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 Betreff des Beitrags: Schatten
BeitragVerfasst: 21.07.05, 11:22 
Edelbürger
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Sie saß reglos auf den Stufen der Akademie. Im Rücken der weiße Glanz von Marmor.
Versagt.
Sie hatte versagt. Hatten den Kampf gegen den Schatten verloren.
Kein Kampf aus dem man lebend herauskam war verloren. Würde Er sie tadeln? Nein, er würde sie wohl weder wie sie gesagt hatte verprügeln noch ihr sonst etwas antun, außer er erfuhr wessen Tochter sie war. Er würde sie töten. Was sein Recht war denn sie stand in Seiner Schuld. Er macht einen ewigen Kampf daraus. Der Schatten hatte Layana zu Boden geworfen und sie ebenso. Das Brennen war ihr nicht fremd. Schmerz. Hass. Kälte.
Und dann war er da. Sie spürte die sanfte Berührung seiner Finger auf ihrer Wange. Wie damals. Als Er ihr Kraft gab. Es waren nur Sekunden gewesen, eine flüchtige Berührung gleich einem Windhauch vom Meer. Dann war Er fort und der Schatten war fort. Und nun saß sie hier. Wusste was kommen würde, was kommen musste. Versagen musste bestraft werden. Gehorsam auch?
Sie lauschte auf das Rauschen des Meeres, das Heulen der Wölfe.
War Hanna dem Schatten entkommen?
Ein Teil von ihr hoffte es.
Ein Teil von ihr wusste es war gleich, es würde nichts ändern. Die Wölfe, der Abgrund warteten.
Warten…Geduld… .


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BeitragVerfasst: 25.07.05, 10:31 
Edelbürger
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Besiegt.
Ventus, Vitama und Tevra waren besiegt worden durch einen, durch den Einen. Sie hatte von „Igr“ nicht gelehrt zu Ihm zu beten. Sonst hätte sie es nun womöglich getan. Doch würde Er Schwäche nicht auch verachten? Sie spürte das Gift der Schlange durch ihre Adern pulsen. Brennen. Rha, Macht des Todes und zugleich der Befreiung. Er war dort gewesen als ihr die Sinne schwanden oder war es Sein Werk. Gnädige Dunkelheit.
Sie wusste nicht mehr wie sie sich fort geschleppt hatte. Ein Vogel war gestorben. Ein Toter.
Vielleicht würde Rha ihr Leben gegen dass des Vogels tauschen?
Ra tauschte selten.
Eine reine Seele gegen eine Verdorbene.
Natalya hatte sich geirrt. Es war besser nicht zu kämpfen. Denn wer nicht kämpfte konnte nicht verlieren. Sie hatte die Schen’ra verraten.
Was war mit ihm? Sie musste zu Ihm zurück ! Er sollte sich nicht um sie sorgen, er hatte genug anderes zu tun.
Ihre Finger hielt noch immer die Zügel. Jede Bewegung schmerzte. Die Muskeln brannten.
Besiegt. Für diesmal.

Sie war einige Zeit bei der Hinrichtung gewesen. „Meister“ Lario war dort gewesen und ER. Sie hatte ihn beobachtet, er war so… . Ein Teil von ihr kämpfte für Ihn. Er hatte sie aus der Dunkelheit befreit. Er und ihre Flamme. Ihr Liebster. Dieses elende Weib hinter ihr im Stand hatte Seine Aufmerksamkeit in ihre Richtung gelenkt doch gesehen hatte Er sie nicht. Er sollte sie nicht sehen ! Nicht so ! Nicht in Schande !
Warum hatte sie dann überlegt Ihm zu folgen? Oder den Meister um Hilfe zu bitten? Es war töricht und dumm ! Die Gedanken einer Frau. Schon die Vorstellung so der „Familie“ ihres Liebsten zu gefallen war dumm. Es gab andere Wege. Nur Geduld.
Für ihre Worte hatte sie der Schen’ra gestraft, zurecht gewiesen wie es sein Recht war.
Doch abhalten konnte sie nur ihr Liebster. Doch ein „Ehre den Vieren“ würde sie nie auf dieselbe Art über die Lippen bringen wie ein „Ehre der Krone“, jenes war ehrlich gemeint denn die Krone achtete die Elementarkirche und so mit das Feuer. Für die Krone, für ihren Liebsten und für IHN kämpfte sie ehrlich, leidenschaftlich.


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BeitragVerfasst: 31.07.05, 13:30 
Edelbürger
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Was machte einen zum Diener des Einen?
Der weiße Erzmagier der einem in den Träumen noch mit Tadel verfolgte?
Sie wusste er war unzufrieden mit ihr. Sie hatte Magister Rigas und Solos bei ihm gesehen.
Kaum sprach der Magister von Wahrheit schon übte er Verrat.
Warum war sie nur so stur? Warum wand sie sich nicht einfach von ihnen ab?
Er hatte selbst gesagt dass er mit niemandem zufrieden war.
Magister Rigas hatte davon gesprochen dass auch der weiße Pfad für seine Ziele sich selbst aufgab. Was machte sie dann besser?
Der Streit (war es wirklich Streit?) mit Meister Karag war nicht hilfreich gewesen.
Und die Zerstörung des Baumes? Warum musste dieser elende Zwerg die Frau töten? Sie hatte nichts tun können, Ihr diesmal nicht helfen können ohne sich selbst zu verraten. Nein. Nein. Sie hatte Harwarn ihr Wort gegeben. Auch wenn die Entscheidung zwischen „ihm“, zwischen Igr und Kalveron bereits gefallen war. Gefallen in einer Höhle, in Dunkelheit wo sie um „Rha“ bat und „Rah“ fand, wo „er“ sie zum „Lah“ nahm.
Müsste es den Weg in die Dunkelheit bedeuten? „Er“ lehnte es bis jetzt ab sie zu lehren.
Es gab noch einen Weg, einen letzten Weg vor dem sie sich fürchtete, denn er gehörte zu den Sitten der Ahnen, führt nur zu oft zum Herren „Rha“. Alleine jene Prüfung? Es ging nur alleine, es würde keiner helfen der hätte helfen können. Ihre Flamme würde helfen. Doch war es verboten. War es unnütz denn jenen Weg musste sie alleine gehen.
Sie schon es vor sich her. Versuchte den Traum zu vergessen. Es gab genug zu tun und wenn es Pflanzen sammeln war. Vielleicht tauschte Meister Raban einige Pflanzen mit ihr.


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 Betreff des Beitrags: Verrat
BeitragVerfasst: 15.08.05, 11:55 
Edelbürger
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Selbst er, selbst Gianai übte Verrat, brachte Leid, Qual und Hass. Woher kam dieses Gefühl von Verrat als sie Darakai sah? Vielleicht war es auch nur dieser unheimliche Geweihte des Bellum? Gianai nannte Darakai ihren Bruder, der letzte der ihr Bruder gewesen war hatte die Insel verlassen. Darakai, er würde sie hassen wie alle anderen, fast wünschte sich die Dunkelheit in ihr, er würde sie hassen, sie nähren damit sie an Kraft gewann. Noch verbarg sie sich vor Gianai. Oder wusste er von ihr und nährte nur deshalb die Flammen? Fragen ohne Antworten waren sinnlos, Edomawyr würde nicht erfreut sein, dass der Ritt nach Brandenstein und zurück so lange gedauert hatte?
Lange? Sie hatten im Rathaus nur einen kurzen Moment im Lager gehabt, viel zu kurz und dann waren die Augen Anidora Talinors wieder zwischen ihnen. Sie fürchtete sich vor Ila und das zurecht. Dagegen, dass sie den Orken auf dem Marktplatz niederschlug, war ja nichts zu sagen, aber was hatte dann der andere Mann getan? Sollte sie doch so viele Orken wie sie wollte zu Boden schlagen, sie konnte diese widerlichen, stinkenden, sabbernden Ungeheuer nicht ausstehen und jeder Mensch, der so wahnsinnig war mit ihnen zusammen zu arbeiten, gehörte gleich neben sie in den Staub. Oder noch viel besser in ihr Viehgatter als ihr Sklave !
In ihr brodelten Wut und Zorn, nicht ob Gianais und Darakais, es gab nicht wirklich einen Grund oder vielleicht war es auch der ganze Tag? Wie gut dass sie heute Unterricht an der Akademie gab. Einen Novizen für einen Fehler anzünden und sie würde sie sich besser fühlen, würde den lodernden Hass wieder in seinen kleinen dunklen Käfig sperren können… .


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 Betreff des Beitrags: Die schwarze Seele
BeitragVerfasst: 19.09.05, 12:17 
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Die Berührung war Kalt. Brachte Blut und Tod. Kälte und Wahnsinn. Den Hunger nach Macht. Igr wollte nicht dass sie nach Macht suchte, das war böse, das war der dunkle Pfad. Igr war nicht da, Rha war nicht da, sie war alleine in panischer, wahnsinnig machender Furcht und Kälte. Bruder Feuer hilf mir. Sie war so alleine. Welche grausame Kälte hinterließ Er. Ila und Igr waren nicht so ! Durften nicht so sein ! Mantaris war so.
Wieder loderte die schwarze Flamme in ihr, wie sie Igr ihr gezeigt hatte. Schwarz, voller Hass auf alles Leben, schwarz wie es Solis Herz erfreut hätte, schwarz wie Lurat es sie gelehrt hatte.

Layana

Sie saß über den Karten welche Lady Galthana ihr überlassen hatte. Zuerst im Licht des schwindenden Hellzyklus dann im Schein beschworenen Feuers. Es war sinnlos, sie brachte es nicht fertig sich auf die Arbeit zu konzentrieren, zuviel war geschehen:
Der seltsame Auftritt „Rha“ in der Seeschlange, Torina und Layana.
Layana, arme Kleine, sie spürte die Flamme und fühlte sich von der Wärme wohl angezogen, hielt es gar für Liebe wie zu Zacharias. War das die Wirkung des Feuers? Sie hasste es. Sie wollte niemanden an sich heran lassen der nicht zumindest zum Teil wusste worauf er sich einließ. Es wäre wohl das Beste Layana wirklich einmal zu Schen’ra Gianai oder Rha mitzunehmen auch wenn dies bedeutete sich für gewisse, schwarze Dinge zu verantworten. „Schwarze Dinge“, ja, auch dies wusste Layana nicht. Sie sah nur Licht und Wärme, nur eine Seite.
Wieder huschte ihr Blick über die Karten.
Oder zu Igr? Oder noch viel besser zu Ila. Oder zu Chiathi? Nein. Das würde wohl ihren Tod bedeuten. Gegen den Sturm zu kämpfen war schwer und sie hatte in Layana den Wind gesehen. Es blieb vergessen in all der Arbeit.
Denk nicht darüber nach, sieh die Karten durch, reite zu Toran und hol dir die Bücher.
Arme kleine Layana. Warum ließ sie sich ausgerechnet mit Chiathis Schwester ein? Seufzend wand sie sich von den Karten ab.


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BeitragVerfasst: 19.09.05, 15:05 
Einsiedler
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Raisha ...

Leise murmelte sie den Namen im Schlaf... plötzlich schreckt sie hoch und sieht sich geschockt um, ihr herz rast und sie atmet langsam tief durch, als sie erkennt das sie in der Akademie vor dem Kamin eingeschlafen ist. Raisha ... sie hat von ihr geträumt. Sie waren glücklich zusammen in der Stadt Falkensee, auf diesem Brunnenplatz nur für die Adeligen, Bürger und Reichen. Nicht für Novizinnen ... doch zusammen mit Raisha durfte sie dort sein und das schöne plätschern des Brunnens beobachten. Es war schön, an sie angelehnt, von ihr gehalten zu werden, währrend sie den Brunnen fixierte und sich an sie drückte.

Raisha war für sie ... so wunderbar anders. Erfrischend ehrlich, freundlich und sie kümmerte sich um sie. Sie sorgte sich um sie, half ihr und lehrte sie. Sie wünschte sich nurnoch mit ihr zusammen sein, doch sie wollte sie wegschicken. Zu irgendwelchen Personen mit seltsamen Namen ... Gianai ... was für ein komishcer Name, sie soll mit ihm über sie reden.. Wozu? fragte sie sich leise. Sie kennt sie doch! Sie braucht niemanden anderen zu Raisha befragen! Sie liebt sie ... von ganzem Herzen, sie kennt sie ... sie weiß wie sie ist, und wer sie ist. Sie will sie haben .... als Freundin, feste Freundin. Hoffentlich begreift sie es endlich und schickt sie nicht mehr weg. Sie darf sie nicht mehr wegschicken ... es tut so weh wenn sie das sagt..... Nie mehr soll sie das sagen, sie soll erkennen das sie wirklich kennt und weiß worauf sie sich einlässt, doch sie schiebt es immer hinaus. Sie muss jetzt geduldig sein und warten, wie sie sich entscheidet ......


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BeitragVerfasst: 22.09.05, 11:42 
Edelbürger
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Ahnvater Wolf

Sie spürte sie: eine Kraft so alt wie die ältesten Bäume Tares. Sie spürte das Fell des Ahnvater Wolf zwischen ihren Fingern und doch wieder nicht.
Durch die Dunkelheit hindurch sah sie Sie: Lur’Jarigor. Die Quelle der Natur. Die Hüter des Waldes.
Ahnvater Wolf.
Den großen Bären.
Den silbernen Hirsch.
Die schwarze Katze.
Sie musste mit Elurai, Rianna und Natalaya sprechen. Eigentlich hätte der Ahnvater der Wölfe mit Elurai sprechen müssen ! Oder hatte Elurai das Ritual bereits vollzogen? Völlig unmöglich ! War es der Ahnvater der den Wunsch in ihr weckte ein Wolf zu sein?
Sie kannte die Bedeutung der Lur’Jarigor, jeder Adept kannte sie und sie wusste was zu tun war… .
Sie würde es einfach nicht beachten !
Natürlich würde jenes nur noch mehr Ärger bedeuten. Ärger mit endophalischen Lehrmeistern… .
Gor’korcht.


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BeitragVerfasst: 11.10.05, 14:08 
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Lüge und Wahrheit

Sie saß im flackernden Licht eine Kerze am Tisch, gebeugt über zwei Pergamente:
Eines an das Magistrat und eines an Schen’ra Gianai. Beide fast gleich und doch so unterschiedlich, beide um Vergebung. Toran hatte ihr erzählt dass das Magistrat ziemlich wütend war. Es wurde zu einem Problem dass Lilian und Layana ihre Adeptenprüfung ohne Scheine verlangten. Es wurde zu einem noch größeren Problem dass Layana behauptete sie wäre ihre Lehrmeisterin, Schen’ra Gianai würde darüber nicht begeistert sein, noch weniger als das Magistrat. Sie würde das Magistrat für ihre „zu ausführlichen“ Gespräche um Vergebung bitten. Lilian war dreist und unverschämt einfach um eine Adeptenprüfung zu bitten und er war eine gewisse Gefahr. Aber eine noch viel größere Gefahr als Lilian und das Magistrat stellten Schen’ra Rha und Schen’ra Gianai da. Sie hatte das Gefühl Schen’ra Gianai wartete nur darauf bis „das Maß voll war“ um sie dann in einen Stein oder ähnliches zu verwandeln.
Sie betrachtete die Zeilen an das Magistrat, an wen waren diese Zeilen noch ehrlich gemeint? An Magister Rigas? An Edomawyr? An Seine Magnifizenz Dai?
Edomawyr wusste zuviel, ebenso Toran.
Sie hatten Igr gesehen und Schen’ra Gianai wusste von Ila. Igr hatte gesagt Schen’ra Rha und Schen’ra Gianai würden ihn kennen, wussten sie wer er war? Eigentlich war es ihr gleich, er war immer gut zu ihr gewesen es schien gar fast so als wolle er sie vor den schwarzen Künsten behüten.
Sie sah auf die Zeilen an Schen’ra Gianai jene waren offener, ehrlich, denn er würde es wissen so sie ihn belog. Ihm Igr zu erklären wäre ein Problem, außer sie ging weiter von ihrer Sicht aus: für sie war er Igr, natürlich wusste sie was er war hatte er es ihr doch selbst gesagt, doch solange er die Elemente nicht missbrauchte (oder zumindest nicht mehr als sie das tat) war es ihr gleich.
Auch für den gestrigen Missbrauch der Elemente oder besser gesagt der Geister (warum waren sie ihrem Ruf auch gefolgt wenn es ihnen nicht gefiel?) würde der Schen’ra sie wohl bestrafen. Sie zog in Erwägung noch ein paar „Verbrechen“ zu begehen aber Igr war leider gegen schwarze Magie, er würde sie nicht lehren. Ila vielleicht und es blieb immer noch mit Ilas Schinken Sanduros zu vergiften (falls der Schinken giftig für einen Geweihten war).
Sie sah zum Fenster. Diesen dämlichen Kerl mit der Kettenhaube anzuzünden wäre eine willkommene Abwechselung vom „Demutsschreiben“ an das Magistrat. Den Herren mit den Dämonen würde sie Edomawyr und Toran überlassen.
Wieder ging der Blick auf das Schreiben an das Magistrat. Nur noch einer. Nur noch Toran.
Sie war zufrieden mit den Briefen.
Kalte Bitterkeit über den Verrat erfüllte ihre Seele. Wut, Hass, Zorn.
Leise prasselte der Regen aufs Pflaster vor der Tür. Sie würde einen der Briefe zu Toran bringen, vielleicht wäre Raban dort und würde neues vom Gor’korcht berichten.


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BeitragVerfasst: 13.10.05, 11:53 
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Mama Jai und die Hexe

Der ungewöhnlich weiße Vogel kam als sie gerade dabei war sich für Elena’s Geburtstagsfeier umzukleiden. Der Vogel kündete von Mama Jai (warum übersetzte sie den Namen nur halb?) und wo sie zu finden sei. Elena’s Feier war wichtiger, so beachtete sie die Botschaft nicht weiter.
Natürlich würde sie die ehrenwerte Ila nicht zu lange warten lassen, das verboten schon die Sitten.
Da kam ihr die Strafe der Magister ganz recht, die Illsuion würde sie wohl vor Ila Jai und Schen’ra Gianai verbergen. Chiathi kam er Recht. Raisha nicht. Raisha hasste es, sie sehnte sich nach der Flamme ihres Lebens.
Für sie war dies alles Erinnerung an früher, an Rhadapura und an den Tod ihrer Großmutter Sahira. Nicht die Kälte oder das nasse Stroh oder gar der Gestank im Vitamalinviertel waren es die Chiathi freuten, nein es waren die Alpträume und die Einsamkeit… .
Träume von Rha, von Hass, Leid und Qual, Erinnerungen an die Zeit vor Ihm. Vor dem einzigen Mann den Lurat je geachtet hatte.


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