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 Betreff des Beitrags: Im Auftrag des Meisters
BeitragVerfasst: 6.12.15, 15:59 
Einsiedler
Einsiedler

Registriert: 6.12.15, 15:03
Beiträge: 4
[[Inhalt ab 18!]]

Versteckter Inhalt bzw. Spoiler :
Fröhlich rauschte das Wasser und stürzte tief in einen kristallblauen See. Der Himmel war schon dunkel und die Sterne begannen ihr gewohntes Gesicht bei Nacht zu zeigen. Der Mond maß die Hälfte und es wehte eine sanfte Prise über das bewaldete Gebiet. Hier und da hörte man das Rascheln der Blätter die im Spiel des Windes tanzten um dann sanft zu Boden zu gleiten, um den Boden mit etlichen Brauntönen zu bedecken. Am See führte ein schmaler Trampelpfad nach oben und endete augenscheinlich direkt am Wasserfall. Nur jene die direkt davor standen konnten erkennen, dass sich dahinter eine Höhle verbarg. Ein leises Wimmern konnte man vernehmen wenn man sich ein paar Schritte vom Eingang entfernte. Ein Mann lag am Boden und übte die Fötus Haltung. Eine Frau beugte sich über ihn, ihr silbernes Haar reichte bis zu ihrem Hintern und viel Glatt an ihren Schultern nach unten. Ein sanftes Lächeln lag auf ihren Lippen und in der rechten Hand hielt sie eine kurze Klinge, von deren Schneide das Blut im Takt nach unten tropfte. „ Du hast mir noch nicht gesagt was ich wissen will. Wo ist deine Herrin morgen Verabredet!“, sagte sie hauchend in das Ohr des Mannes. Jener wand sich am Boden. „ Meine Hand! Du Drecksweib! Du hast mir die Hand abgeschlagen!“, spie der Mann hervor und blickte voller Zorn auf seine linke Hand oder dort wo sie vorher war. „ Du hast mir nicht gesagt was ich wissen wollte, das nächste Mal kommt die rechte Hand oder nein“, sie lachte kurz und führte das Schwert in seinen Schritt. „ Aufhören! Aufhören! Ich sag es ja! Frau Tyndra ist auf dem Marktplatz morgen und trifft dort ihren Kontakt, der ihr im Austausch für Gold die Liste geben wird. Das ist alles, ich schwöre es!“ Ziosia nickte ruhig und nahm das Schwert nach unten, um es dann zu Scheiden. „ Danke – Nun steh auf und geh.“, meinte sie nur nebensächlich und blickte nachdenklich zur Decke. Der Mann blickte erst etwas ungläubig, bewegte sich dann hastig in Richtung Ausgang. Flink zog Ziosia ihren Bogen, legte einen Pfeil ein und schoss ihn direkt auf den Mann. Der Pfeil sauste durch die Lüfte und traf den Mann direkt in den Hinterkopf wo er stecken blieb. Mit einem leisen erstickten Schrei fiel der Mann nach vorne um. „ Musste das sein, ein sauberer Schnitt hätte es auch getan Ziosia.“ Meinte die Gestalt die aus dem Schatten trat. Die kleine Frau trug schwarzes Leder, das Gesicht war entstellt, durch Feuerwunden und Narben. Das Blonde wilde Haar fiel ihr sanft über die Schultern. „ Larissa, lass mir doch den Spaß“, sie trat auf den Mann zu und analysierte ihren Schuss. Die Pfeilspitze drang aus dem Mund des Mannes. Mit einem breiten Grinsen zog sie den Pfeil heraus, reinigte ihn und steckte ihn zurück in den Köcher. „ Ich stecke doch so gerne Männern etwas in den Mund“, säuselte sie sanftmütig und trat auf Larissa zu, um ihr sanft einen Kuss auf die Lippen zu drücken.

Sie übernachteten in der Höhle und ritten dann beim ersten Sonnenstrahl in Richtung der genannten Stadt. „ Beziehe oben Position, ich hol die Liste wenn du deine Aufgabe erledigt hast.“, flüsterte Larissa und beide trennten sich. Der Marktplatz, an dem Ziosia nun ankam, war wie die meisten Märkte wie ein Rondell aufgebaut, angrenzend waren Wohngebäude. „ Perfekt“, murmelte die silberhaarige und klopfte an einem Haus an. Ein kleiner Junge öffnete ihr die Türe, sie lächelte ihm sanft entgegen. „ Hallo, mein Name ist Linda ist deine Mutter da? Sie wollte das ich etwas vorbei bringe?“, der Junge musterte die Dame leicht. „ Sie ist auf dem Markt, den ganzen Tag. Da könnt ihr sie sicher finden.“, der Junge, sie schätzte ihn auf 10 Jahre wollte gerade die Tür zu machen, als sie ihren Fuß hin schob. „ Und dein Vater?“, der Junge blickte etwas betrübt nach unten.“ Oh ich vergaß – Tut mir Leid.“, der Junge nickte sanft und lächelte sie ruhig an. Langsam schob sie sich durch die Türe und blickte entschuldigend zum Jungen. „ Ich stell es nur oben ab, dann kann ich gleich weiter. Achja, ich hab was für dich.“, sie reichte ihm ein Stück Schokolade. „ Ess aber ja nicht alles auf, deine Mutter will sicher auch noch etwas.“, meint sie mit erhobenem Finger und trat die Treppe in das oberste Stockwerk nach oben. Der Junge hingegen blickte lächelnd auf die Schokolade und blickte ihr nur etwas verwirrt nach. Es gab ein leises knallen, so als wäre der Junge gestürzt und Ziosia grinste fies. „ Hättest du doch nur auf deine Mutter gehört, sie hat dir sicher gesagt, dass man nichts von Fremden annehmen soll.“ Murmelte sie leise und nahm den Platz am Fenster ein, richtete ihren Bogen und die Pfeile her.

Sie verweilte dort knapp eine Stunde, ehe etwas auf dem Marktplatz passierte. Eine Frau in einem weißen Kleid kam näher – Tyndra. Die Frau trug eine weiße Kapuze, so dass sie die Identifikation nur über den kurzen Blick auf das Gesicht, vornehmen konnte, als jene sich kurz umblickte. Ein Mann in grauer Robe kam auf sie zu und sie sprachen miteinander. Mit ruhiger Hand zückte Ziosia einen Pfeil, legte ihn ein, spannte die Sehne, atmete ruhig und gleichmäßig ein und aus, ehe sie den Atem anhielt um den Pfeil dann los zu lassen. Der Pfeil surrte auf sein Ziel los und traf es direkt in den Hals. Die Frau kippten vorwärts um, doch hatte Ziosia keine Zeit zur Freude, der zweite Pfeil fand schnell sein Ziel im Bauch des Mannes. Aus der Entfernung sah Ziosia noch wie Larissa vortäuschte sich um die Frau zu kümmern, dabei aber sicherlich die Liste einsteckte. Hurtig packte sie ihr Werkzeug ein und verschwand aus dem Haus durch den Hinterausgang. Von weitem hörte man noch die Mutter die um ihren Jüngling trauerte.

Nach einigen Tagen saß sie auf einem Schiff. Sie hatte ihre Aufgabe und auch dieses Mal würde sie, jene mit Erfolg abschließen, da war sie sich sicher.


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 Betreff des Beitrags: Re: Im Auftrag des Meisters
BeitragVerfasst: 7.12.15, 15:51 
Einsiedler
Einsiedler

Registriert: 6.12.15, 15:03
Beiträge: 4
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Versteckter Inhalt bzw. Spoiler :
Der Himmel war noch dunkel, als die ersten Schneeflocken ihren Tanz im Wind ausführten, um dann still und heimlich den Boden zu befeuchten. Über der Stadt Falkensee sah man viele Schornsteine, schwarzen Qualm ausspucken. Jeder von ihnen mochte es warm und wohlig in der eigenen Stube haben und so sah man auch außer die Wächter die ihre Runden durch die Stadt liefen, nicht viele Bürger. Eine kleine Gestalt, die in einer weiten Robe gehüllt schien und eine Kapuze trug, schritt in dieser kalten Nacht in Richtung des Hafens. Die Schritte setzte die Dame mit bedacht und versuchte so unbehelligt wie nur möglich ihr Ziel zu erreichen. Im Schutze des Schattens der Mauer um den Hafen lag ein kleines Beiboot und darin war ein kräftiger Mann, der in einen dicken Fellmantel gehüllt in Richtung Ufer starrte. „ Willst das ich erfrier Weib?“, brummt er leise in ihre Richtung. „ Sei doch kein kleines Mädchen, bist doch ein großer Junge und wenn du lieb bist gebe ich dir zum Abschied sogar noch einen Kuss“, sie grinste ihn hämisch an und überreichte ihm dann ein gesiegeltes Pergament. „ Bring es dem Meister und eile dich, wenn du wieder kommst bekommst du deine Belohnung.“ Der Mann grinste schief, „ Du weist was das nächste Mal auf dich zu kommt? Übe schon Mal denn einen Fehlschlag lass ich nicht gelten“, er lachte rau hob die Hand und machte sich auf, die Padel in der Hand, zurück zum Schiff zu gelangen.

Sie blickte ihm nach und schüttelte kurz den Kopf, sollte er es übertreiben würde sie einfach zubeißen oder ihre Lippen vorher mit einem Gift beschmieren. Bei der Vorstellung verzog en sich ihre Lippen zu einem schiefen Lächeln. Danach dachte sie an ihr Schreiben und an die Aufgabe die vor ihr lag. Sie spulte das Geschriebene noch einmal in Gedanken ab.

Zitat:
Meister,

ich bin wie befohlen auf der Insel angekommen. Ihr erzähltet mir, dass diese Insel wichtig wäre, nun verstehe ich warum. Doch nun zu dem Wichtigen. Die Bewohner dieser Insel scheinen sich selbst schon sehr nahe an der Zerstörung der Kirche zu befinden als von Euch angenommen. Eine Burg unweit von der Stadt Falkensee entfernt, wurde von der Garde des Reiches eingenommen. Viele Diener unseres Herrn sind darunter. Schreiben wiesen darauf hin, dass sie Streitkräfte suchten. Daraufhin wurde ich vorstellig. Was mich sehr verwunderte ist, dass diese Gruppe wohl so verzweifelt scheint und jeden Aufnimmt ohne Befragungen oder Aufträge die zuvor zu erledigen sind. Zudem gaben sie mir sofort Zugang zu Ausrüstung, Kleidung und einem neuen Bogen. Ich verstehe ihr Handeln nicht, wäre ich selbst nie so nachlässig. Was wäre wenn ich ein Spion wäre, der Gegenseite, ich hätte die Möglichkeit das Essen zu vergiften, jeden einzelnen mit einem Nachtschattenpulver in das Reich der Träume schicken oder nachts die Jünger erdolchen. Schade das ihr mir selbiges verbotet, doch wie ihr lesen könnt kam ich eurem Wunsch nach und unterstütze die hiesigen Bemühungen.

Nun zu einem Vorfall der mir sehr komisch vorkam. Eine Magierin entfesselte ihre Kraft gegen den Hauptmann der dortigen Streitkräfte. Sie wurde dem Tod überlassen, doch sagte sie vorher noch, sie würde ihm Dienen für immer. Ist diese Frau Verrückt? Ich wünschte er hätte sie mir überlassen, um meine Werkzeuge auszuprobieren, um zu Foltern. So wie damals. Schickt den Boten zurück, er braucht keine Bezahlung er bekommt sie von mir bei Auslieferung des Schreibens. Dieser Hurensohn denkt doch wirklich, dass ich ihn Verwöhnen werde. Nein ich, verwöhne mich in dem ich ihn qualvoll davon Überzeuge lieber keine Liebesspiele mit mir zu spielen.

Ich vermisse es mit eurem Spielzeug zu spielen, die Schreien immer so schön, wenn man ihnen die Finger abhackt. Doch auch hier scheint es für mich solche Aufgaben zu geben, bedenke ich meinen jetzigen Auftrag. Doch darüber beim nächsten Mal, wenn er ausgeführt ist.

Gez.

Ziosia


Sie grinste und wendete sich dann langsam ab. Sie hatte noch viel zu tun und es blieb wenig Zeit. Der Hauptmann würde sich über ihr Werk sicher freuen.


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