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*Das fahrende Volk ist auf dem Festland jedem bekannt.
Vermutlich weil es keine wirkliche Alternative zur Hauptstadt,
dem kulturellen, geistigen und wirschaftlichen Zentrum auf
Siebenwind gab, wurden die hergezognen Zigeuner schnell in Rohehaven
sesshaft. Bis zu diesen einen Tag im Jahr 13 nach Hilgorad.
Viele kleine Lieder, Geschichten und Gedichte der Zigeuner, welche
bis heute überliefert sind, handeln davon, als das fahrenden Volke
auch auf Siebenwind wieder entstand, um von Stadt zu Stadt zu reisen.
Man sagt, der folgendende kleine Fers wurden von einer der ersten
Zigeunerinnen am Abend nach ersten grossen Reise des neuen fahrenden
Volkes geschrieben.*
Das Riesenloch und die Graue Garde in der Rohehaven Stadt,
sie verteiben die Leute, ach wir hatten's so satt.
Und als wir dachten, dass wär uns're grösste Sorg,
schwuppst standen wir vor einem zaubernden Ork.
In Grinskatzes Taverne kämpften derweil auch noch Wilde gegen die Ritter.
Wir müssen hier schnell weg, so sagte ich's bitter.
Ich kenn einen Ort, ein Ort der Sicherheit,
dort sind Schelme vor allen Gefahren gefreit.
So wanderten wir durch den Sumpf, voll Monster und dreckiger Pfützen,
zum Glück kam eine Kräuterfrau, um uns vor den laufenden Bäumen zu schützen.
In Sicherheit dann, sprach ich zu der bunten Meute,
wir nennen uns das fahrende Volk, ab heute.
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