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*...liegt ein mann mit einer dicken beule am kopf im bett, neben sich hat er einen dicken stapel loser blätter. jedem handelsbundler der ihn nach seinem wohlergehen fragt antwortet er mit brummiger stimme etwas von feigen nortraven und drückebergern, schein bar scheint er in die lektüre vertieft zu sein. eines der zu seite gelegten blätter enthält folgenden text, geschrieben in einer schnörkellosen kantigen schrift...*
*das papier ist leicht vergilbt*
es ist jetzt bald frühling 12 n.H., heute kam ich vom Baron zurück, ein Mann den ich mir völlig anders vorgestellt habe als er in Wirklichkeit ist. Die Verhandlungen liefen sehr gut für die Brandensteiner Sache, fast alle Anliegen konnte ich erreichen, nur bei den Abgaben gab er kaum nach - es wird schwer, aber ich glaube an meine Brandensteiner.
Dem Handelsbund geht es gut, auch wenn uns ständig aus den Reihen des Bundes der Tapferen Wucherei vorgeworfen wird, nungut, ich weis nicht wie sich dieser Haufen das Leben vorstellt, sie weigern Sie sich weiterhin vehement für die Festung die der Stadtrat ihnen im Gegenzug für ihr Angebot die Stadt zu beschützen zugestanden Abgaben zu zahlen, wenn der Baron seine Worte wahr macht und die Stadt auch für die Nutzung der Markthalle und der Festung Abgaben zahlen muss wird es sehr schwer für Brandenstein das fällige Gold aufzutreiben.
Der Greif Talliostro den ich heute antraf sagte das Hospiz würde von seinem Orden unterstützt, eine Tatsache die sehr zu meiner Erleichterung beiträgt. Was mich allerdings beunruhigt ist die Art dieses Mannes welcher mich nicht recht verstehen wollte, ständig behauptete ich wolle vom Hospiz Steuern pressen und begann mir meine Worte ständig im Mund herumdzudrehen...nunja, ich habe ihn zu einem Glas Wein eingeladen, vielleicht kommt er wenn er es erübrigen kann um dieses Missverständnis aus der Welt zu räumen.
*die feder wurde hier abgesetzt, scheinbar wurde hier einige Tage nicht weitergeschrieben*
Heute hätte ich diesen Gardisten Levin fast aus der Stadtwache enfernt, in der Frage der Einrichtung des Gefängnisses stellte er sich in derart aufrührerischer Art wider meine Person als es um die Aufstellung einer Streckbank zur gerichtlichen Wahrheitsfindung ging das mir der Kragen platzte. Er drohte mir damit mich bei der Ritterschaft anzuzeigen falls ich dieses Gerät aufstellen liesse. Nur der Fürsprache des ehrenwerten Taurec von Schildburg hat er es zu verdanken das er jetzt noch in der Stadtwache ist, ich werde ihn in den nächsten Tagen nochmal auf die Probe stellen diesen Levin, der scheint nicht verstehen zu wollen das ich der Patrizier bin und er der Gardist.
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*hier endet das Blatt*
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