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 Betreff des Beitrags: Treue Narren Taumelsaat
BeitragVerfasst: 27.04.05, 13:20 
Einsiedler
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Beiträge: 169
Wohnort: In "deinem" Schrank!
Hass geboren, hass verloren, Taumelsaat Beschwichtigung
Von Rissen verziert gebrochener Geist inbei -
Todesbringend lebend Narretei
Verleugnung

Wahn verbannt, erneut aufbeschworen, nur Nichtigkeit
Dornen getrieben in leugnenden Wogen
Das Sein, Zerissenheit... betrogen
Einsamkeit

Doch Wahn im Todes Kampfe, Einsamkeit beseelt
Des klaren Geistes Gedankensaat
Mit Todes taumelnder Reuetat
Das ich - gequält

Was sich zwang in milde Bahnen, Wildes Tier hinausgedort
Geistes Bruch hat es befreit, geifernd
Nach aller Tode eifernd
Brüdermord

Verlassenes in blut, Leiber in fetzen, erschaffener Wahntrieb
Die Geburt ewigen Feindes, versessen
Taumelsaat - vermessen!
Blutssieg

Was ihr beschworen
Sterbt wahnverzerrt
Kein einziges Wort
Schweigen ewig
Lachend selbig
Was Leibern Dort
Verständnis verwehrt
Habt alles verloren

Noch kennt ihr nicht des Wahnsinns den ihr schufet

Zeitvertreib!

Ihr wolltet ihn...

_________________
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Ich fing alle Wunden ohne Rücksicht ein
Ließ keinen Schutz zurück für all die Menschlein - wein'!
All der süße Schmerz von Draussen kam herein
Den Trost will ich nicht missen, nie und nimmer - nein!


Zuletzt geändert von Shroud: 27.04.05, 15:58, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Asche des Narrenstaats
BeitragVerfasst: 28.04.05, 15:33 
Einsiedler
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Beiträge: 169
Wohnort: In "deinem" Schrank!
So steh ich hier im Aschenmeer rußbefleckt verbrandelt
Widersinnig, wider mir, zuwider wie ihr handelt
So will auch ich nur Asche sein, gezehrt von euren schandeln
Doch ich, ich muss, fürwider mir, in tote euch nun wandeln

Was wollt ihr sein, was sei es nun, was Narrenglocken läuten?
Was ekelt mir, was spricht nun wider Narretei zu häuten?
verdunkelt schwarz, wie tief im Geiste man euch träumte
Das was ihr seid, ihr sein nur könnt, wahre Wahrheit säumte

Immer wirrer euer denken wie die Zeilen die hier fliegen
Immer weiter treiben fetzen, Fleischessaat, von euch herab
Immer mehr, töricht taumelnd, glaubtet ihr verloren zu siegen
Immer tiefer, führt hinab, euer wettlauf in das kalte Grab

Sagt es nicht, kein Wort, nicht mir allein beliebt der hohn
Sagt nur dies, was Mündern spricht, fort von euren denken
Meint es nicht, versprecht es nur, heucheln geborgen Taumellohn
Meint es nur, der Wahrheit schon, den Tod ich will euch Schenken

Doch nicht aus nicht'ger Nichtigkeit des Nichts ich euch erwähne
Der Schwäche schon, ob schwachen Denkens, Stärke ich ersehne
Fürchtet nur der heulend Furcht, wenn Furcht euch nun begegnet
Nur der strebt, der Angst entgegen, strebsam sei, gesegnet.

Was steigt aus Aschenmeer empor, wenn nicht mehr des Lebens
Das Blut verbrannt, der leib nicht mehr, leben sei vergebens
Zerschunden es, wie rohes Fleisch, doch nur Stärke wird erheben
Es lacht nur laut, im Blutesrausch, schreitet langsam euch entgegen

Treue Narren Taumelsaat
Tiefer Nutzlos Trampelstaat
Trotzig Niedlich Tyrannensein
Toter Namen Trauerstein

Asche schreitet euch entgegen...

Achtet, dass ihr nicht an ihr erstickt...

Wartet nur...

Was längst dem Tod gebührt und nicht anheim fällt...

Es wird ihm Ausgleich leisten, allemal!

_________________
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Ich fing alle Wunden ohne Rücksicht ein
Ließ keinen Schutz zurück für all die Menschlein - wein'!
All der süße Schmerz von Draussen kam herein
Den Trost will ich nicht missen, nie und nimmer - nein!


Zuletzt geändert von Shroud: 28.04.05, 15:36, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Weinerlicher Klagelaut
BeitragVerfasst: 27.05.05, 11:48 
Einsiedler
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Beiträge: 169
Wohnort: In "deinem" Schrank!
Weinerlich...
(Tränenreiches Tiergeheul)

Die Finger klamm, so schmerzen sie, so sie... durch eure Scherbenasche graben
Die Knochen blank, doch blut benetzt, wie sie... aus euren starren Händen ragen
Die Tränen schwer, ein einzig Halt, nur sie... fügen heiße Asche noch zusammen
So Schimmernd Rot, so bittersüß, ob sie... fließen über eure zerschnittnen Wangen?

Und selbst eine Umarmung schmerzt auf den zerfetzten Leibern

Kläglich...
(Jammernd Taumel und starre Antwort)

Was haben wir nur angerichtet?
Speit es aus atemlosen Mündern leidlich Klagend
Und hatten wir dies je gewollt?
Immer wieder stummer schrecken in euch fragend
Verdienten wir was uns gedichtet?
Verzweifelnd wie ihr nach nichtgen' Gründen sucht
Und haben wir nicht Blut gezollt?
Alles Blut war längst vergossen... auf sinnloser Flucht

Laufen wir, laufen wir, davon kindisch kichernd, tragend wir das Geheimnis aus Nichtigkeit, als Beigabe in unsere eigenen Krypten

Hässlich...
(Lauernd schwingend zitternder Hohn)

Unansehnlich bitter Wahrheitssaat
Brennt im Narren Taumelstaat
Unermesslich blutend Tränengriff
Stürmisch sinkt das Narrenschiff

Der dunst der bitter salzigen tränen, welcher in den Flammen des Niedergangs geboren ward, er verschlingt eure Lungen, ein innerer Dolchstoss, und eure Worte nur das Emporwürgen von Blut

Wahnsinnig...
(Ein Sturm aus gläsernen Dolchen vom Schrei geformt)

Doch seht die Asche die ihr pflügt, sie ist euer eigner Leib
Die Finger sind Gedanken nur verschlungen vor einer Ewigkeit
Eure haut tief schwarz wie die Adern tief unbefleckt vom Rot
So seht es ein, alles was euch bleibt ist euer eigner Tod

Die Scherben die den alten Schein noch trübe wiedergeben
In denen ihr euch selbst erkennt, wie in einen anderen Leben
Es sind nur Bilder der Vergangenheit, die zur Zukunft niemals taugen
Denn durch diese Scherben blicket ihr in eure ausgerissnen Augen

(Ein zitterndes erstürmen lachenden Aufschreies)
Ihr seid nur noch ein verbrannter Zappelleib
Hände, Füße, zuckend Stümpfe von euch selbst verbrannt
Seid ihr mein ewig treuer Zeitvertreib
Die Augenhöhlen starren sie, leer wie der Verstand

So nah am Abgrund wird bald der Sprung zur Pflicht, denn wenn ihr vor eurem Schicksal flieht lauft ihr in meine Arme, die ausgestreckt einladend, euch mit blanken Grinsen sehnlichst erwarten.

kommt nur aus dem Tod hervor dem Erkennen entgegen

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Ich fing alle Wunden ohne Rücksicht ein
Ließ keinen Schutz zurück für all die Menschlein - wein'!
All der süße Schmerz von Draussen kam herein
Den Trost will ich nicht missen, nie und nimmer - nein!


Zuletzt geändert von Shroud: 27.05.05, 12:11, insgesamt 1-mal geändert.

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