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 Betreff des Beitrags: Die Geschichte des Bieres
BeitragVerfasst: 11.08.02, 11:17 
Bürger
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Registriert: 9.03.02, 15:57
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Die Legende über die Entstehung und Verbreitung des Bieres

Überliefert von Logrin Goldaxt


In einer Zeit, als die Bärte der ältesten Ahnen noch recht kurz waren, da sollte es geschehen. Als der erste Dwarschim feierlich den Hammer erhob um auf das glühende Erz zu schlagen. Die Hitze der Glut liess den Schweiss in seinen Bart laufen; mit voller Kraft schlug er unter den neugierigen Blicken der wenigen Brüder der kleinen Binge immer wieder zu.
Plötzlich rann eine gar merkwürdige Flüssigkeit von dem Erz herunter. So etwas hatten die Dwarschim noch nie zuvor gesehen und konnten sich die Herkunft nicht erklären.Vorsichtig stapfte ein neugieriger Bruder auf die kleine Pfütze zu, wischte seinen Finger vorbei und steckte ihn in den Mund. Seine Augen weiteten sich und sein Bart schien zu erstraffen. Fröhlich sprang er zur Verwirrung der anderen umher; es dauerte einige Zeit bis er sich beruhigt hatte und den anderen von dem wunderbaren Geschmack berichten konnte. Die ältesten der Ahnen berieten was es wohl damit auf sich haben könnte. Sie kamen zu dem Schluss das es ein Geschenk Arkadons sein müsse, für den ersten Schmied, so nannten sie fortan den hämmernden Bruder, der es wagte die Erze nach seinem Willen zu formen.
Die begabtesten Alchemisten der Binge wurden eilig herbeigerufen, sie hatten sich von nun an nur noch um das Brauen eines Trankes zu kümmern, der genauso schmeckt wie dieses Geschenk.
Jahre zogen vorüber, fieberhaft wurde geforscht, doch es machte sich schnell eine Ernüchterung breit. Unendlich viele Jahre später, hatten alle Alchemisten die Suche schon lange aufgegeben, bis auf Tegrim Schaufelbart, dessen Familie bereits in der 8. Generation versuchte den Trank Arkadons zu brauen.
Eines Abends sollte es passieren, der junge Tegrim nippte an der Flasche die seinen neuesten Brauversuch enthielt. Eilig rannte er zu den Ältesten um überglücklich und stolz sein Werk zu präsentieren. Diese waren natürlich begeistert und beschlossen das wohlschmeckende Getränk Bier zu nennen.
Im Laufe der Jahre wurde die Schmiedekunst verfeinert, und das Bier leistete einen grossen Beitrag zur Motivation und Erholung der schmiedenen Zunft. Jedoch lebte die kleine Binge sehr abgeschieden, daher konnte sich das Bier nicht verbreiten; bis eines Tages ein entscheidenes Ereigniss der weiten Welt den Zugang zu diesem Getränk öffnen sollte:
Ein Alchemist, der regelmässig den unbewohnten Wald nahe der Binge aufsuchte um Kräuter zu sammeln, sah ein seltsames Wesen weinend an einem Baum hocken. Es hatte gar keinen Bart und schien sehr sehr jung.
Viel später erfuhren sie erst das es ein Langbein-Kind von etwa 4 Jahren war.
Der Dwarschim näherte sich sehr vorsichtig dem Weinenden, so etwas hatte er noch nie zuvor gesehen. Er überlegte lange was zu tun wäre, doch erkannte er klar das der Junge sich wohl verlaufen hatte und sterben würde wenn er nicht hilft.
Er fasste sich ein Herz und nahm ihn mit zurück in die Binge.
Die Brüder staunten und musterten mit skeptischem Blick dieses Wesen.
Da sich die Zwerge sicher waren, das ihr Bier auch heilende Kräfte hat entschlossen sie sich dem halb verhungertem Kind ein paar Becher zu geben.
Leider konnten sie nicht die fatale Wirkung kennen, die es auf Langbeinkinder auswirkt. Wenige Stunden später starb das Kind.
Die Dwarschim waren voller Trauer und Selbstvorwürfen, sie fühlten sich schuldig.
Ein weiser Alter beschloss, dass ein zweites Bier gebraut werden solle, eines welches sehr viel schwächer und für diese Langbeiner-Rasse geeignet sei.
So zogen sie eines Tages mit einigen Fässern hinfort, um das Dorf zu finden aus dem der Junge kam. Sie wollten den Eltern den Geschmack dieses Geschenkes Arkadons als Trost schenken. Die Ahnen suchten lange, sehr lange.
Doch schliesslich fanden sie an der Lichtung eines grossen Waldes das kleine Dorf aus dem der Junge wohl kam. Einige Wochen vergingen bis sie sich einfach verständigen konnten und die Eltern gefunden hatten. Sie übergaben die Fässer und zogen wieder fort, zurück in die sichere Binge.
Einige Zeit verging, die Brüder hörten und sahen nichts mehr von den Langbeinern und wollten es wohl auch gar nicht. Doch eines Morgens donnerte ein Klopfen an das grosse Tor durch die kleine Binge. Neugierig öffneten die Brüder und sahen eine wahre Armee von Langbeinern vor den Toren stehen. Diese zwangen nun die Brüder ihnen sehr viel Bier zu brauen. Die Kunde von dem neuen Getränk musste wohl in ihrer Welt sehr schnell die Runde gemacht haben.
Natürlich konnten die wenigen Brüder den Bedarf der Langbeine kaum decken, daher wurden sie unter unzwergischen Bedingungen wie Sklaven gehalten, auf dass sie den ganzen Tag nur noch Bier brauen. Doch ein weiser Ahne wusste Rat in diesen schweren Zeiten. Er schlug vor einem begabten Langbein die Braukunst zu lehren, auf das dieser es anderen Langbeinern lehren mag. Dies erschien dem Befehlshaber der Langbeine recht sinnvoll und er willigte ein.
Doch als Rache für die Unterdrückung brachten die Dwarschim dem Langbein ein leicht verändertes Rezept bei. Es bewirkte das die Langbeinfrauen nach der Heirat gemein zu ihren Männern sind und in jedem Ehejahr an Gewicht zunehmen.
Nach diesem Rezept brauen die Langbeiner noch heute, und so soll es sein für alle Ewigkeit.


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