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 Betreff des Beitrags: Die Schlacht an der Gildenhöhle
BeitragVerfasst: 8.09.02, 02:10 
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Beiträge: 919
"....Wir erschlagen also die Wachen, stürmen in das
Königliche Gericht und nehmen den erst besten Richter
gefangen der uns über den Weg läuft. Damit haben wir dann
jemanden mit dem wir...."

Fast die ganze Gilde war versammelt, bereit Motoi auf
den weiteren Wege im Kampf für des Zeitalter des
GLeichgewichtes zu folgen, doch seine Rede wurde je
unterbrochen.
Der Hufschlag mehrerer Pferde ist deutlich zu hören,
durch einen Spalt in der Palisade wurde der Verdacht
erhärtet: Die Obrigkeit hatte die Custos Neutralis
ausgespührt. Unsere Späher hatten zwar von einer grossen
Truppe der Lehnsherren berichtet, welche sich in
Schieferbruch sammelte. Niemand ahnte jedoch, wem diese
Armee wirklich galt. Nur der Verrat eines Gildenmitgliedes
konnte sie auf unsere Spuren gebracht haben, zugut
war unser Versteck gewesen.
Wir riefen nun aus dem Versteck herrans, dass wir Zwerge
wären, welche in der alten Mine arbeiten. Und
das der Berg nicht stabil sei. Doch sie liessen
sich nicht beirren, sie wussten genau wen sie
hinter der verbarrikadierten Höhle antreffen würden.
Sofort begannen wir die Palisade zu verstärken, hastig
wurde zusätzlich eine zweite Verteidigungslinie aus
Holzbretterstabeln errichtet.
Unserer Belagerer schienen zeitgleich drausen Bäume zu
fällen, dann merkten wir auch wofür, immer wieder war
der dumpfe Aufschlag des provisorischen Sturmbockes
auf unsere Palisade zu hören. Doch die Bemühungen
blieben umsonst, viel zu gut war die Eichenholzkonstruktion
in den Fels des Berges verankert.
Schliesslich begann die Armee des Barones
mit Brandpfeilen die Palisade anzuzünden. Den Gegner
ausräuchern? Wahrhaft Ritterlich....
Wir bemühten uns erfolglos das Feuer von innen zu
löschen, und mussten uns, angesichts einer fehlenden
Frischwasserquelle schliesslich in das innere
der Höhle zurückziehen.
Die zweite Verteidigungslinie war schnell von uns
bemannt, hastig wurden die letzten Befehle gebrüllt.
Doch der erwartete Angriff kam nicht, stattdessen
wurde der Rauch immer dichter. Langsam senkten
sich die schwarzen Wolken auf den Höhlenboden,
selbst durch die feuchten Tücher vor dem Mund
war nun ein Atmen fast unmöglich geworden.
Nun standen wir vor der Wahl - Tod durch Ersticken
oder Tod im Kampfe während eines Ausbruchsversuches.
Gut, es ist keine Wahl, es gibt nur eine verbliebende
Möglichkeit - Angriff!
Schnell strömten alle Anhänger der Custos Neutralis
vor die Höhle, über die provisorische zweite Barikade
über die zu Asche verbrannten Palisaden.
Motoi gab das Angriffssignal, es war der Schlachtruf:

"FÜR DAS GLEICHGEWICHT"

Unser Alchemist begann sofort mit seinen hervorragenden
Explosionstränken die Reihen unserer Belagerer zu lichten,
während die anderen Anhänger des Gleichgewichtes mit dem
Schlachtruf auf den Lippen und ihren Fanatismus in den
Augen auf das sehr gut gerüstete und doppelt so zahlreiche
Heer der Ritterschaft stürmte.
Die nun erhörbaren Kriegsschreie und das Waffengeklirr
war immer nur kurz durch die hell - krachenden Schläge
der explodierenden Mischungen des Alchemisten unterbrochen.
Doch die Reihen der Belagerer hielt stand, der Custos
Neutralis gelang der Ausbruch nicht.
Das Schlachtfeld sah nach dem kurzen und sehr heftigen
Gefecht wie ein Ort aus, an dem die beiden Extreme zusammen-
geprallt sind. Der Rauch welcher immernoch aus der
Gildenhöhle qualmt,v erdunkel die Sonne, der Alchemist
hat mit seinen Tränken die Umgebung in eine Kraterlandschaft
verwandelt, es riecht nach verbrannten Fleisch, Leichen und
stöhnende Verwundete Überall.
Der zu Boden gegangene Motoi richtet sich an seinen
Kriegshammer wieder auf, zusammen mit seinem Waffenmeister
hat er als letzter im Kampf gestanden. Wankend geht er einen
Schritt auf einen nahe stehenden Ritter zu.

"Diese Schlacht habt ihr vielleicht gewonnen, doch das
Zeitalter des Gleichgewichtes wird kommen, es ist ein heilige
Gesetz, dass ihr samt euren Göttern in dem Dunkel der
Geschichte entschwinden werdet!..."

Mit diesem Worten und dem darauf folgenden Hassmonolog
auf die Extreme nahm,Motoi seine letze Kraft zusammen und
schleutere mit voller Wucht und mit einem Kraftschrei den
überschweren Kriegshammer mit dem Hammerkopf vorran auf
den Ritter vor ihm zu.
Doch das Geschoss konnte der Ritter trotz einer Schrecksekunde,
wie die vielen Schläge des Waffenmeisters mit seinem Schild
abwehren, während ein anderer mit einen geziehlten dumpfen Schlag
den Ratsführer entgültig ausser Gefecht setzte.
Bewusstlos sackte Motoi zusammen,
die voll Wahnsinn sprühenden Augen für kurze
Zeit schliessend...

Die Gilde des Gleichgewichtes, die Custos Neutralis ist
damit quasi zerschlagen. Zwar ist Einigen in der Hitze des
Gefechtes der Ausbruch und damit die Flucht gelungen, auch
waren einige in noch mit auswärtigen Aufträgen unterwegs,
doch die Frage bleibt, ob sich die Gilde von dieser Niederlage
jemals wieder erholen wird. Vielleicht besteht aber nun mit
der Inhaftierung des grossen Ratsführers und Verblenders Motoi,
die einmalige Chance die Gilde wieder auf ihren alten
friedlichen Wege zurück zu bringen für den sie einst
bekannt war.

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