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 Betreff des Beitrags: Auf der Suche nach dem Paradies.
BeitragVerfasst: 12.05.02, 00:46 
Festlandbewohner
Festlandbewohner

Registriert: 11.05.02, 20:18
Beiträge: 8
Ramox Bandhag wurde in einem kleinen Bergwerg in Tare geboren und gehört zur Familie der Bandhag. Es war im Monat des Oner, damals war der Morsan noch besonders kalt und eisig. Ein Grund mehr warum ihn schon in frühester Kindheit die Kunst des Kampfes mit der Axt gelehrt wurde, jeder weiß das Zwerge denen die Kampfkunst beigebracht wurde, zäh wie der Schnee im kältesten Morsan sind.
In seiner Familie war es so üblich das die Männer nicht in die Minen gingen um Gold oder Fethril zu scheffeln sondern, dass sie sich darum kümmerten dieses zu beschützen.

Lange Zeit lebten die Zwerge mit den Menschen in einen Handelspakt, so seltsam das auch klingen mag, wenn man bedenkt wie zurückgezogen und abweisend die Bergzwerge sind. Aber die Zwerge hatten einen guten Grund für den Handels Pakt, die Menschen bauten den Zwergen seltsame Geräte um das Abbauen des Goldes zu beschleunigen und die Zwerge wussten natürlich das sie die selben Maschinen auch für ihr geliebts Fethril benutzen können. Dafür mussten die Zwerge die Hälfte des Goldes was sie fanden an die Menschen weitergeben, dass Fethril
durften sie allerdings behalten was den Zwergen um einiges wichtiger war. Und schon allein weil die Zwerge in den letzten 1000 Jahren mehr als genug Gold in ihren unterirdischen Schatzkammern angesammelt hatten waren sie einverstanden.

Doch eines Tages geschah etwas was nicht zu vermeiden war und was wohl bei allen Menschen irgendwann mal geschehen würde, die Habgier und der Geiz überrollte ihr Denken und Handeln und so wollten sie nicht mehr die Hälfte des Goldes sondern alles was die Zwerge fanden auch das Fethril, die Menschen wussten ja was für ein starkes Metall es sei und das sie mit ihn die wahrscheinlich stärksten Rüstungen und die besten Waffen schmieden könnten. Natürlich waren die Zwerge damit nicht einverstanden und so überfielen die hinterhältigen Menschen die Zwerge.
Ohne sich auf einen Kampf vorbereitet zu haben wurden die Zwerge von den Menschen überrascht und mussten in die tiefen der Minen flüchten. Die Wachen und darunter auch Ramox Familie versuchten so gut wie nur möglich die Menschen abzuwehren, auch wenn die Zwerge zahlenmäßig nicht unterlegen waren so hatten sie dennoch keine Chance gegen die Waffen der Menschen ohne ihre Rüstungen und Äxte.
Die Menschen allerdings fanden keinen Weg in die Mine, sie wussten nämlich wie gefährlich es sei in eine Mine eines Bergzwerges einzudringen. Die Zwerge kannten die Minen besser als jedes andere Lebewesen und die Fallen und tödlichen Hindernisse würden für jedes Menschliche Auge das Sonnenlicht für immer fernhalten. So blieb den Menschen nur noch ein Gedanke; „Wenn wir dieses Gold nicht haben können, dann soll es niemand haben“.
Und so nahmen die Menschen Säcke, füllten sie mit Schießpulver hängten eine Zündschnur dran, zündeten sie an und warfen die Säcke in die Mine. Nach einiger Zeit, hörte man einen unglaublich lauten Donner, die Mine, sogar der ganze Berg begann zu beben, die Zwerge in der Mine liefen wild umher um den herunter fallenden Felsbrocken zu entkommen, Ramox hatte Glück das er sein Schild dabei hatte, ansonsten wäre er schon längst von einen der Felsen erschlagen worden. Er drängte sich gegen eine Felswand mit dem Schild über seinen Kopf und betete zu Bellum das er sein Leben verschone.

Draußen lachten die Menschen als sie die Schreie der Zwerge vernahmen, allerdings hatten sie nicht bemerkt das der ganze Berg zu beben schien und so rollten riesige Felstrümmer und Steinmassen vom Hang herab und rollten in ihr Dorf, Haus um Haus ging zu Bruch ebenso wie die Menschen. Nach einer Weile hörte das Beben auf und es wurde ruhig in der Umgebung, ebenso wie in der Mine, Ramox hatte das Unglück überlebt, ebenso noch andere seiner Familie, sie hatten alle das Schild als Schutzpatron dabei. Als sie es schafften sich einen Weg aus den zusammengestürzten Schollen zu bauen und das zerschlagene Menschendorf und die Leichen unter den Trümmern sahen, wussten sie nicht ob sie lachen oder weinen sollten wegen der Dummheit der Menschen.
Ramox ging zu seinem Vater und sagte ihm das er es leid ist, an dieser Stelle wo so viele von ihnen gestorben sind alles wieder neu aufzubauen und das er weg gehen will. Ramox war mit seinen 120 Jahren schon alt genug und der Vater musste den Willen seines Sohnes Folge leisten.

Und so ging Ramox mit der Axt in seiner Rechten und dem Schild in seiner linken Hand los um neue Abenteuer zu bestreiten, er musste das vergessen was gewesen ist und seine Gedanken der Zukunft widmen. Er wusste er konnte nicht Die dafür schuldig machen die nichts dafür konnten und so lag sein Hass nur auf den Menschen die unter den Trümmern ihrer eigenen Dummheit begraben waren. Als Ramox nun schon einige Stunden Fußmarsch hinter sich hatte und sich bei einem Baumstumpf ausruhen wollte, hörte er plötzlich seltsame Geräusche hinter seinen Rücken. Es klang so als würden Schweine sich im Dreck wälzen, er drehte sich mit großen Augen um und sah den Tod ins Gesicht.
Eine Horde von Orks war ihn gefolgt und warteten jetzt nur noch auf den Moment ihn Stückchen für Stückchen auseinander zu nehmen. Ramox nahm seine Axt hob sein Schild und schrie laut: „Kampflos bekommt ihr mich nicht!“. Es war ein harter und aussichtsloser Kampf, Ork um Ork fiel seiner Axt zum Opfer, es waren aber zu viele um diesen Widerstand für längere Zeit aufrecht zu halten.
Immer weiter drängten sie ihn zurück und immer näher kam er dem Abgrund der so tief war, dass der Fluss dort unten wie ein Regenwurm schien. Ein letztes mal schwingte er seine Axt mit den Worten: „Bevor ich mich von euch fressen lasse, soll mich lieber diese Schlucht fressen!“ und so drehte er sich um und sprang in die Tiefe. Immer näher und näher kam der Fluss und immer größer wurde er, bevor Ramox in den Wassermassen einschlagen sollte, schloss er seine Augen und holte tief Luft.

Als er die Augen wieder öffnete bemerkte er das Stunden vergangen sein mussten sein Schild und seine Axt hatte er verloren, alles was ihn geblieben war, waren seine nassen Sachen und sein Lebenswille. Keuchend stützte er sich auf seine Füße als er plötzlich mit einem lauten „AU“ wieder zu Boden ging. Er hatte sich bei einem kleinen Wegschild den Kopf gestoßen, er stand auf und laß die Inschrift auf den Schild: „Siebenwind“.

Er hatte zuvor noch nie etwas von diesem Land was Siebenwind heißen soll gehört und seine Neugier wuchs mit jedem Schritt den er machte.
Nachdem er eine Weile Fußschritt hinter sich hatte kam er an eine Lichtung von der aus man ein kleines Dorf sehen konnte. Langsam pirschte er sich näher, er wusste nicht was für Einwohner dieses Dorf wohl haben würde und wollte nicht erblickt werden. Doch all seine Bedenken über die Einwohner dieser Stadt waren wohl umsonst als er die ersten Trümmer und verbrannten Häuser sah.
Ein wilder Kampf muss wohl hier gewesen sein. Dächer waren eingestürzt auf den Straßen lagen Überreste von Tischen und Sesseln und soweit das Auge reichte waren Brandstellen zu sehen.
Leise wehte der Wind durch die verlassenen Straßen kein Lebewesen war zu erblicken. Schockiert und mit Furcht erfüllt wusste er nun nicht ob dieses Land seinen Erwartungen entsprechen könnte. Er freute sich über neue Brüder die er kennen lernen würde, über Abenteuer, gemeinsames sitzen in einer Taverne bei einen Humpen Met mit anderen Kriegern die ihre Geschichten erzählen, doch das alles was er nun sah, verwischte seine Träume und weckte in ihm Furcht und Schrecken auf.
Langsam setzte er seinen Weg fort, in Richtung Berg den man von der Stadt aus sehen konnte. er wollte umbedingt sehen ob noch andere Dwarschim auf dieser Welt waren, sogleich fand er einen Aufstieg und ging voller Erwartungen in Richtung Gipfel. Nach ein wenig Zeit fand er plötzlich eine Höhle die mit einer dicken Mauer und einer Tür verschlossen war, vor der Höhle befand sich ein Schmiedeofen, er wusste nun habe er seinen ersten Freund gefunden. Fest klopfte er ans Tor bis er plötzlich merkte das sich mit dem Klopfen die Tür ein wenig geöffnet hat, langsam tritt er ein.
Laut schrie er, ob jemand hier wäre, aber niemand antwortete ihm. Tische voll gepackt mit tollen Essen und mit dem besten Met das er jeh sah standen in der Höhle, mehrere Öfen wärmten die Mauern dieses Schollen und die Gemütlichkeit und Sicherheit war nicht zu übersehen. Aber wo war der jenige der sie bewohnte, wo war der Eigentümer, ist er vielleicht auch der grausigen Schlacht zum Opfer gefallen die im Tal so verherende Schäden zugerichtet hatte, was ist wenn es gar kein Dwarschim war der die Höhle bewohnte?

Traurig verließ er wieder die Höhle und setze seine Suche nach seinem kleinen Paradies fort. Mittlerweile hat es zu regnet begonnen und die Tropfen tröpfelten ihn leicht ins Gesicht, sein langer kirschroter Bart war schwer geworden, so als würde ihn der Regen mit der Hand nach unten ziehen.
Endlich wieder sah er 2 Weglichter und zu gleich war auch die nächste Stadt da, voller Hoffnung und Eile rannte er in die Stadt, dadurch beachtete er die Schilder nicht und hatte keine Ahnung wo er sich gerade befand. Ihm war es egal was für einen Namen die Stadt trug, Hauptsache er finde endlich einen Kameraden. Als er allerdings dort auch keinen Erfolg hatte erblickte er eine Tafel auf der mehrere Texte zu lesen waren, voller Neugier fing er an zu lesen und hoffte auf eine Nachricht eines Dwarschims, plötzlich wurde er von einer lieblichen Stimme erschrocken, er drehte sich um und sah einen Langbeiner in einem weißen Kleid gehüllt. Ramox war wütend weil er sich so erschreckt hat und brüllte Sie an sie solle es nie mehr wagen einen Dwarschim so zu erschrecken, ansonsten könnte sie mit seiner Axt in Bekanntschaft kommen.
Sie allerdings antwortete nur leise ob sie ihm Helfen könne, Ramox fragte ob sie wüsste wo er wohl die Dwarschims dieses Landes finden würde und sie beschrieb ihn den Weg.
Voll mit Freude überhäuft bedankte er sich bei den Menschen als sie plötzlich erwiderte: "Ich bin kein Mensch!", Ramox lief es plötzlich eiskalt den Rücken hinunter, er wischte den Regen aus seinen Augen und sah etwas von dem er nie gehofft hätte das es geschehen würde. Er hatte sich so eben von einer Elfe helfen lassen, voller Wut und Zorn drehte er sich um und ging einfach fort.
Er wusste nicht mehr womit er das alles verdient hatte und wie weit würde er denn noch sinken, kann er denn überhaupt noch weiter sinken?
Er wusste nicht ob er der Elfe verdrauen solle, sie könnte ihn genauso gut in eine Falle locken, aber um dies heraus zu finden musste er den Weg gehen den sie ihn beschrieben hatte.

Nach einer ewigen Zeit kam er dann an einer dicken und riesigen Mauer an, ein Tor versperrte den Weg ins Innere, laut und fest klopfte er ans Tor, ein kleines Fenster in der Tür öffnete sich und eine Stimme sagte:"Ah, ein Bruder tretet nur ein!". Ramox hatte sich in seinen ganzen Leben noch nie so glücklich gefühlt wie in diesen, er rannte durch das Tor, erblickte die wunderschöne Stadt und wusste er habe es geschafft, er habe nun sein Paradies gefunden, er drehte sich noch einmal um und laß aus einen großen Schild:"Willkommen in Brockental!“


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