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Zu den Mittagsstunden sieht man eine junge Frau nach Falkensee kommen. Wer sie kennt wird sie als Lisa Willensdorf erkennen. Ihre Wangen sind gerötet und ein zufriedenes und auch stolzes Lächeln ziert ihr Gesicht. Aus ihrer Umhänge Tasche an der Seite zieht sie ein kleines Bündel aus Wildleder, welches fein gegerbt und ganz weich ist.
Im Tempel zu Falkensee gibt sie das Päckchen mit den Worten "Für die Prätorin" ab.
Wer das Bündelchen öffnet, wird darin zwei fein geschmiedete Goldkettchen erkennen. Kleine gleichmäßige Ringe, Ring an Ring. Die Länge ist etwa so lang, dass sie um schmale Knöchel passen. An jedem der beiden Fußkettchen erkennt man einen fein geschmiedeten Goldkelch, wie das Zeichen der Herrin.
Nach dem Betrachten des Goldkettchens versteht man das stolze Lächeln der jungen Frau.
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