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Etwas von jenen Geschehnissen entfernt, in den Gebieten der Rechtgläubigen, an einer Feuerstelle, liegt eine junge Frau, kaum bekleidet und durchnässt, zusammengerollt und schläft. Ihr anfangs nur totale Erschöpfung zeigender Gesichtsausdruck beginnt nun plötzlich, sich schrecklich zu verzerren.
ich bin schuldig, schuldig vor dem Richter des Herrn..
Gequält stösst sie, ohne aus dem Schlaf zu erwachen, Worte hervor.
schuldig, Strafe, schuldig, Richter, Strafe..
Ihr Körper bäumt sich einmal auf,
Mitleid gefühlt, Sünde begangen, schuldig vor dem Richter des Herrn, Strafe..
dann liegt sie friedlich da, ein Lächeln auf ihrem Gesicht, ihr Atem ist ruhig
Der Herr war gnädig mit seiner Dienerin..
Der Herr ist gnädig...
Zuletzt geändert von A. de Perquin: 6.09.03, 04:12, insgesamt 1-mal geändert.
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