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Regen klopfte gegen das Fenster.
Dalabai schlug langsam die Augen auf. Es war dunkel um ihn herum. Nur langsam gewöhnten sich seine Augen daran und konnte so mehr und mehr die Umrisse des Zimmers, indem er sich befand, erkennen. Ein stechender Schmerz durchzog pochend seinen Kopf. Es war diese unsägliche Schmerz, welcher ihn seit diesem Besuch in Niemands Höhle plagte.
Kurz fasste er sich an die Stirn und gähnte. Doch dann entschied er sich aufzustehen. Er schlug die Bettdecke zur Seite und richtete sich ruckartig auf. Beinahe hätte er sich den Kopf an der oberen Bettkante des Etagenbettes angeschlagen, als draussen einige Lichter bemerkte. Dalabai erhob sich und schritt zum Fenster. Es musste noch sehr früh sein, am Horizont konnte man grade die ersten Anzeichen der Dämmerung erkennen. Doch das war es nicht, was Dalabai bemerkt hatte. Er richtete sein Augenmerk auf einige Fackeln, welche sich hinter dem Baufeld bewegten. Es schien, als würde dort gegraben werden. Doch wer war das? Normale Arbeiter würden sicherlich erst mit der aufgegangenen Fela ihr Tagewerk angehen. Noch eine ganze Weile beobachtete er die scharrenden Gestalten. Die Dämmerung war schon vorangeschritten als sich der immernoch noch recht verschlafene Dalabai abwenden wollte, als ein lautes Wiehern über das Baufeld hinter der Herberge erschallte. Ein Reiter kam in vollem Gallop aus Richtung des noch nicht fertig gestellten Stadttores geritten. Als die Gestallten diesen bemerkten liessen sie ihre Werkzeuge fallen und eilten vor ihm davon.
An der Stelle, an der gegraben wurde zog der Reiter die Zügel und brachte sein Pferd umgehend zum Stehen! Langsam umkreiste er das Loch einige Male und liess dann einen Gegenstand vom Rücken des Pferdes aus in die frisch ausgehobene Grube fallen. Sofort gab der Reiter seinem Tier die Sporen und eilte so schnell er gekommen war wieder aus Falkensee hinaus.
Stirnrunzelnd stand Dalabai noch immer am Fenster. Fela stand nun schon voll am Himmel. Weder der Reiter, noch die Arbeiter waren nun noch zu sehen. Kopfschüttelnd wand er sich ab. Er ging durch den Raum und öffnete die Türe seines Schlafzimmers und erschrak. Kurz vor der Tür lag eine Frau. Sie hatte sich in einige Sitzkissen gekuschelt und schlief. Kurz betrachtete er sie. Ein leichtes Lächeln huschte über sein Gesicht. Dann bückte er sich und nahm die schlafende Frau auf seinen Arm. Die fast dürre Person war noch leichter als er erwartet hätte. Behutsam trug er sie zurück in das Schlafzimmer und legte sie auf das Bett. Ganz vorsichtig, damit sie nicht wach wurde, zog er dann die Bettdecke über ihren, in der Nacht ausgekühlten Körper. Ebenso vorsichtig und leise verliess er dann das Zimmer und schloss die Türe hinter sich. Er atmete einmal kurz durch, stieg dann die Leiter hinunter in die Küche und machte sich zum Frühstück ein paar Brote. Grade hatte den ersten Bissen genommen, da leutete draussen die Türglocke. Sofort sprang Dalabai auf und rannte auf die Dachterasse um zu sehen, wer dort unten stand...
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Chars: Iycheas Vrahn - Diener des Morsan mit link; Lurkz - Goblinork Händler (mit video) - (und noch ein video auf englisch) - (und eins wieder auf deutsch - Lurkz&Co unter Geweihten) und noch ein Video für Hügelauork-Gaukler!; Dalabai - Schriftsteller und Lebemann; Islarion Ethalasar - Kapitän der "Stern von Papin";Sedtrick Moosgrund - Halblingfriseur ;
Zuletzt geändert von Dalabär: 8.07.05, 01:09, insgesamt 1-mal geändert.
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