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 Betreff des Beitrags: ... am Feuer erzählt
BeitragVerfasst: 4.08.05, 12:55 
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Es war zu der Zeit Hilamos III. Ap Arbam, als die Orkenstämme sich wieder erhoben und Krieg auf Tare herrschte. Die Fürsten und Barone sandten ihre besten Streiter auf den Ruf des Großkönigs hin aus. Der Ruf erreichte auch die Hallen des Königs unter dem Berge unter der Drachenschwinge und so kam es, dass ein Trupp schwer gerüsteter Dwarschim auszog, den Khaela, wie sie die Menschen nannten, mit Hammer und Axt beizustehen.
Bald schon hatten sie eine kleine Horde der Orken ausgemacht, die in einem Talkessel lagerte. Kendrasch Eisenfaust, der Anführer jener kleinen Dwarschimtruppe sandte einen jungen Rogal, einen Krieger, auf die andere Seite des Talkessels, wo eine kleine Einheit der Menschen im Schutz der Wälder lagerte. Er sollte mit deren Anführer den Beginn des Kampfes beratschlagen. Der Feldhauptmann der Menschen war ein alter Kämpfer und so einigte man sich recht schnell und mit den Worten 'Überbringt nun diese Botschaft auf dem schnellsten Wege eurem Anführer.' entließ er den jungen Rogal. Nunja.....
Am Rande des Talkessels angekommen wanderte der Blick Turin Glutbarts - das war der Name des jungen Rogal - den weiten Bogen der Felswände entlang. 'Hmhmhmmm....' Bedächtig fuhren seine Finger durch den prächtigen feuerroten Bart. Seine drei Waffenbrüder stützten sich auf ihre Hämmer und Äxte, ein langsam aufkommendes Grinsen liess ihre Augen funkeln. Entschlossen wuchtete er den Hammer von der Schulter. 'Auf Brüder, Befehl ist Befehl!' Mit einem breiten Grinsen stürmte er voran, hinab in das Tal ....
.... und nach nicht ganz einem halben Zyklus, lautem 'Dwarschim'-Gebrüll und Waffengeklirr auf der anderen Seite wieder hinauf. Oben starrte ihnen mit grimmiger Miene Kedrasch Eisenfaust entgegen, seine Daumen hinter dem Waffengurt eingehakt. Die blutigen Waffen noch in ihren Fäusten stapfte der kleine Trupp vor ihn und mit einem Daumenzeig über seine Schulter brummte Turin zu ihm 'Er sagte auf dem schnellsten Wege ...'

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And who are you, the proud lord said / that I must bow so low? / Only a cat of a different coat, / that's all the truth I know.
In a coat of gold or a coat of red, / a lion still has claws, / and mine are long and sharp, my lord, / as long and sharp as yours.
And so he spoke, and so he spoke, / that lord of Castamere, / but now the rains weep o'er his hall, / with no one there to hear.
Yes now the rains weep o'er his hall, / and not a soul to hear.


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 Betreff des Beitrags: Grembargh´bot (Milchbart)
BeitragVerfasst: 5.08.05, 13:55 
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Bei dem Gebrüll schien die halbe Binge zu beben. Akkera griff zielstrebig nach dem schweren Honigkrug, der am Boden stand und brachte ihn auf dem Sims in Sicherheit. Da kamen sie auch schon durch die Türe ... ein Horde von sieben, nein acht Dwarschim, Grembargh'bota noch, deren erster Flaum auf sich warten ließ.
Die eine Hälfte schwang die Hrak, die andere ihren Hrom. 'Du bist der Rhazz ...... du musst auch brüllen!' 'Haut ihn ...... feste ...... Schwarzpelz ...... gegen die Knie ...... ' Der, den sie meinten, war einer der Kleinsten unter ihnen, doch beileibe nicht der schmächtigste. Sein Schultern und Arme ließen vermuten, dass er bald, vielleicht schon in 40 Lichthochs, einer der stärksten unter den jungen Dwarschim sein würde.
Quer durch die Küche jagten sie ihn, dass Akkera Hören und Sehen verging. 'Bei Arkadons flammenden Grembargh, macht das ihr hinauskommt, geht zum Drak'tar, er soll euch eine Aufgabe geben.' Lachend folgte sie ihnen bis an die Türe, um ihnen voller Stolz nachzusehen. Sie waren die kommende Generation der Bragarim, laut, wild und stolz, geboren um den Hrom und die Hrak zu schwingen.
Sie konnte sich kaum noch erinnern, seit wie vielen Generationen ihr Clan in der Bragarim kämpfte. Bei den Amrosch, war es Grimmfaust Axtschwinger gewesen ... ? Zwei Söhne würden in dieser Generation dabei sein, auch wenn ihr der Jüngere Sorgen bereitete. Immer war er es, der den Rhazz spielen musste, gegen den sie kämpften.
Gedankenverloren ging sie zurück an den Herd, wo die Metgrütze duftend vor sich hinblubberte. Es schien ihm nicht viel auszumachen, zwar war er langsamer als seine Brescha, doch die Kraft, die in seinen Armen wohnte ......
Zwischen ihren Brauen zeichnete sich eine kleine Falte ab. Sie würde darüber nachdenken, alles sorgsam abwägen und dann mit Khuarn bereden. Er würde dann, als Oberhaupt ihres Clans, eine Entscheidung treffen. Aber vielleicht könnte sie ja schon mal der Frau des Hromgar und der des Schürfers sprechen. Auch wenn die Brescha es nie zugeben würden, aber am Ende würden sie auf ihre Rahema hören, zumindest was diese Sachen betraf. Mit einem zufriedenen Brummen nahm sie den Honigtopf wieder herunter. Khuarn würde erst erstaunt sein um dann zufrieden zu Grummeln, wenn die Grütze heute süßer als gewöhnlich schmeckte. Ein guter Anfang für ein Gespräch am Feuer ......

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And who are you, the proud lord said / that I must bow so low? / Only a cat of a different coat, / that's all the truth I know.
In a coat of gold or a coat of red, / a lion still has claws, / and mine are long and sharp, my lord, / as long and sharp as yours.
And so he spoke, and so he spoke, / that lord of Castamere, / but now the rains weep o'er his hall, / with no one there to hear.
Yes now the rains weep o'er his hall, / and not a soul to hear.


Zuletzt geändert von Sheeban: 7.08.05, 04:43, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Die erste Esse
BeitragVerfasst: 6.08.05, 01:47 
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Glutrot schimmern die Felsen der gewaltigen Halle tief unter dem Berg im Schein der Feuer. Wie ein lebendiger Pfad windet sich ein zehn Schritt langer Pfad aus glühenden Kohlen in der Mitte der Halle hinauf zu dem steinernen Portal, das von gewaltigen, goldenen Toren verschlossen wird. Eine Gruppe von Zwergen, auf das prächtigste gewandet, steht entlang dem feurigen Pfad, die Spannung, die über ihnen schwebt, ist fast greifbar.
Anders bei der kleinen Gestalt im schlichten Gewand, die am Beginn des Pfades verharrt. Die Hände, in denen ein fein geschmiedeter Helm liegt, beben leicht, die Augen sind geweitet vor Aufregung, denn dies wird die erste Bewährungsprobe sein. Sicher, es werden noch viele kommen, doch die Erste Esse war der Schritt, der ihn in die Welt der Erwachsenen führen würde. Zum ersten Mal würde er danach die Hallen des Dharkep betreten und den alten und weisen Dwarschim lauschen, wenn sie gewichtige Dinge besprachen oder zu Gericht saßen.
Der volltönende Klang von mächtigen Pauken klingt hinter den Pforten auf, die sich langsam öffnen und den Blick auf das Innere freigeben ... rot und gold ... als würde man in das Innere der Klenrock sehen, so schimmert und leuchtet der Tempel des Arkadon, aus dem mit gemessenem Schritt eine rotgewandete Gestalt schreitet, silbrig-weiß der prächtige Grembargh, hinab bis zum Gürtel. 'Die Amrosch sehen auf dich, junger Bresch, wohlan, es ist an der Zeit.' klingt seine dunkle, volltönende Stimme auf. Es scheint, als würde die ganze Höhle erbeben von den Pauken, als würde in einem jedem Dwarschim das Feuer Arkadons aufflammen, als der junge Bresch sich aufrichtet, der Helm in seinen Händen liegt nun ruhig da.
Dann verstummen die Pauken, kein Wort, kein Rascheln von Gewändern ist mehr zu hören, nur ein leises Summen, das die Hitze der Glut aussendet, liegt über allem.
Der erste Schritt löst eine Wolke von Funken aus, die seine bloßen Füße umspielen, doch unbeirrt setzt er einen vor den anderen, stapft ohne zu Zögern über die Glut bis zu den Stufen des Tempels. Selbst der Klenrock scheint ein erleichtertes Aufatmen von sich zu geben, als er die Treppe hinauf schreitet ... sein Gesicht glüht, nicht nur von der Hitze des Feuers, nein auch voller Stolz, das er für würdig befunden wurde.

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And who are you, the proud lord said / that I must bow so low? / Only a cat of a different coat, / that's all the truth I know.
In a coat of gold or a coat of red, / a lion still has claws, / and mine are long and sharp, my lord, / as long and sharp as yours.
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 Betreff des Beitrags: Feier im Ahrpet
BeitragVerfasst: 7.08.05, 04:40 
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Das Lachen und die Rufe hallten hinüber bis in das Haus des H&H, immer noch feierten die Dwarschim ausgelassen. Die Zwergin blickt hinüber zu den Schatten, die sich vor der Glut abhoben, einer von ihnen hob den Krug .... ein Anderer wankte Richtung Taverne, hin und wieder dazwischen der riesige Schemen eines Nordmanns und der kleine, runde eines Hobitts. Es würde noch viele Zyklen so weitergehen, das wußte sie, solange, bis die Fässer der Taverne geleert oder der letzte Dwarschim im seligen Rausch zu Boden gesunken war. Bedächtig wankte sie zu den Fellen, hatte sie doch auch den ein oder anderen Krug Met geleert.
Ein zufriedenes Lächeln legte sich auf ihr Gesicht, als sie zurückdachte......

Die Arkadrella waren da, das Ahrpet und die Taverne voller Dwarschim und unter lauten Rufen kamen da auch schon die Nordmänner. Brescha hatten im Boden des Ahrpet eine Grube ausgehoben, wohl mehr als zehn Schritt lang. Am Rande aufgereiht standen die Pauken, alles war bereit. Sie war aufgeregt wie damals, als ihre Esse bevorstand... nur diesmal waren es zwei Brescha, die in die Gemeinschaft der Dwarschim aufgenommen wurden. Gmeldo, der Hromgar und Gomlidor, ein Diener des Bellum. Während in der Taverne schon die ersten Krüge kreisten sah man die jungen Brescha nervös immer wieder zu der Grube blicken, in der die Arkadrella schon das Holz schichteten, das bald der glühenden Pfad werden sollte. Dann Hufgetrappel und vom Pass sah man in voller Rüstung einen Ritter ins Ahrpet reiten, eine Frau dicht an seiner Seite. Der Lehnsherr von Seeberg war angekommen .... gerade zu recht, ging doch Fela hinter dem Klenrock unter und die ersten Fackeln leuchteten auf.
Karag, Arkadrell der Dwarschim und Stephanus, sein Schüler aus dem Volk der Khaela traten zu der Grube, hoben ihre Hände und riefen den Herr des Feuers an, Arkadon, das er auf die Dwarschim blicken möge. Und der Herr des Feuer war wohlgesonnen... Flammen züngelten auf, verwandelten das Holz in der Grube zu einem rotglühenden Pfad. Ein jeder Dwarschim spürte die Wärme, selbst in seinem Inneren, war doch fast jeder von ihnen schon diesen Weg gegangen. Der Kregror rief die Dwarschim zu den Pauken, Logrin war der erste, der heranschritt. Dann Fili, Dwalin und zum Schluß noch Dolotmine. Die tiefen Klänge werden von den Felsen zurückgeworfen, lassen jeden Dwarschim erbeben. Gomlidor ist es, der seinen Fuß zuerst auf die Glut setzt und kurz darauf Gmeldo. Die Fackeln und Laternen, die vorher noch hell gebrannt haben, erlöschen wie von Geisterhand, tauchen das ganze in das dunkle Rot Arkadons. Ihr Mund ist trocken vor Aufregung, sehnsüchtig kommt ihr kurz der Gedanke an die vollen Fässer in der Taverne doch dann sind alle Gedanken nur noch auch die Brescha gerichtet. Eine Stille senkt sich über die Dwarschim, nur die Pauken dröhnen weiter ... wie der Herzschlag des Dwarschimvolkes.

Bild1

Dann bricht der Jubel aus ... die Prüfung ist bestanden. Und zu den Trommeln mischt sich der laute Ruf ... DWARSCHIM ... Schlachtruf und Freundenruf in einem. Doch Arkadon schien in diesem Dunkelzyklus seinen Kinder mehr als Nahe zu sein. Der Khael, Stephanus, trat vor und hatte Mühe mit seiner Stimme die lauttönenden Dwarschim zu überschallen. Worte, vereinzelt, drangen zu ihr hinüber. Dann brummte der Zwerg neben ihr tief auf. Karag ... Arkadrell der Dwarschim, nun Arkadrhosch aller Diener des Arkadon auf dieser Insel. Bei den Amrosch ... sie blickt voller Stolz umher. Die Brescha umringten Gmeldo, Gomlidor und Karag, dunkel klangen ihre Stimmen auf, voller Freude für die Brescha.

Und dann brachen sie wie ein Woge über die Taverne rein. Zum ersten mal schien es, als das das große Haus noch immer zu klein für die trinkfesten Dwarschim.
Doch der Tag war noch nicht zu Ende, wieder rief der Kregror die Dwarschim zusammen. Die ersten Kämpfe zu Ehren Arkadons waren schon ausgefochten, doch bei dem Ruf versammelten sich alle am Aufgang zum oberen Tal. Spannung lag in der Luft, ließ jeden ahnen, das es für die Dwarschim noch andere Überraschungen geben würde. Der Lehnsherr, Ritter Weidenbach, erhob seine Stimme, sprach Worte des Dankes, die der Kregror gleichermassen erwiederte und dann war es soweit. ...... Bergheim im Kesselklamm ... Stille legte sich über die Dwarschim, dann erhob Altumion seine Stimme. Die Worte des Kregrors gingen im lauten ...'DWARSCHIM'...Ruf am Ende unter ..... Ahrpet krell Gratuk .....Klenrock krell Gratuk...Das waren Worte, die allen Dwarschim vertraut waren, dort konnten sie leben.

Doch noch immer nicht nahm Arkadon seine Hand von seinem Volk. Wieder erhob der Ritter seine Stimme, sprach lang und viel, doch am Ende war selbst der Kregror ohne Worte .... für Eure Dienste erbat ich beim Grafen und beim Baron eine Gunst .... Altumion Eisenbruch, Edler von Seeberg.

Bild 2

Im ersten Moment waren die Dwarschim verwirrt, doch wenn dies die Art der Khaela war, ihren Kregror zu ehren, so ........ DWAAARSCHIM! .... schallte es wieder von den Klenrock zurück.
Immer ausgelassener wurde das Fest, immer schneller floß Trosch und Adbrag, das es schien, als flüchtete der Ritter vor den feiernden Dwarschim. Der Kregror, Edler von Seeberg wie einige Dwarschim ihn schmunzelnd nannten, was ein mürrisches Grummeln zur Folge hatte, entbot dem Ritter einen letzten Gruß und Arkadons Segen auf dem Weg.

Es mag ein Segen der Arkadrella gewesen sein oder Arkadons letzte Gabe an sein Volk an diesem Tag, am Ausgange des Ahrpet ragten zwei Flammensäulen hoch hinaus, Elementarwesen und hielten Wacht über das Volk der Dwarschim.

Bild 3

Mit einem tiefen Brummen wendet sich die Zwergin um, das flackernde Licht der 'feurigen' Wächter wirft tanzende Schatten auf die Wände des Raumes, lassen sie friedlich einschlafen. Und von Ferne erklingt immer noch das Rufen und Lachen der Dwarschim ... und eine Stimme hebt an zu einem rauhen Lied ....

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And who are you, the proud lord said / that I must bow so low? / Only a cat of a different coat, / that's all the truth I know.
In a coat of gold or a coat of red, / a lion still has claws, / and mine are long and sharp, my lord, / as long and sharp as yours.
And so he spoke, and so he spoke, / that lord of Castamere, / but now the rains weep o'er his hall, / with no one there to hear.
Yes now the rains weep o'er his hall, / and not a soul to hear.


Zuletzt geändert von Sheeban: 7.08.05, 23:04, insgesamt 1-mal geändert.

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