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 Betreff des Beitrags: Eine Taube
BeitragVerfasst: 1.12.05, 23:58 
Einsiedler
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Es war wieder so weit, der nächste frische Tag brach über Siebenwind an und Felas erhob sich über die Häupter der ansässigen Tares. Ein Lichterspiel gleich der Schönheit der Götter war zwischen den feuhten Ästern und Blättern der herbstlichen Wälder zu erkennen.

Doch an diesem Tag war die Ruhe, wie sie sonst jeden Tag in Brandenstein herrschte anders, als an anderen Tagen. Das Banner hielt weiterhin wache, ominöse Personen trafen sich um vor dem Bankier illegale Gegenstände auszutauschen, und im Ferrindungeon stellten die selbsternannten Kriegsfeldscher neue Rekorde im schnellverbinden ihrer Schlachterinnerungen auf.

Wo war also nun der Unterschied dieses Tages zu den anderen... so viel es wie die Schuppen aus den Haaren, als vor Fedral, als er gerade wieder einmal seine Rundgänge durch Falkensee machte, ein weißlich-schwarzer Fleck zu Boden ging. Nur kurz erhob er sein Haupt und folge der Taube mit dem Blick, ihr wünschend, sie werde Felas heute nicht mehr untergehen sehen.

Noch wenige Stunden später ertöhnte im Walde seitlich Falkensees das letzte Guru und mit einem Pfeil in der Brust stürzte die Taube vor den Augen des Elfen herab. Der ihr mit wenigen, jedoch gezielten Handgriffen die Federn vom Leib zerrte und den Kopf vom Halse schlug.

Ob er, Fedral Lavid wohl von den Göttern geschützt würde, bleibt nur in der Zukunft herauszufinden. In der ach so glohreichen Zukunft, die Siebenwind noch auf Tare vor sich haben wird.


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BeitragVerfasst: 2.12.05, 00:11 
Einsiedler
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Wenige Minuten nur, nachdem die elfische Gestalt den leblosen und kopflosen Körper der Taube achtlos auf dem Boden Siebenwidns verkümmern ließ, erschnupperte sich ein Bär von unendlicher Kraft und Größe den Weg zum Kadarver hin. Wieder einmal spielt sich vor Vitamas Augen das ewige Spiel der Nahrungskette ab und es dauert nicht lange, bis nurnoch wenige Blutreste auf den abendlich feuchten Gräsern der Insel zu sehen sind.

Kurz bevor sich jener, allerdings garnicht so satte Bär zur Ruhe zu legen vermag, erhebt er das mächtige Haupt empor, schnuppernd im Wind um zu erkennen was ihm an weiteren Speisen zu verlocken mag. Ein Dumpfes geräusch und ein lautes Brummen folgt, als sich der muskolöse Leib wieder auf alle Pfoten herab sinken lässt. Eine weile nur blicken die imposanten Augen nach vorn auf das grüne Dickicht, ehe der Bär vollends zu Boden rumpelt und sich die grüne, mächtige Gestalt von dessen Rücken erhebt. Die Blutverzierte Axt ruckt er in nur einem Wimpernschlag aus dem Leib des Bären. Ehe er sich das grüne Monster, in hinterlistigen Argwohn belustigt grunzend wieder weiter auf seine Wege macht.

Man sagt sich, auch jener Bär soll noch am selben Tag das Antlitz Fedrals erblickt haben, oder es gar versucht zu haben, sich den Magen, obgleich der Taube, welche schon ein dunkles Schicksaal durch Fedral erlitt, weiter zu füllen.

Der Verdacht erhärtet sich. Wann werden auch die Viere auf jenes göttergleiche Kind aufmerksam. Die Zeit wird es zeigen...


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BeitragVerfasst: 2.12.05, 00:38 
Einsiedler
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Einige Zeit nun ist es schon her, wenn nicht ganze Lenze, als einmal ein Fischer an einem der endlosen, menschengefüllten und vor allem vom Geruch frischen Fisch's verzierten Häfen Tares sein Schiff anlegen ließ. Wie so oft empfing man ihn mit einer guten Flasche Rum und einer Dirne, welche nicht geraden Geschmäckern junger Schönlinge und Burschen entsprechen konnte, einem alten Seebären aber nur zu gern durch den Bart kraulten.

Doch die Lust nach Gesöff und Weib schien dem Fischersmann diesmal nicht gegönnt, nein, diesmal widmet er seinen ersten Weg vom Schiff direkt der Horde anderer Fischer, welche wieder einmal dabei waren ihren größten Fang untereinander anzupreisen. Die Mienen der Fischersleut wanderten zum Alten hin, als er mit seinem Gehstab auf die Planken donnerte und eine ganze Weile herrschte eine Stille, als sei alles erstarrt, bis auf das Funkeln Felars im wellenden Wasser.

Doch nur kurz hällt sie an und schnell beginnt der Alte seine Geschichte kundzutun. Und so berichtet er den Jungen und Alten Galadoniens von einem Anblick, welchen er in seinen vielen Lenzen so noch nicht sah. Die noch unbekanntesten und schönsten Arten von Fischen, Walen und Quallen trieben leblos auf der Oberfläche des Wassers entlang. So weit das Auge des Alten über das Meer Tares blicken konnte. Jedoch nur wie eine Schneise, als hätte Morsan selbst den Strich des Todes über dieses bisher so imposante blau gezogen.

Noch am Morgen des selbigen Tages lief aus genau jenem Hafen ein Schiff ab. Ein Schiff, besetzt mit Jungen, Alten, Kämpfern, Elfen und anderen Gestalten wie sie Tare nur in unendlicher Vielzahl darbieten konnte. Das Ziel des Schiffes, eine neu entdeckte Insel. Auserwählt von seiner Majestät Hilgorad 1 ap mer um besiedelt zu werden und die Macht und den Reichtum seines Königreiches auch auf diesen Flecken Tares zu bringen.

Man erzählt sich, die Route des blauen Todes soll auch jenes Schiff gefahren sein. Und, dass ein junger Krieger, spontan und lebensfroh, mit den Zielen, einst dort ein Vertreter und Schützer der königlichen Ordnung werden zu können mit an Bord war.

War es wieder Fedral Lavid, noch auf der Reise nach Siebenwind, der Tod und Elend über die Gestalten des Meeres brachte? Griff ein großes Wesen der Meere Tares das Schiff an, oder bedrohten Schwerthaie den Rumpf des Schiffes, die dadurch qualvoll verendeten? Diese Geschichte soll und musste sich fortsetzen und sie kann nur auf einem Wege beendet werden.

Indem alle Geheimnisse um Fedral Lavid gelüftet werden...


Zuletzt geändert von Impecunius: 2.12.05, 00:38, insgesamt 1-mal geändert.

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