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 Betreff des Beitrags: Das Liedbuch des Kapitäns
BeitragVerfasst: 14.09.14, 12:24 
Edelbürger
Edelbürger
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Wohnort: Tübingen
Zitat:
Wir lieben die Stürme, die brausenden Wogen, 
der eiskalten Winde rauhes Gesicht.

Wir sind schon der Meere so viele gezogen, 
und dennoch sank uns're Fahne nicht.

Heijo, heijo, heijo, heijo, heijoho, heijo, heijoho, heijo!

Unser Schiff gleitet stolz durch die schäumenden Wogen, 
jetzt strafft Ventus uns're Segel mit Macht. 

Seht ihr hoch droben die Fahne sich wenden, 
die königlich Fahne, ihr Räuber, habt acht.
Heijo, heijo, heijo, heijo, heijoho, heijo, heijoho, heijo!

Wir treiben die Feinde mit fliegenden Segeln,
 wir jagen sei weit auf das endlose Meer.

Wir stürzen auf Deck, und wir kämpfen wie Löwen,
 hei, unser der Sieg, viel Feinde, viel Ehr!
Heijo, heijo, heijo, heijo, heijoho, heijo, heijoho, heijo!

Ja, wir sind Kameraden und fahren zu Meere,
 wir fürchten nicht Tod und den Teufel dazu.
Wir lachen der Feinde und aller Gefahren,
 am Grunde des Meeres erst finden wir Ruh.
Heijo, heijo, heijo, heijo, heijoho, heijo, heijoho, heijo!


--//--


Zitat:
Am Ende unserer Fahrt liegt die Seefahrer-Stadt
Auf nach Brandenstein
Die Sehnsucht zieht mich hin
Nur dich hab ich im Sinn
Und mein Herz wird froh
Hisse Hoch
Hisse hoch
Hisse Hoch

Brandenstein
Brandenstein
Wir setzen Kurs auf Brandenstein
Hisse Hoch
Hisse Hoch
Ventus trägt uns nach Brandenstein

Die Wellen brechen wild
Doch steinern ist ihr Schild
Brandenstein halt stand!
Mein Mädel wartet dort
So lange war ich fort
Bald geh ich an Land

Hisse hoch
Hisse Hoch
Hisse Hoch
Brandenstein
Brandenstein
Wir setzen Kurs auf Brandenstein
Hisse Hoch
Hisse Hoch
Lieb Xan trägt uns nach Brandenstein

Die Dächer leuchten auf
Ein Felagruß hinauf
Brandenstein ist nah
Die Flut bring mich zu dir
Bald hab ich dich bei mir
Morgen bin ich da


--//--


Zitat:
1. Weisse Segel, die Masten wie Türme, blauer Himmel und blaue See.
Hagelschauer und tosende Stürme, Gischt und Brecher in Luv und in Lee.
Ist der Törn auch rau und hart, wir laufen große Fahrt.

Refrain: Litheth A-hoi! Litheth A-hoi! Mit Herz und Hand sind wir dabei. Blaue Jungs und blaues Meer, fällt der Abschied uns auch schwer, Mädel es war wunderschön, bis zum nächsten Wiederseh'n. Litheth A-hoi! Litheth A-hoi! Mit Herz und Hand sind wir dabei.

2. Kompasslicht und am Himmel die Sterne, Kreuz des Südens, Akkordeonspiel.
Die Gedanken sie zieh'n in die Ferne, und das Heimatland ist unser Ziel.
Und wir segeln mit Gebraus. Irgendwann geht es nach Haus.
Refrain: Litheth A-hoi...

3. Eine Manschaft, so hart wie das Eisen, und ein Schiff so schnell wie der Wind.
Das sind wir, und wir wollen beweisen, dass auf See wir die Besseren sind.
Ob in der Nock und an Deck, wir Männer der Litheth.
Refrain: Litheth A-hoi...
(Danke an Korhoff)


--//--


Zitat:
Allüberall, wo auf dem Meer

Ein hoher Mast sich reckt,

Da steht des Königs Flagge sehr

In Achtung und Respekt.

Sie bietet auf dem Meere Schutz

Dem Reiche allezeit,

Jedwedem tück'schen Feind zum Trutz,

Der Galadons Ehr' bedräut.

Und wenn ein feindlich Schiff sich naht

Und's heißt: "Klar zum Gefecht !"

So drängt es uns zur kühnen Tat,

Wir kämpfen für das Recht,

Und dringt ein feindliches Geschoß

In eines Seemanns Herz,

Nicht klagt der wack're Kampfgenoss',

Ihm macht es keinen Schmerz.

Und treibt ein feindliches Geschick

Uns an ein Felsenriff,

Gleichviel in welcherlei Gestalt

Gefahr droht unserm Schiff:

Wir weichen und wir wanken nicht,

Wir tun, wie's Seemanns Brauch,

Den Tod nicht scheuend uns're Pflicht

Selbst bis zum letzten Hauch.

Im Norland und in Endophal,

Der wilde Feind sich zeigt,

Der galad'sche Seemann mutig ficht,

Er weichet nicht so leicht.

Der Lamia und die Ruatha auch,
Sie hielten tapfer Stand,

Wo galad'sches Blut vergossen ist

Im fernen wilden Land.

Es tönet hell durch Galadons Auen:

Heil! König Hilgorad dir!

Du kannst auf uns're Treue bau'n,

Wir folgen mutig dir!

Und wie auch einst der Würfel fällt,

Sei's Friede oder Krieg,

Führst du uns an als Königsheld,

Ist unser doch der Sieg.


--//--


Zitat:
Es nahet im Brausen auf hohem Meer,
Ein wunderliches Weib,
Der Blick so kühn, und so blank die Wehr,
Und so herrlich der wonnige Leib.
Die Wellen leis plätschern um ihren Fuß,
Und neigen sich vor der Fee;
Im Jubel entbieten sie ihren Gruß:
Litheth zur See.

Aus Träumereien aufgeschreckt

Staunt die Meeresgöttin sie an:

"Bist endlich, du Herrliche, aufgeweckt,

Behersch' nun den Ozean;

Nimm hin mein Scepter und mein Kron',

Dein sei sie ohn' Neid und ohn' Weh.

Nimm hin meine Macht als der Tugend Lohn,

Litheth zur See."

Es jubeln und singen im Meeresgebiet

Die Nixen mit fröhlichem Sinn:

Dir gilt uns're Liebe, dir tönt unser Lied,

Dir holden Gebieterin!

Wir schirmen und schützen dich Tag und Nacht,

Dich, herrliche liebliche Fee,

In Felaglanze erglüh' deine Macht,

Litheth zur See.


--//--


Zitat:
Nun hievt den letzten Anker hoch,
Wir fahren übers Meer.
Es weht der Wind,
Leb wohl, mein Kind,
Und weine nicht so sehr.
Blase, Ventus, von Norden,

Blase, Ventus, hoher!

Blase, Ventus, wir fahren

Auf die hohe See.

Wir fahren übers weite Meer,
Leb wohl, mein Kind, ade,
Durch Xansflut
Und Felaglut.
Wann wirst mich wiedersehn?
Der Steuermann fährt guten Kurs,

Das Meer gibt keine Ruh,

Einst kommt ein End',

Das Boot sich wend',

Wir fahr'n der Heimat zu.


---///---



Zitat:

Den letzten Kuss nimmt Ventus mit nach Haus
Ein Abschiedslied geht auf die Fahrt mit 'raus

Im Herzen die Liebste, den Kompass im Blick
Und Xan weiß, wir kehren zurück

Wir werden niemals, niemals untergeh'n
Wir werden alle Stürme übersteh'n
Wir werden uns're Heimat wiederseh'n
Wir werden niemals, niemals untergeh'n

Das Fernweh führt uns ans Ende der Welt
Das Ziel ist das, was uns zusammenhält

So lang keine Seele den Glauben verliert
Gibts nichts, das uns aufhalten wird!

Wir werden niemals, niemals untergeh'n
Wir werden alle Stürme übersteh'n
Wir werden uns're Heimat wiederseh'n
Wir werden niemals, niemals untergeh'n

Die Sehnsucht trägt uns hinaus
In der Ferne sind wir zuhaus

Doch wie stark die Winde auch weh'n
Wir werden niemals untergeh'n!

Wir werden niemals, niemals untergeh'n
Wir werden alle Stürme übersteh'n
Wir werden uns're Heimat wiederseh'n
Wir werden niemals, niemals untergeh'n

Die Sehnsucht trägt uns hinaus
In der Ferne sind wir zuhaus

Doch wie stark die Winde auch weh'n
Wir werden niemals untergeh'n!
Wir werden niemals untergeh'n!



---///---



Zitat:

Fin Malorn und Reillie Bodiak,
die raubten beide zum gleichen Teil,
zu Wasser und auch zu Lande.
Bis daß's die Gött' im Himmel verdroß,
des mußten sie leiden große Schande.

Fin Malorn sprach sich allzuhand:
"Die Wester-See ist mir wohl bekannt
viel Geld will ich uns holen;
die reichen Kaufleut von Brand'stein
sollen uns das Gelag bezahlen."

Und das erhört ein schneller Bot',
der was von einem klugen Rat,
kam gen Brand'stein eingelaufen;
er fragt nach der ältesten Vogtin Haus,
die fand er dann zu Hausen.

"Mein' lieben Herren all durch'e Gött',
nehmt diese Red' auf ohne Spott,
die ich euch will verkünden:
Die Feind liegen euch gar nahe hierbei,
sie liegen am wilden Hafen."

Die älteste Vogtin sprach zuhand;
"Gut Gesell, du bist uns unbekannt,
wobei soll'n wir dir glauben?"
"Das sollt ihr edle Herren tun
bei meinem Eid und Treuen.

Ihr sollt mich setzen aufs Kastell,
so lang bis ihr eure Feinde seht,
wohl zu diesen Stunden;
spürt ihr denn einzig Wanken an mir
so senkt mich gar zu dem Grunde."

Die edlen Herren von Brand'stein
gingen zu Segel wohl mit der Flut,
hin nach dem neuen Werke;
vor Nebel konnten sie nicht sehen
so dunkel waren die Wolken.

Der Fela brach durch, die Wolken wurden klar,
sie führen fort und kamen dar,
großen Preis wollten sie erwerben,
Fin Malorn und Reillie Bodiak
die sollten darum sterben.

Sie brachten die Bögen wohl an die Bord,
gar viele Schüsse hörte man dort
sie schlugen sich drei Tag und Nacht
da sah man so manchen stolzen Held
der ward nun um sein Leben gebracht.

Fin Malorn sprach sich bald:
"Ihr Herren von Brand'stein tut uns kein Gewalt.
Wir wollen den Kampf aufgeben,
wollet ihr uns schenken Leib und Gesund,
und fristen unser junges Leben."

"Mein Herr", sprach sie Marnie Ruatha,
"Gebt euch gefangen ganz ohne Recht,
und lasst euch nit verdrießen,
ihr habt viel Seeleut ein Leid getan,
dess' werd't ihr wohl jetzt büßen."

Sie wurden gen Brand'stein in die Haft gebracht,
sie saßen da nicht länger als ein Nacht
wohl zu denselben Stunden.
ihr Todesurteil ward sehr beklagt
von Weibern und Jungfrauen.

"Ihr Herren von Brand'stein, 'wir bitten nur ein Bitt,
die mag euch zwar beschaden nit
und bringen euch auch kein Schande:
Dass wir mögen zum Scharfrichter hingahn
in unserm besten Gewände."

Die Herrn von Brand'stein täten ihn' die Ehr,
sie ließen ihn' Pfeifen und Trommeln vorgehn,
So wie sie es erkoren;
wären sie wieder in der Freiheit gewest,
sie hätten das Leben nit verloren.

Der Scharfrichter hieß sich Annirah,
Sie hieb so manchen stolzen Held
mit also freiem Mute;
sie stand in ihren geschnürten Schuh'n
bis an die Knöchel im Blute.

_________________
"Nenne mir, Muse, den Mann, den Vielgewandten..."
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