Am gestrigen Tage zwischen dem 6ten Dunkelzyklus und dem 7ten Hellzyklus konnte man im Ödland, nahe der Stadtmauer des alten Rohehafen, etwas wunderbares beobachten
Einige berobte Gestalten in den Farben der Enhor gekleidet, einer im Rot des Ignis, einer im Hellblau des Ventus, einer im dunkelblau der Xan, zwei im Grün Riens und 3 weitere braunberobte Gestalte machten sich zu fuß auf in Richtung der Ruinen von Rohehafen.
Dort angekommen machten sie halt an dem kleinen See, welcher einst ein blühender Fleck voller Leben war.
Kurz nach ihrem Eintreffen spürte man schon die ersten Elemente in dieses Gebiet zurückkehren.....
Zuerst war es der Wind des Ventus der die todbringende Asche hinfort hob und sie weit fort brachte....
Dann, nach und nach lösten sich die Verschmutzungen am Grund des kleinen Sees, sodass dieser wieder zu alte Frische erweckt wurde. Xans Wasser, die Lebensgrundlage aller Pflanzen und Wesen kehrte in das tot geglaubte Gewässer zurück.Nun konnte von diesem See wieder das Leben ausgehen kann, welches diese verkümmerte Landschaft benötigt.....
Samen wurden durch Ventus auf die Ebene verteilt und eine junge Eiche gepflanzt, welche auch sofort zu wachsen begann. Die Anwesenheit der Enhor war stärker zu spüren, als jemals zuvor.
Auch Ignis der mit seiner Wärme, den jungen Pflanzen kraft gibt, drang mit seinen Sonnenstrahlen durch die dicke Wolkenschicht, mit jedem Augenblick löste sich die Wolkenschicht mehr und mehr auf um Platz zu machen für die lebensspendende Wärme des Ignis.....
Doch noch fehlte den jungen Sprösslingen das Wasser, da ihre Wurzeln noch nicht bis zum See reichen....
Und auch dieses mal zeigten sich die Enhor gnädig. Einige kleine Regenwolken zogen über das Gebiet und bewässerten das zuvor lebelose Gebiet mit einem kräftigen Regenschauer....
So schnell die Wolken gekommen waren, so schnell zogen sie auch wieder ab um den Sonnenstrahlen Platz zu machen.
Der Kraft Riens ist es wohl zu verdanken das alle Samen und die junge Eiche, etwas schneller als normal wuchsen und nach kurzer Zeit der karge Boden von einer grünen Schicht überzogen war...
Der Regenbogen am Himmel zeugte noch fast einen Zyklus von diesem gemeinsamen Werk der Enhor, bis er und die Berobten zum Steinfort an der Grenzpalisade zurückkehrten.
Mit einem knappen Nicken und einem Lächeln auf dem Gesicht wendeten sich die Berobten ab und zogen wieder gen Feste Seeberg
|