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 Betreff des Beitrags: Der ungekrönte Held
BeitragVerfasst: 27.05.02, 13:17 
Festlandbewohner
Festlandbewohner

Registriert: 15.04.02, 12:33
Beiträge: 134
Es geschah vor einger Zeit,
da war ein Schelm von Brandenstein nicht weit.
Seine Neugier trug ihn hin,
zu der Goblins Belagerungsring.

Er tappste hin, dort durch den Wald,
und machte nur gar selten halt.
Auf einmal sieht er hinterm Baum,
seinen persönlichsten Albtraum.

Ein Goblin hat in schnell erspäht
und wenn er sich nicht schnell verweht,
dann ists aus, mit Späßen und dem Lachen,
dann macht er bald ganz andre sachen.

So rennt er fort, über Stock und Stein
und flieht voll Angst in seim Gebein.
Als er ihm fast nicht mehr entrinnt,
sieht er fern ein Kämpferkind.

Dorthin leitet er den Schritt,
auf dass sie sich für ihn eintritt.
Die Kampfesfrau macht nicht lang rum
und haut den Goblin einfach um.

Als der Schelm fängt an zu danken,
fängt er fast schon an zu wanken:
In der Ferne Groß und Dunkel,
sieht er am Horizont ein böses funkeln.

Eine Rauchsäule steigt empor
und leuchtet vor dem Belagerten Tor.
Der Schelm und die Kriegerin
gehen zu dem Rauch dort hin.

Um zu schauen was da los,
macht sich der Schelm fast in die H...
Ein paar verwirrte Goblins sie trafen,
um sie für das Böse zu strafen.

Ziemlich leicht ging es vonstatten,
ein paar Goblins zu bestatten.
Die Belagerung so stark,
vergassen sie die beiden ziemlich arg.

Bis vor die Mauer kam der Schelm,
und das ohne Rüstung oder Helm.
Mit den Wachen auf den Zinnen,
für welche gab es kein entrinnen,
sprach er kurz und wichtig,
über Sachen groß, gewichtig.

In der Stadt herrscht große Not,
uns fehlts an Butter und an Brot.
Dies taten ihm die Wachen kund,
während sie brüllten aus vollem Mund.

Die Belagerer bisher zu dumm,
fuhren zu dem Schelm herum.
Ihren besten Krieger sandten sie ihm nach,
um zu rächen diese Schmach.

Doch der Schelm, ja gar nicht dumm,
rennt um den Starken Gob herum.
Als dieser war etwas verwirrt,
läuft er ganz schnell und unbeirrt
weg von den bösen sehr geschwind,
um zu warnen jedes Kind,
dass das essen wird gebraucht,
dort, wos grad so heftig raucht.

So kommt er zu ein paar Recken
und fängt sich grade an zu strecken,
als der Goblin kommt hinterdrein
um zu essen des Schelms Gebein.

Die Recken griffen zu den Waffen,
so ein Gob wäre doch zu schaffen.
Doch dieser war gar heftig,
so dass die Schlacht wurde sehr deftig.
Am Ende gab der goblin auf
und fuhr zu seinem Gott hinauf.

Der Schelm übergab der Neuigkeit,
und so eilten die Recken ohne Zeit
um zu helfen und zwar gut
und nahmen sofort ihren Hut.

Der Schelm sass da und starrte hin,
und dachte sich "Welch Held ich bin".
Doch danken tats ihm niemand mehr,
das stört den schelm doch gar nicht mehr.

Denn Schelme wirken unerkannt,
überall im ganzen land.
Und die Moral von der Geschicht:
Schelmen dankt mans meistens nicht.

(Eine wahre Geschichte)


Zuletzt geändert von Kahr: 27.05.02, 13:23, insgesamt 1-mal geändert.

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