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 Betreff des Beitrags: Tod am Wegesrand - Shareth
BeitragVerfasst: 29.06.05, 00:15 
Nahe Brockental sieht man des Nachts einen kleinen Haufen Asche auf ansonstem makellos grünem Rasen. Man sieht ein Dreieck, gezogen mit Asche, an den Ecken jeweils ein Rubin. An der Seite erkennt man die Überreste einer Halskette aus Elfenholz und einen ehemaligen Stab der Ecclesia. Hier starb Karn Shareth. Einer der letzten des alten Pfades...


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BeitragVerfasst: 29.06.05, 01:46 
Altratler
Altratler

Registriert: 7.03.02, 18:16
Beiträge: 1151
Fernab im Greifenwald liegen ein Langbogen von stabilem Schwung und ein einfacher Köcher von schartigem Leder zwischen Gesträuch und Unterholz zurück gelassen und vergessen. Nur das reflektierende Sonnenlicht auf den gläsernen Pfeilen verhindert eine völlige Unbedeutsamkeit, und die behutsame Hand, die stets sicher danach griff, wird sich niemals mehr ihrer annehmen.


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BeitragVerfasst: 29.06.05, 11:25 
Ehrenbürger
Ehrenbürger

Registriert: 9.09.04, 13:56
Beiträge: 508
Ein kleiner sehr alt wirkender Zerg kommt in einer Ecclesiarobe von Falkensee und sieht nahe Brockental die Asche. Mit einem sehr überraschtem Blick mustert er den Stab. Mit lautem Knurren sieht er sich dann in der gegend um und beginnt dann leise einige Gebete zu srechen. Danach nimmt er den Stab mit sich und trägt ihn gen Dwarschim Binge.


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BeitragVerfasst: 29.06.05, 13:23 
Ehrenbürger
Ehrenbürger

Registriert: 21.04.02, 17:37
Beiträge: 556
Flammen nehmen, Flammen geben
Ewigkeit holt was nicht wider der Ewigkeit erschaffen, ewig im Geiste.

einsamer Stern am Himmel, Flamme der Nacht
fortgezogen mit aller Macht
Dunkel im fallen, Licht mag vergehen


Ein Elf mag man sehen, auf Wanderschaft, langsam seine Schritte den Wegen folgen, langsam und mit Bedacht.
So man in seine Nähe tritt und Ruhe herrscht mag man ein leises Flötenspiel vernehmen, eine nahezu gleichklingende Melodie, ein trauriger Klang. Seine Wege mögen von Brandenstein hinabführen zu der Baustelle an welcher der neue Tempel errichtet wird. So man ihn sucht mag man ihn dort finden, aufrecht stehend, in die Ferne blickend.


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BeitragVerfasst: 5.07.05, 00:32 
Edelbürger
Edelbürger
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Beiträge: 1379
Wohnort: Jerrodhon
Nacht. Tief schwarze Nacht und völlige Stille, bis auf das leise Rascheln des Grases im Wind. Nahezu lautlos bewegt sich ein großes, im Dunkel fast unsichtbares Tier langsam, geruhsam über die Weite.

Ein leiser, fragender Laut erklingt aus dem mächtigen Brustkorb, kehlig, unverstehend, dann setzen sich die Pfoten mit einem Male schneller vor einander, bis das Tier schließlich gut drei Schritt vor den aschenen Überresten inne hält. Trauer umschattet die tief gelben Augen, im Dunkel der Nacht von einem eigenartigen Licht, einem unmerklichen Lodern erhellt, während das Tier nach vorne sinkt, die Läufe einknicken und sich das Haupt auf den Pfoten ablegt, der Blick in Richtung der Ruhestätte des Karn Shareth gehend. Nur ein mal hebt es den Kopf an, ein klares Heulen ausstoßend, einige Male von den nahen Felsen zurück geworfen, schließlich auch aus dem Wald einige Male noch erwiedert, ehe nur wieder Stille einkehrt. Bedächtige Ruhe.

Reglos verharrt das Tier, still, versunken und doch zugleich auf nahezu menschliche Art und Weise trauernd in Richtung der Aschenen Überreste schauend, bis schließlich die ersten Sonnenstrahlen sich über den Baumwipfeln brechen. Das glänzende, tief schwarze Fell des Wolfes erhellend, der sich im selben Moment aus der Starre löst und mit wenigen, flinken Sätzen im Dickicht verschwunden scheint..


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BeitragVerfasst: 6.07.05, 12:12 
Edelbürger
Edelbürger
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Registriert: 28.02.02, 15:48
Beiträge: 1982
Wohnort: Region Ludwigsburg
Beobachter mögen gesehnhaben wie sich die Überreste des Amulettes aus Elfenholz mit den unzähligen Schnitzereinen darauf und Sternensaphieren darin eingearbeitet langsam wie durch magische Hand wieder zusammenfügt. Als dieser merkwürdige Vorgang beendet ist sieht man in der Dunkelheit der Nacht wie dieses hellaufleuchtet und kurz darauf eine große Eule daneben landet. Nachdenklich scheint diese die Kette zu betrachten ehe sie diese in den Schnabel nimmt und sich damit in die Lüfte davonhebt.

...viele Tage später in Faladrien nahe den Ruinen Jassivars der gefallen alten Stadt der Hochelfen
Ein Elf in himmelblauen Gewänder schreitet gemächlich entlang des Sees Shamet. Die himmelblaue Robe ist mit unzähligen Wappen der Elemente gezeichnet, in der Hand trägt er einen Stab aus elfischem Holz, der von unzähligen Runen bedeckt ist und die Robe ist verziert mit unzähligen Stoffbändern, Kordeln, Netzten und Federn. Der Wind scheint ihn bei jedem Schritt wie ein guter Freund zu begleiten denn die langen tiefschwarzen Haare und der Kleidungsschmuck wie ihn meist Windtänzer tragen, wehen passenend zu jedem Schritt im Wind. Als ein heller Eulenschrei trotz des Tages die Ebene durchschallt dreht sich der Kopf rasch um und wie automatisch streckt er den linken Arm aus, dessen Ärmel von meheren Klauen teils zerschnitten ist. Wie alltäglich setzt sich die Eule, mit dem Amulette im Schnabel darauf und ihre Klauen schneiden sich in das Gewand des Elfen doch das scheint diesen nicht zu stören. Stumm nimmt er ihr das Amulette aus dem Schnabel und betrachtet es wie es zu wissen scheint sich für einen Augenblick der Blick einer Trauer anzunehmen nur um kurz darauf wieder die neutralen Züge anzunehmen.

"Danke mein Freund, du hast sicher eine langen Weg zurückgelegt mir dies zu überbringen", sprich der Elf in gesangartiger Sprache zu der Eule während er ein stück rohes Fleisch mit der freien Hand aus einem Beutel nimmt und nachdenklich gen Himmel schaut während die Eule das Stück hinunterschlingt. "Eine gute Reise wünsche ich dir alter Freund - Ventus wird dich begleiten und ich werde dich nicht vergessen", spricht er wie zu einer unsichtbaren Person vor sich in Gemeinsprache der Menschen in der noch immer deutlich hörbar der gesangartige Dialekt schwingt. Kurz darauf erhebt sich die Eule unter mächtigen Schlägen in die Luft und der Elf den manchen als den Windtänzer Lyfadrin Eltamir kennen geht gemächlich weiter seines Weges während er sich das Amulette um den Hals legt auf welchem die eingearbeiten Sternenspahiere als es wieder um den Hals des Besitzer liegt erst hell leuchten und dann nach einiger Zeit nur noch schwach pulsieren wie sie es so lange nicht mehr taten.

_________________
Raschtjim Ras Ostrajusch u' Chm'Taji
- liebender Ehemann und Vater -
- endophalischer Koch aus Leidenschaft -

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Evandor Greifenreiter
- nortravischer Prediger & Geschichtenerzähler -
- Schamane auf Sinnsuche -


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Zuletzt geändert von Muslix: 6.07.05, 16:22, insgesamt 1-mal geändert.

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