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Eine wutschnaubende kleine Närrin rüttelt am Burgtor.
Wütend holt sie ihre Kreid raus und schreibt an die Mauer neben dem Burgtor in grossen Lettern:
Hör mir zu, Du böser Knappe!
Ja, Du mit der grossen Klappe!
Katze hat dich nicht mehr lieb!
Bist ja nur ein Pferdedieb!
Sagst ich krieg mein Pferd im Nu!
Bumm. Dann war die Türe zu!
Nein, ich glaub Dir niemals mehr!
Bist ein Lügner ohne Ehr!
Mein Vertraun in Ritterswort,
ist für immer, immer fort!
Willkür ist dein Wort allein!
Seid wann brennt den harter Stein?
Flammen schlugen gar nicht hoch,
aber wenn intressiert das noch,
wenn man Ritter spielen kann?
Glaubst du, dass macht Dich zum Mann?
Niemals wirst du edel sein!
Niemal, niemals wirst du fein!
Ritter halten immer Wort!
Hier und da - an jedem Ort.
Ach, das waren ja noch Zeiten,
als man konnte Lob verbeiten!
Wo sind all die guten Ritter hin?
Tapfer und voll edlem Sinn?
Bist Du denn, was übrig blieb?
Nein, ich hab Dich nimmer lieb!
Talli, Drago wo seid ihr hin?
Gebt den Rittern wieder Sinn!
Denn es macht sich leider breit
im Falkenhorst Unfähigkeit!
Solltet doch Verbrechern schnappen
nicht die Leut in Schelmenkappen,
die immer treu zu euch gestanden.
Hast Du denn gar nix verstanden?
Katze verbrannte doch böse Magie!
Ich sehe schon, Du lernst das nie!
Vielleicht solltest Du besser Ställe putzen
oder einmal Deinen Kopf benutzen.
Ich such einen Mann mit Schwert,
der die Tugend noch verehrt!
Du aber magst meine Worte schmecken
und mich mal am Hintern ..........
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