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*ein kleiner, unscheinbarer Zettel hängt unter dem Anschlag Feders. Mit geschwungenen Lettern ist folgendes zu Lesen:*
Meine Grüße entsende ich Euch werter Herr Feder,
mir wurde berichtet, daß Ihr scheinbar vorhabt, eine Fehde gegen uns, die wahrhaftigen Paladine des Herrn, zu führen, indem ihr propagandistisches Textmaterial unter den Bürgern verteilt.
Aufräumen muss ich wohl mit den erlogenen Gerüchten, welche Ihr zu verbreiten gedenket.
Einer unserer Anwärter schlug Euch nieder, fürwahr, damit habet Ihr recht, doch scheinen die seinigen Beweggründe Euch entfallen zu sein.
Mit wirren, zusammenhanglosen Reimen habet ihr Euch abgemüht, seine Ehre und seinen Stolz zu kränken, doch mitnichten gelang Euch dies.
Doch eines habet Ihr erreicht, werter Feder, und zwar Ihn dazu zu bewegen, ein nahezu grenzenloses Mitleid für Euren armen, vernebelten Geist zu entwickeln.
Scheinbar vollkommen beseelt vom blasphemischen Geist der Viere ward Ihr ihm gegenübergetreten, seine Wahrheit verkündenden, sowie Erlösung bringenden Worte fanden keinen Weg durch den wabernden Nebel und das dicht gestrickte Netz der Lügen, welches die Prediger des Ordens der Vier mit Hilfe ihrer falschen Götzen nahezu in den Kopf eines jeden pflanzen.
Keine Möglichkeit der Errettung sah er für Euch, zu tief versunken im Sumpf schient Ihr ihm, dass gnädigste, was er Euch bescheren konnte, war Eurem bedauernswerten Leben ein Ende zu setzen und für Eure geläuterte Seele beten, auf daß sie den Weg in die Glückseeligkeit bietenden Hallen des Einen findet und nicht in ewiger Qual und Pein in Morsans Hallen verrottet.
Dies sei der wahre Tathergang, wiedereinmal ward unsere grenzenlöse Güte und Gnädigkeit bewiesen.
Wehret den Lügen der Häretiker, laudate Angamon!
Wahrheit verkündend im Namen des allmächtigen Einen und des Fürsten,
Satai Valgon
Erstes Schwert des Fürsten
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