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 Betreff des Beitrags: Ein Brief an Hochwürden Donarius
BeitragVerfasst: 20.06.02, 19:26 
Ehrenbürger
Ehrenbürger
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Registriert: 16.03.02, 14:06
Beiträge: 659
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Ehrwürdiger Vater,

verzeiht mir zunächst , Hochwürden, meinen Schreibstil. Jedoch bin ich noch zu aufgewühlt durch Geschehnisse auf Siebenwind, über die ich Euch berichten muss.

Sorge erfüllt mich, Euch zu wissen in Drakonis, denn Geschehnisse um jenen Orden, die Ecclesia Elementorum, sie überschlagen sich auf Siebenwind
Ihr, Vater, wisst um meine Ansicht über jenen Orden. .
Um so mehr will ich unvoreingenommen berichten Euch über die Vorfälle, die geschehen sind auf Siebenwind in den letzten Tagen.

Ich bin mir nicht sicher, ob Euch die Kunde erreicht hat, daß die Geweihten der Kirche der Vier von den Priestern der Ecclesia Elementorum eingeladen wurden zu einem Gespräch. Nichts wurde im Vorfeld von den Priestern geäußert, welches der Grund für diese Einladung war.

Ich selbst ging davon aus, daß einige Themen disputiert werden sollten. Wohl bereitete ich mich die Tage zuvor auf dieses Gespräch vor und studierte in der Bibliothek des Ordens einige Schriften. Jedoch war es mein Vorsatz, keinesfalls kritische Fragen zu stellen und über die Arbeit der Ecclesia Elementorum zu disputieren. So war dieser mein Vorsatz schon allein dadurch begündet, den Ergebnissen des Konvents, auf dem Ihr weilt, in keinster Weise vorgreifen zu wollen.

Doch um es vorwegzunehmen:
Geschehnisse, über die ich Euch nun berichte, waren es, die ein Gespräch auf der Versammlung im Tempel Tevras verhinderten. Geschehnisse, die
auch für Euch und Eure Stellungnahmen auf dem Konvent zu Drakonis wichtig sein werden.

Schon tags zuvor ist etwas Besonderes geschehen. Flugbätter, die umstürzliche Gedanken gegen die Ritterschaft Siebenwinds und damit die weltliche Obrigkeit zum Inhalt haben, waren überall
in Rohehafen zu finden. Eines von drei Flugblättern, die ich an mich nahm, lege ich diesem Schreiben bei. Den Zeilen dieses Flugblattes könnt Ihr entnehmen, daß der Autor im Namen der Elementarherren all das verfasst hat. Das Zeichen, welches das Schreiben ziert, verweist ebenfalls auf die Elementarherren. Wie Ihr sicher schnell erkennen werdet, handelt sich wohl nicht um ein offizielles Siegel des Ordens "Ecclesia Elementorum".
Dennoch erfüllt es mich mit Sorge, zeigt es doch, welch Gedankengut aufgeht aus jener Saat, die die Priester jenes Ordens säen, ohne es selbst zu wollen.

Eines der Flugblätter hatte ich bei mir bei dem Treffen mit den Priestern der Ecclesia Elementorum im Tempel Tevras. Doch zu einem Gespräch - auch darüber - kam es erst gar nicht, wie oben ich schon erwähnte.
Ungeheuerliches geschah, Paladine in schwarzen Rüstungen, die sich dem EINEN zugewandt, ihre Seele diesem verschrieben, erschienen im Tempel Tevras.

Ich kann Euch mit Worten nicht beschreiben, welch Entsetzen mich bei diesem Anblick erstarren ließ. Und was ich hörte von jenen Ketzern ließ mich noch mehr entsetzen, denn sie äußerten, daß ihre Ziele die gleichen seien wie die Ziele dieses Ordens.

Die anwesenden Geweihten und Novizen der heiligen vier Kirchen verliessen sofort den Ort der Zusammenkunft - dieses sei gesagt zu Eurer Beruhigung.

Ich weiß um Eure Pflicht, die Ihr auf dem Konvent zu Drakonis zu erfüllen habt. So hoffe ich, daß diese Botschaft Euch rechtzeitig erreichen wird. .

Erlaubt mir, schon in diesem Schreiben meine Meinung Euch zu übermitteln.
Wohl sicher ist davon auszugehen, daß nicht von einem Priester der Ecclesia Elementorum dieses Flugblatt verfasst wurde. Auch wisst Ihr von mir, daß trotz all meiner Skepsis ich den Glauben an die Elementarherren als Diener Astraels nie verfemte.
Dagegen sprach ich immer warnende Worte, daß losgelöst von den Kirchen der heiligen Viere einem solchen Orden die Erlaubnis
erteilt wird, einen Glauben zu verbreiten. Vor allem hegte ich immer Argwohn gegen die Priester dieses Ordens, da sie sich schwer tun, in ihrer Missionsarbeit dem Leitmotiv zu folgen: Ad majorem Deorum gloriam. Und nun sehe ich, daß nicht ohne Grund ich stets Worte der Warnung sprach und Euch empfahl, eindringlich Einfluss auszuüben auf die weltliche Obrigkeit in dieser Frage des Glaubens.


Ich will beenden diesen Brief jetzt, in der Hoffnung, Euch ausreichend berichtet zu haben und bald von Euch eine Antwort zu erhalten, was Ihr zu tun gedenkt und welche Aufträge Ihr den Dienern der Viere anzuweisen gedenkt.


Calmexistus Salanus

Demütiger Diener Astraels

_________________
Bild

Furchtbar ist es, zu töten.
Aber nicht andere nur, auch uns töten wir, wenn es nottut.
Da doch nur mit Gewalt diese tötende Welt zu ändern ist, wie Jeder Lebende weiß.


Zuletzt geändert von Calmexistus: 20.06.02, 19:53, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: *ein weiteres Schreiben wurde mit diesem mitgeschickt, diese
BeitragVerfasst: 21.06.02, 19:52 
Edelbürger
Edelbürger

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Beiträge: 2593
Wohnort: Bella Italia
*ein Pergament mit goldenen Zeichen der Vier Götter liegt unter den Händen
von Hochwürden Tzara Rengis*

*langsam gleitet sie mit der Feder über das Pergament*

Eure Majestät Hilgorad I,
Herr über Galadon, Heredon, die Nordlande und Siebenwind,
unser Schutzherr und Verteidiger des wahren Glaubens,

leider muss ich euch schreckliches berichten, was mir, Hochwürden Tzara
Rengis, eine Dienerin der Göttin Vitama, zu Gesichte kam.

Ich befand mich mit einem Novizen des Ordens des Bellums, einem Geweihten
Astraels und einem Diener unserer Herrin bei einem Treffen mit den
Elementarpriestern in ihren Hallen.
Es sollte ein ruhiges Gespräch eigentlich werden, nur unterbrachen uns die
Ketzer des Unaussprechlichen, bevor wir ein Gespräch beginnen konnten. Die
selbsternannten Diener in ihren Pechschwarzen Rüstungen traten auf die
Priester der Elemente zu und erhoben das Wort.
Was mir in diesem Moment zu Ohren kam, war erschütternd. Sie hielten ein
Flugblatt empor, was am frühen Morgen des gleichen Tages, wie des unseren
Treffens, am 20 Triar des Jahres 13. nach Eurer Thronbesteigung, in unserer
Hauptstadt Siebenwinds verteilt wurde. Eines dieser Schreiben habe ich an
diesen Brief an euch beigelegt, damit ihr einen eigenen Eindruck von diesem
Hochverrat an Euch sieht. Die Anhänger des Unaussprechlichen forderten die
Priester der Elementarherren auf, sich ihnen nun anzuschließen und zusammen
mit ihnen den Hochverrat an dem Land und natürlich an euch zu begehen.

Die Orden der Viere verließen natürlich sofort die Hallen der
Elementargötter. Wir wollten diesen Frevel nicht teilhaben. Auf dem Rückweg
zu den heiligen Hallen der Viere, trafen wir erneut die frevelnden Ketzer
an, die erneut einen Priester der Elemente aufforderte sich ihnen gegen euch
anzuschließen.

Bisher haben die Priester der Elemente noch nichts verlauten lassen, das
sich gegen diese Schreiben richtete. Stattdessen tauchte am heutigen Tage,
dem 21 Triar, ein weiteres Schreiben auf, das sich zur Revolution gegen euch
und die Obrigkeit Siebenwinds wendet.

Ich hoffe ihr nehmt euch dieses Schreiben an. Wir erwarten die Entscheidung
Ihrer Majestät.


Hochachtungsvoll die Orden der Viere in Siebenwind,

im Namen Hochwürden
Tzara Rengis

*Siegel der Viere*


Beigefügte Schreiben:

*einfacher Zettel, der an einer Seite eingerissen ist*
So wollen wir Freiheit siebenwinds von den Ritter und von Galadon und den
dazu gehörigen König.
So wollen wir in Freiheit leben die dieser schönen Insel gebührt und nicht
auf den Abtrünnigen König und der Ritterschafft die uns um unser Vermögen
und um unserer Freiheit bringen. Was wior wollen ist das selbstänntige Reich
Siebenwind das nicht durch die Heuchler in Galadon betrogen werden.
Die Ritterschafft meinenb alles zu wissen doch warum sollten sie alles
wissen sie sind genauso Menschen wie wir und wir müssen uns nicht bei allen
Göttern der Natur uns nicht von ihnen sagen lassen was wir zu tun und lassen
haben. Und jetzt sollen wir weil sie unsere Steurgelder für ihre Feste und
saufgelage nicht mehr zahlen können noch eine Handelslizenz zahlen.
Wehrt euch gegen die Abtrünnige Ritterschafft und den König die uns alles
nehmen wollen. Für ein freies Sioebenwind.

*darunter Zeichen von den vier Elemantarherren und anderen Naturgöttern*


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