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 Betreff des Beitrags: Zorn der Myten
BeitragVerfasst: 15.04.02, 14:24 
Bürger
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*ein Alter Mann trit in eine Taverne ein*
*er hat kein Geld, doch der Wirt gibt ihm ein Bier für das erzählen einer Geschichte*

Es geschah in einer Zeit, weit weit bevor es Gefunden wurde dieses Land, und lang ist es her. Vor vielen hundert Jahren geschah es wo die Myten über Tare wanderten, um die Seelen der Menschen zu stehlen, doch erzähle ich nun die Geschichte von welchen mutigen Männern die sich ihnen entgegen stellten um die verlorenen Seelen zu befreien.

Es war einmal ein kleines Dorf, welches in einem dunklen Wald lag, in welchem gerade mal 20 Seelen lebten. In diesem Dorf gab es 3 Brüder, alles starke Männer welche sich als die Stärksten Krieger Tares bezeichneten, welche aber ihr Dorf nie verließen und schon lange bei ihrer Mutter lebten. Jene die seit Jahren an einer schweren Krankheit litt, und im Begriff war zu sterben. Doch lebte sie noch, was sich in dieser Nacht ändern sollte. Des Nachts hörte einer dieser Brüder das Jammern der Mutter, welche immer nur winselte "geh weg ... geh weg" was ihrem Sohn sehr merkwürdig vor kam. Er sah wie seine Mutter schwitzte und so ging er ins Nebenzimmer und holte etwas Wasser. Vor ihm auf dem Tisch stand eine Kerze, und während er das Wasser einfüllte verspürte er einen Kalten Hauch durch welchen die Kerze aus ging. Er drehte sich schnell um und schaute durch den Raum, doch sah er niemanden. Er versuchte zu horchen doch hörte er nur seine Mutter. Er dachte sich es war der Wind und zündete die Kerze wieder an. Dann nahm er das Wasser und ging in den Raum in dem die Mutter schließ, doch viel ihm die Schüssel mit dem Wasser aus der Hand, als die Wesen dort standen und er sie sah. Ein Myte drehte seinen Kopf zu ihm hin, und bewegte sich dann auf ihn zu. Er hatte angst, denn vor ihm stand ein ausgewachsener Myte mit einer furchteinflößenden Rüstung aus Knochen, und überall an dieser lief das Blut herunter. Er bemerkte ein zischen in seinem Kopf, auf welches er sich versuchte zu konzentrieren doch hörte er eine laute Stimme in seinem Kopf welche sagte "geh sofort" wobei die Myte mit ihrem Speer auf die Tür deutete. Er zuckte zusammen und konnte nicht verstehen wo die Stimmen her kamen, doch rannte er so schnell wie möglich aus dem Zimmer. Er rannte so schnell wie er konnte durch den Flur zu dem Zimmer in dem seine Brüder schliefen und schrie "da sind Monster die Mutter holen kommen!". Die Brüder schreckten auf, hörten seine Worte und griffen zu den Waffen. Sie stellten sich vor die Tür und schauten durchs Schlüsselloch. Jeder schaute durch und sah die Wesen wie sie ohne sich zu regen stumm um ihrer Mutters Bett standen. Doch dann nahmen sie sich vor das Zimmer zu stürmen, doch als sie die Tür öffneten war niemand da.

Sie gingen zu ihrer Mutter, sahen wie sie dort lag und merkten das diese tot war. Sie wußten es ganz genau, diese Wesen hatten ihre Mutter getötet und kamen um ihre Seele zu holen. Ein weiterer kalter Windhauch durchstreifte das Zimmer, und pustete auch in diesem Zimmer die Kerze aus. Die 3 erschraken und schrieen so dass, das ganze Dorf wach wurde und sie in das Haus kamen. Man fand die 3, zusammengekauert in einer Ecke, was dort geschehen war mochte niemand vernehmen. Sie erzählten von den Wesen welche sie gesehen hatten und wie sie aussahen und von ihrer Art und das sie einfach so verschwunden waren. Eine Alte Frau aus dem Dorf hörte dieses mit und stimmte den dreien zu und erzählte von dem Volk der Myten, den Seelenholern welche auf einer Insel lebten welche nicht weit von diesem Ort sei, an welchem sie die Seelen aufbewahren. Der älteste sowie stärkste der 3 Brüder der auf den Namen Kilath hörte fasste seine Stimme und verkündete das er zu diesem Berg der den Namen Feuerberg trug gehen würde um die Seele seiner Mutter zurück zu holen. Seine zwei anderen Brüder welche er fragte ob sie ihm folgen würden, schüttelten den Kopf und waren von Angst zerfressen. So machte sich Kilath alleine auf den Weg zu diesen Bergen.

Nach dem er sich seinen Proviant und seine Waffen zusammen packte um sich auf den Weg zu machen, verabschiedete er sich vom Dorf und ritt mit seinem Pferd bis zum Wasser. 3 Tage brauchte er bis zur Küste an der er nun stand, und er sah die Feuerberge welche Feuer Speiteen und durch Berührung mit dem Wasser die Stadt der Myten im Nebel versinken ließen. Nachdem Kilath dann am Strand einen Tag rastete kam er zu den Entschluss sich ein Floß zu bauen, welches er aus ein paar Holzstämmen baute um auf die Insel zu kommen. Er hatte viel Angst, auf dem Weg weil was würde passieren wenn er in das Wasser fallen würde, oder Myten sehen würde. All diese Gedanken spuckten in seinem Kopf doch erreichte er die Insel unbeschadet. Er betrat die Mächtigen Hallen der Myten doch sah er keine was ihn sehr beunruhigte. Er schlich sich durch die Festung bis er einen Raum mit Glaskrügen fand, in dessen eine Weißbläuliche Materie zu schwimmen Schien. Das musste es sein, und so nahm er den Krug der auf dem Tisch stand wo er sich sicher war, das dies die Seele seiner Mutter sein musste. So schnell wie Möglich machte er sich wieder auf den Weg zum Floß, worauf er wieder zum rettenden Festland paddelte, welches er nach einigen Stunden erreichte. Dort sah er sich den Krug ein weiteres Mal an, lachte kurz zu den Bergen hin und verstaute den Krug in seiner Tasche. Ein weiteres mal dachte er sich, das die Myten nur ein Volk von Schwächlingen sei welche er nun ausgetrickst habe.

Nach vielen Stunden welche er auf seinem Pferd Richtung Heimat geritten ist, entschloss er sich zu rasten und ein wenig zu schlafen. Schon nach wenigen Minuten schlief er ein und versank in Träume. Doch seine Träume waren keine gewöhnlichen, überall in diesen sah er Myten, welche ihn aufforderten den Krug zurück zu lassen so das sie ihn abholen würden. Doch schreckte Kilath auf und war wieder wach. Schweißgebadet sah er sich um und mit zittriger Stimme rief er in den Wald: "Ist da jemand?" doch antwortete niemand. Doch hörte er plötzlich ein leises Zischen, und wieder gab es einen kalten Windhauch worauf Kilath eine Gänsehaut bekam und panikartig aufstand. Dann hörte er leise Worte wie "komm" und "Seelenkrug". Dann hörte er ganze Sätze, "komm zurück zu uns" und "lass den Krug dort stehen". Kilath war in Panik, er konnte sich nicht erklären woher diese Stimmen kamen. Das Surren in seinem Kopf wurde immer lauter, zwischendurch kratzte es als würde man auf einer Tafel umher kratzen, und er hörte Gelächter, leises zirpen und immer wieder die Aufforderungen. Er fasste sich an den Kopf und wurde fast Wahnsinnig.

Er nahm den Krug, setzte sich auf sein Pferd und ritt durch die Nacht, doch stürzte sein Pferd plötzlich wodurch er vom Pferd viel. Immer noch hörte er diese Rufe "lass den Krug stehen". Es wurde immer lauter und auch das Pfeifen und Rauschen welches sich in seinem Kopf war. Er schlug sich gegen den Kopf, und schrie: "raus aus meinem Kopf!" und wiederholte dies immer wieder. Er nahm den Krug und rannte weiter, sein Pferd ließ er außer Acht von welchem nur noch ein Winseln zu hören war und Geräusche als ob es zerfleischt würde. Er rannte immer weiter, konnte in der Nacht wenig sehen bis er mit jemanden zusammen stieß. Er schrie ihn an "helft mir, mich verfolgen Monster". Er musste schreien denn das Surren und Kratzen in seinem Kopf war schon so Laut das er nicht einmal seine eigene Stimme hören wollte. Doch als sich die Kreatur vor ihm umdrehte sah er eine Mytin welche Ihn mit leeren Blicken ansah und in seinem Kopf einen Ohrenbetäubenden Lärm verursachte und in seinen Geist schrie: "stelle den Krug hier ab und geh". Er sah der Myte ins Gesicht welche ihn ohne jede Regung ansah. Er wollte in ihre Augen schauen, doch sah er in diesen Nichts. Sie waren weiß. In diesem Moment bekam er solch einen Schreck das er wieder aufstand und weiter rannte. Die Myte blieb stehen, welche er flüchtig hinter sich ließ. Aber das Surren hörte nicht auf, es schien so als wollten die Myten ihn in den Wahnsinn treiben. Er ereichte ein offenes Feld über welches er rannte, und plötzlich hörte er das Gehtrabe von Pferden und sah dunkle gestalten die an ihm vorbei ritten. Sofort drehte er um und rannte zum Wald, doch blieb er stehen als aus diesem Wald die Myten heraus trabten, auf großen Kampfrössern, in einer seltsamen Farbe welche durch das Mondlicht hervorstieß. Auch folgten ihnen andere Wesen, so waren große Schlangen, Echsen und merkwürdige Hunde die am ganzen Körper brannten dabei. Kilath drehte sich wieder in die andere Richtung wo nun aber auch Myten standen.

Wieder schaute sich Kilath Panikartig um und sah im dunkeln sein Pferd welches er zurück gelassen hatte. Es lebte doch bemerkte er das dies die gleiche Farbe wie die Pferde der Myten hatte und schaute erschrocken zu diesen. Langsam aber näherten sich die Myten Kilath welcher den Krug in der Hand hielt. Langsam trat eine Myte mit einer fast schwarzen Knochenrüstung vor und sprach mit ihm. Noch im selben Moment hörte das Herz von Kilath auf zu schlagen und er sackte zu Boden. Er war tot. Er konnte den Anblick der Wesen nicht ertragen und starb.

Die Myten nahen sich nun das was sie wollten, kehrten aber nicht um sondern machten sich weiter auf den Weg zu Kilath's Dorf ...


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