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 Betreff des Beitrags: Ein Brief nach Hause
BeitragVerfasst: 30.09.05, 16:28 
Edelbürger
Edelbürger
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Registriert: 31.07.03, 14:28
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Eine Frau mit blonden Haaren, wohl um die zwanzig Vitama alt, leicht humpelnd und mit einigen verheilenden Kratzern im Gesicht und einem Verband an der rechten Schulter, erscheint am Hafen von Brandenstein und spricht dort mit dem Kapitän eines gerade angekommenen Passagierschiffes. Dann wechselt ein Beutel mit Münzen seinen Besitzer, dazu noch ein stabiles und versiegeltes Kuvert. Das Siegel wiederum zeigt das Wappen der Familie Steiner.
Das Kuvert wiederum nimmt dann in den nächsten Wochen auf See seinen Weg nach Ossian, wo es wohl weitergegeben wird, bis es seinen Bestimmungsort, die Burg Rabenhain der gleichnamigen Baronie, erreicht und dort Elgorn und Fianna Steiner zugestellt wird.
Wird das Kuvert geöffnet, so findet man darin ein grösseres Stück Pergament, auf dem mit einer schwungvollen, nicht unbedingt sonderlich gut lesbaren Schrift, folgendes geschrieben wurde:



Brandenstein, 1. Carmar 16 n. H.

Liebe Mutter, lieber Vater,

schon ein paar Monde ist es her, seit ich euch das letzte Mal schrieb.
Denkt nicht, dass es mir hier schlecht erging - sieht man von den hiesigen Bären ab, die mich scheinbar wirklich nicht leiden können und ich somit permanent deren liebstes Opfer werde (nein, Mutter, mir geht es wunderbar - ehrlich!), fühle ich mich hier auf Siebenwind ausgesprochen wohl. Ich habe wunderbare Freunde gefunden, einen Mann, den ich über alles liebe und seit kurzem teile ich mir mit Alek Lancan, einem Knappen, ein Gestüt im Lehen meines Bruders.
Auch Siegfried geht es sehr gut und der Umbau der Stadt Brandenstein schreitet weiter voran, während das hektische Leben hier wohl langsam weicht und sich nach Falkensee, der neuen Hauptstadt dieser Insel, verzieht. Zugegeben - mich stört das nicht, denn so sehe ich auch diese garstigen Orken hier in Brandenstein immer seltener und zurück bleiben Menschen, die das ruhige, friedliche Leben zu schätzen wissen.
Auch Zacharias geht es offenbar blendend. Im letzten Brief erwähnte ich ja schon, dass er Knappe des Ritters Randur Kantrin geworden ist und man sieht ihm an, dass er an seinen Aufgaben mehr und mehr wächst. Es war ohne Frage eine gute Wahl, ihn als meine vorgebliche Leibwache mitzuschicken, werter Vater.

Natürlich gehen hier auf der Insel auch Dinge um, die das ruhige Leben ein wenig trüben - sei es der Mord an einen Zirkusdirektor, der vor einiger Zeit hier mit seinem Zirkus gastierte und an dessen Aufklärung ich anfangs noch beteiligt war, sei es dieser ominöse Niemand, von dem und dessen seltsamer Höhle ich ja auch im letzten Brief berichtet habe, der immer wieder in irgendwelchen Rätseln auf dieser Insel auftaucht oder sei es neuerdings ein eigenartiges, grüngekleidetes Mädchen, was offenbar vorhat, die hiesigen Städte und Siedlungen zu zerstören. Hinzu kommt natürlich die ständige Bedrohung durch das Ödland und was dort so hausen mag.
Aber andererseits wäre das Leben ja auch schrecklich langweilig, wenn es das nicht gäbe und bisher habe ich ja alles bestens überstanden.

Nun aber zu dem Grund, warum ich euch eigentlich schreibe - am gestrigen Abend eröffnete mir Siegfried, dass er heiraten wird!
Von Raisha, der Magierin, die er liebt, habe ich euch ja auch schon geschrieben und um genau ihre Hand hat der Schlingel in meinem Stall angehalten. Ich weiss übrigens nicht, was da noch alles so passiert ist, aber wenn ihr immer noch meint, er wäre ein Vorbild und ich solle mir ein Beispiel an ihm nehmen, dann solltet ihr ihm mal ins Gewissen reden.
Zurück zu seiner Hochzeit - stattfinden wird sie wohl erst im Vitama, da er gerne heiraten möchte, wenn die Blumen wieder blühen und zuvor möchte er auch die Kapelle hier in Brandenstein wohl etwas umgestalten.
Wie dem auch sei - wir würden uns wirklich sehr freuen, wenn ihr, liebe Mutter und lieber Vater, seiner Trauung beiwohnen könntet. Nebenbei könntet ihr dann auch Isgrim endlich kennenlernen und du, Vater, könntest sehen, dass aus Zacharias tatsächlich langsam ein Mann wird.
Wir würden uns jedenfalls sehr freuen.

Bis zum nächsten Brief verbleibe ich mit vielen lieben Grüssen und mögen die Viere über euch wachen,

Elena

_________________
Q: I've always tried to teach you two things. First, never let them see you bleed.
James Bond: And the second?
Q: Always have an escape plan.


Zuletzt geändert von Kikia: 30.09.05, 16:39, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: noch so´n Brief
BeitragVerfasst: 24.10.05, 21:14 
Ehrenbürger
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Registriert: 29.03.05, 14:13
Beiträge: 647
Ein nur leicht verkleckster Brief, mit Tinte geschrieben, bemüht sauber jeder Buchstabe, auch wenn die Schriftreihen nach einer Weile etwas schief verlaufen.
Die Handschrift erinnert an einen Schreibanfänger.





Endtag, 25. Carmar, 16. n. Hilgorad


Seiner allerheiligsten Majestät und den Vieren zur höchsten Ehr!


Als erstes mahl ein groses Entschuldigung das ich mich noch nicht früher gemeldet habe aber erst jetzt trau ich meinen Schreibgünssten einen Brif zu, der Euch niecht erschreggt.
Ich hoffe, Ihr und Eure Gemahllin befindet Euch wohl?
Eurer Sohn wie auch Eure Tochter sind wohlauf, Elena hat gerade ein Fest organisiert das auf dem Markt der Statt, die von Eurem Sohn [d]geri[/d] regiert wird, stadtfindet und ich hörre hier in der Taverne in der ich sietze das fröhlliche Lärmen.
Siebenwind ist ein merkwürdiger Ort, einerseits frietlich und unerträgglich ruhig, andernfalz endlos aufregent, spannend und gefärrlich!
Was es hir an Monstern gibbt! Oger, Orken, Goblins, riesige Spinnen und böse Menschen, die einen Lügenmärrchen über den Namenlosen erzähllen, unt ein rissiges Ödland voll von Merkwürdikeiten.
Aber keine Sohrge, Eure Tochter hällt sich von disen Orten Vern.
Aber das isst gar nicht der Grunt, weshalp ich Euch schreibe, ich wolte Euch nähmlich danken!
Hätett Ihr mich nicht fortgeschikkt, und ich weis nun, das Ihr genau dass getahn habt, dan häte ich hir nie das ereicht was ich ereicht habe.
Stelt Euch for, ich bin Knappe der hisiggen Ritterschaft!
Und alle sagen es wärre nur noch eine Vrage der Zeit bis ich den Ritterschlag erhalten bekäm, aber ich glaube das sagen sie nur weil sie mich mögen.
Trotzdem ist es tol hir, ich habe eine Vamilie gefunden, file Freunde und habe sogar ein Pferd. In einem Turnier ist es mir sogar gelangen, bis fast in die Endrunde zu kommen, erst als ich gegen einen Geweihten des heiligen Herrn Bellum angetreten bin, [d]habe[/d] bin ich unterlehgen.
Daführ alles danke ich Euch und Eurer Zufersicht und danke Euch das Ihr mich nie aufgegepen hapt, obwohl alle Anderen es schon getan haten.

Ewiger Segen der Viere auf Euch und Eurer Familie, und Ehre unserer hochheiligen Majestät.

Z. Cana, Knappe der Ritterschaft der Sieben Winde

_________________
Inaktiv. Grund: die Nettigkeit des Rates, der wie üblich keine Ahnung hat, wie man mit Spielern umgeht, noch dazu welchen, die sich für Siebenwind einsetzen.
Eventgeilheit ftw!


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