comari
"Schlimm, überall nur diese Vettternwirtschaft. Wie weit ist es mit dieser Insel nur gekommen?" - A. Gropp
"Familien sind doch das größte Geschenk auf Tare. Ein Sohn vorne im Laden an der Türe, zwei Töchter nähen alle Kleider, die Großmutter kümmert sich um die Auftragsbücher und ich muss keinem von diesen Faulpelzen Lohn bezahlen." - Schneidermeister Goldblatt

Zum Verlauf des Krieges:
"So langsam werden mir die Fronten zuviel, das ganze ist doch nicht mehr zu durchblicken, mir gehen schon die Farben aus!" - Ein Kartograph
"Eine Neuordnung des Banners, vielleicht noch mehr Orken und Nortraven in Uniform und mehr Einfluss und Respekt vor den fremden Rassen? Es wird endlich einmal Zeit, dass auf dieser Insel nicht nur rechtschaffene viergläubige blonde Galadonier das Sagen haben!" - EIn Endophali
"Kaum einen Monat im Amt und schon hat er das Banner fast alle Offiziere ausbluten lassen, den Marschall und letzten Magier in Uniform entlassen und vielleicht den Abzug des Banners Morgentaus aus der Baronsburg befohlen. " - J. B.

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Zum Schluss: In eigener Sache


Der Kurier ist weiterhin auf der Suche nach Schreibern, auch solche die nur unregelmäßig etwas zu Papier bringen wollen. Ebenso fanden sich noch keine Hetzbriefe oder Todesdrohungen in unserem Briefkasten über der Taverne zum silbernen Falken, was mich recht erstaunt. Zudem ist diese Ausgabe voller offener Fragen, was wirklich hinter den verschlossenen Türen für Machtkämpfe vor sich gehen, ob der ehemalige Marschall nun wirklich seinen Hut zieht und sich aus dem Spiel zurückzieht und viele Ungereimtheiten um den Fall der Burg Morgentau. Eine Person alleine kann aber nicht all jenen offenen Fäden folgen und es war mir wichtiger, früh von all diesen Dingen und dem Fall der Burg zu berichten, als jetzt noch Wochen den hohen Herren und Damen hinterherzurennen.


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