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 Betreff des Beitrags: "Mit Weitsicht, handle mein Tardukai ..."
BeitragVerfasst: 25.09.05, 23:35 
Einsiedler
Einsiedler

Registriert: 25.06.05, 16:49
Beiträge: 36
Kniend in der Dunkelheit, in der Stille, in Einsamkeit nur Der Herr selbst war ihm in diesem Moment nah. Zeit unwichtig in diesem Moment - ein Gefühl als könnte man in diesem Augenblick die Ewigkeit förmlich greifen. Der kalte Stahl der vandrischen Klinge war in seiner nur mit einem Lederhandschuhe betuchten Hand deutlich zu fühlen, angenhem und wohlig breitete jene Kälte sich in seiner Hand und seinem ganzen Leib aus, sachte Schwaden von Kälte waberten Über die Klinge und durchzogen nach und nach die Luft. In der anderen Hand ein sanft-schimmernder Splitter einer alten Klinge. Ein Teil des Saphirschwerts des Herrführers von Mazzarem. Tonlos sprach er Worte in die Stille des Tempels seiner Allmacht. Er bat um Weisheit, Verständniss und Kraft jene Prüfung zu bestehen. Seine Worte wurden erhört und eine Stimme sollte Antwort geben auf seine Fragen.

Er wusste nun wo er zu suchen hatte, er wusste wer die Splitter hatte und sein Auftrag war ohne Zweifel. Die Gelegenheit sollte sich bieten, umgehend versammelte er die Heilige Bruderschaft und auch der Pakt zu den niederen Wesen wurde eingefordert. Die Nordmannen waren abgelenkt, alle waren gekommen um zu hören was der Verräter Halvard zu sprechen wusste. Er tönte laut von Krieg und Unheil doch jene die zu sehen vermochten erkannte darin die Gier nach Macht und die Gier nach dem Schwert. Er war gewarnt, es würde Unheil bringen über ihn, sein Dorf und die ganze Insel, er wollte es nicht hören. Blind vor Gier und korrumpiert von der Macht des Schwertes versuchte er sie alle zu lenken auf den richtigen Pfad, den Pfad in ihren Untergang.
Das Konvent wurde gestört, es forderte Opfer, unnötige Opfer doch wurde das Ziel erreicht - Halvard war es nicht gelungen alle anzustecken mit seiner Gier. Natürlich solcherlei greift schnell um sich un so fand sich der stolze Nortrvae als Gefangene rin seinem eigenen Spiel wieder. Der neue Hochmeister des Drachen, noch frisch in seinem Amte und bestrebt es gut zu machen viel als erster. Er wollte sich beweisen, eifern mit dem Nordmann und griff nach dem Schwerte, er fing Halvard und lies ihn ausfragen. Vergebens. Wo sie versagten war es der Herr der Erfolg hatte, denn weiterhin sollten Gespräche über dieses Schwert geführt werden um es seiner Bestimmung zuzuführen. Diplomatie wo die Waffe wirkungslos bleiben würde - Erfolg und somit Friede war greifbar nahe. Eine vernichtung wie damals Mazzarem würde sich nicht wiederholen. Es lag nun in den Händen einer Nordfrau, ehrgeizig doch von wacherem Geiste und hoffentlich weiser als der Rittersmann und der Krieger des Nordens.


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BeitragVerfasst: 25.09.05, 23:56 
Einsiedler
Einsiedler

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Beiträge: 36
Eine Gedenkfeier an die Toten

Lange sass er da, er lass die Zeilen auf dem Pergament, einige Zeit war nun vergangen seid dem Tage am Pass als die Diener der Viere aufriefen zu kommen an den Schlachtenpass und dere zu gedenken die dort jämmerlich untergingen als sie für ihre Götzen fochten gegen seine Allmacht und dieses mit dem Leben bezahlten. Man feiert sie wie Helden, ich nenne sie Narren, törricht und dumm. Der Bericht meiner Schülerin an den folgenden Tagen über die Ereignisse als mein Freund der Magus sich erbahmte und den versuch wagte ihnen zu zeigen welch Irrglauben sie dort doch leben, liegt nochimmer schweigend vor mir. Doch ereignisse des heutigen Tages sollen ihn nun zum Leben erwecken und ein ums andere mal werde ich den Versuch wagen ihnen die Klarheit zu bringen in Form eines Schriftstückes.

Das Pergament vor dem Tardukai, schummrig erleuchtet von den Kerzen im Tempel, weist einige Schriftzeichen auf, schlicht und einfach. Er rollt es zusammen, schiebt es in seine Robe und verlässt die geheiligte Stätte. Falkensee zum Ziel. Keinen passenderen Ort wird es geben für jene Schrift als den Tempel der hochgelobten Viergötzen. An der schweren Eingangstüre, linker Hand schiebt er das Pergament in den Türring und klemmt es fest.

So es geöffnet wird mag mal lesen:

"Erneut ist es an der Zeit euch aufzuzeigen worin ihr fehlt auf das Besserung euch ereilen mag, möglicherweise Verständniss oder gar Einsicht.

Mit dem Segen seiner Allmacht, soll das Wort seiner Allerheiligkeit dem Fürsten Raziel zu Vandrien euren Geiste klären und euch führen aus dem Dunkel des Viergötterglaubens.

Gedenkt der Toten

Ihr Blut ist über euch gekommen, die Asche ihrer vergangenen Leiber. Es ist ihr Fluch über euch, weil sie die Wahrheit erkannt haben, dass ihr ihnen auf immer der Weg zum Herrn verwehrt habt.
Wie Schafe, unter die der Wolf gefahren ist, sah ich euch am Schlachtenpass ... ein Diener des Herrn versetzte euch in Furcht und Schrecken. Ist das euer Glaube, ist das eure Stärke? Volk von Siebenwind, seht die Wahrheit und erkennt, was die Sklaven der unsäglichen Götzen und jene, die euch mit ihrer gepanzerten Faust darniederhalten, euch verschweigen. Es ist Angamon, unser Herr, dem die Herrschaft gebührt. Jene, die euch die Wahrheit verschweigen, wissen darum und fürchten den Tag, an dem seine Herrschaft auch euch offenbar wird.
Fühlt das Blut der Toten auf eurer Hand, schmeckt ihre Asche auf euren Lippen und erkennt, was sie euch sagen.
Kniet nieder vor dem Gottkönig, beugt euer Haupt vor seinem Fürsten denn das Reich des Herrn ist unabwendbar.

Abschrift aus den Archiven seiner Allerheiligkeit, niedergeschrieben am Mondstag, 26. Carmer 16 nach Hilgorad zu Händen der Kirche der Viere.

*unterzeichnet mit*

Tardukai Bheliar"


Zuletzt geändert von Tardukai Bheliar: 25.09.05, 23:57, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 26.09.05, 00:18 
Einsiedler
Einsiedler

Registriert: 25.06.05, 16:49
Beiträge: 36
Nachdem die Abschrift angehängt war und der Mann erneut die Ruhe des Tempels fühlen konnte, frei von der Hektik dieser Stadt und dem geheuchelten Eifer der Menschen darin, richtet er seine Gedanken auf den heutigen Tage. In Stille betet er erneut und suchte in dem Handeln der Verblendeten nach einem Sinn oder dem Verständniss für das Geschehene. Er zweifelte nicht daran das der Tag des Neubeginns nahe war doch sollten dies die ersten Ausläufer sein ? Der Beginn der vollkommenen Reinigung der Insel .. ganz Tares?

Die geheiligten Lande so nah, die ereignisse der jüngeren Vergangenheit noch im Hinterkopf dies vermöchte den Verstand zweifeln lassen mochte Furcht aufkommen lassen und möglicherweise Verzweiflung. Jedoch war all dies keine Erklärung für das Verhalten der niederen Völker an diesem Abend gewesen. Es amüsierte ihn, keine Frage denn es war so einfach - fast schon zu einfach.

Jene die den Pakt mit ihnen schlossen griffen die Zwerge an, ein Zwerg viel für zwei Zwerge. Sie verloren den Kampf, die paktierer waren geschlagen und doch wurde Hass, Feindschaft und Gier auf des anderen Gut geweckt. Die alte Fede, jahrhunderte alt, wurde erneut angefacht mit neuer Glut. Sie jagdten einander und mordeten. An diesem Tage jedoch sollte es anderes enden, Sire Lavid, gestärkt durch seine Mannen kam und suchte den Schlichterspruch in Schulmeisterlichen Belehrungen der beiden Völker. Amüsant. Ein Niederer Geist und ein Volk von Sturrheit zu belehren - er scheiterte. Es war nicht anderes zu erwarten seien Worte, seine Authorität lies er mit dem Ritterschlag zurück. Seine Worte sind leer und eine Lüge jagd die nächste. Man mag ihn respektieren solange er da ist.. doch verhöhnt man sie alle hinter ihren Rücken. Ein jedes Volk greift nach der Macht, Gier und Macht haben sie korrumpiert und wird die Stütze ihrer Vernichtung sein. Heute waren es Orken und Zwerge welche ihr Blut vergossen. Morgen mag es das Volk der Nordmannen sein welches an der Seite der Zwerge steht - der Herr wird sie unterweisen und ihnen den rechten Pfade offenbaren.

Mit bestimmt jedoch mag man sagen, in ihrer Gier nach Macht und Reichtum begleitet von den hoen Worten ihrer Götzendiener tun sie nicht mehr als eines ... dienen seiner Allmacht selbst in ihrem Tun. Denn aus jener Gier wird Leid und Kummer erwachen.. Schmerz und vielleicht Einsamkeit. Erst dann werden sie sehen.. suchen nach etwas neuem nach etwas wirklichem. Sie werden diesen Moment niemals vergessen denn es wird der Tag ihrer Wiedergeburt sein, der Tag an dem sie die Wahrheit über ihr Leben erkennen und ihm alleine dienen werden. Erst wenn eine jede Seele auf dieser Insel geeint, sich auf den Knien vor ihm wiederfindet wird Frieden einkehren. Endlich - Frieden.

Herr spende deinen Segen all jenen welche in dunkler Nacht umherirren, suchend nach Antworten durch ihre Götzen, sein es die Viere, der Herr der Flammen Ignis oder das verkommene Abbild eines Götzen der Orken. Fürhe sie ans Licht zeige ihnen die Wahrheit deiner selbst und lass Gande walten für eine jede Seele welche erwacht und begreift.


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