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 Betreff des Beitrags: Die Nacht im Hospitz von Brandenstein
BeitragVerfasst: 11.08.16, 00:51 
Edelbürger
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Die Waldelfe lag auf dem Bett und rollte sich soweit zusammen wie es ihr die Fesseln erlaubten.
Grauen kam in ihr hoch errinnerte sie das doch an die Umstände wie sie auf diese Insel kam.
Das gleiche eingesperrt sein nur diesmal ohne Gitterstäbe.

Die Angst kam in ihr hoch wenn sie an die Qaulen der Letzten Stunde dachte.
Mittlerweile konnte sie nicht mehr sagen welche Zeit sie hatten.
Und manchmal meinte sie nicht mehr dort zu sein ehe sie zurück kehrte und sich wieder in dem Zimmer befand.

Zwischendurch fand Sie Zeit zu Schlafen auch wenn sie die Ängste dort am Meisten wieder einholten.
Für die sie beobachteten wirkte der Schlaf ruhig wenn man von den immer wieder aufkommenden Zuckungen absieht.

Immer wieder wurde sie aufgeweckt und ihr wurde diese Mischung eingeflösst.
Nach einer Weile nahm sie dies kaum noch war.

Ihr Kraft schwand so das sie sich kaum noch gegen die Fesseln oder die Leute wehren konnte.
Sie hoffte nur noch das man endlich das richtige Mittel fanden und sie endlich erlösen konnten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Nacht im Hospitz von Brandenstein
BeitragVerfasst: 11.08.16, 09:05 
Edelbürger
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Zwei Stundenläufe Meditation. Aufstehen. Nach Leaniel sehen. Nach Rodrik sehen. Nach der Ratte sehen.

So verlief die ganze Nacht über für den Elfen und allmählich merkte er, dass seine Meditation, um den Schlaf seit drei Nächten zu umgehen, langsam nicht mehr seinen Kräften gerecht wurde. Doch schützte er seine unbewegte Miene vor, übte sich im Kopf mit dem Rezitieren von Geschichten, die seine Mutter ihm in seiner Kindheit erzählte, und ging im Gedanken jeden einzelnen Vorgang, jede Beobachtung der Krankheit immer wieder durch.

Doch im Grunde wollte er nicht schlafen, weil er auf eine Antwort hoffte, von der einzigen Person, von der er überzeugt war, dass sie ihm helfen konnte, wenn Janus' Vermutungen richtig waren. Der Brief an sie wurde noch gestern Nacht, nachdem alle schliefen, über einem Boten ihr hinterher geschickt. Sie sollte um jeden Preis sofort erweckt werden und den Brief ebenso umgehend lesen.

Als er leise die kranke Ratte, die er in einen Lederfetzen fest umwickelt im Hospital in einer offenen Truhe neben seinem Bett aufbewahrte, wieder ängstlich fiepen hörte, erfüllte eine erneute Welle von Mitleid den Elfen. Doch konnte der Elf vor allem eines nicht verdrängen: Die Herrin war für ihn nicht erreichbar. Kein Zeichen, dass er richtig vermutete, dass er falsch vermutete. Kein Trost oder Zeichen der Hoffnung.

Er fühlte sich wie in den Zeiten, als seine leibliche Mutter ihn mit Ignoranz strafte, das äußerste Zeichen an Wut, das sie je Tendarion entgegenbrachte. Der Elf legte die Ratte, nachdem er sie wieder mit dem Arznei versetztem Fleisch gefüttert und mit Wasser versorgt hatte wieder in die Truhe zurück und desinfizierte seine Hände. Er begab sich auf das Bett in dem leeren Patientenraum und fühlte allmählich, wie die drei Tagesläufe ohne die Nähe seiner Liebsten, ohne die Gewissheit, dass Vitama ihm Hoffnung ins Herzen legte, sein Herz mit Melancholie füllte. Sie legte Arin eine Prüfung auf, die ihn näher zu ihr führen sollte. Er kam im rechten Moment auf die Insel, und dennoch war das Verhältnis zwischen ihm und Arin angespannt. Viele unausgesprochene Dinge wurden nur von der Seuche nicht im Moment ausgesprochen, doch wusste Tendarion, dass er ihn, trotz seiner Weigerung dem Orden wieder beizutreten, wie einen Schüler sehen musste. Wie ein Onkel, der für den Spross seines verstorbenen Bruders sorgen musste. Ein Hoffnungsfunke, der gebraucht wurde.

Doch er hatte offenbar etwas falsch gemacht, aber er wusste nicht was es war. Sogar seine Liebsten blieben fern. Wie gerne würde er ihre Gesichter sehen, um wenigstens nur ein Lächeln zu sehen, das nur ihm galt, das ihn daran erinnerte, dass er immer geliebt würde. Der Elf legte sich auf den Rücken um sich selbst in den meditativen Ruhezustand für die nächsten zwei Stundenläufe zu begeben.

Inständig hoffte er der Lage Herr zu werden, um wieder in ihrer Gunst zu stehen. Um wieder ein Lächeln auf den Gesichtern anderer zu sehen. Auch wenn sein schweres Herz dafür der Preis sein sollte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Nacht im Hospitz von Brandenstein
BeitragVerfasst: 12.08.16, 01:10 
Edelbürger
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Reden, ja alleine das wach bleiben Strengt sie an.
Sie will helfen aber mit der wenigen Kraft ist es Schwer noch irgendwie zu helfen.

Ja alleine das Reden strengt sie an das sie nur stückweise was sagen konnte.
Wie gerne würde sie sich lieber zusammenrollen wie eine Katze.
Aber selbst dazu hätte sie nichtmal die Kraft.

Sie hasste es so hilflos zu sein genauso wie sie es hasste gefangen zu sein.
Gefangen auf der Liege.
Gefangen in ihrem Körper der zur Zeit schwach ist.

Es war eine Qual für sie.

Wieder drifften die Gedanken ab.
Es war schwer überhaupt sich auf die Gespräche um sie zu Konzentrieren.

Es ist leichter abzudriften in eine andere Welt.
Fern ab der Realität.
Es ist verlockend und gefährlich.

Sie schafft es wieder dem zu wiederstehen.
Schaffte es sich wieder eine Weile auf die Gespräche zu konzentrieren.

Später schlief sie wieder ein zu erschöpft noch Wach zu bleiben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Nacht im Hospitz von Brandenstein
BeitragVerfasst: 12.08.16, 08:30 
Festlandbewohner
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Beiträge: 1122
Eine Weile hatte das Putzen geholfen, sich zu beschäftigen. Nicht viel war zu tun: Tendarion hatte das Hospiz auf geradezu besessene Weise blitzblank gehalten. Aber immerhin trugen Gäste, Patienten und Helfer immer mal wieder Schmutz herein, und auch der Wind ließ abgerissene Blätter oder die Asche der Rattenfeuer heransegeln, so dass bisweilen doch etwas da war, dass man säubern konnte. Und dann das ständige Kontrollieren der Patienten, alle zehn Minuten, ungefähr jedenfalls, Herzschlag, Atmung, Temperatur und Augenreflexe. Sie bekamen das, erschöpft wie sie waren, gar nicht mit, so viel war sicher.
Hier und da musste er beim verrichten der Notdurft helfen, was er jedoch, um den Patienten die Scham, sich dabei helfen lassen zu müssen, zu verringern, mit fröhlichen Albernheiten erleichterte; es war nicht schwer, ihnen irgendwelchen Unsinn über Adlige oder Beamte zu erzählen, die er bei irgendeinem Unsinn beobachtet hatte, und so die verzweifelten Leute ein wenig auf zu muntern und ab zu lenken.
Schließlich jedoch, schon nah am Morgengrauen, war er froh und dankbar, dass Tendarion zurück kehrte und die Arbeit übernahm: Er war müde, hatte mal wieder gar nicht gemerkt, wie anstrengend es war, so viel Verantwortung zu tragen.
Nach einem kurzen Gebet an Valuni und Vitama krabbelte er in sein Bett, schloss die Finger fest um den Fetzen von Fyonns Gewand, das Einzige, was er noch von ihm hatte, und schlief kaum einen Herzschlag später ein, nur um vom Putzen zu träumen.
Toll.

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Abt Arin Sperling, Geweihter Vitamas, Regenbogenspatz & lebendes Stimmungsbarometer: "Mutter liebt dich!"
Fear'Mineyl Maichellis Wanderstern, Sprecher der Fey'haim, Marschall a.D., Ehrenbürger der Baronie, Hauptmann der Brandensteiner Marine: "Sei ein Licht in der Dunkelheit."
Bürgerin Ines Schmitt, Prospektierchen& gutmütiger Proll: "Ohne Fleiß kein Preis!" - abgereist
Fyrjarlain: "Das wollt ihr wirklich anziehen...?"


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Nacht im Hospitz von Brandenstein
BeitragVerfasst: 14.08.16, 00:16 
Edelbürger
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Die Nacht bricht über das Hospitz herein.
Doch das 'Bett wo die Elfe lag bleibt leer.
Man sieht sie immernoch das Hospitz besuchen aber das meiste war sie unterwegs.
Sie wirkt wenn man sie sieht als kehre sie langsam zu alten Kräften zurück.
Wenn sie mal im Hospitz ruht sieht man sie in einer der Ecken hocken und den Stab fest in der HAnd haltend.

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