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 Betreff des Beitrags: Von Bärten und hitzigen Gemütern
BeitragVerfasst: 18.03.16, 03:54 
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ROSTROTKUPFERBRAUNBRONZE


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POLGRIM GRUBENBAHN


Zuletzt geändert von Polgrim Grubenbahn: 19.03.16, 02:44, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Von Bärten und hitzigen Gemütern
BeitragVerfasst: 18.03.16, 03:54 
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I - DES BERGZWERGS ÄRGSTER FEIND

Die See war unruhig und liess die dreimastige Fleute spielerisch von einer Seite auf die andere schaukeln. Der Zwerg lag zusammen gekrümmt auf seiner Pritsche und machte ein erbärmliches Bild. Es stank nach Erbrochenem und sein einst stolzer Bart war verklebt und beschmutzt mit den Überresten seiner letzten Mahlzeit. Ihm war es sogar vergangen seine Nerven mit Alkohol zu beruhigen. Ach was er doch auch für ein Narr war, das er glaubte seinem Vetter nach reisen zu können um selbst im Namen des Herrn Bellum in die große Schlacht zu ziehen um seinem Volk zur Ehre zu gereichen. Ein Hitzkopf war er und selbst nach all den Götterläufen hätte er nicht daran gedacht das ihn der Mut so schnell verlassen würde. Dieses Schiff und diese See war kein Gegner gegen den man kämpfen konnte. Er war den Gezeiten machtlos ausgeliefert und mit jeder Woge, die auf die Seiten der Fleute traf und das Holz protestierend zum Ächzen brachte erfüllte ihn mit Panik. Er glaubte schon in Schimpf und Schande die Hallen der Ahnen betreten zu müssen - eines unwürdigen Todes auf hoher See gestorben. Wie dumm war er auch gewesen einem Seefahrer von Mensch zu trauen. Wie hatten nur all die mutigen und tapferen seiner Sippe diese ungeheuerliche Seefahrt auf diesem Ungetüm von Wasser überstanden?

Er klammerte sich mit der geschlossenen Faust um den kleinen Erzklumpen in seiner Hand und brach erneut in den stinkenden Eimer.

_________________
DWARSCHIM!


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 Betreff des Beitrags: Re: Von Bärten und hitzigen Gemütern
BeitragVerfasst: 22.03.16, 12:13 
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II - DES BERGZWERGS BESTER FREUND

Das war ein wahrlich freudiges Wiedersehen mit seinem Vetter Gorm und dies wurde sofort mit einem Fässchen Zwergenbock begossen. Sein Vetter führte ihn in der Binge herum und mit Bewunderung und Stolz auf sein eigenes Volk besah er die Hochöfen, tiefen Stollen und Behausungen. Nur die Dwarschim vermochten es solche Wunderwerke zu vollbringen und alle anderen Völker konnten nur bemitleidet werden, das sie Derartiges niemals zu Stande bringen würden. Das Fass war dabei ein treuer Begleiter und bei jeder Gelegenheit wurden die Krüge befüllt und in gierigen Zügen geleert. Zu gierig und zu berauscht vom Wiedersehen waren sie, als das sie bald schon mit glasigen Augen, roten Gnollnasen und wankenden Schrittes durch die Binge stapften. Als sein Vetter bereits nuschelnd den Mund mit dem Krug verfehlte und Polgrim versuchte ihn darauf gleich aus dem Fass mit dem guten Zwergenbock zu befüllen war es um sie geschehen. Der eine fiel unter gierigen Schlücken des sprudelnden Fasses und Polgrim selbst der den Zapfhahn nicht mehr bedienen konnte versuchte noch das flüssige Gold mit dem Krug zu fangen um es am besten Ort dafür - seinem Magen - zu verwahren. Das Bier aber quollt zu schnell aus dem Fass und er kam mit dem Trinken nicht hinterher und ging, das Gleichgewicht verlierend, zu Boden. Dort lagen sie berauscht vom Zwergenbock und schliefen den Schlaf der Betrunkenen in aller Gerechtigkeit.

Dabei mussten doch noch Pläne geschmiedet werden wie der Diebstahl der lang-fingrigen Langbeiner gerächt werden kann. Hatte Polgrim sich doch geschworen für den HAMMER aus den Hochhöfen der Dwarschim der ihm auf dem Ungetüm von Wasser in seiner schwächsten Zeit von den Langbeinern geraubt wurde zu rächen und sie ungespitzt mit einem HAMMER in den Leib Terras zurückfahren zu lassen!

Als sie einige Stunden später im Schrein des Arkadon standen wich der Rausch und der Tatentrang kehrte zurück. Sie riefen ihn an und zollten ihm kehlig klingend Respekt. Die Flammen des Schreins züngelten und bargen die Nähe des Herrn über Feuer und Erz. Mit stolzer Brust und auf eben dieser trommelnd riefen sie den Namen ihres Volkes:


"DWARSCHIM!"

_________________
DWARSCHIM!


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