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 Betreff des Beitrags: [IG] Von den Tugenden
BeitragVerfasst: 27.09.19, 20:05 
Edelbürger
Edelbürger
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Registriert: 14.10.08, 22:52
Beiträge: 5006

In allen Angelegenheiten handle, wie wenn du alles und die Viere nichts täten; vertraue aber, als wenn du nichts und die Viere alles täten.



Wenn wir auf die Viere und ihre Gebote sehen, so wissen und kennen wir die Leitlinien eines vieregefälligen Lebens. Warum aber, so fragen viele, soll ich mich einschränken lassen durch Gebote und Verbote? Warum aber, so fragen andere, soll ich mich nicht zur Entfaltung bringen, wie es mir gegeben ist? Warum aber, fragen diese alle, soll ich nicht tun was mir gefällt?

Die Antwort ist einfach: Es ist unsere Verantwortung als Beseelte, nicht nur unser Leben zur Entfaltung zu bringen, sondern auch die Entfaltung anderer beseelter Leben zu ermöglichen und zu unterstützen. Wen Beseelte aber nur nach sich selbst schauen, nach ihrem eigenen Vorteil streben, dann verhindern und zerstören sie dies möglicherweise. Selbst unbeseelte Wesen wie der Wolf erkennen, dass es von Vorteil für jeden einzelnen und für die Gemeinschaft ist, im Rudel zu jagen.
Eine starke Gemeinschaft baut man aber nicht nur darauf auf, dass es starke Individuen gibt. Eine starke Gemeinschaft beruht auf Zusammenhalt, auf Rücksicht und auf Vergebung. Das Bild der Kette, welche nur so stark ist wie ihr schwächstes Glied, mag einem hier in den Sinn kommen.

So mag es in Zeiten großer Katastrophen oder finsterer Ereignisse herausragende Beseelte geben, welche das Heft des Handelns ergreifen und die Gemeinschaft herausführen. Doch auch sie zeichnen sich aus, durch Tugenden, und die Gemeinschaft kann auch nach dem Vergehen des führenden Individuums nur weiterhin bestehen, wenn sie sich an den Tugenden der Viere orientiert.

Diese Tugenden sind ein Goldener Mittelweg und mehr als einmal auch ein schmaler Grat, auf dessen beiden Seiten Verdammnis, Sünde und die Niederhöllen lauern. Kaum ein beseeltes Wesen wird sich rühmen können nie fehlgegangen zu sein, nicht einmal die höchsten der sterblichen Diener der Viere. So ist es Aufgabe der Gemeinschaft im Glauben an das Licht und die Viere, jene Fehlgegangenen freundlich aber bestimmt zurückzuführen, so sie es nicht selber vermögen zu erkennen und bußfertig und reumütig den Weg einzuschlagen, der sie heimführt in die Arme der Liebe und die Gemeinschaft des Geistes. Denn gemahnt seien alle, dass Blut versickert und Boden verweht, der Geist aber ewig ist, wenn er von der Gemeinschaft bewahrt wird.





Die erste Tugend Astraels: Weisheit

Die Weisheit ist ein weit gefasster Begriff und ein schwer fassbares Phänomen. Manche Beseelte werden in wenigen Jahren so weise, wie andere Beseelte es nicht in Jahrzehnten werden. Weises Handeln zeichnet sich durch Geduld, aber auch Zielstrebigkeit aus.
Weisheit bedeutet auch das Bestreben Neues zu erlernen, Neues zu erfahren, aber auch diese Neuigkeiten anzunehmen und sie der eigenen Wahrheit hinzuzufügen. Denn dies gebietet die Demut vor der allumfassenden Wahrheit.
Es ist weise, Wissen zu teilen, denn dann vermehrt es sich. Ebenso ist es weise bestimmtes Wissen zu verschließen und zu verwahren, denn große Gefahr kann davon ausgehen, geriete es in die falschen Hände.
Es ist weise, sich selbst zu kennen und seine Schwächen vor sich selbst einzugestehen. Größere Weisheit ist es, sich diesen Schwächen zu stellen und daran zu arbeiten.
Es ist weise, nach allen gangbaren Wegen zu suchen und manche davon zu beschreiten. Größere Weisheit ist es, sich dem Unvermeidlichen zu beugen.


Am Rande der Weisheit lauern die Sünden der Ignoranz und der Gier.

Wer sich der Weisheit verschließt, wird auf ewig selbst eingeschlossen sein in einem bequemen Kokon aus Ignoranz und Ablehnung. Des Sünders Geist wird darin verkümmern und nicht etwa erblühen. Die Freude am Lernen und die Befriedigung an einer gemeinsamen Neugier, welche das Leben interessant und nie langweilig macht, wird ihm verwehrt bleiben und so beschneidet sich der Sünder selbst, bleibt stehen und wird sich im Dunkel der Vergangenheit und des Unwissens letztlich selbst vergessen.

Wer sich aber andererseits verliert im Streben nach Neuen, in der Gier auf neue Eindrücke, neues Wissen zu erlangen, der beschreitet auch einen Pfad der Sünde. Niederhöllische Pforten werden aufgestoßen auf der Suche nach Neuem. Handel werden eingegangen und Opfer gebracht und doch wird das Neue immer schneller schal und öde. Wo der ignorante Sünder sich selbst in der Dunkelheit vergisst, strebt der Gierige nach immer neueren Höhen und höheren Neuigkeiten, möchte das Licht Felas selbst erblicken und blendet sich letztendlich doch nur.





Die zweite Tugend Astraels: Aufrichtigkeit

Die Aufrichtigkeit ist die Wahrheitsliebe selbst. Denn nicht nur in Worten können wir lügen und betrügen, sondern auch in Taten und Gedanken. Manches Mal scheint es geboten nicht die ganze Wahrheit auszusprechen, sondern nur Teile davon, ohne zu lügen. Dieses aber ist Betrug an der allumfassenden Wahrheit selbst und widerspricht dem Gebot der Aufrichtigkeit.
Der wahrhaft Aufrechte scheut sich nicht Unwissen oder Verfehlungen einzugestehen vor sich selbst und vor anderen, denn Vertrauen in einer Gemeinschaft kann nur entstehen durch Kenntnis des Anderen.
Ein offenes Herz ist keine Wunde, sondern das Tor unseres Seelenhauses, durch welche wir Freunde und Liebende einladen um gemeinsam an einem größeren Haus zu bauen, dem Haus des Geistes der Gemeinschaft, welches alles überdauern soll.


Am Rande der Aufrichtigkeit lauern die Sünden der Hinterlist und der Grobheit.

Wer sich der Aufrichtigkeit verschließt, schließt sich selbst aus. Die Hinterlist sät nicht nur Misstrauen unter denen, die Opfer der Hinterlist werden, sondern auch der Hinterlistige selbst wird misstrauisch gegenüber allen anderen. Der Triumph jemanden übertölpelt zu haben, wandelt sich allzu schnell in die Furcht selbst übertölpelt werden zu können. Und so wird die Wahl der Mittel des Hinterlistigen stets ruchloser und grenzenloser, denn die vermeintliche Gefahr durch die anderen wächst für den Hinterlistigen. So wird er Lüge um Lüge aufbauen, Fallstrick um Fallstrick legen, bis sich der Sünder selbst darin verfängt und an seinen Lügen jämmerlich erstickt.

Wer sich aber andererseits verliert in der Schonungslosigkeit und in der Grobheit des offen gesprochenen Wortes, der beschreitet auch einen Pfad der Sünde. Schwer heilende Verletzungen an der Seele werden angerichtet, die offene Tür des Seelenhauses wandelt sich zum Einfalltor verletzender Worte und wird verschlossen. So richtet der Sünder großen Schaden an am Bau des Hauses des Geistes der Gemeinschaft, stößt andere von sich und verwirkt die Möglichkeit zur vorsichtigen Einflussnahme auf verirrte Seelen, welche sich ihm im Vertrauen öffneten.





Die erste Tugend Bellums: Gerechtigkeit

Gerechtigkeit ist ein Gebot des Gesetzes, ein Gebot des Kampfes und ein Gebot der Herrschaft. Wer danach strebt, gerecht zu handeln, kann auch falsch handeln. Wem die Gerechtigkeit in seinem Handeln jedoch gleichgültig ist, der handelt sicher falsch.
Gerechtigkeit ist abstrakt, doch muss sie Fundamente für Gesetze und Regeln sein. Denn nur eine Gemeinschaft, die sich der Gerechtigkeit verpflichtet sieht, kann ein Haus des Geistes der Gemeinschaft errichten welches überdauert. Nur Gerechte können den Mut aufbringen, gegen Gesetze und Traditionen alter Zeit zu sprechen, sollten sich Umstände ändern und neue Regeln gemacht werden müssen.


Am Rande der Gerechtigkeit lauern die Sünden der Willkür und der Rachsucht.

Wer sich der Gerechtigkeit verschließt, beschließt die Herrschaft der Willkür. Die Willkür zerstört eine Gemeinschaft so schnell wie kaum eine andere Sünde, denn das Fundament für eine funktionierende Gemeinschaft ist, dass Regeln und Gesetze für alle gleichermaßen gelten. Der Sünder zieht diese Übereinkunft in Zweifel und gefährdet damit den Zusammenhalt im Großen wie im Kleinen. So greift im Gefolge der Sünde die Anarchie um sich und eher früher als später wird auch der Sünder sich der Willkür anderer ausgesetzt sehen und an dieser Ungerechtigkeit verzweifeln.

Wer sich aber andererseits verliert im wilden Glauben an eine vermeintliche Gerechtigkeit oder Ungerechtigkeit, der verfällt der Rachsucht und beschreitet auch einen Pfad der Sünde. Es sind und werden ungerechte Dinge geschehen auf Tare, doch wer ewig danach trachtet, diese zu vergelten, wird nie Ruhe finden, wird allerorten Ungerechtigkeiten wittern und damit alle gemeinsamen Errungenschaften in Frage stellen.





Die zweite Tugend Bellums: Tapferkeit

Die Tapferkeit ist der Mut und die Kraft sich selbst zu überwinden, Rückschläge hinzunehmen, sich beugen zu lassen, aber niemals zu brechen. Tapfer kann der Soldat sein, der sich verzweifelt einem Dämonen entgegen stellt, aber auch ein kleines Mädchen, welches hungerleidend das letzte Essen mit seinem Geschwisterchen teilt.
Wer gelernt hat tapfer zu sein, der steht nicht nur für sich selbst ein, sondern auch für die Gemeinschaft und stärkt somit alle, verbreitet somit die Tugend der Tapferkeit. Aus Tapferkeit erwächst wahre Größe und Unsterblichkeit im Herzen des Geistes der Gemeinschaft.


Am Rande der Tapferkeit lauern die Sünden des Verrats und der Ruhmsucht.

Wer sich der Tapferkeit verschließt, der beschließt Verrat. Wer nicht die Fähigkeit besitzt Rückschläge hinzunehmen, wer spröden Geistes unter jedem Sturm zerbricht, der wird sein Fähnlein in den lauesten Wind hängen, der wird die Sache der Gemeinschaft verraten, weil er sich selbst verraten fühlt. Auf Verrat folgt aber weiterer Verrat und so wird sich der Verräter irgendwann einsam wiederfinden und die eigene Prophezeiung selbst erfüllen: Allein gelassen zu sein von allen.

Wer sich aber andererseits verliert im tapferen Kampf seiner selbst und wen die Ruhmsucht vereinnahmt, der beschreitet auch einen Pfad der Sünde. Große Taten sind wertvoll, aber nicht um ihrer selbst willen, sondern nur wenn sie dem Bau des Hauses des Geistes der Gemeinschaft dienen. Wer süchtig danach wird, lorbeerbekränzt und berühmt zu sein, der wird ein leeres Haus gebaut haben, nur gefüllt mit dem Widerhall eigener Lobesreden, welche bald verschallen.





Die erste Tugend Morsans: Glaube

Der Glaube ist die Hoffnung der Beseelten an einen Sinn des eigenen Handelns. Dazu gehören Weitblick, Langmut und Geduld und nur auf diesen kann der Bau eines Hauses des Geistes der Gemeinschaft erfolgreich sein. Der Glaube stärkt uns in finsteren Zeiten und führt uns durch sie hindurch, er erleuchtet uns die guten Zeiten umso strahlender und belohnt uns damit um ein vielfaches mehr.
Der Glaube erhebt uns über den Sumpf der Niedergeschlagenheit und strahlt damit ewiglich auf andere Gläubige und Ungläubige ab. Er ist das Herdfeuer im Haus des Geistes der Gemeinschaft und die Kerze in seinem Fenster. Durch ihn nähren und vergrößern wir die Gemeinschaft der Bauenden.


Am Rande des Glaubens lauern die Sünden der Verzweiflung und der Vermessenheit.

Wer sich dem Glauben verschließt, der entschließt sich zur Einsamkeit und Verzweiflung. Wer an nichts glauben kann und will, der wird nichts von Dauer erschaffen, der wird keine Liebe spüren, keine Lust und keine Befriedigung. Wer an nichts glaubt, der fürchtet den Tod so sehr, dass er darüber das Leben vergisst. In dieser Furcht wird der Sünder kauern und verkümmern, verzweifelnd an allem was ihm widerfährt oder widerfahren könnte.

Wer sich aber andererseits verliert im aufrechten Glauben und wen die Vermessenheit ergreift, der beschreitet auch einen Pfad der Sünde. Der Glaube und die Hoffnung an eine Sinnhaftigkeit darf nicht in Untätigkeit enden oder in der Vermessenheit zu glauben, dass die Viere alles zum Guten wenden werden. Der vermessene Sünder wird sich zurücklehnen und die Welt der Tugendhaften an sich vorüberziehen sehen, er wird vergehen ohne Spuren zu hinterlassen.





Die zweite Tugend Morsans: Mäßigung

Das rechte Maß zu halten ist entscheidend für ein erfülltes Leben und für eine funktionierende Gemeinschaft. Nur wer sich selbst hin und wieder einschränkt, kann sich die Freude am Außergewöhnlichen bewahren und die Herrschaft des Willens über Begierden und Lüste bewahren.
Mäßigung unterdrückt nicht etwa, sondern macht die Begierden und Gelüste nutzbar im Sinne eines glücklichen Lebens und freudiger Empfindungen.
Diese gemäßigten Neigungen in der Gemeinschaft auszuleben errichtet Liebe und Freude und muss somit ein Teil des Hauses des Geistes der Gemeinschaft sein.


Am Rande der Mäßigung lauern die Sünden der Wollust und des Geizes.

Wer sich der Mäßigung verschließt, entfesselt alles und ergibt sich der Wollust. Der Sünder wird schnell feststellen, dass alle Genüsse schal und leer werden, wenn man sie ins Grenzenlose treibt. Die Freude am Leben wird zur Sucht nach falschem Leben und diese muss immer schneller gestillt werden. Der Sünder wird am Ende feststellen, dass ihm das Leben doch zwischen den Fingern zerronnen ist und der Wert aller Dinge, auch der Wert aller Tugenden, immer im rechten Maße liegt.

Wer sich aber andererseits verliert darin sich selbst und anderen den Genuss zu verweigern und wer den Geiz lebt, der beschreitet auch einen Pfad der Sünde. Das Leben ist schön und ein Geschenk der Viere, wie so vieles in der Welt. Wer sich dieser Schönheit versagt oder sie gar noch verlästert, der wird zum Unterdrücker. Der Sünder wird niemandem Freude gönnen, auch sich selbst nicht, bis er verbittert stirbt, mit dem Geschmack von Asche auf der Zunge.





Die erste Tugend Vitamas: Liebe

Die Liebe ist unergründlich und unermesslich. Sie webt ein Band zwischen Beseelten, aber auch zu den Unbeseelten. Die Liebe erfüllt das Leben mit frohem Sinn und lässt uns morgens aufstehen und abends zu Bett gehen.
Sie ist die Grundlage aller Gemeinschaften und zeigt sich mit vielen Gesichtern wie der Mutterliebe, der Liebe zwischen Geschwistern, der romantischen Liebe, aber auch der Liebe zwischen Freunden. Manchmal brennt sie wie ein Strohfeuer, manchmal glüht sie ewig wie eine Schmiedeesse.
Es gilt diese Liebe zu leben und anzunehmen, denn sie ist ein Geschenk und deutet uns in mannigfaltiger Gestalt an, wie wir das Haus des Geistes der Gemeinschaft zu bauen haben.


Am Rande der Liebe lauern die Sünden des Hasses und der Selbstaufgabe.

Wer sich der Liebe verschließt, verschließt sich selbst. Der Sünder lebt den Hass und vergisst darüber einmal alle Liebe, denn die beiden können nicht nebeneinander bestehen. Der Hass mag ebenfalls eine hitzige Glut entfalten, doch verzehrt er das Herz und wärmt es nicht, wie die Liebe es tut. So wird am Ende das Herz des Sünders vergehen und zu grauer Asche werden, verbrannt und vergeudet am Hass.

Wer sich aber andererseits verliert in der Liebe und sich selbst aufgibt, der beschreitet auch einen Pfad der Sünde. Denn die Liebe mag unermesslich sein, aber sie darf nicht grenzenlos werden. Wer sich selbst darüber vergisst, anderen zu gefallen oder anderen zu Willen zu sein, der versündigt sich an sich selbst. Wer wertvoller und wichtiger Bestandteil des Hauses der Gemeinschaft des Geistes sein will, der muss er selbst sein und nicht nur ein Teil anderer.





Die zweite Tugend Vitamas: Güte

Güte bedeutet Vergeben zu können und nach unvermeidlichen Fehlern oder Verletzungen untereinander sich verzeihen zu können um dann voranzuschreiten. Eine Gemeinschaft die der Güte entbehrt wird sich in ewigen Vorhaltungen vergangener Fehler verlieren.
Güte bedeutet den Schwachen zu helfen, sie zu nähren, zu heilen und zu schützen, unabhängig ihres Standes, ihrer Herkunft oder ihres Glaubens. Wer schwach ist, dem muss geholfen werden, denn nur darüber kann eine Gemeinschaft entstehen.
Die Gemeinschaft des Geistes definiert ihre Stärke über den Umgang mit den Schwachen und Fehlerhaften.


Am Rande der Güte lauern die Sünden der Hartherzigkeit und der Schwäche.

Wer sich der Güte verschließt, verschließt sein Herz und macht es hart. Der Sünder wird blind gegenüber den Leiden anderer und unerbittlich gegenüber ihren Fehlern. Da aber alle fehlerhaft sind und auch oftmals schwach, wird er im Umgang mit anderen keine Freude mehr empfinden und sich verlieren in Anklagen und Vorwürfen. Dann wird er sich selbst anklagen und zum härtesten Urteil kommen.

Wer sich aber andererseits verliert in der Güte und allen alles vergibt und allen alles gibt, der beschreitet auch einen Pfad der Sünde. Die Schwäche des Sünders nicht hart sein zu können wird die Schwäche der Gemeinschaft werden und die Ordnung in Frage stellen. So gibt es auch Dinge, die nicht von einem Beseelten vergeben werden können, sondern das Urteil eines höheren Wesens erfordern und so muss die Seele des Sünders vor jenen bestellt werden, nach dem härtesten Urteil welches ein Beseelter fällen kann. Die Schwachen aber werden sich verlieren in dem Wunsch alles und jedem Vergebung zuteil werden zu lassen und opfern auf dem Altar der Schwäche die gesamte Gemeinschaft.


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