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Registriert: 26.05.02, 09:39 Beiträge: 449
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Das Lachen und die Rufe hallten hinüber bis in das Haus des H&H, immer noch feierten die Dwarschim ausgelassen. Die Zwergin blickt hinüber zu den Schatten, die sich vor der Glut abhoben, einer von ihnen hob den Krug .... ein Anderer wankte Richtung Taverne, hin und wieder dazwischen der riesige Schemen eines Nordmanns und der kleine, runde eines Hobitts. Es würde noch viele Zyklen so weitergehen, das wußte sie, solange, bis die Fässer der Taverne geleert oder der letzte Dwarschim im seligen Rausch zu Boden gesunken war. Bedächtig wankte sie zu den Fellen, hatte sie doch auch den ein oder anderen Krug Met geleert. Ein zufriedenes Lächeln legte sich auf ihr Gesicht, als sie zurückdachte......
Die Arkadrella waren da, das Ahrpet und die Taverne voller Dwarschim und unter lauten Rufen kamen da auch schon die Nordmänner. Brescha hatten im Boden des Ahrpet eine Grube ausgehoben, wohl mehr als zehn Schritt lang. Am Rande aufgereiht standen die Pauken, alles war bereit. Sie war aufgeregt wie damals, als ihre Esse bevorstand... nur diesmal waren es zwei Brescha, die in die Gemeinschaft der Dwarschim aufgenommen wurden. Gmeldo, der Hromgar und Gomlidor, ein Diener des Bellum. Während in der Taverne schon die ersten Krüge kreisten sah man die jungen Brescha nervös immer wieder zu der Grube blicken, in der die Arkadrella schon das Holz schichteten, das bald der glühenden Pfad werden sollte. Dann Hufgetrappel und vom Pass sah man in voller Rüstung einen Ritter ins Ahrpet reiten, eine Frau dicht an seiner Seite. Der Lehnsherr von Seeberg war angekommen .... gerade zu recht, ging doch Fela hinter dem Klenrock unter und die ersten Fackeln leuchteten auf. Karag, Arkadrell der Dwarschim und Stephanus, sein Schüler aus dem Volk der Khaela traten zu der Grube, hoben ihre Hände und riefen den Herr des Feuers an, Arkadon, das er auf die Dwarschim blicken möge. Und der Herr des Feuer war wohlgesonnen... Flammen züngelten auf, verwandelten das Holz in der Grube zu einem rotglühenden Pfad. Ein jeder Dwarschim spürte die Wärme, selbst in seinem Inneren, war doch fast jeder von ihnen schon diesen Weg gegangen. Der Kregror rief die Dwarschim zu den Pauken, Logrin war der erste, der heranschritt. Dann Fili, Dwalin und zum Schluß noch Dolotmine. Die tiefen Klänge werden von den Felsen zurückgeworfen, lassen jeden Dwarschim erbeben. Gomlidor ist es, der seinen Fuß zuerst auf die Glut setzt und kurz darauf Gmeldo. Die Fackeln und Laternen, die vorher noch hell gebrannt haben, erlöschen wie von Geisterhand, tauchen das ganze in das dunkle Rot Arkadons. Ihr Mund ist trocken vor Aufregung, sehnsüchtig kommt ihr kurz der Gedanke an die vollen Fässer in der Taverne doch dann sind alle Gedanken nur noch auch die Brescha gerichtet. Eine Stille senkt sich über die Dwarschim, nur die Pauken dröhnen weiter ... wie der Herzschlag des Dwarschimvolkes.
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Dann bricht der Jubel aus ... die Prüfung ist bestanden. Und zu den Trommeln mischt sich der laute Ruf ... DWARSCHIM ... Schlachtruf und Freundenruf in einem. Doch Arkadon schien in diesem Dunkelzyklus seinen Kinder mehr als Nahe zu sein. Der Khael, Stephanus, trat vor und hatte Mühe mit seiner Stimme die lauttönenden Dwarschim zu überschallen. Worte, vereinzelt, drangen zu ihr hinüber. Dann brummte der Zwerg neben ihr tief auf. Karag ... Arkadrell der Dwarschim, nun Arkadrhosch aller Diener des Arkadon auf dieser Insel. Bei den Amrosch ... sie blickt voller Stolz umher. Die Brescha umringten Gmeldo, Gomlidor und Karag, dunkel klangen ihre Stimmen auf, voller Freude für die Brescha.
Und dann brachen sie wie ein Woge über die Taverne rein. Zum ersten mal schien es, als das das große Haus noch immer zu klein für die trinkfesten Dwarschim. Doch der Tag war noch nicht zu Ende, wieder rief der Kregror die Dwarschim zusammen. Die ersten Kämpfe zu Ehren Arkadons waren schon ausgefochten, doch bei dem Ruf versammelten sich alle am Aufgang zum oberen Tal. Spannung lag in der Luft, ließ jeden ahnen, das es für die Dwarschim noch andere Überraschungen geben würde. Der Lehnsherr, Ritter Weidenbach, erhob seine Stimme, sprach Worte des Dankes, die der Kregror gleichermassen erwiederte und dann war es soweit. ...... Bergheim im Kesselklamm ... Stille legte sich über die Dwarschim, dann erhob Altumion seine Stimme. Die Worte des Kregrors gingen im lauten ...'DWARSCHIM'...Ruf am Ende unter ..... Ahrpet krell Gratuk .....Klenrock krell Gratuk...Das waren Worte, die allen Dwarschim vertraut waren, dort konnten sie leben.
Doch noch immer nicht nahm Arkadon seine Hand von seinem Volk. Wieder erhob der Ritter seine Stimme, sprach lang und viel, doch am Ende war selbst der Kregror ohne Worte .... für Eure Dienste erbat ich beim Grafen und beim Baron eine Gunst .... Altumion Eisenbruch, Edler von Seeberg.
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Im ersten Moment waren die Dwarschim verwirrt, doch wenn dies die Art der Khaela war, ihren Kregror zu ehren, so ........ DWAAARSCHIM! .... schallte es wieder von den Klenrock zurück. Immer ausgelassener wurde das Fest, immer schneller floß Trosch und Adbrag, das es schien, als flüchtete der Ritter vor den feiernden Dwarschim. Der Kregror, Edler von Seeberg wie einige Dwarschim ihn schmunzelnd nannten, was ein mürrisches Grummeln zur Folge hatte, entbot dem Ritter einen letzten Gruß und Arkadons Segen auf dem Weg.
Es mag ein Segen der Arkadrella gewesen sein oder Arkadons letzte Gabe an sein Volk an diesem Tag, am Ausgange des Ahrpet ragten zwei Flammensäulen hoch hinaus, Elementarwesen und hielten Wacht über das Volk der Dwarschim.
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Mit einem tiefen Brummen wendet sich die Zwergin um, das flackernde Licht der 'feurigen' Wächter wirft tanzende Schatten auf die Wände des Raumes, lassen sie friedlich einschlafen. Und von Ferne erklingt immer noch das Rufen und Lachen der Dwarschim ... und eine Stimme hebt an zu einem rauhen Lied ....
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And who are you, the proud lord said / that I must bow so low? / Only a cat of a different coat, / that's all the truth I know. In a coat of gold or a coat of red, / a lion still has claws, / and mine are long and sharp, my lord, / as long and sharp as yours. And so he spoke, and so he spoke, / that lord of Castamere, / but now the rains weep o'er his hall, / with no one there to hear. Yes now the rains weep o'er his hall, / and not a soul to hear.
Zuletzt geändert von Sheeban: 7.08.05, 23:04, insgesamt 1-mal geändert.
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