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(Ausschnitt aus einem Buch einer unbekannten Schreiberin über die Entstehung der Natur)
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In vergangener Zeit als aus dem Chaos herraus Tare entstand, welches durch die Gohor erschaffen wurde, entstand mit ihr auch das Sein, die Natur. Als die Natur von den Gohor geschaffen wurde, damit sie die Pflanzen und Tiere hüte, entschied sie dass jemand ihr Sein schützen sollte vor den Kreaturen und Dämonen die da kommen mögen. Aber auch vor dem Chaos und der Ordnung musste ihr Sein geschützt werden denn sie konnte nur in einem Gleichgewicht existieren. Sie gebar eine Schaar Körperloser Diener die einen Teil ihrer Fähigkeit hatten zu schaffen aber, da die Natur zur Zeit entstand als Chaos und Ordnung eins waren, erhielten sie auch die Fähigkeit zu zerstören was geschaffen wurde. Aber sie nahm in ihren Reien auch Feenwesen auf. Sie konnten ungesehen über Tare wandeln, sich selbst einen Körper in beliebiger Form geben. So entstanden die ersten Naturgeister die einst die ersten Dämonen vertrieben die Chaos in die Natur bringen wollten. Unter ihnen mächtige Wesenheiten aber auch einfache Diener. Die Naturgeister hatten viele Nachkommen von der Mutter doch nur die ältesten hatten von der Mutter selbst Unsterblichkeit geschenkt bekommen. Als die Gohor Tare ein zweites mal aufsuchten und ihnen gefiel, wass die Natur hütete, schufen sie vier Götter, die Elementarherren Arkadon, den Herrn des Feuers und der Glut, Rien, Herrin der Erde und Schutzpatronin der Natur. Khaleb, dem Herrn der Stürme und der Winde und Xan, Herrin des Wassers und der Wellen. Die Äonen vergingen und die Gohor erschufen vier weitere Götter, die nicht wie die Elementarherren über das Sein sondern über den Geist wachen sollten. Astrael Gott des Wissens und der Magie und des Rechtes. Bellum
Gott des Kampfes und der Ehre, des Mutes und der Schmiedekunst, aber auch der Gerechtigkeit. Morsan Gott des Todes, der Ruhe und des Schlafes, aber auch Herr der Zeit. Vitama Göttin der Liebe und des Lebens. [...]
(Ausschnitt aus selbigem Buch, der Mythos des Buches des Lebens)
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Es war die Zeit, nachdem die Natur die ersten Priesterinnen erwählte. Eines ihrer ältesten Kinder, welches einen stetigen Drang nach Wissen um alles existente hatte, fing an sich zu langweilen, da ihm nichts weiter kannte um dass es nicht wusste. Da vernahm es einen stillen ruf der an ihm zerrte, ein Gebet zur Mutter und es machte sich auf den Weg um zu sehen was das sein mag. Als es ankam begegnete es einer menschlichen Frau die zornig und verängstigt zugleich erschien vielleicht um seiner Erscheinung willen, da nahm es eine Gestalt an die es der menschlichen Frau aus dem Geiste entnahm, die Gestalt eines verhüllten Mannes. Die Frau dankte der Mutter um die gesendete Hilfe und sprach zu dem Diener er solle den Holzfäller aufhalten der da hackt am Lebensbaum. Da erfüllte es das Kind der Mutter mit Zorn den es nicht kannte. Es ging hinaus zu dem Lebensbaum und betrachtete den Holzfäller der da hob die Axt um sie in den mächtigen Leib des Baumes zu hacken. Da sprach das Kind der Mutter "Halte ein sterbliches Wesen, wenn du diesen Baum verletzt wird seine Wunde die deinige sein." Der Holzfäller, der schon etwas des Holzes abgeschlagen hatte spuckte auf den Boden und hackte trotzig und ungläubig die Axt in den Stamm. Da brachen seine Rippen und das Blut strömte aus seiner Brust als hätte ihn die Axt getroffen. Blutend sank er zu Boden, da nahm das Kind der Mutter das geschlagene Holz und ließ die Wunde des Baumes verheilen ehe es zurück zur Hütte der Frau ging. Als es vor der Hütte stand kam ihm ein Einfall und aus dem geschlagenen Holz des Lebensbaumes formte es ein dickes Buch dem es Leben und Willen gab. Sein Einband dass an Leder ähnelte ward geziert von einem schönen Eichbaummuster. Es trat in die Hütte und sprach "Ich tat was du verlangtest, nun musst du mir einen Dienst erweisen. Nimm dieses Buch und schreibe all dein Wissen nieder auf dass ich lange zu lesen habe. Die Frau stimmte zu doch vergas das Buch schnell und brach ihr Verbrechen. Als sie alt wurde und im sterbebett lag kam das Kind der Mutter wieder und sprach "Ein neuer Tag ist angebrochen und du hast nochimmer nicht getan was du versprachest. So werde ich mir nehmen was mir versprochen." Als die Frau starb nahm es ihre Seele und ihren Geist im Moment des Todes und sperrte beides in das Buch. Das Kind fand gefallen an dem Buch dass sich als interessanter erwies als die Frau selbst, da ließ es das Leben in dem Buche, teilte auch sein Wissen mit ihm und ein magisches Band sollte es stets an seinen Meister und seinem Geiste binden [...]
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