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 Betreff des Beitrags: *im ersten stock der handelsbundstuben*
BeitragVerfasst: 7.06.02, 12:00 
Einsiedler
Einsiedler

Registriert: 16.05.02, 23:17
Beiträge: 37
Wohnort: Abgrund
*...liegt ein mann mit einer dicken beule am kopf im bett, neben sich hat er einen dicken stapel loser blätter. jedem handelsbundler der ihn nach seinem wohlergehen fragt antwortet er mit brummiger stimme etwas von feigen nortraven und drückebergern, schein bar scheint er in die lektüre vertieft zu sein. eines der zu seite gelegten blätter enthält folgenden text, geschrieben in einer schnörkellosen kantigen schrift...*


*das papier ist leicht vergilbt*

es ist jetzt bald frühling 12 n.H., heute kam ich vom Baron zurück, ein Mann den ich mir völlig anders vorgestellt habe als er in Wirklichkeit ist. Die Verhandlungen liefen sehr gut für die Brandensteiner Sache, fast alle Anliegen konnte ich erreichen, nur bei den Abgaben gab er kaum nach - es wird schwer, aber ich glaube an meine Brandensteiner.
Dem Handelsbund geht es gut, auch wenn uns ständig aus den Reihen des Bundes der Tapferen Wucherei vorgeworfen wird, nungut, ich weis nicht wie sich dieser Haufen das Leben vorstellt, sie weigern Sie sich weiterhin vehement für die Festung die der Stadtrat ihnen im Gegenzug für ihr Angebot die Stadt zu beschützen zugestanden Abgaben zu zahlen, wenn der Baron seine Worte wahr macht und die Stadt auch für die Nutzung der Markthalle und der Festung Abgaben zahlen muss wird es sehr schwer für Brandenstein das fällige Gold aufzutreiben.
Der Greif Talliostro den ich heute antraf sagte das Hospiz würde von seinem Orden unterstützt, eine Tatsache die sehr zu meiner Erleichterung beiträgt. Was mich allerdings beunruhigt ist die Art dieses Mannes welcher mich nicht recht verstehen wollte, ständig behauptete ich wolle vom Hospiz Steuern pressen und begann mir meine Worte ständig im Mund herumdzudrehen...nunja, ich habe ihn zu einem Glas Wein eingeladen, vielleicht kommt er wenn er es erübrigen kann um dieses Missverständnis aus der Welt zu räumen.

*die feder wurde hier abgesetzt, scheinbar wurde hier einige Tage nicht weitergeschrieben*

Heute hätte ich diesen Gardisten Levin fast aus der Stadtwache enfernt, in der Frage der Einrichtung des Gefängnisses stellte er sich in derart aufrührerischer Art wider meine Person als es um die Aufstellung einer Streckbank zur gerichtlichen Wahrheitsfindung ging das mir der Kragen platzte. Er drohte mir damit mich bei der Ritterschaft anzuzeigen falls ich dieses Gerät aufstellen liesse. Nur der Fürsprache des ehrenwerten Taurec von Schildburg hat er es zu verdanken das er jetzt noch in der Stadtwache ist, ich werde ihn in den nächsten Tagen nochmal auf die Probe stellen diesen Levin, der scheint nicht verstehen zu wollen das ich der Patrizier bin und er der Gardist.
....

*hier endet das Blatt*


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 7.06.02, 19:01 
Einsiedler
Einsiedler

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Beiträge: 37
Wohnort: Abgrund
*schweigend legt er ein deutlich vom zerfall gezeichnetes blatt auf das erste und nimmt sich ein neues vom stapel, auf dem abgelegten ist folgendes zu lesen*

...heute schreiben wir den 30 seker 12 n.H. ich habe mich in eine Felshöhle in den Sichelbergen zurückgezogen. Einige Gefährten halten nach wie vor zu mir, trotz dieser unsäglichen Verschwörung. Obwohl offensichtlich das Levin das alles heraufbeschworen hat und mich bei Talliostro angeschwärtzt hat glaube ich das nicht er der Urheber des Übels ist, dazu ist er viel zu dumm. Vielmehr muss es seine Frau, diese Hexe Desdemonda Borgia gewesen sein, die mit dieser "Familie" unter einer Decke steckt. Levin wäre dann nur ein Handlanger dieser Paktierer, das steht im viel besser.
Der einzige dem ich wirklich noch Vertraue ist unser geliebter Baron, der mir den Kopf rettete und Mario, doch auch Gerdenwald kann nicht gegen den Willen des Talliostro handeln, so hat er getan wozu er im Stande war was ich ihm nie vergessen werde. Ich hoffe ich bekomme noch eine Gelegenheit ihm meine Dankbarkeit zu beweisen.
Mein nächstes Ziel muss sein diesen Bannspruch von mir abzuschütteln, in meiner jetzigen Lage kann ich gegen den Lügnerischen Levin nichts unternehmen, zu stark wiegt sein Wort gegen meines.

*deutlich ist ein Absatz zu erkennen*


Das Leben hier draussen wäre nicht halb so schlimm wenn der Winter nicht so hart wäre. ich halte wölfe und Trolle von meinem Unterschlupf fern indem ich Fleischköder im Umkreis verteile, nie jedoch zu nah an der Höhle.
Heute habe ich einen Mann kennengelernt der sich Raphael Cor nannte, ein Inquisitor seiner Majestät. Ich unterstütze ihn im Kampfe gegen 2 Finstere Gestalten - Paktierer des Einen wie er sagte. In einem kurzen Gespräch stellte er mir seine Unterstützung in Aussicht falls ich der Sache des wahren Glaubens einen Dienst erweisen würde. Dies könnte meine Chance sein, schliesslich bin ich mir sicher das diese "Familie" und allen vorneweg diese Desdemonda und ihr Mann Levin, in Verbindung mit den Dienern des Einen stehen - ich habe viel gesehen und noch mehr gehört. Ich werde diese Chance nicht ungenutzt verstreichen lassen. Levin muss für seine Lügen zur Rechenschaft gezogen werden, ich bekomme ihn und wenn es das letzte ist was ich in meinem Leben tue.


*wieder scheint eine längere Schreibpause gemacht worden zu sein*


Ich habe mich dazu entschlossen ein Gefährliches Spiel zu spielen. Um Brandenstein nicht dem Bund der Tapferen zu überlassen ist es nötig einen Mann vom Handelsbund auf den Stuhl des Patriziers zu bringen. Trinso der Verräter ist aus dem Handelsbund ausgetreten und hat ein Konzept zur Patrizierwahl veröffnetlicht das er in Brandenstein zum Gesetz erheben will. Dieser Dummkopf denkt wirklich er könnte das was der Handelsbund nicht wollte nun auf diese Weise in ganz Brandenstein durchsetzen. Ich bin mit Faala übereingekommen das ich ihm helfe zum Patrizier zu werden. Ich schreibe ihm ein Konzept das Trinsos in allen Punkten lächerlich aussehen lässt und mit Marios Untestützung und den Stimmen der Handelsbundler ist ihm der Patriziersposten sicher. Als Gegenleistung habe ich mit Faala vereinbart das er mir einen Magistratsposten zukommen lässt - den des Inneren, welchen ich mir für meine Ziele zurechtgeschrieben habe was Levin angeht. Ich hoffe diese Sache geht gut und niemand entdeckt meine Tarnung. Ich habe mir von einem Kräuterhexlein ein Gebräu beschafft welches meine Stimme verändert und habe meine Haare und den Bart geschnitten. Möge Bellum mir beistehn.


*wieder ist zu erkennen das eine Schreibpause gemacht wurde*


Heute habe ich dem Inquisitor Cor die Ergebnisse meiner Nachforschungen überbracht. Er schien sehr angetan und versprach mir sich bei Gericht für eine Wiederaufnahme der Verhandlung einzusetzen, bei Bellum auf diesen Moment habe ich viele Wochen gewartet. Levins Lügenmärchen werden auffliegen und ich werde als Immerboll zurück nach Brandenstein können.


*hier endet das Blatt, der Mann im Bett ist damit beschäftigt ein weiteres langsam und aufmerksam durchzulesen*


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 8.06.02, 14:15 
Einsiedler
Einsiedler

Registriert: 16.05.02, 23:17
Beiträge: 37
Wohnort: Abgrund
*auf diesem blatt ist auf der rechten oberen ecke das wappen von brandenstein aufgeprägt*


Sekar 12. n.H.

Es ist alles wie geplant verlaufen, unser Mann Faala hat die Wahl deutlich gewonnen. Im Stadtrat sitzen ausser mir noch Mario, Trinso Langenbriehl, Edwinem, Brutha und ein gewisser Lhun Celeri den aber niemand zu kennen scheint - Faala hat ihn zur Aufgabe seiner Kandidatur überredet und ihn dafür zum Magistraten gemacht.



Oner 13 n.H.

*in einer Schrift geschrieben die äusserste Erregung erkennen lässt*

Soeben komme ich aus dem Gerichtgebäude zu Schieferbruch von der Verhandlung auf der meine Unschuld bewiesen werden sollte. Stattdessen hat Levin erneut seine Lügenmärchen geschildert, sogar behauptet ich hätte eine Mörderin auf ihn gehetzt. Das Gericht sprach mich zwar frei der Anschuldigungen das ich Steuern zur Seite geschafft hätte und hob meine Verbannung auf, doch sie scheinen an Levins Worten zu kleben und beschlossen das ich keine öffnetlichen Ämter mehr haben dürfe. Besonders hervorgetan hat sich erneut dieser Elf Rondariel der diesmal nicht als Richter sondern als Vertreter der Anklage am Prozess teilnahm. Er klatschte sogar Beifall als Levin mit seinen Lügen fertig war.
Da dieses Urteil meinen Glauben an die Gerechtigkeit nur noch weiter erschüttert hat werde ich weiterhin als Illumino agieren müssen und darauf warten bis ich den Entscheidenden Beweis für Levins Verruchtheit finde, möge Bellum mir beistehn.

*ein Absatz, wohl einige Tage Pause*

Langsam beschleichen uns Ahnungen das Faala keine gute Wahl war. Er ist aus dem Handelsbund ausgetreten und nimmt in seinen Entscheidungen keine Rücksicht auf den Stadtrat. Er geht sogar soweit das er Beschlüsse ignoriert und gegensätzlich handelt.
Meine Tarnung als Illumino ist perfekt. der einzige der eine Ahnung zu haben scheint ist Brutha, ich muss mich vor ihm in acht nehmen.
Meine Nachforschungen kommen nicht recht weiter, Levin wird von allen Seiten gedeckt und lässt sich nicht sehr oft in Brandensatein blicken.

*ein Absatz, wohl einige Tage Pause*



Onar 13 n.H.

Der Streit mit Faala nimmt immer schlimmere Formen an. Er tut und lässt was er will ohne sich den Entschlüssen des Stadtrates zu beugen. Ich frage mich langsam ob es nicht klüger wäre ihn abzusetzen, wer weis was er wirklich im Schilde führt?

*ein Absatz, wohl einige Tage Pause*

Nachdem Faala auf der Ratsversammlung verkündet hat das Lhun Celeri ein Diener des einen sei und für den Einsturz des Feuerberges verantwortlich sei hat er heute verlangt das wir darüber stillschweigen bewahren sollen um Schaden von der Stadt abzuwenden - ein Zusammenhang der nicht nachvollziehbar ist. Ob er mit den Paktierern gemeinsame Sache macht? Mario will dieser Sache nachgehen.
Was uns auch beunruhigt ist das Faala bereits Posten als Stadtgardisten vergeben hat ohne die offenen Stellen vorher auszuschreiben und die Bewerber im dem Stadtrat vorzustellen.

*ein Absatz, wohl einige Tage Pause*

Edwinem scheint verschollen und Lhun ist tot, als neue Magistraten hat Faala Heyn Tarkin und Varinn den Feldwebel der Stadtwache ernannt. Mario und ich waren über Faalas erneuten Rechtsbruch sehr erbost. Er hat die Stellen nicht ausgeschrieben und ein Stadtgardist als Magistrat scheint uns mehr als ungeeignet.
Varinn ist daraufhin von seinem Amt wieder zurückgetreten.


*ein Absatz, wohl einige Tage Pause*

Faala vergibt nun bereits Steuervergünstigungen und ganze Häuser an zugereiste ohne Ratsbeschluss. Mario und ich haben beschlossen seinem Treiben ein Ende zu setzen. Als Magistrat des Inneren werde ich ihn das Schloss zum Ratssaal austauschen lassen und dann werden wir so schnell es geht neuwahlen ausrufen. Ich hoffe Brutha wird ein einziges mal eine Meinung haben und erkennen das Faala nicht gutes schafft. Trinso hat mir zugesichert das er auf unserer Seite steht.

Haute wurde Mario Tod im Wald gefunden - ermordet! Dies ist Faalas Werk! Illumino muss die Stadt verlassen wenn ich nicht der nächste sein will...möge Morsan Mario in sein Reich nehmen.

*hier endet das Pergament*


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 Betreff des Beitrags: Im Haus gegenüber..
BeitragVerfasst: 8.06.02, 17:23 
Bürger
Bürger

Registriert: 9.12.01, 14:56
Beiträge: 278
Wohnort: Diepholz
Im Haus gegenüber sitzt ein dunkelhaariger Mann zurückgelehnt da, die Füße auf dem Schreibtisch, und starrt an die Decke. Dieser Schwachkopf Faala war also abgehaun. Sein Glück. Wäre er nur ein paar Wochen länger auf der Insel geblieben, sie hätten ihn gehabt. Steuerhinterziehung, Einbehalten städtischer Gelder, und zu guter Letzt auch noch ein Mord.. eine feine Anklage hätte das gegeben. Einerlei, nun brauchten sie sich nicht mehr darum zu kümmern. Die Wahl war in vollem Gange, und diesmal würden diese Speichellecker vom Handelsbund ihn nicht aufhalten. Sein Konzept war perfekt. Die Königstreuen würden es wohl auch durchgehen lassen. Jetzt musste er dafür sorgen, dass die Stadt in ihrem Inneren ruhig blieb. Dazu musste die Macht der Gilden erheblich eingeschränkt werden. Ein fähiger Magistrat des Inneren musste also her, doch - wer? Die Bäckerin vielleicht, Sternlicht oder wie sie hieß? Nein, sie würde nicht hart genug durchgreifen. Der alte Rod? Nein, er würde zu hart durchgreifen. Außerdem brauchte er seine Fähigkeiten und Beziehungen auf wesentlicheren Gebieten. Fahia? Nein. So perfekt sie auch wäre, jeder würde sofort misstrauisch werden, wenn die Verlobte des Patriziers im Magistrat säße. Nachdenklich raufte sich der Mann die Haare. Verflucht nochmal, wer denn bloß? Sein Blick fiel auf seine Hände, die voll von Narben vom Schnitzen waren. Mit einem Mal wusste der Mann den Namen, den er gesucht hatte. Ja. Sie.


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