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 Betreff des Beitrags: Lehrjahre sind keine Herrenjahre
BeitragVerfasst: 11.11.05, 15:07 
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Wohnort: In the land of twilight...
Die Ankunft:

Etwas schwammig auf den Beinen verließ Xaver das Schiff und schaute sich um. Kein sonderlich spektakulärer Anblick, aber deswegen war er auch nicht hier.
Er fühlte sich erschöpft... ausgelaugt... er brauchte einen trockenen, warmen Ort zum Schlafen.
Somit überwand er sich zu einem matten, müden Lächeln, als er den ersten Menschen traf, und fragte ihn höflich nach einem Schlafplatz.
,,Einen Schlafplatz brauchst du?", brummte der Mann mit tiefer Stimme und kratzte sich am Hinterkopf. Kaum merklich nickte Xaver in seiner zerschlissenen Robe.
,,Na dann solltest du es mal in Falkensee versuchen, da gibt es ein Obdachlosenheim. Ist aber ne ganze Strecke von hier, immer der Straße nach."
Xaver sackte ein wenig in sich zusammen und ächzte innerlich, nickte jedoch und murmelte ein leises, mehr oder minder ernstgemeintes, ,,Danke,".
Es war tatsächlich eine ganzschöne Strecke, aber auch diese überwand er, und er fand sogar das Obdachlosenheim im Armenviertel. Das Armenviertel Falkensees ist eine der heruntergekommensten Gegenden die er jemals gesehen hatte. In früheren Zeiten hätte er sich gar geweigert überhaupt einen Fuß hierher zu setzen. Aber jetzt blieb ihm schlecht eine andere Wahl. Seltsame Gestalten lungerten in dem Viertel herum, größtenteils bis zur Unkenntlichkeit vermummt, aber auch Personen in eleganten Roben, die scheinbar dunkle Geschäfte mit dem Abschaum der Stadt abwickeln wollten.
Ausnahmslos trugen sie Waffen. Zu seiner eigenen Sicherheit entscheid Xaver, sich seinen Dolch auch offen umzuschnallen. Vielleicht wirkte es ein wenig lächerlich, doch mochte es einen Bettler davon abhalten, auf dumme Gedanken zu kommen. Nicht dass er sich wirklich hätte wehren können... aber auf den Schein kam es manchmal halt an.

Bevor er sich zu Bett begab, wollte er sich lieber ein wenig umsehen. Vielleicht war es irgendwann wichtig, zu wissen wohin die Wege führten, sollte er einmal fliehen müssen. Gedankenverloren hatte er sich an eine Wand gelehnt und bemerkte plötzlich eine Frau, die in einem Gebilde stand, dass eher an einen Käfig, als an eine Bleibe ,erinnerte.
Er tauschte ein paar knappe Worte mit ihr... eher Floskeln... als ein Mann hinzutrat, welcher sich Wladik 'mit den schwarzen Augen' nannte. Fasst hätte Xaver gelächelt, gaben sich solche Leute derartige Namen doch meist selbst. Als die Frau dies ebenfalls anmerkte, konnte er sich ein Schmunzeln nicht mehr verkneifen.
Von den beiden Erfuhr er, dass diese 'Herberge' unter dem Schutze irgendeines Ordens stand, welcher wohl unter der Führung eines... Bani.. Beni... irgendsowas in der Art jedoch... war.
Die Beiden kümmerten sich nach kurzer Zeit nicht mehr um ihn. Seltsame Gestalten. Aber davon schien es hier massig zu geben. Wie sollte er sich nur gegen sie erwehren? Plötzlich, ohne bewusst darüber nachzudenken, kam ihm ein Gedanke.
Er hatte auf dem Festland gelernt, dass sich die 4 Elemente im Blut eines jeden Wesens befanden. Wenn man das Gleichgewicht dieser Elemente durcheinander brachte... das Feuer stärkte... die anderen Elemente schwächte... würde man dann das Feuer nutzen können?

Kurz blickte er sich um. Niemand nahm Notiz von ihm. Schnurstracks ging er zu einem der größeren Müllhaufen, wie sie hier überall zu finden waren, und wühlte darin herum. Nach kurzer Zeit fand er, wonach er gesucht hatte. Er packte eine fette, tote Ratte am Schwanz und verschwand mit ihr in einer der Hütten, deren Tür er hinter sich schloss.
Niemand schien sich hier groß um die Belange der anderen zu kümmern, daher entschied er, dass es hier durchaus ungefährlich war.
Er warf die Ratte auf den Boden und hockte sich daneben. Behutsam trennte er ihren Leib mit dem Dolch auf und entnahm das kleine Herz, welches er in den rostigen Topf warf, der wohl vor einiger Zeit hier unbeachtet liegengelassen worden war.
Mit dem Griff des Dolches schlug er mehrfach auf das kleine Herz ein, so dass sein Blut den Boden des Topfes bedeckte. Ja, Herzblut war das kraftvollste von allen! Und er brauchte Kraft, wenn er hier überleben wollte!

Behutsam, beinahe andächtig, zog er mit der Spitze des Dolches die Rune für 'teilen' in das Blut.
,,Ich rufe die Elemente des Blutes! Das Element der Zerstörung, welches der Ratte am stärksten innewohnt!?
Langsam streckte er die freie Hand über den Topf, während er mit leiser, ruhiger Stimme weiterspricht.
,,Ta'e phae dan berk Fe dra Say'!" (Ich rufe dich, kleines Feuer, aus dem Blut heraus!)
Das Blut begann lautlos zu pulsieren... sich in sternförmigen Kreisen von der Rune wegzubewegen... und ein wabernder, flimmernder, durchsichtiger Kreis bildete sich um die Rune herum. Das weglaufende Blut begann dunkler zu werden und geronn zu einer dunklen Kruste.
,,Ta'e jathra dan, ae Fe!" (Ich befehle dir, sei Feuer!), zischte Xaver mit nunmehr einem herrischen Klang in der Stimme.
Kurz glomm der flimmernde Kreis um die Rune herum auf und plötzlich entflammte er sich. Völlig lautlos, ohne auch nur die kleinste Rauchwolke, brannte das Feuer in dem Topf vor sich hin. Selbstzufrieden betrachtete Xaver es. Wenn Rattenblut dies vermochte, was vermochte dann erst sein eigenes?
Ein knapper Handwink des Mannes in Richtung der Flammen und das lappidar gesprochene Wort 'Ahese' (hörauf). Doch die Flammen züngelten immer höher... schlugen gar in seine Richtung, worauf hin er beinahe schon panisch den Topf mit dem Fuß zurückschob und nach hinten rutschte. ,,Fe, Ahese!", versuchte er es erneut, doch nichts geschah. Wie konnte er denn jetzt bereits versagen? ... wie konnte das Feuer sich ihm widersetzen?
Doch erneut überkam ihn die Selbstsicherheit, als er eine neue Möglichkeit bedachte. Er hatte das Feuer gestärkt.. und wenn er jetzt sein Gegenstück stärkte?
,,Xa Say' vjae!" (Wasser des Blutes, wachse!)
Ein leises zischen... und die Flammen vergingen...
Er hatte es geschafft! Er hatte es tatsächlich geschafft, die Elemente des Blutes zu beeinflussen! Jetzt musste er nur noch eines versuchen... ob ihm sein Blut ebenso gehorchte.
Selbstsicher stellte er sich ein paar Schritte vor die Wand und streckte die rechte Hand zur Faust geballt aus. Der kleine Glasring an seinem Ringfinger, der in der Mitte eine Rille hatte, begann sich dunkelrot zu verfärben, als die Rille sich mit Blut füllte, welches seine Hand hinablief.
,,Narra Say' wahe tas!" (Macht des Blutes, diene mir!)
,,Ing berk Fe dra Say'!" (erschaffe kleines Feuer aus dem Blut)
Er spürte die Hitze, die seine Hand entlangkroch... sie prickeln ließ... und seinen stärksten Punkt um den Ring bündelte. Er verspürte Schmerzen... als würde er sich selbst verbrennen, doch es schien ihn nicht zu kümmern. Plötzlich loderte eine Flamme über seinem Ring auf und er deutete mit der freien Hand gen Mauerwerk.
,,Fe luchadue!" (Feuer treffe!)
Die Flamme schien einen Satz nach vorne zu machen und wie von einer unsichtbaren Macht geschleudert prallte sie gegen die Wand... und verging...

... nichts deutete in der Hütte auf all dies hin, als der Mann den Raum verließ. Ausser eine tote Ratte auf dem Boden, Blut in dem Topf und eine verkohlte Stelle an der Wand.


Zuletzt geändert von Kamui: 11.11.05, 15:08, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 11.11.05, 21:27 
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Wohnort: In the land of twilight...
Rattenmenschen... Ferrin... er hätte nicht gedacht, dass es solche Wesen wirklich gab! Aber nun hatte er einen.. zwar tot, aber er hatte einen, frei zur Verfügung! Zum Lernen! Zum Forschen!
Beinahe sein ganzes Gold hatte es verschlungen den Krieger zu bezahlen.. aber das war es Wert! Was er wohl alles erfahren würde?


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BeitragVerfasst: 14.11.05, 15:30 
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erste Erkenntnisse


Inva Say' – Die Kunst des Blutes


Lebenssaft... das flüssige Leben... es gibt viele Bezeichnungen für die Sache, die wir alle als selbstverständlich erachten... unser Blut.
Doch gibt es viele Irrtümer, das Blut betreffend. Sicherlich, es kann Leben erhalten... Leben kreieren... doch kann es dies auch vernichten und zu einer elendigen Existenz verdammen!

Das Blut, das durch unsere Körper pulsiert, hat verschiedene Eigenschaften. Es trägt die vier Elemente in sich, und einmal ins Ungleichgewicht geraten, lassen sie uns hitzig, träge, flatterhaft oder unsicher werden. Doch schafft man es sie gezielt zu verbinden, sie in Reinform zu bringen, gibt es nichts, dass man nicht schaffen... oder vernichten... könnte.
Denn das vereinte, vierelementige Blut, ist der Stoff der Götter. Der Stoff, aus dem alles enstanden ist und zu dem alles irgendwann einmal zurückkehren wird. Denn wir alle sind aus ihm geformt worden. Diesen Stoff bezeichnen wir als das Syrtis.

Sind denn nicht alle großen Königreiche aus Blut hervorgegangen? Sind nicht die wichtigsten Heilmittel entstanden, indem Tausende das Gift tranken? Blut und Tot sind der Vorläufer größerer Dinge! So war es immer und so wird es immer sein!

Diejenigen, die es vermögen das Blut derart zu lenken, werden meist als Schwarzmagier verschrieen. Doch nicht jeder, der sich dieser Kunst bedient, ist ein 'schwarzer' Magier. Denn diese Kunst, so man nicht seinen innersten Dämonen verfällt, ist die mächtigste unter den schöpferischen und lebensrettenden Künsten.

So man diese Kunst bis zum äussersten beherrscht, ist eine schwere Wunde ein Nichts! Zertrümmerte Knochen können ebenso einfach ausgetauscht werden, wie faulende Körperteile! Doch bedenke man, dass es keineswegs morsangefällig ist, sich Leichenteilen zu bedienen. Somit stehe man auf ewig in Morsans Schuld und habe ihn um Vergebung für die begangenen Sünden anzuflehen. Vitama möge uns aufgrund unseres Bemühens zur Erhaltung des Lebens verzeihen. Astrael möge uns unseren, uns immer weiter treibenden, Forscherdrang verzeihen. Denn wir wissen genau, was wir tun. Wir wissen genau, was wir wollen.

Wir sind voll Sünde,
wir sind voll Hochmut,
wir sind nur Menschen.

Anbei eine Warnung, für den unwissenden Forscher:

Jeder Tropfen reinen Syrtis' trägt nicht nur Leben in sich, sondern auch Vernichtung. Es ist heilig, doch auch verflucht. Jeder Tropfen reinen Syrtis trägt einen winzigen Dämon in sich, den es gilt, versiegelt zu halten. Somit fürchtet euch vor eurem eigenem Blute, denn was ihr daraus erwecken mögt, mag letztendlich eure Vernichtung sein.

Gierig ist der, der blind forscht.

Xaver Lebenshauch – Zaris des Hauses Lebenshauch


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BeitragVerfasst: 22.11.05, 17:58 
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Beinahe zärtlich strich er über den gesplitterten Knochen, den er gefunden hatte. Er war eindeutig menschlicher Natur. Woher er kam... wessen es war... es interessierte ihn nicht. Doch hatte er nun ein perfektes Objekt für seine Forschung. Würde es ihm möglich sein, den Knochen wieder zu einen? Ihn zusammenwachsen zu lassen?
Behutsam legte er ihn vor sich auf den Steinboden und setzte sich im Schneidersitz davor. Die blanke Klinge blitzte kurz auf, bevor er sie über seinen rechten Daumen zog und er das heiße Blut spürte, wie es von seinem Finger ran.
Kurz zog er den Daumen über seine Stirn... dann über den Knochen. Rasch war ein Kreis aus Blut vor ihm gezogen, in welchen er den Knochen legte.

,,Aus dem blut geschaffen... gehen wir auch wieder zum Blute!
Magie des Lebens, Magie des Todes,
hör mich an und unterwerf dich meinem Willen!"

Das Blut auf dem Knochen... um den Knochen herum... begann zu pulsieren. Wie von einem fremden Herzschlag angetrieben. Er spürte es auf seiner Stirn pulsieren... in seinen Ohren rauschen. Er schmeckte das Blut förmlich auf seinen Lippen. Die ersten Splitter des Knochens begannen sich zu regen... sich zu verdrehen.

,,Lasse wachsen, was schon tot ist, füg zusammen, was zerbrach!"

Der Knochen schien sich auszudehnen... zu wachsen... die Splitter fügten sich zusammen, doch konnte man die Risse noch immer erkennen.

,,Blut, verbinde, was zusammengehört!"

Das Blut um den Knochen herum spritzte in die Höhe und bedeckte den Knochen. Überzog ihn gänzlich... und tropfte langsam wieder hinab, ihn unversehrt zurücklassend. Er hatte es geschafft! Er hatte es tatsächlich geschafft!

...
doch war dies nicht alles. Es hörte nicht auf! Der Knochen fuhr wie von eigenem Willen angetrieben fort zu wachsen! Sich auszudehnen! Pervertiert begann er sich zu immer mehr Teilen zusammenzufügen... Blut tropfte von seiner glatten Oberfläche und aus ihm heraus, wie flüssiges Wachs, das zu Boden tropfte und erneut erhärtete, bildeten sich neue Knochen. Es schien kein Ende zu nehmen! Xaver begann es bereits mit der Angst zu tun und wich mit dem Rücken gegen die Tür, als plötzlich, klappernd und mächtig, drei aufrechte Skelette vor ihm standen und ihm gegenüber ihre Häupter neigten.

,,Fort!", schrie er panisch und krachend fielen die Skelette auseinander. Die Knochen verformten sich erneut.. und begannen sich aufzulösen, in einer großen Lache aus Blut, welches begann in den Boden zu sickern. Lediglich der eine Knochen, geheilt und makellos, blieb zurück. Er hatte Kräfte gerufen, die er nicht hatte rufen wollen!

Schnell floh er aus dem Gebäude und ging wie benommen durch die Stadt. Ohne festes Ziel streunte er durch die Gassen, bis seine Schritte ihn seltsamerweise wieder zurückführten. Vor das Gebäude, dass er so panisch verlassen hatte. Vorsichtig öffnete er die Tür einen Spalt und spähte hinein. Es war alles, wie er es verlassen hatte. Der Knochen und das Blut. Langsam schlüpfte er in den Raum und plötzlich wurde ihm eiskalt. Es war noch etwas anderes in diesem Raum. Etwas altes... abscheuliches... namenloses. Sein Blick wandt sich der Blutlache zu... und wurde aus hunderten Augen erwidert! Diese Augen gierten nach ihm, drohten ihn in die Tiefe zu reissen.. zu verschlingen! Plötzlich zuckte ein Tentakel wie eine Peitsche aus dem Blut hervor und schlug nach seinem rechten Arm. Es zerfetzte seinen Robenärmel und hinterließ eine tiefe Wunde. Mit einem Aufschrei vor Schmerz taumelte er zurück zur Tür und vermochte es mit letzter Kraft durch diese zu entkommen. Hastig schrieb er mit seinem eigenem Blut eine Schutzrune an die Tür.

Zum ersten Mal in seinem Leben hatte er erkannt, dass er sich mit Kräften maß, die er keineswegs zu kontrollieren vermochte.


Zuletzt geändert von Kamui: 22.11.05, 17:58, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 22.11.05, 19:33 
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Daimon ki Syrtis – Der Dämon im Syrtis


,,Jeder Tropfen reinen Syrtis' trägt nicht nur Leben in sich, sondern auch Vernichtung. Es ist heilig, doch auch verflucht. Jeder Tropfen reinen Syrtis trägt einen winzigen Dämon in sich, den es gilt, versiegelt zu halten. Somit fürchtet euch vor eurem eigenem Blute, denn was ihr daraus erwecken mögt, mag letztendlich eure Vernichtung sein.”

-Auszug aus dem 'Inva Say'

Manch einer mag jene Worte verlachen, verspotten... sie verhöhnen. Doch tut er dies nur solange, bis das vieläugige Übel aus seinem Blute aufersteht und ihn in der Luft zerreisst.
Ja, auch ich habe einst einen Dämon beschworen. Aus Unwissenheit. Aus Dummheit. Aus Stolz! Weil ich es konnte!
Dies hätte mich fast mein Leben gekostet. Einen Dämon zu rufen mag leicht erscheinen, ihn jedoch wieder zu bannen ist um Längen schwerer. Ihn gar zu kontrollieren zu wollen... wird unweigerlich zu eurer Verdammniss führen.

Nun fragt man sich jedoch, wenn die Dämonen im Syrtis lauern, was genau ist das Syrtis? Das reine, vierelementige Blut, ja. Doch fragen wir weiter... was ist dies? Der Stoff der Götter, aus dem alles entstand. Das alles zu verändern, erschaffen oder vernichten vermag. Somit ist es nicht weiter verwunderlich, dass es auch Wege zwischen den Sphären öffnen mag. Wie könnte man auch nur so dumm sein, anzunehmen, dass solche Kraft von den dunklen Wesen nicht erkannt werde? Dass sie diese Kraft sich nicht zu nutzen machen möchten?
Also ignoriert die wispernden Stimmen! Ignoriert jedes Kratzen in euren Gedanken, dass euch mehr Macht zeigen möchte! Fürchtet das Blut, so wie ihr es verehrt! Fürchtet EUER Blut, so wie ihr es verehrt!
Schmerz, Hass, Wut... dies alles schwächt euren Geist. Dies alles schwächt eure Barriere, eure Abwehr... und erleichtert den Dämonen den Einlass.

Doch bei all eurer Vorsicht, wird ein jeder Forscher das offensichtliche erkennen. So das Blut wirklich solche Pforten öffnen mag... warum auch nicht für einen selber? Natürlich nicht um zwischen den Sphären zu reisen, dies sei den Göttern und Göttergleichen wesen vorbehalten. Aber warum nicht um von einem Punkt zu einem anderen zu gelangen?
Ich hörte bereits von Künsten, die einem erlauben, mittels Runen und dergleichen zu reisen. Vielleicht habe ich hier einen der Wege gefunden, mit denen es möglich sein müsste.

Wir sind voll Sünde,
wir sind voll Hochmut,
wir sind nur Menschen.

Xaver Lebenshauch – Zaris des Hauses Lebenshauch


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