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 Betreff des Beitrags: Turniergeschichten
BeitragVerfasst: 29.06.05, 22:47 
Ehrenbürger
Ehrenbürger

Registriert: 17.02.02, 10:31
Beiträge: 734
Wohnort: Österreich :)
... das erste Paar bilden Sir Kantrin und Sir Lavid ...


Die Stimme des Grafen hallte noch in seinen Gedanken nach, als er Fedral schon am Turnierplatze gegenüberstand. Fedral - der beliebteste Fedral, der ihn schoneinmal besiegt hatte. Wird es diesmal anders ausgehen? Man wird sehen ....


Das Ross trabte an, zuerst langsam, immer schneller, das Tempo beschleunigend ritt ich auf ihn zu .... und es KRachte laut, die Lanze zerbarst, Fedral flog aus dem Sattel auf den Boden nieder, es war geschafft, ich hatte ihn aus dem Sattel gehoben.... Doch nun folgte der Bodenkampf, etwas das Fedral wohl beherschte. Ich packte nervös Schwert und Schild, befestigte alles eilig und schritt auf ihn zu. Er war verletzt, vermutlich die Schulter, dies wird mein Ziel sein...


Langsam, scheppernd und die Klinge hoch erhoben schritt er auf ihn zu. Ruckartig sauste die Waffe in richtung seiner Schulter, doch wurde der Schlag von seinem Schild abgeblockt. Ich riss im selben moment meines hoch, zu spät! Der Schlag traf meinen Oberschenkel und zwang mich zu einem ausfallschritt, der mir wieder einen Treffer einbrachte! Dieser Fedral ... er wird mich noch besiegen, trotz seiner Verletzung! Unglaublich ... solch eine Kraft. Und doch schickte ich ihn mit einem letzten Schlag gegen seine Schulter zu boden, Bewusstlos lag er dort, ich rief die Knappen ... alles verzerrte sihc ... der Schmerz kam in meinen Kopf, alles dröhnte und hämmerte... die lauten rufe, der Applaus ... wie ein Rausch war es... Hoch erhoben zu Ross trabte ihc von dannen, in das Zelt, in die heilenden Hände ihrer Eminenz ... da lag ich nun im Zelte ... Sieger... Doch moment... Es war ein TUrnier! ich muss wieder kämpfen .... In diesem Momente wurde Athos hereingebracht, er sah schwer lediert aus, hinter ihm Hagen, welcher recht gut bei laune schien... so war er wohl Sieger des nächsten Kampfes gewesen...


Ich rüstete mich eilig und stieg wieder auf das Pferd, lies mir eine neue Lanze geben und trabte auf den Turnierplatz... Dort traten sich gerade Laurec und Luther gegenüber...

Ich blickte mich um ... keine Mirella ... schade, es hätte ihr gefallen. Dieses riesige Turnier, mit all den glänzenden Rüstungen und Rittern... ein wahrlich großes Specktakel... So werde ich ihr davon berichten, doch zurück zum Kampfe... Der Graf schrie "Reitet!" und die beiden preschten aufeinander zu. Der ersten Schlagabtausch verlief noch etwas leer, doch schon der nächste brachte brachte Laurec einen treffer ein, Luther wurde leicht am Schild erwischt, und etwas aus dem sattel gehoben, ein wenig mehr schwung und er wäre am Boden gelandet... Doch nun ritten sie ein weiteres mal und Luther konnte sihc für den treffer revanchieren und traf Laurec auf die Schulter. Doch dann traf die Lanze Luther aufs übelste auf die linke Schulter, und warf ihn aus dem Sattel. Schockiert betrachtet ich wie mein Waffenbruder zu boden ging.... Der Knappe Caeden eilte ihm zu hilfe, um ihn wieder aufzuhelfen, doch er erhebte sihc aus eigener Kraft und torkelte schwer verwundet auf Laurec zu, sichtbar geschafft... Nun erhoben beide ihre Klingen und schlugen Zielgenau auf die gegnerische Verteidigung ein. Doch Luther war so schwer getroffen, das er nach wenigen Schlägen schon am Boden lag, Blutend und geschafft... Schwer keuchte er.

Ich richtet mich etwas im Sattel auf... Laurec, Hagen und ich eine Runde weiter... Dann geschah etwas unerwartets, der Graf kam auf mich und Fedral zu .... und fragte Fedral doch glatt ob er nocheinmal kämpfen könne! Jener beantwortete es mit einem euphorischem ja, wenn man ihm auch die shcmerzen ansehen konnte, die er erleiden musste.. Luther wurde derweil vom Platz geschleppt, der Knappe mühte sich mit ihm und der schweren Rüste ab. Der Graf Ritt heran, scheinbar bereit um mit Fedral seine Kräfte zu messen.... Welch unverschämtheit, er bittet Alek sie anzukündigen, dabei würde ich doch in der Nähe stehen ... wäre viel geeigneter als der ehemalige Soldat.... In mir kochte es ... unverschämtheit... Nicht das er mich immer auf der Tafelrunde aufzieht, nun tut er es auch shcon öffentlich! Soetwas von meinem ALten Lehrmeister .... Meine aufmerksamkeit richtet sich schlagartig wieder auf, als Fedral erneut getroffen von der Lanze zu Boden ging, und der Graf die Klinge zückte. Doch Fedral hielt sich wacker und schlug seine Klinge gegen die des Grafen, doch er konnte ihn mit seinen verletzungen nicht lange Standhalten, und brach zusammen.


So standen nun Vier Ritter in der nächsten Runde, Der Graf selbst, Hagen, Laurec und meine Wenigkeit... Wie war ich nervös... die Götter flehte ich um beistand, mich nicht mit dem Grafen vor dem Finale messen zu müssen, denn der Graf ist nunmal einer der stärksten im Orden. Nicht nur mit dem Wort, auch mit dem Schwerte. Gebannt wartete ic hauf die neue Auslosung des Grafen, flehte und betete zu den Göttern ....




Die Götter haben mich erhöhrt! Hagen soll mein Gegner sein, nur wo ist er? Er war am Zelte, am östlichen... Wir legten nach den Worten des Grafen die Lanzen an ... ich traf Hagen, holz splitterte und ich fphlte mich zuversichtlich, doch er saß noch im sattel! Ha! dem zeige ichs. ... und legt erneut an, trabte auf ihn zu .... ein Dumpfer schlag ... eine gewaltige Kraft drückte mich aus dem Sattel und warf mich zu boden ... Keuchend kam ich dort zum erliegen und wurde von Caedn wieder auf die Beine gezogen ... zückte die Kligne und sucht meinen Gegner ... Jener schwang sich aus dem Sattel zog seine Klinge und wuchtet sie meiner Entgegen... Ich war zu geschwächt, die Treffer die ich landete, brachten nicht das gewünschte ergebnis, wie als hätte ich meine Kraft verloren ... es war... ein seltsames ereignis..... Verloren .... welch Schmach .... Zuerst Glücklich nciht den Graf getroffen zu haben, besiegt von einem dem ich es nie zugetraut habe ....... Eine leise Stimme, die in sein Ohr dringt, immer lauter wird sie ... seine Mutter..... sie murmelt etwas ... ... "Hochmut kommt vor dem Fall" ....


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BeitragVerfasst: 30.06.05, 12:35 
Altratler
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Beiträge: 4520
Wohnort: Kuscek, Kazachstan
Schmerzen , Fedral liegt verkrampft in seinem spartanisch eingerichteten Bette in Falkensee. Er vermag nicht seine linke Hand anzuheben, zu sehr wurde die Schulter von Randur lediert.
Darueberhinaus spuckt er immernoch kehlig einen blutigen Schleim aus den Rachen, wohl hat er sich ebenfalls im Kampfe gegen den Grafen noch mehr verletzt.
"Er hat mich besiegt", dachte sich Fedral, der schweissgebadet im Bette diese Zyklen verharrt.
Die Schulter wurde von Benion wieder eingerenkt, dennoch ist sie genauso geschwollen und blau angelaufen wie gestern, die eiserne kalte Lanzenspitze noch in seiner Schulter fuehlend. Randur hat ihn besiegt.
Er fuehlte keine Schmach darueber, Randur ist sein Spiegelbild, dachte er sich. Gewinnt er, gewinne ich, zu aehnlich sind wir uns.. Wir beide sind sehr ehrgeizig und eifern dem hohen Ruhme nach.
Doch der Graf, erwaehlte unbedingt ihn zum Duell aus, trotz seiner Verletzung, traute wohl Sire McKevin ihn viel zu, das Gefuehl des Stolzes und des kleinen Triumphes ueber den nebenstehenden Randur stillte etwas seinen Schmerz, er konnte ihn vergessen, bis zum naechsten Fall. Gegen den Grafen hatte er im Lanzenkampf nicht eine Chance, auch wenn er im ersten Anlauf ihn mit der Lanze schliff.
Verbissen hielt er sich bei beiden Zweikaempfen auf den Beinen, stur im Rausche des Eifers fuer kleine Momente den beissenden Schmerz vergessend, und mit verbliebener Kraft bis an den Rande des Todes kaempfend. Der Tod ist ehrenhaft in so einem Kampf, doch war jener erforderlich? Noch als er sich die Gedanken zuende webte, bekam er den letzten harten Schlag, beider Ritterschwerter zu spueren und fiel zu Boden.

(...)

"Gewinner der Herzen", jene Worte hat er sich eingepraegt, die aus dem Munde des sehr fleissigen Knappens, Caeden kamen.

Heute wird Fedral ein Herz fuer ewig gewinnen und auch ein Teil seines Herzens gewinnen lassen

Knarzend erhebt sich der geschlagene Ritter vom Bett. Er muss sich noch waschen fuer die Heirat, doch davor muss er eigenhaendig mit dem Hammer die Ritterruestung so ausbeulen, sodass seine Verlobte so wenig wie moeglich mitbekommt von dem gestrigen Turnier und den sehr sichtbaren geschlagenen Spuren.

Verheiratet mit dem Falkenorden und bald verheiratet mit Anijane..
Das selbe Gefuehl, wie dies, welches Hagen wohl durchdrang, durchdringt ebenso den jungen Ritter nun. Er hat gewonnen .


Zuletzt geändert von Isanter: 30.06.05, 12:37, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 30.06.05, 16:48 
Altratler
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Beiträge: 10862
Langsam schleppt er sich von seiner Frau gestützt zurück zu ihrem Haus. Müde ist er - erschöpft wie jedes Mal, wenn er Vitama darum gebeten hat durch seine Hände zu heilen. Wenn er die Lebensenergie ansammelt, sie fokusiert und sie gezielt einsetzt um eine Wunde zu schließen. Dabei hatte diesmal sogar Tzara dabei geholfen.
Noch immer ärgerte er sich über das Verhalten von Sire Lavid. Dieser Mann sollte am nächsten Tag heiraten und hatte nichts besseres zu tun, als sich so gut wie Tod schlagen zu lassen! Dabei sollte man meinen, dass er genug gelernt hatte, nachdem er das erste Mal aus dem Sattel gehoben wurde und er ihm die Schulter wieder einrenken musste - was zweifellos sehr schmerzhaft war. Doch nein, aus reinem Ehrgeiz oder Ehrgefühl musste er in diesem Zustand nochmals reiten. Hätte Benion noch die Kraft dafür, dann würde er jetzt zweifellos nochmals den Kopf über diesen Irrsinn schütteln.
Natürlich unterlag er in diesem Zustand. So schlimm, dass er Blut gespuckt hatte und bewusstlos geworden war, er hatte also zweifellos innere Verletzungen. Wäre zu diesem Zeitpunkt kein Magiewirker oder Diener Vitamas zugegen gewesen, dann hätte es sehr schlecht um ihn Gestanden - und das vor seiner Hochzeit.
Nein, Benion wollte darüber jetzt nicht mehr nachdenken, sein weiches Bett lockte. Und er würde für den nächsten Tag fit sein.

_________________
Benion - vita et amor - Pater Brown Verschnitt, Häretiker und Lord der Vitamith - Geburtshelfer: 8 mal - Ehejahre-Rekordhalter
Querdenker aus Leidenschaft.


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