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 Betreff des Beitrags: vor dem Turme der CaM
BeitragVerfasst: 4.09.03, 03:21 
Festlandbewohner
Festlandbewohner
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Registriert: 30.08.03, 00:06
Beiträge: 4250
Wohnort: Karl-Marx-Stadt
immer schneller wurden seine Schritte. Immer schneller ging sein Atem. Er wusste selbst nicht, wohin es ihn trieb, nur fühlte er, dass er schnell dort sein musste.
Er hetzte über die Brücke und Schweiss und Regen durchnässten seine Haare, die an ihm herabhingen.
Als er völlig erschöpft um das Gemäuer biegt, erstarrt er für einen Augenblick.
Seine Hand krampft sich fester um seinen Stab und leicht fröstelt es ihm.
Sein Blick erfasst die Überreste einer verkohlten Leiche, der Wind und der Regen taten ihr Werk, doch zu erkennen waren die Umrisse. Fassungslos stolpert er zu dem Verblichenen. Im Regen erfasst sein Blick ein Smaragdauge und wie ein Blitz durchzuckte es ihn. Elurai Calades!
Doch als er aufsieht erfasst sein Auge durch den Schleier des Regens etwas auf den Stufen. Brin Musker, der Gardist lag am Boden, blutüberströmt, gerissen aus einer Wunde am Halse.
Das Pochen in ihm übernimmt überhand und er vermag es nicht sich auf den Beinen zu halten.
Schwer hält er sich am Stabe fest und langsam geht er in die Knie. Die nassen Haare hängen in sein Gesicht und gesenkt ist sein Blick.
Kaum kann er es fassen und schnell verliert er sich in den unfassbaren Gedanken, die sich ausmalen, welch mörderisches Szenario sich abgespielt haben muss.
Im Wirrwar der Gedanken wird er noch eines Elfen gewahr, der auftaucht aus der Nacht, vermummt vor den Überresten steht und ein Gebet an Morsan spicht.
Was bildet er sich ein? Wut und Zorn steigen in ihm herauf, doch nur weg will er und schnell läuft er durch die Nacht.

_________________
Yesterday is history,
tomorrow is a mystery,
but today is a gift.

That is why it is called the present.


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BeitragVerfasst: 4.09.03, 03:56 
Einsiedler
Einsiedler

Registriert: 17.08.03, 21:25
Beiträge: 61
Wohnort: Hamburg->Lurup
Sie saßen gemütlich in der Taverne und unterhielten sich grade etwas...neben sich hatte er Raban sitzen und gegenüber von ihm ein Mann der seinen Namen nicht nennen wollte..."Seltsame Gestalt...." schoss es ihm durch den Kopf....doch weiter kam er mit dem Gedanken nicht, denn plötzlich sprang Raban auf und lief eilig in den Regen hinaus und rief dabei etwas unverständliches...kurz zögerte er, dann jedoch sprang er auf und lief hinterher...der Mann folgte nur ein Stück und blieb dann zurück...suchend lief er durch die Strassen Brandensteins und der Regen lief ihm in Strömen übers Gesicht...nach einer Weile kam er am Lager der Zwerge an und schaute sich suchend um...mochte Raban so weit gelaufen sein?! Er wuste es nicht und lief weiter...immer rabans Namen rufend...als er die Brücke der Custodes artis Magicae herunter lief meinte er etwas zu hörend und beschleunigte seine Schritte...als er um die Ecke des Turmes kam, traute er seinen Augen nicht...vor ihm kniete zwar Raban, die Person die er suchte, jedoch kniete er vor einer verkohlten Leiche mit einem Smaragdauge und einem blutüberströmten toten Magier...
Langsam ging er zu Raban und legte ihm eine Hand auf die Schulter...dabei blickte er jedoch wachsam um sich und verblieb in leichter Anspannung, damit er schnell reageiren könnte auf was immer dies getan hatte...
Raban meinte, dass der verkohlte Mann Elurai Calades gewesen sei....der Hochmagus des elementaren Pfades...
"Ein Mensch der seine Fähigkeiten überschätzt hat", schoss es Sarabian als erstes durch den Kopf...doch dann dachte er daran, dass der andere Magier eine klaffende Wunde am Hals hatte und es schien irgendwie nicht zu passen..."Seltsam", dachte er...doch weiter kam er wiederum nicht, denn eine Bewegung erregte seine Aufmerksamkeit...ruhig blieb er stehen und lies sich nichts anmerken...langsam glitt seine Hand in Richtung seines Schwertknaufes....Geschwind drehte er sich in Richtung des Geräusches und zog dabei sirrend sein Schwert aus der Scheide...grade wollte er zuschlagen, als er einen vermummten Elf erblickte...seltsam vertraut schien er ihm, jedoch konnte er ihn nicht wirklich erkennen...Der Elf kniete sich schweigen nieder und fing dann an ein Gebet Morsans zu sprechen...Doch plötzlich knurrte Raban etwas und brauste auf "Fasst ihn icht an!", schrie Raban...der Elf davon unbeirrt betete weiter und Raban schoss wütend an ihm vorbei...Sarabian blieb völlig perplex zurück...


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BeitragVerfasst: 4.09.03, 11:38 
Einsiedler
Einsiedler

Registriert: 26.05.02, 14:14
Beiträge: 162
Wohnort: die niederen Ebenen
Als er an diesem Morgen seine Schritte zum Turm lenkt und schließlich um die Ecke biegt, bleibt er wie angewurzelt stehen. Eine Zeit lang dauert es, bis sein Gehirn das Bild vor ihm verarbeitet hat.
Direkt vor seinen Füssen liegen die verkohlten Überreste einer Gestalt. Die Haut hat sich in großen Fetzen von den Muskeln gelöst und flattert ein wenig im Wind. Lippenlos grinst die Leiche ihn an. Zu einer bizarren Maske ist das ganze Gesicht geworden. Irgendjemand hat auf eines der Augen einen Edelstein gelegt, der ihn matt und grün anfunkelt. Schliesslich fällt sein Blick auf eine andere Person, die dort ebenfalls liegt.
Er steigt über den verkohlten Leichnam hinweg und geht darauf zu. Es ist Brin. Ein leichtes Gefühl der Trauer steigt in ihm auf. Er hatte zwar nie sonderlich viel mit Brin zu tun gehabt, er war kein Freund von vielen Worten gewesen, aber er wusste genau, dass dieser ein Auge auf die nette Akoluthin geworfen hatte… wie war doch gleich ihr Name? Er hatte ihn gemocht.
Stumm sieht er auf die Leiche hinab. „Armer Kerl, das hast du nicht verdient.“ Eine klaffende Wunde ist an Brins Hals zu sehen. Er wendet sich ab und macht sich auf den Weg zum Morsantempel.

Wenig später steht er wieder vor den beiden Leichen. Niemand war da gewesen, den er hätte bitten können ein Gebet für die beiden zu sprechen. Die Krypta und der Tempel waren leer. Er geht zu Brin und sieht auf dessen leblosen Körper hinab.
Eigentlich war er es gewohnt, dass Menschen starben. Sie taten dauernd irgendetwas, das dazu führen konnte, dass sie ihr Leben frühzeitig beendeten. Sie lebten doch sowieso nur ein paar Jahre. Er hatte schon so viele von ihnen sterben sehen. Es gab jedoch ein paar Menschen, die für ihn anders waren….

Er bückt sich zu Brin hinab und verbindet sorgsam dessen Halswunde. Nachdem er damit fertig ist, nimmt er einen seiner Arme und zieht ihn sich auf die Schultern. Mühsam gelingt es ihm, die Tür zum Turm zu öffnen und Brin hinein zu tragen. Niemand ist da, alle schlafen noch.
Vorsichtig legt er Brin auf den Boden. Er breitet ruhig Brins Umhang aus und legt diesen dann darauf. Eine Zeitlang sieht er noch auf ihn herab und wendet sich dann ab.
Irgendetwas zieht in seinem Bauch, als er hinausgeht.

Im Versuch das leblose Gesicht Brins zu vergessen, geht er auf die zweite Leiche zu. Er bückt sich daneben und greift nach deren Hand. Wie verkohltes Papier knistert es, als er zupackt. Er zerdrückt das Handgelenk bis auf die Knochen. Vorsichtig lässt er den Arm wieder los, er würde unmöglich den Körper hineintragen können.


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