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Ein einzelner Zettel leigt in dem aufgeschlagendem Buch. Die Schrift wirkt krackelig nd leicht verschmiert wie bei einer schnellen Notiz. Obwohl der Text fließend ist bekommt man beim lesen den Eindruck als würde einiges fehlen.
Obsidian
Das schwarze und glänzend wirkende Gestein ist ausnahmslos in der Nähe aktiver Vulkane oder in tieferen Erdschichten felsiger Inseln zu finden.
In unmittelbarer Nähe der wenigen Fundorte wurden ebenfalls poröser Bimsstein, schwarz bis hell gefärbt, gefunden.
In Galadon und Edophal sind die Vorräte sehr begrenzt da es dort so gut wie keine natürlichen Vorkommen gibt. Das Gestein ist, sehr gefragt da es die magischen Fähigkeiten seines Träges nicht zu beeinflussen scheint.
Der Name des Gesteins stammt, der Sage nach, von dem berühmten Magus Obsidion.
Er fand auf seinen Reisen über Tare einige ungeschliffene Brocken auf einer inzwischen schon lang versunkenen Vulkaninsel.
Eher durch Zufalle fand er bei seinen Studien die Magie unbeinträchtigenden Fähigkeiten der Steine heraus und schrieb sie in seinem Buch "Magische Theorien und Auslöser" nieder.
Eine der wenigen noch erhaltenden Abschriften kann man in der Bibliothek der magischen Akademien in Draconis finden.
Die Steine müssen unter Zufuhr von Wasser ähnlich wie Glas geschliffen werden und im poliertem Zustand glänzen und scheinen sie wie bearbeitete Form des artverwandten Quarzes.
Obsidian ist ein schwer zu verarbeitendes Gestein. Die aufzuwendende Hitze und die stabilen Gussformen sind nur wenigen Meistern der Feinwerkerkunst bekannt.
Zwerge jedoch, die anerkannten Meister auf diesem Gebiet halten nur wenig von der Verwendung des unscheinbaren und wertlosem Materials.
So ist diese Kunst weitestgehend in den endophalischen Gebieten oder vereinzelten bei Meistern in Galadon, die im Dienste von hohen Magiern stehen, gebräuchlich.
Obsidian wird wärmende und heilende Wirkung nachgesagt.
So schwören die Alten des Landes, dass ein kleiner rund geschliffener Stein in Form eines Ovals selbst bei kältesten Wetter die Füsse wohlig warm hält, wenn der Stein mehre Tage im Inneren des linken Schuh mit sich getragen wird.
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