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 Betreff des Beitrags: Unter uns .... Hexen
BeitragVerfasst: 12.02.05, 02:23 
Festlandbewohner
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Ewigkeiten wohnte sie nun schon im Gropp-Haus. So vieles war seit dem geschehen, die jüngsten Ereignisse im Haus selber waren wohl der Streit mit Harwarn und Reginas Zustand. Das alles erinnerte hin und wieder an einen schlechten Roman, aber dass war sie ja eigentlich schon gewöhnt, war ihr Leben nicht sowie so ein schlechter Roman, seit sie vor drei Jahren ihren Fuß auf Siebenwind gesetzt hatte?!

Immer wieder kamen neue Katastrophen auf sie zu, welche sie dann beweltigen musste und bisher hatte sie sich aus jedem Loch, welches das Leben ihr gegraben hatte, wieder heraus gekommen. In letzter Zeit jedoch, fiel ihr so vieles so unendlich schwer, wenn sie nur an ihre Süße dachte, drehte sich ihr der Magen herum. Wie konnte sie nur haargenau die selben Fehler begehen und eben so blind und blauäugig sein, wie Isodora es selbst dereinst gewesen war?

Die Kleine lag ihr wirklich am Herzen, sie war ihre Freudin geworden und das wohl nicht zuletzt eben wegen dieser Ähnlichkeit. Die Mutter hatte sie zusammen geführt gehabt und seit jenem Tag machte sie sich ständig Sorgen um sie. Dass die Kleine sich nun auch noch einen Magier geangelt hatte, behagte Isodora nur wenig. Was hatte sie nicht alles versucht diese Verbindung auseinander zu bringen... ohne Erfolg. Warum hatten die Träume die sie ihr geschickt hatten von dem Magier, Tod und Angamon so gar keine Wirkung auf sie gehabt? Eigentlich hätte es sie von ihm abtreiben müssen und doch waren sie noch zusammen. Isodora verstand es einfach nicht und am liebsten hätte sie diesen Magier selbst angegriffen, ihm irgendetwas angetan, doch sie wollte nicht, dass sich ihre Kleine von ihr abwandte.

Dann war da er, der Mann in ihrem Leben, oft wusste sie noch nicht einmal was er von ihr erwarten würde. Nein, eigentlich stimmte das nicht, sie wusste was er wollte.... ein Haus, eine Familie und das alles alles mit ihr zusammen. Immer wieder brach die Unsicherheit deswegen bei ihr durch und jedesmal verletzte sie ihn damit.

Und als wenn all dies nicht genügen würden, hatte sie sich wiedereinmal ärger angelacht mit einem Astraelgeweihten. Was die nächsten Tage wohl mit sich bringen würden? Welche kleinen und großen Katastrophen? Man würde sehen.................

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BeitragVerfasst: 13.02.05, 19:05 
Einsiedler
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Zwei Wölfe liegen zusammengekuschelt in ihrer Nähe... das Feuer knackt und knistert leise… kleine Stiche ihrer Nadel säumen den unteren Rand eines Rockes… Gedankenfetzen… wie ein Schwarm silbrig glänzender Fische ziehen an ihr vorbei… allein sitzt sie im flackernden Licht… draußen nur der böenartige Wind… eine Träne bahnt sich lautlos ihren Weg…

„Verlassen werden… alleine sein… so schöne Zeiten… ich durfte sie erleben… doch immer wieder gehen sie… gehen ohne Vorwarnung…“

Sie schüttelt ihren Kopf… die Gedanken versuchend zu vertreiben… ihr Blick bleibt einen Moment auf dem Rock haften… und taucht doch wieder in die Ferne ab…

„Geliebter… dein Nähe… deine Geruch... genießen… deiner Stimme lauschen… begreifen das du hier bist… fühlen… sehen…“

Sachte beginnt das gläserne Armband zu schimmern… bläulich… grünlich… sie fühlt dessen wärme…wie sie sich in ihr ausbreitet… nicht nur die Wärme des Armbandes ist es… auch ihr Herz scheint ihr Wärme zu spenden…

„Freunde… Isodora… sie mag ihn nicht… nein sie hasst ihn… ich weis warum… ich denke es mir… es tut weh… ich möchte weder sie noch ihn verlieren… es muss ihr weh tun… sie spricht seinen Namen aus… mir zu Liebe… ich freu mich so … und doch tut es nur noch mehr weh wenn… kann sie je akzeptieren?... Währe es besser sich von einem zu trennen?... ich kann es nicht… träume… Mane… Raben… Edil… jeder rät mir ab… selbst Erudin…“

Erneut findet eine Träne lautlos ihren weg… lange schon legte sie sie den halb fertigen Rock in ihren Schoss…

„wenn ich auch sie verliere dadurch?... aber ich liebe ihn… alles was ich machen könnte scheint mir falsch… weglaufen währe feige… so würde ich alle verlieren…“

dann bleibt nur noch eine frage zurück… immer wieder hämmert sie in ihrem Kopf… endlos scheint ihr die Zeit die sie einfach so da saß… die Tränen versiegt… benommen… kraftlos…

„muss ich noch jemanden verlieren?...“


Zuletzt geändert von silent_green: 13.02.05, 19:06, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 3.03.05, 03:12 
Festlandbewohner
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Dicke Schneeflocken fiehlen vom Himmel als es an der Türe klopfte. Da war er wieder. Isodora verdrehte die Augen als sie den Geweihten vor dem Haus sah.

Warum zum Henker ist der schon wieder da?

Nur unter Murren ließ sie ihn ein, sie kannte das Spielchen schon. Er erzählte zu gerne von seinem Glauben und man wurde ihn einfach nicht mehr los, wenn man ihn erst einmal am Hals hatte. Endlos konnten seine Predigten sein, aber heute nicht, heute fand sie einen Anhaltspunkt, etwas bei dem sie nachhacken konnte. Wort um Wort, Frage um Frage von ihr wurde er stiller und, so schien es ihr, auch unsicherer.

Warum ist dieser Geweihte nur so leicht aus der Fassung zu bringen?

Es war seltsam, sie verstand es selbst nicht und doch hielt es sie nicht davon ab weiter zu sprechen. Von Licht und Schatten und dass beides in jedem Lebewesen auf Tare steckte. Er wollte es nicht wirklich hören, dass war ganz offenkundig und doch unterbrach er sie nicht. Sie sprach eigentlich nur von ganz offensichtlichen Dingen, nur Dinge über welche sie selbst bereits nachgedacht und sich ihre Meinung gebildet hatte und doch schien es ihr teilweise so, als würde sie ihm Dinge erzählen, von denen er noch niemals zuvor etwas gehört hatte.

Was für einen Blödsinn lernen diese Geweihten nur während ihrer Ausbildung?

Auf jeden Fall musste das Wissen der Geweihten äußerst weltfremd sein, ansonsten hätte ihn ihr Wissen, ihre Annahmen und ihr Glauben nicht so aus der Bahn werfen können. Er hatte ihr fast schon leid getan, wie er so da saß vor ihr, zusammengesunken wie ein kleines Häuflein Elend. Es waren nicht mehr als Worte und ihre pure Anwesenheit, welche seine Welt ein Stückweit hatte einstürzen lassen.

Wie kann man nur glauben, dass alles auf Tare entweder schwarz oder weiß, gut oder böse ist?

Nachdem sie ihn wieder hinausgebracht hatte legte sie sich auf ihr Bett.

War er damals genau so gewesen wie der gerade und hab ich es damals vielleicht nur nicht bemerkt, weil ich selbst noch zu unsicher in allem gewesen bin?

Nein, eigentlich glaubte sie nicht, dass sich die beiden auch nur annähernd ähnelten in diesen Dingen. Der eine schien zu wissen warum er seinen Weg gegangen war, der andere nicht, hielt es gar für eine Bürde. Er würde sicherlich wieder kommen, dessen war sie sich an und für sich sicher. Sie schob die Gedanken bei Seite. Sie sollte sich wirklich nicht über irgendwelche Geweihte den Kopf zerbrechen, dass hatte sowieso keinen Zweck und war unsinnig für jemanden wie sie. Im übrigen gab es wirklich wichtigere Dinge als dies. Das einzig wichtige, was sie aus diesem Treffen mitnehmen konnte, war die Gewissheit, dass sie auch diesmal keine Angst vor einer Verfolgung haben musste. Dennoch lag sie eine ganze Weile lang grübelnd da, ehe sie endlich in den Schlaf hinüberglitt.

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BeitragVerfasst: 6.03.05, 18:51 
Einsiedler
Einsiedler

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Wohnort: Egal
Der Abend hatte für ihn doch so Angenehm begonnen, er hatt eine dampfende tasse Kräutertee aus Necis bereitet, sich mit einem Folianten in den Schaukelstuhl vor den kamin in dem oberem Stockwerk der Sakristei zurück gezogen und dachte nur an das ruhige sinnieren nach und das angenehme schweifen seiner Gedanken denen er nachgehen mochte. Zurück hatte er sich soben gelehnt und an der dampfenden tasse genippt die Augen geschlossen, nur das prasselnde und knisternde Feuer in der steinerden kamineifnassung warf sein sanft warmes Licht auf ihn und er lächelt innerlich doch auf, die letzten Flöckchen der weissen Pracht suchten sich ihren Weg hinab auf Taresleib und er atmete leise durch, angenehm gar wundervoll befand er es den Foliant auf seinem Schoss ruhend die hageren Figner auf den güldenen Einband gelegt atmete er abermals durch, der Geruch der Kräuter durchfuhr seine Nase und plötzlich war das Bild von ihr wieder da, Sie ... er wusste nicht warum Ihr Bild kam ihm wieder und wieder in den letzten Tagen auf, was wollte Er ihm damit sagen, er sandte ja selbst Lifna so er zur Ruhe lag mit Ihrem Bild zu sich welches ihm mehr und mehr Sorge auftrug.

Ein lautes knistern im Kamin liess ihn auffahren der Foliant wurde auf den Tisch gebettet er nahms eine Gewnadungen und verliess die wärme die Geborgenheit der Kapelle, schritt durch die letzten Flocken dieses Morsans und da .. kurz vor ihm ragte das Haus empor die verwässerten Augen suchten die Fenster ab, Licht Sie war also noch auf. Ein Klopfen war getan und schon wenige Augenblicke danach saß er mit ihr im inneren vor dem warmen Kamin, und wieder das sanfte ihn umwallendes knistern und die wärme.


Er versuchte es wieder, wollte Sie doch sehen lass wie viel er sich gerade um Sie, um Ihre Seele sich sorgte, und Sie tat es doch nur ab, wiederrief als würde Sie jede Frage gewusst und erwartet haben seine Worte, er fühlte die Sicherheit weichen, fühlte innerlich eine wallende Wärme, er erschauerte, Ihre Hand auf seiner Wange, die Augen schlossen sich, warum dachte er nun an die Folianten an Vandiren und an die Standarten der Ensis, wie einfach wäre es doch für ihn Sie, die stozle und doch Blinde, durch ein Pergament sehen zu lassen, Sie zu überzeugen durch die Mittel die er hätte, und doch woher kam nur diese unerträgliche Wärme in ihm?

Er atmete durch Ihre Worte, doch nicht viel mehr als ein raunen durch eine Art Wand aus Rauschen und Nebel.
Was sprach Sie da, schwaz - weiss? Und er wusste es doch Sie sind alle so, böse und verdorben und auch Ihre Sprösslinge, was wollte Sie von ihm, und dann durchschnitt diese ihn umfangende Wärme und rauschende Sanftheit, was sprach Sie da!?!

Dunkle Brut, gewogen im Namen Bellums zu dienen, nein, nein, nein, wie konnte Sie solchen Frevel von sich geben konnte Sie ihn für so naiv und schwach halten, und doch er spürte seine Sicherheit schwinden, die wallende wärme nahm besitz.
Es schwidnelte Ihn, was war dies, dieser warme hauch, ihre Lippen gebettet auf seinen, wie, nein warum?, wie könnte er nur, wiederstand wiederstand leisten, die wärme wallte angefacht er ergab sich ...


Kühle Nacht umfing ihn, als er blassen Gesichtes das Haus verliess, warum waren seine Beine schwer wie Steine, sein Kopf wie ein sich drehendes Gebilde und die Arme so bleiernd als würden sie nur dem Boden entgegen streben?
Die Türe wurde geöffnet er lag zu Bette, der Atem ging ihm schwer, hatte er versagt?, war er schwach?, oder war die Bürde nur umso mehr gewachsen?

Er schloss seine Augenlieder und der Schlaf senkte sich wie eine schwere zähe Masse über ihn und er verbrachte eine Traumlose schwere Nacht, in welcher er sich unruhig umher wälzte.


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