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Zu Gast in Ewigwacht
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Autor:  Velyan [ 10.12.18, 17:05 ]
Betreff des Beitrags:  Zu Gast in Ewigwacht

Er drückte gerade seinen Siegelring, mit dem vandrischen Wappen, in den roten Wachs des Briefes, als der Junge Feradai ins Arbeitszimmer des Tardukai trat. Ohne seinen Blick zu heben, begann der Tardukai zu sprechen. Seine Worte waren dabei, wie man es von ihm gewohnt war, von dem vandrischen Akzent umrahmt. „Ihr habt die Zimmer und Flure gesäubert und gewischt, wie es euch aufgetragen wurde?“, „Jah, Ehrwürdiger“ erwiderte der Feradai schlicht und ein gedankenverlorenes Nicken des Tardukai quittierte diese Aussage. „Dann bringt nun diese beiden Briefe nach Brandenstein zu Kanzler Ravenforth und zur Marine in Brandenstein. Danach habt ihr bis zu 19ten Stunde Freizeit.“.

Der Feradai verlies das Arbeitszimmer des Tardukai, dessen Blick sich auf dem Trank für Magus Marnion fing. Dem Morotai im Burghof wurde Bescheid gegeben, dem Diener des Magus auszurichten, dass die Vorbereitungen abgeschlossen sind. Der Ärger mit den Echsenwesen fängt gerade erst an, aber wenigstens gehen die Planungen für die Erweiterung vor der Burg voran. Doch zwischen den beiden Echsenlagern, ist die Festung derweil einem Pulverfass gleich. Wenn es zu einem Krieg mit den Echsenwesen kommt, wird Ewigwacht der Stützpunkt der freien Völker sein müssen.

Sein Blick wanderte zum Fenster des Arbeitszimmers. Nur noch ein paar Stunden, eher er nach Brandenstein reiten muss, um den Gast abzuholen. Ob sich die junge Frau hier wohl fühlen wird? Auf die Feradai wird er sicherlich ein Auge haben müssen, während sie hier ist.

Schließlich richtete er sich auf und ging hinauf zur Kapelle, einem der Feradai gab er eine knappe Anweisung auf seinem Weg: „Wenn ich gestört werden, ist es gefälligst weil der Satai etwas von mir will, die Echsen angreifen oder Tare am Rande der Vernichtung steht.“ Das folgende „Jah, Ehrwürdiger“ des Feradai verriet, dass sein Humor wieder einmal nicht verstanden wurde.

[OOC: Montag 10.12. 2018 19:30Uhr, ihr könnt gerne kurze Geschichten und Gedanken zusteuern, wenn ihr in der Festung mitspielt, die kommenden Tage oder bei dem drum herum involviert seid bzw. es wart.]

Autor:  Velyan [ 11.12.18, 18:00 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Zu Gast in Ewigwacht

Der erste Tag war rum. Fräulein Buchenwald wurde mit Geleitschutz zur Feste Ewigwacht geführt, die Festung wurde ihr gezeigt, es wurde mit ihr besprochen was zu erledigen ist und selbst der Diener von Magus Marnion war kurz da um weitere Schritte zu besprechen, wie das Leiden seines Meisters gelindert werden kann.

Nun lag Fräulein Buchenwald in einem der Gästezimmer der Festung und Lunarius stand alleine auf den Zinnen der Festung, einen warmen Tee in der Hand und sein Blick ruhte in der Ferne, auf dem neuen Vulkan. Ein kühler Wind umspielte den Tardukai, der sich nicht anmerkend starr dort stand, in seinen Gedanken verloren.

Eigentlich sollte er gerade ausreiten um weiteres über die Echsenplage in Erfahrung zu bringen. Eigentlich, wären da nicht so viele Aufgaben. Er verstand nun seinen alten Satai, der so viele selber machte und keine Aufgaben abgeben wollte und konnte, vielleicht musste er dieses auch lernen, Aufgaben abgeben. Der Morotai war lüstern nach Aufgaben, soll er mehr über die Echsen in Erfahrung bringen.

Sein Blick schweift zum Fernrohr, welches eigentlich zum Beobachten der Sterne aufgestellt wurde. Ein großer Berg, ein Vulkan mit einem langen Pfad, hatte des Relief gezeigt… er suchte noch lange den Vulkan mit dem Fernrohr ab.

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