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Schweigend starrte er sie an. Sie? Es? Ein Abbild menschlicher Verwesung. Dieses Wesen wirkte verfallen, wirkte schwach. Gefährlich, auf ihre Weise.
Versöhnung trinken? Heuchelei. Das hätte er genauso sagen können in diesem Moment. Ein Lob auf seinen Wahn. Gereinigtes Gift?
Er hörte die Stimmen von unten. Nicht gerade etwas, was seine Laune aufbesserte. Um ehrlich zu sein etwas, was ihn rasend machte. Zu sich selbst war er zum Glück unehrlich. Was kümmert's mich.
Flammen kochten auf. Erst in seiner Brust. Wut. Die Alte war eigentlich nur im Weg, sie war nur etwas, worauf er seine Wut richten konnte. So schlimm war sie ja garnicht. Erfrischend direkt.
Dann in seinen Händen. Die Alte begann. Seine Gedanken klärten sich nicht, die Stimmen, die keifenden Worte der Alten, der Nachgeschmack gereinigter Milch, die Stimmen, die Schatten, die Flammen. Augen. Eifersucht. Wut. Zorn. Hass.
Mit einem Knall war alles vorbei. Seine Schläfen hämmerten, Gedanken rasten. Wenn sie mächtig war, konnte das ein unverzeihlicher Fehler werden. Sie spurte vor ihr. Also würde es ein Fehler sein.
Kurz dachte er darüber nach, es zu Ende zu bringen. In seiner Stirn hämmerte es. Schatten. Er hatte nicht die Kraft, es so zum Ende zu treiben. Er fühlte den Dolch, den der Alten Schwester selbst geschärft hatte.
Dann kehrte der Verstand zurück. Gefühle. Ruhe.
Als er auf dem Feld aus Schnee und Bäumen stand, fühlte er sich schlecht. Das war nicht der Apfelwein. Heute nicht. Einen Moment lang überlegte er, jemand ganz bestimmtes zu suchen. Weit konnte er ja nicht sein, aber sein Kopf tat zu weh. Klare Gedanken? Ein Traum.
Auf nach Hause.
Sein Schädel dröhnte.
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