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 Betreff des Beitrags: [Plot] Dunkeltief 2018
BeitragVerfasst: 5.01.18, 20:44 
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Der Auftakt


Zitat:
Als zum Ende des siebten Hellzyklus' das Licht langsam dämmerte, sah man die Korona um den Dorayon in einem Lichterchaos aus vielen verschiedenen Farben explodieren. Als würde eine Großschlacht zwischen Magiern toben, leuchtete es flammend rot, giftig grün, blitzend blau und sämtliche anderen Farben in all ihren Schattierungen auf. Der Blick zum Dorayon wurde schon fast zu einer Augenqual - heller als Fela selbst, ehe er schlagartig schwarz wurde.

Wagte man das Augenmerk auf den schwarzen Fleck nach oben zu richten, offenbarte sich immer mehr ein dunkles Dämmern, das sich vom Inneren des schwarzen Mondes konzentrisch nach außen arbeitete und den gesamten Mond in ein schwarz-bräunlich waberndes Leuchten tauchte. Keine Helligkeit ging von dem dunklen Mond aus und selbst das Leuchten der anderen Gestirne wurde verschluckt.

Tare wurde abermals in tiefste Dunkelheit getaucht. Und die schwarzen Schatten aus dem unscheinenden Licht zogen sich wie Tentakel über das Firmament und verteilten sich über ganz Tare unbestimmten Ziels..


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 Betreff des Beitrags: Re: [Plot] Dunkeltief 2018
BeitragVerfasst: 5.01.18, 20:44 
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Beginn des ersten Dunkeltieftages


Zitat:
Die Kunde des blutenden Auges, das sich wenigen als Nemses vorstellte, erreichte die meisten Bewohner Siebenwinds mittlerweile. Die Dunkelheit machte auch vor den tiefsten Gläubigen Angamons nicht mehr halt und Schwärze hüllte alle ein. Doch gewährte Nemses seinen Schutz über jene, die auf arkanem Wege reisen wollten, solange sie sein Geschenk nicht missbrauchten.

Auffällig mag sein, wie sich im letzten Tageslauf hier und da Wurzeln aus dem Erdreich emporkämpften und als Stolperfallen für die meisten herausstellten. Doch bis auf die aufgebrochenen Böden und die lästigen Behinderungen, scheinen die Wurzeln sich nicht als feindselig herauszustellen.

Zumindest vorerst nicht..


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 Betreff des Beitrags: Re: [Plot] Dunkeltief 2018
BeitragVerfasst: 6.01.18, 15:47 
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Erster Dunkeltieftag - Verlauf


Zitat:
Nach und nach merkten die Geweihten der Sahor und Angamons, wie ihre intuitive Verbindung zu ihren Göttern abriss. Schiere Einsamkeit und das Gefühl des Verlassen-sein erfüllte die Geweihten. Magier konnten ihre arkane Sicht nicht einsetzen und konnten gemäß ihrem Verständnisses für Magie die Knoten, Fäden und Auren ihres Umlandes genauso wenig sehen, wie es ihnen ohne Feuer nicht möglich war zu sehen.

Ungewöhnlich ruhig war es den ganzen Tageslauf über, als Erdbeben die gesamte Insel aufrüttelten und der Boden vielerorts aufbrach. Wurzeln rankten empor und wurden in Windeseile zu peitschenden Tentakeln, die um sich schlugen. Die Schläge der Krieger zerteilten sie in Windeseile, doch wurzelten sich die Einzelteile erneut ein und ein vielfaches der Wurzeln drang aus dem Erdreich empor und peitschten mit ungetrübter Vehemenz weiter um sich. In Brandenstein fand ein Magier die Lösung und konnte die Gefahr für den Moment bannen. Jegliche Ausflüge in die umliegenden Wälder wurden ebenso zu einer Herausforderung, als die Bäume sich entwurzelten und unerwartet alles Lebende angriffen. Auch auf den Wegen schnellten die peitschenden Tentakelwurzeln hervor. Hier und da war sogar ein Gebüsch zum verderbten Leben erwacht.

Und in all dem tauchte ein Zwerg auf, der die Insel für sich beanspruchte. Zwei Tagesläufe hätten allesamt Zeit sich zu ergeben, sonst wird es nicht bei der Insel verbleiben, sondern auch die Seelen aller an sich reißen. Offenkundig war er als die Quelle für all die Verderbnis des Umlandes auszumachen.

Ein kampflustiger und gieriger Ork hatte sich hingegen zur Aufgabe gemacht sämtliche Gegenstände von Wert seiner Kontrahenten für sich in Anspruch nehmen zu wollen. Doch den Moment wo er in Kämpfe geriet, wurde unweigerlich deutlich, dass seine Kampfeslust und sein Heer weitaus bedeutender erschien, als seine Gier. Ehrlos stellt er sich mit einer Überzahl seinen Gegnern, oder rannte mit seinen Errungenschaften lachend weg. Das Blut gefror einem in den Adern, wenn man ein schreckliches "MÜH MÜH" über die Weiten der Insel krächzen hörte.

Indoaich machte in Finsterwangen und in der Burg der Tardukai seine Aufwartung und erinnerte in seiner schneidenden und drohenden Art deutlich, dass ein Kampf zu fechten sei und Lethargie und Abwarten nicht geduldet würde im Antlitz seines Herrn Angamons. Und um seine eigenen Ziele deutlich zu machen, bezwang er ein höheres dämonisches Wesen mit den Tardukai.

Sämtliche Stätten Riens waren unterschiedlich berührt. In Falkensee wurde der Waldgeist vollkommen verdorben und hat seinen Schützling - den prachtvollen Ältesten der Silberhirsche - durch den dämonischen Einfluss bedingt umgebracht. Die kläglichen Überreste des verwelkenden Waldgeistes und des Hirsches wurden von einem Arkadonpriester verbrannt. Als die Spinne im unterirdisch gelegenen Rien-Schrein aufgesucht wurde, fand man nur wenige Hinweise darauf, wie die Schreinwächter Riens agieren werden. Man wählte den tiefen Schlaf und die Ahnungslosigkeit über das was außerhalb der Schreine geschah.

Die schon vor langem verstorbene Majestät Himduir III. Ap Vjer die während der Seuche in Necris umkam, tauchte bei den Nortraven auf Siebenwind auf und schickte seine untoten Vasallen in den Kampf und forderte das Lager für seine Truppen. Doch haben die Nortraven nicht einen Moment daran gedacht das Lager aufzugeben und haben sich mit vollster Inbrunst dem untoten König erwehrt. Kaum konnten sich die Nortraven von dem anstrengenden Kampf gegen das untote Heer erwehren wurden sie von untoten Trollen und Harpyien heimgesucht.


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 Betreff des Beitrags: Re: [Plot] Dunkeltief 2018
BeitragVerfasst: 7.01.18, 19:09 
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Zweiter Dunkeltieftag


Zitat:
Ein Erdbeben erfüllte die Insel, als das aus Tra'avain gefertigte Elfenviertel sich unter dem Einfluss des Zwergendämons erhob. Aus dem Elfenholz geformte Wesen stürzten über die herannahenden Streiter, als mit einem Mal ein haushoher Koloss sich aus den Tra'avain-Überresten erhob und alles was sich ihm in den Weg stellte, wie Stoffpuppen beiseitefegte. Mit Schlägen von scharfen Waffen, konnten Scharten in den Koloss getrieben werden, die zusammen mit dem Feuerelementar, den alchemistischen Feuern und den gespannten Seilen, dazu führten, dass der Koloss erheblich verlangsamt wurde. Das Flammeninferno wurde von einem Arkadonpriester gebändigt und gegen den Koloss gewandt, woraufhin Arkadon seinen Priester mit Wohlwollen als seinen Diener ernannt hat.

Eine unbekannte und verspielte Frau sprach diverse Bewohner in Brandenstein an und forderte sie zum Glücksspiel auf. Gerüchte besagen, dass sich der eine oder andere darauf einließ und die Gespräche über das Glücksspiel hinausgingen.

Der dämonische Ork hat die Orks dazu aufgefordert sich anzuschließen und ihn als Cho zu ernennen. Am Felatag sollte die Entscheidung gefällt sein, sonst haben die Orks mit Konsequenzen zu rechnen und er nimmt sich einfach was ihm seiner Meinung nach zusteht. So wie er sich seine gesamte Ausrüstung mittlerweile einfach genommen hat..

Die Dienerin Xans Nithavela hat fernab vom Trubel die Piraten vor den Auswirkungen des Dunkeltiefs beschützt und den Schrein von Tikal und Parai erfolgreich verteidigt. Der gesamte Hort wurde von den Fischmenschen eingenommen und nur sehr wenige Piraten konnten mit einem Ruderboot mit Nithavelas Beistand in Sicherheit fliehen.

Nemses führte die Streiter gesammelt in die entstehende Festung des Dämonenzwergen. Dort wurden sie kurze Zeit später vom Dämonenork und einer Heerschar aufgesucht und ein Duell zwischen Zwerg und Ork entbrannte, das alle umstehenden in Mitleidenschaft zog. Im letzten Moment konnten die Streiter durch ein Portal von Nemses fliehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: [Plot] Dunkeltief 2018
BeitragVerfasst: 7.01.18, 22:19 
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Der Übergang vom zweiten zum dritten Dunkeltieftag


Zitat:
Die gesamte Nacht über, bis zum nächsten Abend, wir der Kampf zwischen dem dämonischen Zwergen und dem Horwah wüten. An Schlaf ist kaum zu denken, ihr werdet nur erschöpfte Nickerchen halten können, während die Erde in regelmäßigen Abständen bebt. Die Beben sind jedoch deutlich schwächer als zuvor, weshalb die Häuser nicht mehr in Gefahr scheinen.


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 Betreff des Beitrags: Re: [Plot] Dunkeltief 2018
BeitragVerfasst: 10.01.18, 12:13 
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Nachgang zum Dunkeltief

Die rotgewandete Unbekannte


Zitat:
Kaum zwei Zyklen nachdem das Licht des ersten Morgens nach dem Dunkeltief über Siebenwind herein brach, erblickt man einen stolzen Zweimaster, der als das erste Schiff in diesem Jahr den Hafen von Brandenstein verlässt. Zuvor konnte man der Besatzung des Schiffs dabei zusehen, wie sie offenbar in großer Eile letzte Fässer mit Proviant und Waren aus einem nahegelegenen Kontor auf das Schiff hievten. Schließlich gab Kapitän Noras, dessen Gemütszustand beständig zwischen Eile und Euphorie wechselte, den Befehl die Leinen zu lösen, die Segel zu hissen und volle Fahrt in Richtung westliches Festland zu nehmen. Die Hafenstadt Venturia sollte das Ziel sein, seit der Krieg zwischen dem Königreich Cortan und dem verbleibenden galadonischen Reich auch die Hafenstadt Rothenbucht erreicht hat, fährt er als Kapitän der goldenen Seelöwe keine Städte nördlich des Phönix-Gebirges mehr an.

In einer geräumigen Kajüte im Heck des Schiffes sitzt indes eine in einen scharlachroten Umhang gehüllte, hoch gewachsene Frau. Sanft fallen ihr die ebenholzfarbenden Haare über die blasse Haut, während sie durch ein Fenster in Richtung der immer kleiner werdenden Insel späht.

Ein Glückfall war es für sie, dass es ihr gelang einen Weg durch den Irrgarten des Limbus zu finden, der sich jedes Jahr für einen kurzen Zeitraum während der Dunkelheit auftat. Leider begriff sie nur zu schnell, dass sie weder die einzige, noch die mächtigste ihrer Art war, die einen solchen Weg auf das Eiland fand, von den jenseitigen Dienern des Gottes, der sich einst ihr König nannte, ganz abgesehen.

Ihr Plan abzuwarten, bis sich die anderen Dämonen gegenseitig bekämpften und den Menschen einen Hinweis zu geben, auf dass sie im rechten Moment den Sieger bannen würden, erwies sich leider als Fehlschlag. Zwar wurden der alte König sowie der Ork besiegt, doch erwies sich der Dämon der Erde als zu mächtig. An vielen stellen konnte sie auf dem Eiland bereits seinen Einfluss spüren und ihr war klar, dass es nicht lange dauern würde, bis auch er ihren Einfluss spüren würde.
Sie wusste, dass sie keinen direkten Kampf bestehen konnte, weder gegen den verbleibenden Dämon, noch die Horwen, noch gegen die vereinten Sterblichen dieser Insel.

So blieb ihr, nun da auch das Dunkeltief vergangen ist, nur noch die Flucht über das weite Meer. Ein Meer das sie dank einer ganz besonderen Begegnung auf dieser Insel lieben gelernt hat. Schließlich wendet sie sich vom Fenster ab und schreitet durch die Kajüte, bis sie vor einem Schreibtisch mit einer Karte des Reichs ankommt. Von Venturia aus würde sie durch den Süden des galadonischen Reichs ziehen, einer Region die noch weitestgehend von dem Krieg, der den Norden sowie das Königreich Endophal heimsucht, verschont geblieben ist. Keinesfalls wollte sie auch auf dem Festland jene ihrer Art treffen, von denen sie wusste, dass sie zurzeit versuchen jene Städte heimzusuchen, in denen der Glaube an die Viere noch am stärksten ist.

Mit einem Seufzen wendete sie sich von der Karte ab und griff nach Paar Würfeln, mit dem sie in Richtung Tür ging. Ein Seemann, der früher am Tag mehrfach über sie im Würfeln obsiegte, schuldete ihr noch eine Revanche. Mit einem Lächeln und den Würfeln in den Händen schritt sie den Gang hinab, sie würde gewinnen, früher oder später gewinnt sie schließlich immer.


Danke an Edo


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 Betreff des Beitrags: Re: [Plot] Dunkeltief 2018
BeitragVerfasst: 26.01.18, 20:43 
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Zitat:
Nach den Überresten von Himduir, dem dämonischen Orken und der rotgewandeten Frau durch die Bewohner Siebenwinds fandend, scheint der Insel vor allem ein Dämon allgegenwärtig: Das Wurzelgeflecht unter euren Füßen.

Am heutigen Tage spürte ein jeder auf der Insel den gleichmäßigen Herzschlag des Wurzelgeflechts für einige Momente, eine Erinnerung daran, dass der schlummernde Dämonenzwerg, alles andere als untätig erscheint. Doch niemand kam zu Schaden. Selbst Tiere fraßen nur wenige Schritt von den dämonischen Wurzeln entfernt von dem kargen Angebot im Morsan. Letztendlich sprangen nur ein paar Tiere von den Wurzeln davon, als der Boden unter der pulsierenden Vibration leicht erbebte.

Danach kehrte wieder Ruhe ein.


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