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 Betreff des Beitrags: Das Gleichnis des angeklagten Mutes
BeitragVerfasst: 1.08.05, 11:46 
Altratler
Altratler
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Registriert: 21.03.02, 19:46
Beiträge: 4520
Wohnort: Kuscek, Kazachstan
„Greifen wir sie an“ brummte der Zwerg herauf zum Ritter. „Worauf warten du Khael?“
Vor der Gruppe von Zwergen und anderen Galadoniern, stand in tief schwarzer Nachtrüstung ein einsamer Diener des Ruchlosen, des Einen und des Erzfeindes des Guten. Auch in Fedral türmte sich nach anfänglicher Angst, ein starker Zorn, zu gerne würde er die Dienerin mit seinem Ritterschwert niederschlagen. Doch in den selben Moment, als er die unnatürliche Stimme und unnatürliche Rüstung musterte fiel ihn das Gleichnis des angeklagten Mutes wieder ein, welches ihn ein Geweihter des Allwissenden einmal erzählte. Es ging wie folgt:

Einst schauten wiedermal die heiligen Viere herab zu ihren Schöpfungen. Bellum zeigte sich gegenüber des Allwissenden stolz, dass viele Schöpfungen seine Tugenden wie Ehre, Gerechtigkeit und Mut in sich vereinten, um nach seinen Willen zu leben. Anklagend schaute die Mutter Vitama auf ihren Mann und bat Astrael, Bellum zu beweisen, das seine Tugenden auch Kummer und Leid bringen können. Der Allwissende beobachte es scharf, angesport vom traurigen Kummer der Gottmutter und erkannte, dass die Tugend des Mutes, angesporen von ehrgeiz schnell zu Übermut übergehen kann. Astrael rief Bellum zu sich um jenes Spektakel auf Tare beizuwohnen und so sahen sie sehr sehr oft, dass mutige Recken sich den Übermut ergaben und starben. Anklagend erhob Astrael seine Stimme gegen Bellum, der langsam einsah, das der Übermut nur Kummer brachte. „Das ist der Mut, den du von unseren Kindern verlangt hast Bellum?“ "Kummer bringt dein Mut!"
Jene klagende Worte werden nun beim jeden Ableben eines Recken aus Übermut an Bellum gerichtet, die ihn in tiefe Scham seinen Brüdern und Schwestern bringen. Ein Recke Bellums, der seine Seele nach dem weltlichen Ableben zu den höchsten Ebenen der Vier heiligen möchte, wird sich hüten aus Übermut zu sterben.


Einen Geweihten des Ruchlosen Gottes, ohne göttlichen Beistand anzugreifen ist Übermut.
So mahnte Fedral auch der Ritterkodex: „Sei mutig, doch schütze dich vor Übermut“


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