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 Betreff des Beitrags: Siebenwind Index II
BeitragVerfasst: 15.07.09, 23:21 
Edelbürger
Edelbürger
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Wohnort: vandrischen Tiefen
[OOC: Dieses Informationen sind nur durch ein iG Gegenstand zu bekommen, daher sind alle Informationen, die ohne diesen Gegenstand genutzt werden, reines oG Wissen und für den Hintergrund gedacht.]

 "Wir, die wandeln auf Tares Rücken, vermögen Einfluss zu nehmen, über das was die Zukunft Tares bringen werde."
 
Einleitung:
 
Verwüstet durch den anhaltenden Krieg auf Siebenwind zwischen den Vieren und deren Dienern auf der einen Seite und der ungenannte Eine und dessen Schergen auf der anderen, rücke die Prophezeiung immer näher. So seie es an der Zeit die Verbündeten unter einem Banner zu sammeln, um für die letzte Schlacht gewappnet zu sein. Ein jeder vermag, noch so niedrig sein Stand sei, einen Anteil am Ganzen zu erreichen.
 
Orte:
 
Südfallwald: Was dieser mysteriöse Ort genau sei, wird man wohl nie erfahren. Doch wisse man, dass dieser nicht aus der unseren Zeit sei. Man vermute hier, dass es sich um eine Vergangenheit handele. Doch nicht in der unsrigen Sphäre. Aufgrund der Gefühle und dieser Blase am Eingang, vermute man, dies seie die zweite Sphäre.
Der Wald selber wirkt pittoresk. Allen Anschein nach reguliere sich dieser Wald gänzlich von alleine. Der Stärkere frisst den Schwächeren. Was übrig bleibt, wird vom Wald und seinen Bewohnern in der Gänze in sich aufgenommen. Es scheint nicht so, dass Aggressivität oder Boshaftigkeit von ihm aus geht, sondern scheinbar eher nur eine Selbstverständlichkeit von Riens Gaben.
 
Traumwelt: Viele auf Siebenwind ereilte eines Tages eine Art Vision. Personen die um einen Kessel sitzen und einen Trank zu sich nahmen. Um Sie herum eine Art Schutzkreis von anderen Personen. Während diejenigen, die den Trank zu sich nahmen in Schlaf verfielen, hielten die anderen Wache um diese Personen. Damit war klar, dass es galt diesen Trank nachzubrauen und diese Szenerie nachzubilden.
 
 
Protagonisten:
 
Kindsgemüt/Mazzaremer: Sie erwies sich als gefährlich. Nicht nur, dass Sie den Zugang zum Südfallwald stets unterbinden wollte. Je näher man an das Ziel kam, desto rabiater wurde sie. So waren erst Bitten von ihr zu hören, über Drohungen und dann körperliche Übergriffe. Sie scheute nicht davor zurück sogar zu töten. Somit war jeder Kontakt mit ihr eine große Gefahr.
 
Was Sie dazu trieb, ist bis heute noch im unklaren. Doch vermute man, dass sie nicht das letzte mal aufgetaucht ist, um weitere Besuche zu unterbinden.
 
Wisper/Mazzaremer: Bereits vor alledem hatte man Kontakt zu Wisper. Jene suchte die meinige Person auf und sprach davon, dass sie es leid wäre dem Einen zu folgen und deren Dienern. Vermutlich konnten die Diener nicht Ihren Wünschen entsprechen, was auch immer diese waren. Doch Sie sprach stets davon, dass Sie dem Einen nicht mehr dienen möchte. Vielleicht ist es Neugier, was sie sich erhofft, vielleicht aber auch die Hoffnung, dass die Viere ihr vergeben, für all ihre Taten. So bat Sie, dass Sie als die meinige Schülerin agieren mag, was man mit Vorsicht akzeptierte. Hier mag man wohl die Gründe äußern, dass man aus den damaligen Begegnungen sie anders kennt und dieses als Finte ansah. Wollte Sie gar Wissen haben und es gegen einen selbst anwenden?
 
Auf den zahlreichen Expeditionen und Treffen mit Wisper schien sie einen regelrechten Wandel zu erleben. So war sie zum Anfang noch aufbrausend, gar ein wenig kindlich eingeschnappt. So änderte Sie ihr Antlitz mir gegenüber vollkommen zum positiven. Sicher mag man ihr Arroganz vorwerfen. Doch wisse man, was Sie weiß?
 
So möge die Hoffnung weiter bestehen, dass Wisper weiter an unserer Seite fechtet zum Wohle der Viere. Gerade Sie hat sich zum verlässlichsten Verbündeten der Mazzaremer entwickelt.
 
Feldherr/Mazzaremer: Einst begann die Suche mit seiner Aufforderung. Ein Käfig soll gesucht werden. Er konnte dieses nicht näher definieren oder wollte es gar nicht. Jener Käfig war im Besitz der Knochenwesen, namentlich wohl als Myten zu werten. Eine Untersuchung blieb hier aber erfolglos. Ein späteres Treffen mit dem Feldherren blieb ohne weiteren Erfolg. Außer einen Vorwurf erhielt man nicht mehr. Fraglich war, warum der Feldherr den Käfig nicht selber holen konnte. Hier blieb auch die Frage offen und wurde nie vom Feldherren beantwortet. Die Aussage, dass man den Käfig ihm direkt geben sollte, seie man nicht weiter nachgegangen. Sein aufbrausendes Gemüt und sein Trachten nach dem Käfig erschien mir schleierhaft. Fortan wurde der Feldherr mit Misstrauen behaftet.
 
Man entschied sich schnell, dass der Feldherr den Käfig nicht von mir erhalten wird. Vermutlich wird man hier noch mit Konsequenzen rechnen müssen. So hoffe man auf die Viere und deren Segen.
 
Ohmp/der Wanderer: Ohmp war scheinbar schon immer da, kennt das Wesen des Waldes.
Ohmp ist ein Wanderer, er kann vieles teilen, den er ist weise. Die anderen Elemente sind Veränderung er ist beständig.
Vielleicht mag dieser Mens sein.
 
Chrk Khan/pervertiertes Element: Einer der Vier Elemente in den Tiefen des Waldes. Auch sie spricht wie die anderen in Rätseln. Doch anders als Sie scheint der Aufenthalt anderer Personen sie zu tangieren. Sie trachtet nach Fleisch, um Ihren Hunger zu stillen. Vermutlich das Element der Erde in einer abstakten Form - einer riesigen Spinne. Um Informationen von Ihr zu erhaschen war es von Nöten Ihr Opfergaben zu geben. Eine jede Opfergabe offenbarte uns die Möglichkeit Fragen zu stellen. Doch war schnell bewusst: Wähle die Frage weise. Sie antworte nur direkt auf die Frage. Obwohl die Art aggressiv sei - vermutlich aufgrund ihrer Natur - war sie stets bereit behilfreich zu sein. Man verstehe leider nicht, warum so viele nicht die Natur von Wesenheiten verstehen können oder gar wollen.
 
Qwn/pervertiertes Element: Er ist das Element Xan. Er konnte nur Informationen über die anderen Elemente liefern.
„Qwn - reines Wasser sind dunkel und schmachten nach vergehen. Verderben und Vergehen sei auch mit dir
Ziihaachss - Er ist alt. Lass dich nicht in die Irre führen, denn schnell spricht er von Dingen, die nicht von Belang sind
Selnas Chak - Verärgere ihn nicht, denn dann erfährst du nichts.
ChrkKchan - Sei vorsichtig. Sie wird dich fressen, wenn du sie nicht überzeugen kannst
Der Ort (Südfallwald) selber heisst „TheNohaja“

Ziihaachss/pervertiertes Element: Er ist das Element Ventus. Scheinbar wandelte er einst unter Felas Licht.
 
Selnas Chak/pervertiertes Element:
Er ist das Feuer, scheinbar das Element Ignis. Er soll in das innerste sehen können. Sollte man lügen, wird er es sehen. Er kann dich hören, spürt deine Schritte und riecht deine Angst. Er selber ist blind.
„Erst wenn etwas vergangen ist, kann neues entstehen. Das Feuer ist Tod und Wiedergeburt.“

Rias/Der Bote: Ein Wesen der Herrin Vitama und Rien. Genannt "der Bote". Seine Macht scheint die eines Horwahs zu sein. Geboren aus dem Lachen Vitamas, Vitamas lachen nährt ihn. Rien schenkte voller Ehrfurcht dem Boten einen Körper.
 
Pirundai/der Ankündiger: Scheinbar ein Wächter Riens, der den Wald beschützt oder pflegt. Was er genau sei, kann nicht genau definiert werden. Seine Art ist so friedlich wie Riens Natur.
 
Ablauf:
 
Am Ende des Jahres 19. nach Hilgorad, das Dunkeltief war nicht mehr fern, tauchte der Feldherr auf und erzählte von einem Käfig. Er sagte, dass er diesen haben will und sagte, dass dieser im Besitz von den Knochenwesen ist. Sofort machte man sich auf den Weg zu den Myten, die man als die besagten Knochenwesen identifiziert hat. Nach ausgiebiger Suche konnte man aber diesen Käfig bei den Myten nicht finden. Somit brach man diese Suche ab und suchte dann ein anderes mal im Schwarzen Wald weiter, da man nicht ausschließen wollte, dass man es falsch interpretiert hat. Aber auch dort blieb die Suche erfolglos.
 
Zur gleichen Zeit untersuchte man den düsteren Wald bei Südfall. Hier tauchten die pervertierten Elemente auf. Nur spärlich gaben Sie Informationen auf Fragen frei. Es stellte sich hier auch heraus, dass bis auf Chrk Khan keine relevanten Informationen liefern. Man legte somit sein Hauptaugenmerk auf Chrk Khan. Dabei bemerkte man recht schnell, dass Chrk Khan nur durch Geschenken bereit war irgendwelche Informationen preis zu geben. Hierzu unternahm man einige Expeditionen und brachte Chrk Khan immer wieder Opfergaben in Form von Tieren. 
 
Die ersten Fragen an die Spinne lauteten:
    1.Was machen die Wesen im Wald? „Sein"
    2.Auf welcher Seite steht ihr? „Auf keiner“
    3.Wo ist der Käfig? „Es war in der Erde, tief verborgen, vergessen, vergraben, unauffindbar. Es wurde gefunden.“ Der Aufenthaltsort ist ihr nicht bekannt."
    4.Wer hat den Käfig? „Jemand der es verhindern will, dass du ihn findest. Finde ihn, bringe ihn. Dann zeige ich dir für was der Käfig ist.“
    5.Wo finde ich ihn? „Nicht hier.“
 
Mit diesen Informationen kam man voran und beschloss nun mehr weitere Schritte vorzunehmen. Kindsgemüt tauchte seit dem ersten Besuch des Waldes immer wieder auf. Zu diesem Zeitpunkt war man zwar bedacht über Kindsgemüt, da man sie nur schwer einschätzen konnte. Sie selbst hielt sich eigentlich stets zurück, so es nicht um die Natur selber ging. Wobei hier gesagt werden muss, der Wald an sich war Natur und somit Rien. Die Kraft, die aus ihr kam, war nicht definierbar. Da sie aber von Elementen beherbergt wurde, war dies auf jedenfall ein Werk der Elemente - auch wenn diese pervertiert wurden. Kindsgemüt selber bat darum, dass man nicht mehr in diesen Wald gehe, da etwas böses in ihm lebt. Auf Nachfragen, was dies sei, gab es keine adequate Antwort. Somit galt es auch für meine Person herauszufinden, was genau dort sei. Kindsgemüt wurde nach jedem Besuch des Waldes aufgebrachter und drohte zum Schluß sogar. Eine Schließung von meiner Person kam nicht in Frage und ein jeder, der dies unternehmen wollte, hätte man dies unterbunden.
 
Währenddessen hatte Wisper sich als ausgezeichnete Verbündete erwiesen. Die Übergriffe von Kindsgemüt konnten alle zerschlagen werden, solange Wisper sich in der Nähe befand. Scheinbar haben beide eine lange Feindschaft, die wohl nur mit dem Tod von einem enden wird. Wisper selber wollte aber keine Informationen preis geben, die offensichtlich von Nutzen war. Doch gab sie einen Hinweis darauf, was im Wald sich befindet. "Der Käfig ist gegen die Mächtigsten. In ihm birgt die Macht der Erleuchtung, die höchste Macht. Das Wesen, welches um den Käfig am meisten weiss, gebettet im urtümlichsten Leben wohnt". Hier seie natürlich die Frage aufgekommen, was dies sei. Dies vermag die "Erkenntnis" sein, welche sie auch nicht verneinte. Somit wird der Käfig gegen den Einen sein und die Spinne weitere Informationen liefern können.
 
Derweil tauchten auf dem Eiland die ersten Visionen auf. Aufgrund der vermehrten Visionen herrschte viel Aufruhr. Einige Gruppierungen fingen an diesen Trank, der Ihnen in den Visionen erschienen ist, nachzubrauen und ihn einzusetzen. Erste Informationen wurden so weitergetragen. Scheinbar griffen Schattenwesen andauernd die Gruppierungen an, die über die Schlafenden Wache hielten. Aufgrund des großen Widerstandes scheiterten die Versuche aber relativ frühzeitig. Man selber habe derweil die Reagenzien des Trankes zusammengetragen und habe hier zwei aufeinanderfolgende Versuche unternommen. Bei dem ersten konnte der Käfig gesichtet werden, aber eine Armlänge vor dem Ziel wurde der Traum beendet. In der realen Welt waren hohe Verluste zu beklagen. Die Schattenwesen griffen selber die Gruppierungen um die Schlafenden an und wollten diese Traumsequenz sichtlich unterbrechen. Nur unter schweren Verlusten konnte der erste Versuch so lange aufrecht erhalten werden. Ein zweiter Versuch wurde dann unternommen, da der Weg zum Käfig schon bekannt war, galt es dieses mal nur die örtlichen Widerstände zu überwinden. Der Raum, in dem der Käfig war, schien durch eine magische Barriere gesichert. Nur mit gewaltigen körperlichen Aufwand konnte man vorwärts gehen. Es schien, als würde jeder Schritt mit mehr Kraftaufwand verbunden sein. Doch kurz vor dem Käfig tauchte Kindsgemüt auf. Scheinbar war Sie selber in diese Traumwelt eingedrungen. Sie stellte sich in den Weg und versuchte vergebens meine Person aufzuhalten. Man vermute hier, dass Sie selber in der Traumwelt nur begrenzte Macht hatte, da sie keine körperliche Gewalt ausüben konnte.
 
Als man aus der Traumwelt erwachte, hielt man den Käfig in der Hand. Ein mechanischer Vogelkäfig mit einem hölzernen Vogel innen drin. Untersuchungen konnten hier keine Ergebnisse zu Tage bringen. Weder eine göttliche noch magische Existenz konnte in diesem Käfig und dem Vogel nachgewiesen werden. Noch bevor man den Käfig weiter untersuchen konnte, tauchte Kindsgemüt auf. Nun mehr war Sie wieder in der unsrigen Sphäre - dementsprechend war Ihre Macht größer. Sofort versuchte sie den Käfig wieder an sich zu reißen. Da man selber den Käfig so nicht wieder freigeben wollte, schien sie mit ihrer magischen Kraft nach meinen Herzen zu greifen und versuchte dieses zu zerdrücken. Ein handeln von unserer Seite war hingegen nicht möglich, da Kindsgemüt selber nicht sichtbar war. Kurz bevor mich Morsan ereilte, tauchte Wisper auf. Sie selber agierte gegen Kindsgemüt. Scheinbar begann hier ein Kampf im Hintergrund. Man hörte hier nur die Stimmen beider und nach kurzer Zeit war ersichtlich, dass Wisper im Kampfe die Oberhand gewinnt.
 
Zur selben Zeit begannen die ersten Versuche der Begrünung des Ödlandes. Hierbei wurden diverse Reagenzien zusammengesucht, die an verschiedenen Plätzen der Insel zu finden waren. Folgende Reagenzien konnten zu einem Schwarzen Samen verarbeitet werden: Einige Tropfen reines Wasser
ein Stück von einer Ranke, einige Brocken fruchtbare Erde, ein Stück Seelenkraut, eine verzerrte Lebensessenz .
Dieser schwarze Samen hat eine unglaubliche Macht in sich wohnen, dass er selbst im Ödland wieder pflanzen wachsen lassen kann. Woher diese Macht stammt, weiss niemand, doch viele wissen diese nun mehr zu nutzen. Es wird ein langwieriger Prozess sein, um das Ödland wieder zu begrünen, aber es mag ein Anfang sein - eine Hoffnung. Und so wie der Samen für das Ödland eine Hoffnung birgt, so birgte dieser Käfig die Hoffnung für Siebenwind. Auch wenn viele der Meinung waren, dass etwas gefährliches in diesem Inne sei. Als der Käfig in meinen Händen war, fingen die ersten Bewohner des Eilandes an, versuche zu unternehmen, dass dieser Käfig niemals geöffnet wird. Die Personen, Namen tun hier keine Relevanz, sollten sich überlegen, ob dies eine gute Entscheidung gewesen wäre. Viele schienen mit gesunden Halbwissen hier ran zu gehen und meinten deswegen, dass Sie mehr Informationen an der Hand hatten, als man selber. Man gebe Ihnen recht, dass ein jeder Schritt wohl bedacht gewählt werden sollte. Doch gelte man wahrlich nicht als übereifrig und unüberlegt handelnd. Diese Überlegung sollte anderen gebühren.
 
Bei einem späteren Besuch bei der Spinne erhielt man weitere Antworten, wobei hier zu sagen ist, dass der Pirundai bereits über den Rias sprach:
    1.Wer ist der Rias? „Frage solche deren Herzen mit den Pflanzen schlagen, sie werden es wissen.“
    2.Wer ist der Pirundai? „Der die Hoffnung hegt“

Auf Basis der gesammelten Informationen der Spinne Chrk Khan, Wisper und den Visionen ging man davon aus, dass der Inhalt dieses Käfigs nichts böses beinhaltete. Doch selbst mit den gesammelten Informationen konnte man nicht genau den Inhalt des Käfigs bestimmen. Problematisch wurde erst die Öffnung des Käfigs. Diverse Personen betrachteten den Käfig. Feinwerker, Schmiede, Magier, Gelehrte. Alle scheiterten an dem Mechanismus. Es schien gar so, dass dieser nicht zu beschädigen war. Doch hier entschied man sich, dass dieser nicht mit Gewalt geöffnet werden sollte. Man selber hatte sich Reagenzien für einen Samen zusammentragen lassen und einen Samen von einem Diener Riens zu kreieren. Dieser Samen sollte dann mit dem Käfig im Boden vergraben werden, auf der Hoffnung, dass die unglaubliche Macht des Samens den Käfig öffnen kann.
 
So rief man zu eine Expedition zur Grenze des Ödlandes auf. Man schien auf dem richtigen Weg zu sein. Kindsgemüt erwartete einen bereits am alten Wall und gab den Weg nicht frei. Aufgrund der tapferen Recken, die an der Seite fochten, konnten die Angriffe von Kindsgemüts Schattenwesen ohne größere Verluste zerschlagen werden. Sie selbst griff mich wieder direkt an. Wieder griff sie nach meinem Herzen, unbarmherziger als zuvor. Erneut musste Wisper intervenieren. Nachdem der letzte Angriff abgewehrt wurde, beschloss man direkt am Anfang der Ödnis, nahe des ehemaligen Walles, den Käfig mit dem Samen im Boden zu vergraben. Aufgrund der Kraft des Samens brach der Käfig auseinander. Doch anders als normalerweise entstand nicht nur ein Baum aus dem Samen, sondern ein ganzer Wald brach im rasenden Tempo aus dem Boden. Alle Anwesenden mussten zurückweichen, unter den schnell wachsenden Bäumen. Aus diesem Wald tauchte sogleich ein Wesen, mit dem Namen Pirundai auf. Schon vorher vernahm man von der Spinne Chrk Khan den Namen des Pirundai. „Der Vogel ist der Schlüssel. Du willst den Riasji rufen. Bringe ihn zum Kind der Erde, die du als Spinne kennst.“
Der Pirundai selber scheint ein Wächter und Gärtner des erschaffenen Waldes zu sein. Seine Art wirkte friedlich, gar als würde er die herumstehenden nicht wirklich registrieren. Erst nachdem man ihn ansprach registrierte er die Anwesenheit. Doch seine Worte blieben karg, doch viel interessanter war sein Geschenk. Er übergab mir ein dutzend goldene Beeren, sie sollen als Geschenk für Chrk Khan sein, sowie den hölzernen Vogel aus dem Inneren des Käfigs. Der Wald selber vergrösserte sich nach diesem Besuch nicht mehr, doch seie Präsenz im Ödland ein Hoffnungsschimmer, auch für jeden, der weitere schwarze Samen im Ödland säht. Möge die Ödnis bald wieder ein Platz des Friedens sein, voller Pracht Riens.
 
Mit der Übergabe der Beeren war ersichtlich, dass Chrk Khan die nächste Anlaufstelle ist. Aufgrund der neuesten Begebenheiten, das Lehen Siebenwind verlor seine Eigenständigkeit an Ersont und Malthust, konnte für eine kurze Zeit keine adequate Expedition ins Ödland unternommen werden. Erst nachdem Ruhe auf diesem Eiland wieder einkehrte, konnte man eine kleine Gruppe aus Malthustern rekrutieren, die eigentlich im Zusammenhang mit der Ritterschaft, zur hoffentlich letzten Expedition aufbrechen konnte. Aufgrund unglücklicher Zwischenfälle gab es am gleichen Tag Auseinandersetzungen mit den Orken. Die Wichtigkeit des Projektes durfte hier nicht gefährdet werden, ein Grund, warum man die Mannen nicht mit der Ritterschaft in das Orkenfort schicken wollte. Sicherlich war dies gegenüber der Ritterschaft keine richtige Entscheidung. Doch so hoffe man, dass jene Verständnis aufgrund der Wichtigkeit des Projektes zeigen. Auch wenn nicht alle Malthuster den Weg nun mehr zum Wald fanden, so fanden noch andere den Weg zum Wald.
 
Wieder einmal galt es den Weg bis zur Chrk Khan durchzukämpfen. Erstaunlich von meiner Seite war die Effizienz der Malthuster. Chrk Khan witterte eindeutig, dass Wisper erneut an unserer Seite stand. Ab hier war der Weg von Wisper zuende. Die Hälfte der Beeren waren Gaben für die Spinne. Sie schuf uns einen Gang auf Spinnenweben zu einem anderen Plataeu. Nur eine leere Schale befand sich dort. Nun sollte die zweite Hälfte der Beeren als Gabe dienen. Mit einem hellen Lichtstrahl öffnete sich ein Portal, hinter welchem sich wieder eine neue Szenerie auftat. Vor uns lag Eis, welches unüberwindlich schien. Man spürte eine göttliche Macht an diesem Ort. Ein Wohlbefinden, eine innerliche Zufriedenheit und Wärme. Es zog einen regelrecht an. Doch konnte das Eis nicht überwunden werden. Die spärlichen Gebete der Anwesenden öffneten nur langsam eine Schneise durch das Eis bis zu der Insel. Wahrlich ein göttlicher Ort. Wir durchschritten die Schneise und betraten das Eiland, dass von Eis vollkommen bedeckt war. Eine Allee von Statuen von Rassen säumten den Weg, als würde es sagen wollen: "Schaut euch unsere Schöpfungen an!" Unglaubliche Schönheit seie dort, kaum mit Worten zu beschreiben. Es scheint aber auch, dass dies eine Art Geschichte erzählt. Genaueres wird man aber in Kürze bei einer weiteren Expedition erfahren.
 
Die Landschaft war gänzlich in Eis verhüllt, einzelne Hütten lagen unter eisbedeckter Schicht vor einem. An einem Ende schien die Wand zu flimmern, etwas zog mich magisch...nein göttlich hinein. Dort lag eine alte Kapelle, von Schlichtheit erfüllt. Nur Tafeln säumten die Hallen, die Worte im alten Auriel niedergeschrieben. So war man dankbar, dass zwei Elfen dieser Expedition beiwohnten. So stand geschrieben: „Geboren aus ihrem Lachen. Gehüllt in der Schwester Pracht. Zu dienen den Göttern. Zu überbringen was soll sein überbracht. Aus ihrem Leib des Drachens, Rillen lebensschenkend gefüllt. Gepflanzt die Saat der Hoffnung. Zu befreien was gefangen. Zu öffnen was soll sein enthüllt.“
So sollte es dann auch geschehen. Der Vogel nebst dem Samen, den Wisper mir vor der Expedition gab, legte man in die Rillen des Altars und träufelte Sand darüber. Gleissend helles Licht trat heraus und durchflutete die kleine Kapelle, so dass kein Blick mehr möglich war. Mit einem Knall verschwand das Licht wieder. Als sich die Augen wieder an das Licht gewöhnt hatten stand vor uns Rias. Chrk Khan sprach einst von ihm, aber keiner konnte genaue Aussagen über ihn treffen. Sein Anblick war eine Pracht. Sein göttliches Antlitz erhellte die Katakomben gänzlich und aus der eisigen Welt, in der wir wandelten, wurde eine blühende Landschaft.
 
So sprach Rias nun mehr zu uns: „Befreit bin ich nun...der Bote, der ich bin. Zur größten Not werde ich meinem Gefängnis entrissen sein. Der Bote der Lieblichen und Ihrer Schwester gar. So die Zeit gekommen ist, wurde ich befreit wie es mein Schicksal war. Befreit zu werden, um immer gerufen zu werden zu können in der Not. Ihr habt mich nun befreit. Der Weg eures Flehens zur Lieblichen wird von nun an immer offen sein. Meine Geschwister sind noch nicht frei. So ist noch Zeit für Hoffnung.“
 
Ergebnis:
 
Wohlgemerkt, man wisse nicht, warum Rias dort gefangen gewesen sei oder wer ihn dort gefangen nahm. Vielleicht hat dieser auch dort nur gewartet auf seine "Befreiung", um die letzte Schlacht vorzubereiten. Auch seie hier Unklar, was der Käfig und der Vogel damit explizit zu tun hat. Doch so seie er nun frei, um die Worte der Herrin vorzutragen und uns allen im Kampfe gegen den Einen zu unterstützen. Inwiefern er uns unterstützen wird und wie groß seine Macht sein wird, ist selbstverständlich noch unklar. Hier vermute man, dass Rias ein Horwah Vitamas und Riens scheint. Dies würde immerhin erklären, warum man die Präsenz der Götter so nah gespürt hatte. Dies vermutet auch Wisper. Eine genaue Antwort konnte Sie aber auch nicht liefern.
 
Warum Kindsgemüt, die eigentlich als Dienerin Rien deklariert wurde, nun mehr gegen Rien und Vitama handelt, ist nicht begreiflich. Vielleicht hat sie vorher Ihre Kraft daher gezogen, dass würde vielleicht sogar erklären, warum Rias "gefangen" war. Dies wird offen bleiben, aber man würde nun mehr Kindsgemüt und den Feldherren mit gewisser Vorsicht betrachten. Hingegen scheint Wisper nun mehr zu einer Verbündeten im Kampf zu sein. Jedenfalls hat sie bewiesen, dass man Ihr trauen kann. Ohne Sie wäre die Möglichkeit der Befreiung niemals erfolgreich gewesen.
 
Nun gilt es die weiteren Tempel zu finden und die anderen Boten zu befreien, die scheinbar auf den Moment warten. So wisse ein jeder: "Der Tag der letzten Schlacht sei nahe, wappnet euch!"


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