Wandeltag, 17. Dular
Es ist Nacht, einer der jungen Tempeldiener ist gerade auf den Weg zum Tempel der Vier als ihn etwas aufhält
"
pst, he hier drüben " klingt die leise Frauenstimme herüber. Der Junge Mann dreht sich zu ihr um und schaut ins dunkel, die Frau macht einen Schritt nach vorne so das ihre Gestalt wage im Mondlicht zu sehen ist. Ein leichtes bläuliches Glühen in Hüfthöhe und ein silbriger Schimmer in Kopfhöhe sind an ihr zu erkennen. "
He, komm mal her ich tuh dir nichts ich möchte nur das du etwas überbringst ".
Der Junge Mann zögert etwas tritt dann aber etwas näher, nimmt seinen Mut zusammen "
Die Viere zum Gruße " - "Ich
möchte das du diesen Brief und diese Rose an Marius Falante überbringst, kannst du das für mich tun? Ich bin ihm noch etwas schuldig.. " antwortet sie und hält ihm die Rose und ein gefaltetes Papier entgegen.
"
Und wer.. " antwortet der junge Mann doch wird er schon unterbrochen mit einem "
Er wird bescheit wissen das soll euch genügen, bitte.. "
Der junge Mann nimmt die Rose und den Brief an sich, nickt dann und vernimmt noch ein "
Die Viere mögen euch hüten " während er in die Dunkelheit blickt ohne eine Kontur der Gestalt noch erblicken zu können.
Sich umdrehend spricht er "
Die Viere mit euch "
Der Brief
Zitat:
Woher Du kamst, ich weiß es nicht
Doch brachtest Du Wärme und Licht.
Gabst mir Liebe und Geborgenheit
Trost in einer schweren Zeit.
Deine Worte machten vergessen,
Was man mir angetan.
Fügten zusammen was in mir gerissen
Und das ganz spontan.
Ich weiß nicht wie ich Dir danken soll
Ist mein Herz doch wieder voll.
Empfinde eine Liebe für Dich
Doch die Liebe ist es nicht.
Ich möchte Dich als Freund ansehen
Dir als Freund in guten und schlechten Zeiten
Zur Seite stehen.
Unsere Freundschaft erst noch wachsen muss
Darum nimm die Rose, es ist ein Kuss.