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 Betreff des Beitrags: Auf dem Düsterpfad und der Reichsstraße vermag man dies zu s
BeitragVerfasst: 20.08.02, 03:47 
Edelbürger
Edelbürger

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Beiträge: 1201
Wohnort: Weiten des Irrsinns
Zum 6.Dunkelzyklus des 19.Querlar vermögen einige Reisende sehen, wie sich aus Richtung Brockental langsam eine große Truppe Dwarschim auf den Weg macht. Sie marschieren zweifelsohne gen Süden, die Straße entlang.
Sie sind schwer gerüstet: Fethril, Gold, Bronze und manches mal auch ein wenig Kupfer ist zu sehen, in dem Schein ihrer Fackeln und Laternen. Entschloßen und mit grimmigen Gesicht stapfen sie weiter, bis sie auf die Straße Richtung Finsterwangener Wachposten kommen. Kurz halten sie an, sehen sich um und sammeln sich. Kurz darauf setzt sich die große, schwer bewaffnete Truppe wieder in Bewegung und marschiert den Düsterpfad entlang. Nun erkennt man auch ein paar Zwerge auf ihren kleinen, stämmigen Ponys, wie auch eine kleine Kolonne Packpferde, welche Baumstämme auf ihren Rücken tragen.

Als nächstes sieht man sie, wie sie im Licht des brennenden Wachpostens anhalten. Dort verharren sie für einige Zeit, während Wachen aufgestellt werden ruhen sich andere Dwarschim aus.

Der Morgen graut, noch immer verweilen die Dwarschim – mittlerweile etwas unruhig – an dem Wachposten, als plötzlich zwei Reiter eintreffen. Kurz berichten sie einem, wohl dem Führer der ersten Truppe, etwas und gesellen sich dann zu den Ausruhenden.
Es verstreicht wieder einige Zeit, bis ein weiterer Reiter angaloppiert kommt. Nach kurzem Gespräch wendet er sich um und reitet den Pfad zurück.

Schon bald hört man das Stapfen von schweren Stiefeln auf dem Boden, kurz darauf sieht man eine weitere Truppe Dwarschim – diesmal gut doppelt so viele, welche hauptsächlich in orange Uniformen gehüllt sind. Bei dem Licht der Sonne erkennt man die Hemden der Neuankömmlinge, welche fast ausschließlich aus dem edlen Fethril zu bestehen scheinen. Goldene Armschoner und Helme blinken ebenso im Sonnenlicht.
Eine beachtliche Truppe Reiter sticht einem besonders ins Auge.

Die Truppen, welche man nun ohne Weiteres als Heer bezeichnen kann, stellen sich in Reihen vor einem Zwerg in grauer Uniform auf. Er spricht mehrere Worte zu ihnen und gesellt sich dann in die Reihe ein.
Dann tritt ein rot gekleideter Dwarschim mit güldenem Hemd vor die Truppen und spricht mehrere Worte, wobei sich ein hochgewachsener Elf dazu gesellt. Der Zwerg in rot vermag nur wenige Worte gesprochen zu haben, als ein hitziges Gespräch zwischen ihm und einigen Reitern entsteht. Nachdem dies beendet ist, spricht – wie bei einem Gebet – der Zwerg in rot zu dem Heer, bis er schließlich sich selbst in die Reihe eingliedert.
Wieder tritt der Dwarschim mit weißem Haar und grauer Uniform hervor. Er schreit laut einen Befehl und das Heer setzt sich in Bewegung. Langsam marschiert es den Düsterpfad entlang, bis es in den Wald einbiegt und begleitet von einem lauten, schallenden Kriegsgesang das Sperrgebiet betritt. Begleitet von einem lauten Gesang

Nur wenige Zeit später erhört man das Schlachtgetöse aus dem Wald, welches aus der Richtung des Friedhofes zu Finsterwangen kommt. Man hört Waffengeklirr, als auch Kriegsgeschreie. Diese Geräusche halten lange Zeit an, bis sie nach und nach abebben. Letztendlich ist es vollkommen ruhig und man vermag nichts mehr zu vernehmen – bis plötzlich Rauchschwaden über dem Friedhof erscheinen. Immer dicker und größer Werden sie, bis man sogar einige Flammen züngeln sehen kann.

Manche vermögen, wieder nach einiger Zeit, erneut Waffengeklirr zu vernehmen, als auch laute, schmerzverzerrte Schreie – wie aus sterbenden Kehlen ...


... nur wenige vermögen zu berichten, nachts eine Truppe wieder gen Brockental marschieren gesehen zu haben.


Zuletzt geändert von Balkazar: 20.08.02, 14:25, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 20.08.02, 09:35 
Ehrenbürger
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Beiträge: 556
Spät des Nachts kehrt auch ein Elf zurück...
seine Kleidung - zerissen, sein gesicht, seine Mimik, sein gnazer Körper spricht was er fühlt...
Trauer... Verzweiflung, Angst...
An seinen Stab geklammert schleppt er sich gen Tempelanlage der Elemente, seine Umgebung scheint er kaum wahr zu nehmen...
Ein dünner Rinnsaal Blut läuft seinen Runengeschmückten und Dreckverschmierten Stab hinab...

Trauer - Entsetzen - Frustration...


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BeitragVerfasst: 20.08.02, 13:36 
Edelbürger
Edelbürger

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Beiträge: 1627
Vereinzelte Jäger oder tapfere Krieger mögen wohl auf ein deutliches Glänzen und Leuchten, in der Nacht wie am tage, aufmerksam werden, dass von den Bergen nahe Finsterwangens ausgeht ... scheinbar reflektiert dort ein glänzender Gegenstand von großer Reinheit das Licht ... ab und an kann man noch ein lautes Brummen, Grollen oder einen deutlich wütenden, verzweifelten Schrei hören, sowie das aufeinander treffen von Metallen ...

Eine kleine Blutspur führt vom Friedhof aus zu den Bergen ...


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BeitragVerfasst: 20.08.02, 14:32 
Edelbürger
Edelbürger

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Beiträge: 1870
noch viele Stunden später sitzt ein Dwarschim an einigen Ruinen im Wald, angelehnt, vor ihm ein Pony und ein Lasttier stehend. Er reagiert nicht, auf kein zwitschern eines Vogels, kein knurren eines Bären...
seine Rüstung ist arg dreckig, wenngleich sie noch recht heile Aussieht... vor seinen füssen liegt ein verbeulter Helm und an der Wand neben ihm steht eine Armbrust angeleht. Nur langsam erhebt er den Kopf, das erste mal nach der langen kalten einsamen Nacht...


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BeitragVerfasst: 20.08.02, 17:13 
Festlandbewohner
Festlandbewohner

Registriert: 11.05.02, 20:14
Beiträge: 20
*ein stämmiger Dwarschim mit dichtem rotem Bart der blutverschmiert auf seiner Brust klebt stapft scheinbar geistesumnachtet und nach wie vor leise Gebete murmelnd durch den Wald*

*Bäume und Büsche streiffen sienen zerbeulten Helm und nur noch bläulich schimmernd ist das heilige Metall seines Kettenhemdes unter einer dichten schicht blut zu erkennen*

*plötzlich stolpert er als etwas "unnatürliches" ihm den Wege versperrt und unsanft landet er auf der Seite als ein dichter schwall dunklen Blutes sich aus den kettengliedern ergiesst*

*den Blick hebend erkennt er dass es sich um einen Bruder handelt der rücklings auf dem Boden liegt und schwer athmet. Nachdem er sich hochgerappelt und den liegenden Bruder, der schwer angeschlagen scheint auf die Beine geholfen hat wird die Welt um ihn herum etwas klarer*

*Aus der ferne dringen noch vereinzelte Rufe udn Schreie durch den Wald und ein dichter Nebel aus undurchdringlichem Schwarz liegt in der Luft in den Mulden des Waldes, einer düsteren Krankheit gleich die sich über den Boden windet*

*Nach Kurzem Wortwechsel stapft er weiter, den gefundenen Bruder schwer stützend. Gemeinsam schleppen sie sich durch das Dickicht viele Stunden lang, immer wieder die Himmelsrichtungen wechselnd einem ungewissen Ziel entgegen.......*


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BeitragVerfasst: 21.08.02, 00:01 
Altratler
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Wer zur Mitte des 8. Zykluses auf der Reichsstraße verweilte, kann mehrere Dwarschim auf dem Weg nach Brockental sehen. Manche stützen verletzte Brüder, einige tragen bewusstlose Körper auf ihren Ponys mit, einige schleppen mit Wunden übersähte Zwerge auf ihren Schultern.

Ein paar schwarze Reiter reiten an ihnen vorbei, doch scheinen sie diese nicht zu beachten. Sie folgen weiter dem Weg, dem Weg nach Brockental.


Zuletzt geändert von Pendrin: 21.08.02, 00:04, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 21.08.02, 00:17 
Ehrenbürger
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Beiträge: 755
in brockental sind nur wenige geblieben sie wachten aufmerkasm auf der mauer. von weitem konnte man die umrisse der zwerge im fahlen fackelschein erkennen

ein noch junger dwarschim in blau und bronzerüste lief die ganze zeit seinen weg entlang der mauer

ab und an trafen sich die wachen und redeten darüber wie gerne sie doch auch bei dieser schlacht dabei gewesen wären doch sei es auch eine wichtige aufgabe zuhause zu wachen

von weitem sah man die dunklen reiter die jedoch nicht näher kamen

als der morgen graute sammelten sich die wachen wieder und erzählten sich die tollen siegesvorstellungen die sie haben

sie werden alle mit erhobenen hämmern und äxten durch das tor ziehn und laut kampfeslieder singen

doch dann kam der augenblick als ein einzelner reiter blutverschmiert mit einem bruder über dem ponny liegend auf das tor zuritt

es trat totenstille ein
schnell öffnete man dem bruder das tor
mah half ihm und dem anderen bruder
man brachte sie in das latzarett

und dann war es bittere wahrheit
es kamen mehr und mehr brüder zurückgelaufen ihre gold und fethrilrüstungen waren blutverschmiert
keiner trug eine erhobene waffe keiner sang lieder nur vereinzeltes schmerzensstöhnen war zu höhren

auch die flammweber kamen zurück. sie kamen zwar zurück jedoch trugen sie nicht mehr stolz ihren stab und ihre rote robe die immer an die macht arkadons erinnert.
sie kamen zurück mit trauer und wut in ihren augen. ihre robe schien ausgebleicht dreck legte sich über das schöne rot. krustiges blut verhing das schöne rot
zerschlissen waren die roben die doch die macht arkadons wiederspeigelten

nach dem die meisten dwarschim im latzaret und anderen betten verteilt waren ging ein kleiner trupp los um den reestlichen verwundeten einen sicheres geleit zurück ins tal zu geben

dort traf man wieder auf die dunklen reiter. diese schienen vor der grossen ehre und dem mut der dwarschim in ehrfurcht erstarrt nur dort zu stehen und sie zu betrachten

es wurden den restlichen dwarschim nach hause geholfen doch sind trotz einer kleinen suche am rande des schlachtfeldes nicht alle dwarschim gefunden

der junge blau und bronzegerüstete zwerg schien trauer in das gesicht geschrieben

heute steht we wieder auf der mauer oben und blickt in die ferne. es ist dunkel und man erkennt nur die umrisse im fahlen fackelschein. er geht wieder den weg den er an jenem tage ging. damals wachte er über das tal heute muss er die schicht einer wache übernehmen.

er schreitet auf der mauer entlang. das tor ist geschlossen. man erkennt im dunkel das treiben vor dem lazarett. das wasser scheint stiller als je zuvor.
die sterne sind hinter dunklen wolken verhangen. am tempel stehen zwei in fethril paltte gerüstete dwarschim. sie halten totenwache. im tal ist keine ruhe eingekehrt. überall sind noch lichter an. überall wird geredet.

bis der tag anbrach war er oben auf der mauer,
hielt den kriegshammer in händen und trug sein blau und bronzerüstung

_________________
Aktion: mehr IG interaktion ... anstatt OG gelaber


Zuletzt geändert von Terus: 21.08.02, 00:35, insgesamt 1-mal geändert.

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