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Die Geburt
Wir schreiben den Wandeltag,13. Duler 10 vor Hilgorad, Borast.
Ein schmerzvoller Schrei drang durch das kleine Zimmer in dem die Hebamme die schwangere Frau versorgte.Nun konnte es nichtmehr lange dauern, und ein neues Leben würde das Licht der Welt erblicken. Währenddessen ging der Vater im Nebenraum auf und ab. Sein Gesicht war nachdenklich und er schien leicht besorgt. Er konnte seiner Frau in diesem Augenblick nicht beistehen, alles was er tun konnte, war lediglich warten. Völlig verschwitzt und aufgeregt nahm der werdende Vater kurz auf der Bank platz, fuhr sich mit beiden Haaren durch die braunen Haare als er plötzlich das Geschrei eines Säuglings vernahm.Er schaute auf und seine Augen bekamen einen merkwürdigen Glanz. Sein Blick richtete sich in Richtung Tür. Langsam wurde die Türklinke heruntergedrückt und die Hebamme kamm mit dem Säugling im Arm aus dem Zimmer."Es ist ein Junge, deine Frau gebahr einen kräftigen kleinen Jungen," lächelte ihm die Hebamme zu. Die Träne rann die Wange des Vaters herunter und sanft nahm er seinen Sohn in die Arme. Draussen wartete schon die kleine Dorfgemeinde,der Vater trat aus dem Haus und hielt voller Freude seinen Sohn in die Luft.Das war der Moment auf den die Bewohner gewartet hatten.Alle blickten auf das Neugeborene und noch am selben Tage wurde ein Fest gefeiert das 10 Tage und 10 Nächte andauern sollte...
Die Kindheit
Sonnentag,23.Sekar 1 vor Hilgorad, Borast
Inzwischen war aus dem kleinen Säugling ein Bub geworden.Seine Kindheit hätte er nicht glücklicher verleben können.Ein leichtes trampeln war zu vernehmen. Azgar, wie ihn die Eltern getauft hatten,stürmte die Treppe hinunter."Was habe ich dir über das laufen im Haus gesagt," sprach die Mutter mahnend. Azgar blickte leicht zu Boden:"Ich soll nicht im Haus laufen..." Seine Mutter stricht ihm sanft über den Kopf:" Na gut geh spielen,aber denk das nächste mal daran und komm nicht zu spät zum Abendessen." Der kleine Junge strahlte wieder und lief aus der Tür hinaus um mit seinen Freunden zu spielen. "Azgar!hier sind wir," rief ihm Bendor zu. Zuerst konnte Er nicht erkennen von wo der Ruf kam."Hier,schau nach oben,"rief jemand. Der Junge schaute sich um und blickte dann nach oben. "Was macht ihr den da auf dem Baum,"fragte er. "Wir wollen ein Baumhaus bauen, willst du mitmachen?" "Ich weiss nicht,was ist wenn ich runterfalle und mir wehtue,?" erwidert er."Komm schon, wir spielen auch hinterher Verstecken wenn du magst." Das ließ sich Azgar nicht zweimal sagen.Verstecken konnte er sich wie kein anderer. "Na gut, was soll ich machen,?"fragte Bendor. "Komm erstmal hoch alles anderes besprechen wir dann......."
Es war gerade der Mittentag, 05. Triar 7 nach Hilgorad,
Azgar war inzwischen 17 Jahre alt. wie jeden Tag half er seinem Vater bei der Feldarbeit."Lass uns eine Pause machen,mein Sohn,"sprach sein Vater. Der Jüngling nickte kurz und nahm im Schatten eines Baumes Platz. Mit der linken Hand wischte er sich den Schweiss von der Stirn,Feldarbeit war schwer, aber man konnt gut davon Leben.Leicht hob Azgar die Hand und winkte hin und her. Dahinten kam schon Bendor angelaufen."Was ist den mit dir los,"fragte Azgar. Schnaufend lehnte Bendor sich an den Baum:" Sag mal,hast du Lust mit nach Venturia zu kommen?Mein Vater braucht noch ein paar Sachen aus der Stadt." Azgar dachte kurz nach, blickte dann jedoch zu seinem Vater. Dieser nickte ihm jedoch nur lächelnd zu:"Geh ruhig,ich schaff das schon alleine," entgegnete er ihm.Ohne zu zögern sprang der Jüngling auf. "Hervorragend,lass uns am besten sofort los, mein Vater hat uns zwei Pferde zur Verfügung gestellt," fügte Ben hinzu.Gesagt, getan und so ritten die beiden los.Es dauerte nicht allzu lange und die Stadttore waren schon in Sichtweite.Angekommen machten sie erstmal die Pferde an der Tränke fest."Schau dich am besten hier etwas um,während ich die Besorgungen mache," sagte Bendor. "Alles klar,lass dir Zeit,"erwiderte Azgar. Noch nie war Azgar in einer so großen Stadt. Sein Vater nahm ihn nie mit,er war der Meinung das die Stadt ihn nur verderben würde. Schurken lauerten an allen Ecken der Stadt,Taschendiebe waren zu Hauf unterwegs. Azgar begutachtete die Marktstände. Leicht kratzte er sich am Kinn:" Was kosten die Äpfel,mein Herr,?"fragte er den Händler. "Ihr habt ein gutes Auge,dies sind die Besten Äpfel aus ganz Galadon,nur die beste Ware,"entgegnete ihm der Händler."Wieviel,?"fragte Azgar erneut."3 Dukaten pro Apfel,das ist doch billig oder,?"grinste der Händler. Azgar fasste sich an den Kopf: "3 Dukaten,?"stammelte Er mit entsetztem Gesicht.Für den Jüngling war das eine Menge.
Schon damals hatte seine Familie nicht viel, nur das nötigste zum Überleben und wie oft hatte sich Azgar die Sachen gewünscht die sein Freund Bendor bekam. Sein Vater war ein sehr guter Pferdezüchter.Er betrieb ein florierendes Geschäft und war der reichste Mann von Borast.
Mit gesenktem Kopf schlenderte er am Markt entlang bis eine Hand aus der Gasse geschossen kam und ihn reinzog. Schreien konnte er nicht da ihn jemand den Mund zuhielt. "Wenn du es wagst zu schreien, werd ich dich töten,verstanden,?"sprach eine rauhe Stimme fordernd," ich nehme jetzt die Hand von deinem Mund." Eingeschüchtert brachte Azgar kein einziges Wort heraus,ängstlich stand er an der Mauer während ihn die kalten leeren Augen eines .... Knaben anstarrten,er war vermutlich im selben Alter wie Bendor und Azgar. "Ich hab dich beobachtet, keine Angst,wenn ich dich berauben wollte,hättest du es nichtmal gemerkt,nein, ich will dir ein Angebot machen.Du bist wie ich es einst war, unerfahren, ängstlich....arm. Ich mache dir ein Angebot das du nicht ausschlagen kannst.Einer aus unserer Bande wurde von der hiesigen Stadtgarde gefangengenommen, genauergesagt war es unser Anführer." "U-und was habe ich damit zu tun,?"stotterte Azgar."Ganz einfach, du sollst uns dabei helfen, wenn eine der Wachen uns sieht,werden sie uns sofort festnehmen,aber du,du bist neu,dich kennt niemand und niemand wird.""Ich,ich denke nicht das ich damit was zu tun haben möchte...,"erwiderte Azgar."Nein?Wir bezahlen dich auch gut,es ist nicht schwer und du siehst aus als ob du die Dukaten gebrauchen könntest." Die Zähne blitzen im fahlen Licht auf.
Das Angebot war zu verlockend, 500 Dukaten wurden ihm geboten,soviel verdiente sein Vater vielleicht in einem ganzen Jahr und alles was Azgar zu tun hatte,war lediglich etwas Gift in die Rationen der Kerkerwachen zu schmuggeln.Schon als Kind übte sich Azgar im Schleichen und Verstecken, und so kostete es auch keinen großen Aufwand sich bis hin ins Kerkergewölbe unbemerkt zu schleichen. Ein paar der Wachen schliefen an ihrem Arbeitsplatz,manche waren unaufmerksam oder einfach nur strohdumm. ein leichtes Licht drang aus der Kerkerküche wo das Essen für die Wachen zubereitet wurde. Azgar wartete einen günstigen Moment ab um das von Kesah bekommene Gift in die Rationen zu rühren.Am Anfang hatte er ein mulmiges Gefühl im Bauch,schließlich war er gerade dabei Menschen zu töten. Auch wenn ihm nicht ganz wohl bei der Sache war,so tat er doch wie es ihm aufgetragen wurde.Das Geld war zu verlockend.Unbemerkt machte er sich wieder davon...
Noch am selben Tag erschien im Boten die Schlagzeile:"Bandenchef aus dem Kerker entkommen,Kerkerwachen starben unter mitseriösen Umständen."
"So einen wie dich können wir brauchen,"grinste Kesah," wie wärs wenn du bei uns einsteigst." Und so folgte Azgar heimlich dem Ruf es schmutzigen Goldes.Immer öfter und immer länger verbrachte er die Zeit in Venturia. Seine Eltern waren besorgt um ihn, doch wussten sie keinen Ausweg. Irgendwann zog Er schließlich ganz nach Venturia.Immer neue Kniffe zeigte Kesah ihm, neue Methoden lautlos vorzu gehen, effektiver zu töten ohne dabei erwischt zu werden. Der Junge Knabe war inzwischen ein fester Bestandteil der Bande und immer öfters wurden seine Dienste in Anspruch genommen.
Azgar Kazanin, Ein Auftrag wie jeder andere?
Wandeltag,27.Carmer 10 nach Hilgorad, auf dem Lande
Die Nacht war inzwischen hereingebrochen. Nur noch im Anwesen der Baron drang ein kleiner Lichtstrahl in die Dunkelheit. Mit einem schmunzeln auf den Lippen fiel die Lady über den jungen Mann neben ihr her. Beide lagen nun zusammen auf dem Bett und begannen sich zu innig zu küssen. Die Baroness liebte die Gefahr; die Gefahr erwischt zu werden, bei einem Liebesspiel mit jemandem der nicht ihr Gemahl war. Doch sie wusste nicht das sie diesen Abend nicht überleben würde. Langsam streifte sie die Bluse über dem Kopf ab und warf diese in die Ecke des Raumes. Wieder begann sie den jungen Burschen zu küssen und wurde begieriger auf seinen Körper. Sanft drückte Er die Baroness zurück. Mit einem verwunderten Gesicht blickte sie ihm in die Augen:" Begehrt ihr mich denn nicht?" Der Mann schüttelte sacht den Kopf: "Ich begehre euch mehr als alles andere MyLady, aber....aber was ist wenn der Baron uns erwischt?" Langsam fasste sich der Mann an den Hals. "Ihr wisst genau was mit mir dann geschieht“, fügte er hinzu. Wieder umspielte sie ein leichtes Schmunzeln. "Habt euch nicht so, seid ihr ein Mann oder eine Maus," fragte sie ihn spöttisch. "I-Ich bin ein Mann, selbstverständlich," erwiderte er mit fester Stimme. Wieder lächelte die Lady: "Na also." Ihre sanften Hände umfassten den Flaschenhals und leise plätscherte der Wein in die beiden Kelche, die aus puren Gold waren. Mit beiden Händen hob sie die Kelche vom Tisch und reichte den einen ihrem Liebhaber. "Trinkt, es wird euch Kraft geben," sie lächelte, "Kraft für die folgende Nacht.“ Wie ihm befohlen trank der Jüngling aus dem Kelch, während der Wein seinen Gaumen entlang rann, blitzen seine Augen leicht im fahlen Kerzenlicht auf. Die Frau stellte den noch halbvollen Kelch zurück auf den Tisch: "Wartet hier auf mich, mein Held." Wieder grinste sie ihn an und verschwand dann für einen kurzen Augenblick in einem anderen Raum. Das war der Moment auf den Azgar gewartet hatte. Schnell sprang er vom Bett und näherte sich dem Kelch der Baroness. Aus dem Ärmel fischte er ein kleines eingebundenes Päckchen. Schnell hatte er es ausgerollt und ein merkwürdig farbendes Pulver kam zum Vorschein und ebenso schnell hatte er es zu einem "U" gefaltet und setzte es an dem Kelch der Baroness an. Nun fehlte nicht mehr viel. Leicht hob er das Ende an und das Pulver rutschte in den Wein der Lady. Nun musste er es nur noch umrühren, damit sie nichts merkt. Ständig auf den Gang schauend,aus dem die Lady jederzeit zurückkehren konnte, rührte er den Trunk mehrmals um. So fertig, nun konnte es nicht mehr lange dauern bis dieses törichte Weib das Gift zu sich nehmen würde. Ohne einen Moment zu zögern verpackte er wieder das Werkzeug und legte sich wieder auf das Bett, Keinen Moment zu früh, denn die Baroness kam schnellen Schrittes wieder in den Raum. Splitternackt war sie, in der Tat, sie hatte einen wohl geformtes Aussehen, ohne Frage eine schöne Frau, doch jemand wollte ihren Tod sehen. Entspannt ging sie auf den Tisch zu auf dem der Kelch stand: "Gleich geht’s los," zwinkerte sie ihm zu, während sie den besagten Kelch zu ihrem Munde führte. Mit einem Zug schluckte sie den Rest herunter und setzte den Kelch wieder am Tischrand ab. Das Gift begann unmittelbar an zu wirken, torkelnd fasste sie sich an den Hals. Azgar schaute mit gerümpfter Nase auf sie: "Armes Ding," flüsterte er ihr zu, "euer Leben wird hier und jetzt ein Ende finden.“ Aus seinem Gesicht machte sich ein zufriedenes lächeln breit. "Es ist nichts persönliches,"fügte er ihr lächelnd hinzu.Entsetzt und in voller Panic blickte sie ihn, nach Luft ringend, an. Es dauerte nicht lange und sie fiel zu Boden, ein stumpfes Geräusch, zu leise zum bemerken, doch irgendwie musste jemand etwas mitbekommen haben, denn in diesem Moment schoss die Tür auf und zwei Wachen standen in der Tür. Mit gehobenem Schwert blickten sie auf Azgar und dann auf die Baroness, als ob sie ihn erwartet hätten. Azgar schluckte einmal tief und blickte sich in Panic um. Sowas ist ihm noch nie passiert. Er hatte schon viele Aufträge erledigt doch noch nie wurde er dabei gesehen." Jetzt ist es um dich geschehen, Meuchelmörder," schrie ihm der eine Wachmann entgegen. "Du kannst hier nicht mehr lebend entkommen," schrie ihm der andere zu. Azgar hatte sich inzwischen wieder gefangen und kramte in der kleinen Gürteltasche. Seine Zähne blitzen wieder im fahlen Licht auf. Ohne zu zögern warf Azgar den Männern eine Phiole zu. Dieses schöne Stück hatte er sich für einen besonderen Moment zurückgelegt, doch diesmal gab es keine andere Wahl. "Das ist für euch meine Freunde, au revoir," hauchte er ihnen mit rauer Stimme entgegen. Das Gas breitete sich rasend schnell im Raum aus, die Wachen standen hustend in der Tür. Azgar war inzwischen durch das Fenster auf das Dach des Anwesens geklettert. Nun musste er schnell reagieren, wenn er den Kopf behalten wollte." Was nun, was nun, was nun ...," flüsterte er sich immer wieder zu während er sich auf dem Dach umschaute. Bisher war noch kein Alarm geschlagen worden, doch das dauerte nicht mehr lange, schließlich hatte er die Baroness das Hauses heimtückisch umgebracht. "Da, der Mast, wunderbar damit sollte es gehen, murmelte er mit rauher Stimme. wieder verschwand seine Hand in der kleinen Gürteltasche und diesmal fischte er einen kleinen Enterhaken heraus. "So, noch einmal, ich will mir nicht das Genick brechen falls der Haken nicht hält," murmelte er während er den besagten Enterhaken um den Mast wickelte. Das Seil war gerade noch lang genug um von einer hohen, jedoch schaffbaren Höhe abzuspringen ohne Lebensmüde zu sein. Langsam drehte er sich mit dem Rücken ins Freie und hielt sich mit aller Kraft am dem Seil fest. Die Schweißperlen rannen an seiner Stirn hernieder, an der Wange vorbei bis zum Kinn. Das war wahrlich eine.... brennzliche Situation, ein Fehler wäre fatal. Nur noch wenige Meter trennten ihn vor dem sicheren Boden. Schweißgebadet schaute Azgar hinunter." Na dann, viel Glück, "flüsterte er sich zu. Seine Hand löste sich von dem Seil und Azgar sank wie ein Stein zu Boden. "Aww, aua.....," fluchte er während er sich erhob. Nun musste er nur noch in der sicheren Dunkelheit flüchten und alles wäre gut. Fast hatte er die Mauer erreicht die ihm als einziges im Wege stand, so jedenfalls dachte Azgar als er von hinten ein leichtes knurren vernahm während er sich an der Mauer zu schaffen machte. Leicht drehte er den Kopf zur Seite. "Auch das noch, ich hab die Töle völlig vergessen," schluckte er. mit forschem Schritt drehte er sich um. "Na mein Kleiner? Du kennst mich doch. Verschwinde bitte..." sprach er dem Hund zu. "Los, husch, hau ab, dummer Köter," fügte er hinzu. Wieder bleckte der Hund die Zähne. "Ehhh, das meinte ich doch gar nicht so," Azgar kramte hastig in der Tasche," guter Hund, braver Hund, du bist aber lieb......oder?" Wieder schluckte er tief. Der Hund schritt auf ihn zu als Azgar schließlich das rettende Utensil aus der Tasche zog: ein rohes Stück Fleisch. Erleichtert warf er dem Hund den Brocken zu, der ihn sofort gierig verschlang. Azgar begann leicht verschmitzt zu lächeln:" Jaja, das kommt davon wenn man die Tiere nicht füttert," lachte er leise. Während der Hund gierig das Fleischstück verschlang, kletterte Azgar über die Mauer und verschwand im der Nacht.
Der nächste Morgen war nicht wie jeder andere.Azgar hatte schlecht geschlafen. Gähnend machte er sich auf den Weg ins Versteck der Bande. Pfeifend ging er die Gasse entlang,das Hauptquartier lag nichtmehr weit und als Er die Gasse verlassen hatte,sah er wie 2 Stadtwachen vor dem Eingang des Quartiers standen. Der Jungspunt ließ sich nichts anmerken und ging einfach weiter,als sei nichts gewesen.Was mit Kesah und den anderen geschah erfuhr Azgar nie, doch man ließ ihm keine Ruhepause. Nach neuer Arbeit suchend, schaute er alle Zettel am Anschlagsbrett durch und dabei bemerkte er einen kleinen Zettel auf dem sein Gesicht zum Vorschein kam. Hastig riß er den Zettel vom Brett, der Schock lief ihm bis in die Glieder. Eine der Wachen, aus dem Hause des Barons hat trotz der Gasphiole überlebt. Die Steckbriefe waren nun zu Hauf im Umlauf,Azgar musste so schnell wie möglich das Land verlassen.
Azgar hatte ein glückliches Händchen,gerade hatte ein Schiff am Hafen angelegt, ihm wars egal wohin das Schiff fahren würde,bloss weg von hier. So schlich er sich in den Frachtraum und versteckte sich zwischen den Waren die das Schiff transportieren sollte. Während der Fahrt blickte er die verschiedenen Waren durch. "Siebenwind" stand auf den meisten. Azgar hatte schon davon gehört,aber er war noch nie selbst da gewesen. So machte er es sich neben den Waren gemütlich und schlief mit der Sicherheit ein das ihn dort niemand kennen würde....
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