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Es ist tiefdunkle Nacht als das Tor nach Radak zugezogen und verschlossen wird.
Kein Wind geht und kein Tropfen Regen fällt vom Himmel.
Aus dem Dorf hört man nur das Rascheln von Rüstungen und Waffen die am Gürtel
getragen werden.
Wenn man durch die Gitter schaut erkennt man ein Bild das nur schwer zu
glauben ist.
Dort sind die Schattenjäger und viele Nortraven seite an seite als wenn
sie zusammen in eine Schlacht ziehen.
Rüstungen werden straff befestigt und Waffen werden nachgeschliffen.
Die Nortraven summen ein Kriegslied aus alten Zeiten und die Söldner
murmeln ein Söldnerlied.
Nataniel gibt anweisungen an seine Männer.
"Niemand wird das Dort betreten, keiner wird hereingelassen,sollten in schleier
gehüllte Personen sich nähern so sollen diese direkt erschlagen werden.
Die Nortraven lächeln und brüllen das sie gerne den Söldnern helfen wenn es um
das erschlagen von Leuten geht.
"Vollkommene ausgangssperre erteile ich über das ganze Dorf" fügt der Söldner hinzu.
Die Männer, sowohl Nortraven als auch Söldner gröhlen vor begeisterung und
Kampfeslust lauf auf.
Schwerter werden in den Himmel gestreckt und es werden die verschiedensten
Götter Gehuldigt.
Das Adrenalin schiesst den Männern durch den Leib und eine Kriegerische stimmung
belebt das Dorf.
Der Mann welchen Nataniel für den Anführer oder Redner hält schickt einen seiner
Männer nach Westhever um noch mehr Nortraven nach Radak zu holen.
Nataniel und der Anführer unterhalten sich noch eine weile und ab und zu
fallen die beiden in lautes Gelächter über.
Nataniel stellt sich zu seinen Fernkämpfern auf die Palisade und schaut den Weg
entlang.
Er dreht sich in richtung Dorf und sieht auf die unmengen von Männern welche
dort unten stehen.
Ein breites grinsen macht sich auf seinem Gesicht bemerkbar.
Radak ist verschlossen ...
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