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Es war kurz vor Anbruch des letzten Dunkelzyklus, als Irma und Allbert im Wald bei Brandenstein eine Leiche entdeckten. Zuerst waren sie etwas schockiert, als sie den leblosen Körper sahen. Bei näherer Betrachtung stellten sie fest, dass der Mann wohl nicht durch offensichtliche Gewaltanwendung gestorben war. Sie untersuchten ihn und entdeckten verkrustetes Blut am Mund und an der Nase. Scheinbar war der Mann an inneren Verletzungen oder einer unbekannten Krankheit verstorben.
Da standen sie nun, und überlegten, was sie machen sollten mit dem Toten. Liegenlassen wollen sie ihn nicht, denn dann hätten ihn wohl nur die Bären und andere wilde Tiere gefressen. Und einen Toten einfach so liegen zu lassen wäre wohl eine Sünde vor Morsan gewesen. Und so entschlossen sie sich, die Leiche zur Kapelle in Brandenstein zu bringen, damit der Mann dort von einem Geweihten göttergefällig bestattet werden konnte.
Und so schleppten sie die Leiche den weiten Weg vom Wald bis in die Stadt. Es war ziemlich anstrengend, und leider war kein Geweihter anwesend in der Kapelle, als sie dort erschöpft mit der Leiche ankamen. Und so ließen sie die Leiche in der Kapelle zurück, mit der Hoffnung, dass dort bald ein Geweihter aufkreuzen würde, der wußte, was weiter zu tun war mit dem toten Mann.
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