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 Betreff des Beitrags: [Event] Der Feldzug des Ronnoch
BeitragVerfasst: 26.04.23, 00:02 
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Zitat:
Der Geruch von brennendem Fleisch erfüllt die nächtliche Luft am Falkenwall, als die Oger unbekümmert und ohne auch nur ein Anzeichen der Reue, ihre gefallenen Toten über einem Feuer braten.
Diese Nacht wird von den Ogern wohl genutzt um sich ihre Wunden zu lecken, um dann mit neuer Kraft diese Steinmauer anzugreifen, die sie von ihrem Land ausgrenzt.
Ihr Land, nachdem die Riesen Tare verließen und sie ihrem Schicksal überließen. Ihr Land das ihnen genommen wurde, als die ersten Siedler auf Siebenwind landeten.
Die meisten Oger, wenn nicht alle möglicherweise, haben dies längst vergessen und wussten nicht mehr das sie vor den Siedlern auf Siebenwind lebten.
Dies änderte sich vor einigen Tagen, als ein großer und kräftiger Oger mit einem stählernen Helm mit Ziegenhörnern verziert, ihnen dies wieder ins Gedächtnis rief.

Die Goblins und Trolle auf der Grünlandseite, scheinen dabei wohl dafür zur sorgen, das die Oger sich so schnell keinen weiteren Angriff gegen den Wall trauen, aber ebenso ist es auch offensichtlich, das die Goblins vorallem, auf dauer keine Wallwache langfristig ersetzen können.
Jeder der noch am Wall weilt, wird dies bemerken und Zeuge davon, wie kurz die Aufmerksamkeitsspanne eines Goblins ist und sie sich schnell langweilen.
Die Trolle hingegen, scheinen die Aufgabe am Wall viel ernster zu nehmen und legen deutlich mehr an den Tag, was man als eine art Disziplin auslegen kann.
Zur fortgeschrittenen Stunde in der Nacht wird das laute Oger geschnarche die Nachtstille stören und dem ein oder anderen den Schlaf erschweren.


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 Betreff des Beitrags: Re: [Event] Oger belagern den Falkenwall
BeitragVerfasst: 29.04.23, 23:31 
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Zitat:
Was bisher geschah:

Ooc: Dies geschah Stunden vor dem Wallevent des 29.04

Nahe des Oger Lagers am Wall:

Alles war eingepackt und der Plan war gefasst. Mit Waffengewalt allein, war gegen die Verteidiger nicht anzukommen und auch wenn die Oger kein Problem damit hatten, ihre gefallenen Kameraden zu fressen, so wollten auch sie so langsam Fortschritte sehen.
Der für seine Art nicht ganz so füllige Oger Schamane, brachte dennoch ein beachtliches Gewicht aufs Floß, so das die Goblins es mit Fässern verstärken mussten, damit es nicht unter dem Gewicht des Ogers sank. Begleitet wurde der Oger Schamane von einigen Kriegern und Schamanen die aus dem Heer der Goblins gestellt wurden. Diese sollten ihn beim Ritual unterstützen.
Im Schutz der Dunkelheit ruderten sie langsam und unauffällig wie möglich am Ugulug Lager vorbei zu den Ruinen Falkensees, wo es nun wichtig war, eine möglichst hohe Plattform zu finden mit der man den Wall noch im Sichtfeld hatte.
Dafür bot sich die alte Wehrmauer des Nordöstlichen Stadtwalls an. Es gab Sicht auf den Wall, genug Platz für das Ritual und das Signal, in Form eines Feuerpfeils, um das Ritual fortzusetzen, war auch gut sichtbar.


Auf der Nordseite des Splitterfelsen:

Einige der gemeinen Goblins, man erwählte gezielt die Goblins die ihre Arbeit besonders langsam oder sich besonders begriffstutzig verhielten, dienten als Köder und wurden zusammen mit einigen Schützen und Kriegern in die tiefen Tunnel des Echsenbaus geschickt. Die Goblins hatten noch einige intakte Bärenfallen die die Schwarzork Schmiede herstellten, als sie damals im Splitterfelsen lagerten. Mit diesem für die Goblins wunderwerk der Technik dürfte der Plan zu ihrer Zufriedenheit aufgehen.

Die Fallen wurden vorbereitet und in das trübe sumpfige Wasser im Eingangsbereich gelegt. Nach den Vorbereitungen standen die Köder-Goblins in der Nähe der Fallen und durften sich keinen Schritt von ihrer Position bewegen. Die Krieger beeilten sich um möglichst schnell die Ranken am Eingang zu zerhacken, nur um sich dann wieder zum Eingang zurück zuziehen. Der Anführer des Trupps befahl den Gemeinen Lärm zu machen um die Echsen anzulocken und tatsächlich...sie stürmten zahlreich hinaus.
Nach Einschätzung des Truppführers, dürften auf die Art die Oger noch ein paar Tage ernährt werden können.

Nach Ende der Schlacht am Wall im Ugulug Lager:

Der Schamane und Anführer der Ugulugs starrte vom Dach der großen Hütte, die einst mal einem Orkhäuptling gehörte zum Geschehen am Wall. Es klang als würden die Oger aus mehreren Katapulten Steine gegen den Wall schleudern. Gestalten rannten den Wall hoch und runter...Gebrüll auf beiden Seiten und viel Kampflärm. Als alles vorbei war, konnte er sehen das einige Verteidiger verwundet waren, der Wall teils beschädigt aber noch nicht durchbrochen und erschöpfte Gesichter.
Gerne wäre er hin zu ihnen und hätte versucht Worte zu finden, die ihnen wieder Mut gaben, doch wagte er es nicht ihnen unter die Augen zu treten.
Dieser Krieg durfte nicht weiter gehen, denn Krieg war es was der Ziegenmann wollte und er bekam ihn seit einigen Tagen sehr üppig serviert.
Sein Freund...wenn er es denn war...kaum kamen ihm diese Zweifel schüttelte der Schamane sie wieder von sich. Er war sein Freund. Er war der einzige von den Menschen der sein Wort hielt von anfang an und als einziger sich um das Wohl der Goblins sorgte. Vielleicht war es Zeit auf den Rat eines Freundes zu hören und die Ohren taub zu halten, für alten sturen Goblinstolz.

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 Betreff des Beitrags: Re: [Event] Oger belagern den Falkenwall
BeitragVerfasst: 29.05.23, 22:16 
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Zitat:
Im Lager der Oger:

Der oberste Krieger der mutierten Goblins, ging durch die Reihen seiner Kämpfer und ließ an Jene die bei der letzten Schlacht besonders tapfer und gut kämpften, eine doppelte Ration Fleisch ausgeben.
„Der Gehörnte“ oder „der Ziegenmann“ wie ihn die Goblins nannten, schickte sie seit Tagen, statt gegen den Wall, vermehrt ins Ödland wo sie gegen Untote und anderes gefährliches Gezücht kämpfen mussten. Goblinkrieger die sich bewährten, wurden entweder mit viel schmackhaftem Fleisch belohnt oder mit einer neuen Rüstung.
Jene Goblins die im Kampf versagten, feige handelten oder wegliefen erwartete etwas anderes...

Nachdem die Belohnungen verteilt wurden, widmete sich der oberste Krieger nun den Bestrafungen. Er machte kein großes Geheimnis daraus, das ihm die Bestrafung mehr spaß bereitete, als die verteilung von Ehrung und Lob.
Die sechs unglücklichen Goblins mussten in eine Grube steigen und dort gegeneinander kämpfen. Die glücklichen Verlierer waren Jene, die im Kampf in der Grube starben. Die Verlierer die überlebten, wurden bei lebendigem Leibe von den Ogern gefressen. Der Gewinner hingegen durfte sich in der nächsten Schlacht erneut bewähren...in der vordersten Reihe...
Zum leidwesen des obersten Goblins, wurden derlei Vorfälle immer seltener, denn die Goblins, trotz ihrer minderen Intelligenz, lernten aus der Lektion des Gehörnten... es gab nur Sieg oder einen qualvollen Tod. Kampferfahrene Goblinkrieger mit solch einer Denkweise, ist genau die art von Armee die der Gehörnte für seinen Angriff auf das Grünland braucht.

Nördlich vom Schlachtenpass:


Endlich trafen sie ein. Der letzte Sippenführer der Trolle, erreichte endlich den verschneiten Berg um am Treffen aller Trolloberhäupter teilzunehmen. Tatsächlich waren alle Vertreter anwesend. Selbst die eigenbrötlerischen Eistrolle waren da und schienen fest entschlossen sich der Sache zu verschreiben. Unabhängig davon was die Menschen, Elfen und Zwerge planten, waren sich die Trolle einig...der Ziegenmann und seine Armee müssen vernichtet werden. Würden die Trolle sich nicht vereinen, so würde im Falle eines Feindessieg eine ausrottung der Trolle durch die vereinten Oger stattfinden.
Durch die Lieferung von vielen Äxten von den Zwergen, war es den Trollen möglich, in kurzer Zeit viele Trolle zu bewaffnen, trotz unterbesetzter Handwerker, welche der verhasste Ziegenmann als Sklaven hielt.
Auch die Sklaven mussten befreit werden, darüber waren sich alle Trolle einig. Jetzt musste sich nur noch ein Anführer etablieren um die Troll Armee anzuführen...


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 Betreff des Beitrags: Re: [Event] Oger belagern den Falkenwall
BeitragVerfasst: 30.05.23, 21:41 
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Zitat:
Diesseits des Falkenwalls
Vor einigen Zyklen am Wall. "Füttährung!" krächtzte es am Wall, als eine alte Goblinfrau mit einer dreckigen Schürze zum Wall schlappte und die Verteidiger mit einer kleinen Ration Nahrung versorgte. "Follänz mähr, müzzänz in lakhär kähen." Mit einem heben der Schultern zogen dann nach und nach einige der Goblins ab, um im Lager noch eine extra Ration zu fassen. Als es auch dem letzten Goblin zu langweilig wurde waren die Goblins alle fort und nur die Trolle verblieben am Wall. Der Zyklus verging und die Bäuche der Goblins hätten längst ausreichend gefüllt worden sein müssen. Zurück jedoch kam wohl keiner von Ihnen mehr an den Wall. Wo waren sie abgeblieben?


Zitat:
Hinter feindlichen Linien
Nur wenige Reisende waren dieser Tage noch auf den Straßen unterwegs. Und so bemerkte auch niemand die kleine Gruppe an Goblins, die ihr murtiertes Fleisch mit dunkelgrünen Fetzen behangen hatten, als sie durch die Berge kamen und sich in den Wald schlugen. Ihr Schritte führten sie leise und recht zügig fort vom Wall in die Wälder zwischen der Ruine Falkensees und dem Lavasee. Dort wurden sie von der einsetztenden Dunkelheit verschluckt. Der mit ihnen ziehende Schamane hatte Mittels einfacher Magie ihre Spuren verborgen und so waren sie unauffindbar. Doch warum hatten sie den Wall passiert? Ihre Gruppe war viel zu klein für einen Angriff. Sie konnte keine wirkliche Bedrohung aufbauen.


Zitat:
Ein Versprechen: Sicherheit
Die Dunkelheit legte sie über das Lager der Ulgulu. Es war eine Nacht mit einem dunklen Mond, verborgen durch Wolken am Himmel. Es könnte noch ein Regen fallen.
Es war der Zeitpunkt auf welchen er gewartet hatte. Seine Leute waren bereit und sie hatte einige Planken vorbereitet. Als die kleinen Gruppen sich sammelten, um ihre Reise zu beginnen richtet er sein Wort ein letztes Mal zu den Geistern. Er bat sie um eine schnelle und sichere Reise. Sie hatten ihm dieses Dunkel geschickt um aufzubrechen. So verteilte er die Tränke, die er erhalten hatte an seine erfahrenen Späher, die den Weg aufzeigen sollten. Die Gruppen reisten mit leichtem Gepäck und hatten die klare Anweisung zusammen zu bleiben. Er hatte das Wort erhalten, dass sie unbehelligt Reisen konnten. Niemand würde sie angreifen. Die die nicht reisen konnte verblieben gut versteckt. Der Stamm konnte hier aber nicht überleben. Es war einfach zu gefährlich. Jetzt oder nie. Die Planken wurden ausgelegt und die erste Gruppe machte sich auf den Weg ins Ödland. Kurz darauf die Zweite, dann die Dritte. Die Dunkelheit schloß sie ein und sie waren fort.


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 Betreff des Beitrags: Re: [Event] Oger belagern den Falkenwall
BeitragVerfasst: 1.06.23, 13:24 
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Zitat:
Ohne auch nur für einen Wimpernschlag die verhassten Oger aus den Augen zu lassen, widmen sich die Trolle einer provisorischen Befestigung der Nord- und Süd Flanke. Einige der Oger konnten sich nicht zurückhalten und stürmten auf die Trolle...ohne Erfolg.
Es scheint als hätten die Stämme der Trolle, sehr starke und tapfere Krieger zur Verteidigung des Walls geschickt und dennoch bleibt es selbst einem Laien nicht verborgen, das die Trolle allein gegen die geballte Kraft des Heeres nicht auf lange Sicht etwas ausrichten können. Dennoch scheint die Ausbreitung fürs erste gestoppt...

Im eroberten Lager der Goblins, ließ der oberste Krieger die alte Hütte des Orkhäuptlings für sich herrichten. Davon träumte der sadistische und nach Blut gierende Goblin seit seiner Kindheit. Herrschen und leben wie ein echter Orkhäuptling und schon bald wird sich alles auf dem Grünland ihm beugen oder, und dieser Gedanke gefiel ihm mehr, sie beugen sich nicht und müssen zusehen wie ihr Vieh und ihre Heime in Flammen aufgehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: [Event] Oger belagern den Falkenwall
BeitragVerfasst: 3.06.23, 16:06 
Ratler
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Zitat:
Hinter feindlichen Linien
Die Wachposten waren verschwunden. Seine Krieger sagten, ein Feind hätte sie geholt. So ein Quatsch, dachte der Schamane bei sich.
Sie waren recht leise gewesen, von daher war das unwahrscheinlich. Doch als am Tor der Ruine ein giftiger Dunst sich zu dem ohnehin schon wiederlichen Mief in der Ruine gesellte, der über die letzten Zyklen aufgezogen war, wusste er, dass sie wohl schon entdeckt waren. Das war nicht gut und würde wohl eine neue Planung erfordern. Sie konnten hier nicht bleiben. Ein Bote wurde geschickt, um die anderen zu warnen, dass ein neues Versteck nötig war. Die kleine Gruppe an Goblins begann sich zu sammeln und ihre sieben Sachen schon wieder zu packen.


Zitat:
Am Falkenwall
In den letzten Zyklen waren die Oger und Goblins damit beschäftigt gewesen die Brücken über den Fluss zu verstärken und weitere einfache Befestigung in Form von Palisaden aufzustellen. Sie hatten nicht vor zu bleiben, aber sie wollten auch nicht überrannt werden. Die Verteidiger hatten ihre gute Position verloren, als der Befehl kam durch das Goblinlager durchzubrechen und dies auch gelang. Die Goblin waren zuvor fortgelaufen, was natürlich sehr gut gepasst hatte, denn so gab es wenige Verluste nur als der Fluss passiert wurde. Wieso die Goblins fort waren, wusste keiner wirklich genau, aber es gab wohl einige Gespräche an deren Ende die Wachen im Ödland für ein paar Tage abgezogen wurden. Diese Chance hatten die Goblins wohl genutzt. Im Endeffekt war es auch egal wo sie hin waren, wichtig war, dass der Wall nun keine große Wehranlage mehr bildete, sondern nur noch eine Flanke sicherte. Jetzt konnte die Oger und die Goblins die Feinde am Wall von allen Seiten angreifen, einkreisen und alle umbringen! Bald scon würde es knackige Elfenschenkel und dazu rasierte Zwergenschädel geben! Lecker!


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 Betreff des Beitrags: Re: [Event] Oger belagern den Falkenwall
BeitragVerfasst: 5.06.23, 16:52 
Ratler
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Zitat:
Am Falkenwall
Gerade als der Ziegenstamm und die Oger ihre Truppen in Bewegung setzen wollten sahen sie den Feind kehrt machen und die Wallanlage verlassen. Ein wenig Verwunderung machte sich breit und die Frage nach einer Finte wurde laut. Doch nach kurzer Unterredung setzte das Heer seinen Weg gen Wallanlage fort. Aus Süden und Norden rückten kleine Verbände vor, um das Torhaus zu nehmen und dem Kern der Armee den Durchgang zu öffnen.

Es waren nur wenige Trolle am Wall verblieben, die keine große Gefahr für das Heer waren. Ihre toten Körper wurde zusammengezerrt und auf Nahrhaftigkeit geprüft. Vorräte konnten am Wall keine gefunden werden, die hatten wohl die Trolle noch weggeschafft. Auch kein leckerer Zwergenschädel oder Elfenohren gab es zu knabbern. Sehr bedauerlich. Nachdem den Kern der Truppe eingetroffen war, machten sie sich an das Befestigen der Position. Bald würde sicher der Ziegenmann kommen und er sollte ein tadelloses Lager vorfinden. Der Wall war bezwungen und das ganze Grünland lag vor Ihnen.

In der Ferne war eine Explosion zu hören gewesen, nichts weiter Wichtiges wohl. Aber die Späher sollten sich das mal ansehen.

[Nächster Termin: 08.06.2023]


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 Betreff des Beitrags: Re: [Event] Oger belagern den Falkenwall
BeitragVerfasst: 6.06.23, 16:10 
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Zitat:
Er zuckte nicht als der Pfeil des Elfen, sein linkes Ohr nur um einen Fingerbreit verfehlte. Verfehlt war zugegeben nicht das richtige Wort, denn der Auenelf wollte den Dämon nur mit einem Warnschuss begrüßen und ihm signalisieren, das die restlichen Elfen in der Amrai bereit waren für ihr Zuhause zu sterben.
Aus den Augenwinkeln sah er nun wie sich der Wächter der Auen entspannte, als der Dämon sich wieder entfernte. Sein Interesse lag ohnehin nicht bei den Elfen, sondern viel mehr galt seine Aufmerksamkeit dem Fluß.

Für den Moment schien tatsächlich jener Herr Fuchs seinem Namen alle Ehre zu machen. Durch die Sprengung der Lavabrücke müsste die Armee über eine Enge verwinkelte Brücke und einer kleinen Furt marschieren und gleichzeitig kämpfen. Kämpfen gegen die befestigten Zwerge auf der Südflanke und die Auenelfen auf der Nordflanke. Zusätzlich die Menschen und ihre Trollfreunde direkt frontal würde die Armee aufreiben.

Zurück im Lager, ließ der Dämon ein Wildpferd schlachten und die besten Fleischstücke an Goblins verteilen, die anschließend als Späher losgeschickt wurden. Sollten sie keinen Weg hinüber finden, werden sie sich einen bauen müssen.


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 Betreff des Beitrags: Re: [Event] Oger belagern den Falkenwall
BeitragVerfasst: 8.06.23, 09:58 
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Am Falkenwall
Nachdem die Streitkräfte in den letzten Tagen am Wall gelagert und ihre Kräfte neu sortiert hatten, konnte man seit dem Beginn des heutigen Tages wieder etwas mehr Bewegung ausmachen.

Die Späher, die das Umland sorgfälltig begutachtet hatten kamen immer wieder mit neuen Informationen und es schien ganz so, als wäre es Zeit nun weiter ins Grünland vorzustoßen. Sehr viel Gegenwehr hatte sich bisher nicht gebildet, die vereinten Kräfte hatten sich hinter einen Fluß zurückgezogen und damit begonnen die Übergänge über diesen zu befestigen. Es würde sich herausstellen müssen, welches der beste Weg über den Fluß sein würde. Bis dahin gab es aber noch Ziele diesseits des Flusses zu besetzten. Und sollten die Zwerge sich ebenso hinter den Fluß zurück gezogen haben, wäre auch das kleine Zwergendorf mit all seinen Schätzen ein gutes Ziel.

Die Truppen wurden noch einmal mit einer frischen Portion Nahrung versorgt. Danach wurden die Verbände gebildet und die Anführer gaben die Befehle aus.


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 Betreff des Beitrags: Re: [Event] Oger belagern den Falkenwall
BeitragVerfasst: 21.06.23, 20:18 
Ratler
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An der Furt, südlich von Avindhrell
Die Stadt war von hier aus zu sehen. Brandenstein lag nur noch einen Gewaltmarsch von hier entfernt. Der Fluss und diese Elfensiedlung erwiesen sich als Problematischer als erwartet. Die Wasser waren für so einen schmalen Bach sehr eilig auf dem Weg zum Meer. Die kleine Furt, Ort von mehr als nur einer Auseinandersetzung war der beste Weg hinüber. Von Dunquelle gab es zwar eine Brücke, doch die Zwege in der Flanke zu haben, war ein Problem. Es war nicht klug diesen Weg zu gehen. Der Braune hatte klug gehandelt als er die Brücke im Norden vernichtet hatte. Ihm halt es Respekt für diese Taktik zu zollen. Es machte den Plan schnell auf die Stadt vorzurücken zu Nichte. Es musste also ein anderer Plan her.

Seine Späher, wenn auch dezimiert kehrten zurück und brachten Informationen über die Lage jenseits des Flusses. Es gab keinen anderen Weg hinüber und das schienen die Brandensteiner Truppen auch zu wissen. Sie hatten das was sie hatten an der Brücke und der Furt zusammengezogen. Hinter ihnen lag freie Land welches nach Brandenstein, Westhever, zur Burg und in den Norden der Insel führte. Fällt die Furt, wird es schwer das Land sicher zu halten. Die Königin war wohl der Ansicht, die Mauern der Burg wären für den Moment die sichersten. Ihre Truppen verstärkten die Wachen seit Tagen schon doch sie wich nicht zurück nach Brandenstein. Das wäre eine Möglichkeit...

In der Einsamkeit der Nacht jedoch ersann er einen anderen Plan. Die Reihen der Verteidiger waren dünn. Sie würden nicht an zwei Fronten kämpfen können. Das hatte sich bereits am Wall gezeigt. Sie mussten also nur an einer anderen Stelle beschäftigt werden und die Furt wäre sein. Seine Späher berichteten ihm von vielen Zielen, doch am Ende war eines geradezu perfekt für sein Vorhaben geeignet. Die Fähre mit den Siedlern, welche den Hafen von Brandenstein ansteuerte war die Gelegenheit auf welche er gewartet hatte. Sie würden keine Seelen opfern um eine Furt zu halten. Die Last ihrer Seelen würde sie brechen lassen würden die Frauen und Kinder sterben für eine Furt. Natürlich war es nicht einfach genug das sie selbst ihren Kopf dafür benutzen, er würde es ihnen auf die Nase binden müssen.

Die Truppen erhielten frische Nahrung und den Marschbefehl. An den Ruinen vergangener Kriege vorbei zogen sie bis an die Furt und warteten auf den Moment zuzuschlagen.


Zitat:
Hinter feindlichen Linien
Der Herr des Krieges war zufrieden gewesen. Auch wenn sie nur noch wenige waren, hatten sie ihre Aufgabe erfüllt. Sie erhielten frische Nahrung und Ausrüstung und wurden wieder forgeschickt. Es galt noch weitere Informationen zu sammeln. Die Stadt war nahe und würde bald noch näher sein. Aber wie sie in die Stadt kommen sollten, musste herausgefunden werden. Dazu gab es eine besondere Beute für denjenigen der es ermöglichte den Braunen zu schnappen. Dieser hatte sie auch in der Burg angegriffen und dann noch die Brücke abgebrannt. Dieser Waldschleicher macht viel zu viel Ärger. Er gab seinen Jungs ein paar der Bolze mit dem Wurmgift. Sie sollten ihn damit lähmen. Dann würde er ihn zum Herrn des Krieges schleifen. Der Plan war geschmiedet, jetzt mussten sie ihn nur noch finden.


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 Betreff des Beitrags: Re: [Event] Oger belagern den Falkenwall
BeitragVerfasst: 2.07.23, 20:41 
Ratler
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Zitat:
Der Belagerungsring Brandensteins
Nach dem unmoralischen Angebot, Leben zu retten oder die Furt, war es etwas ruhiger geworden. Die Truppen des Feindes hatten keinen wirklichen Fortschritt gemacht, auf Brandenstein zu marschieren. Das konnte etwas Gutes sein. Es könnte aber auch bedeuten, dass der nächste Angriff um so schwerer ausfallen würde. Die Truppen des Feindes waren nach wie vor sehr zahlreich und jeder Angriff war eine wirklich Bedrohung. Doch für einige Tage gab es kein Blutvergießen. Es galt die Wunden zu versorgen und sich vorzubereiten. Zweifelsohne würde es der Feind ebenso tun. In jedem Fall konnte man in Brandenstein merken, wie die Anspannung wuchs. Die Schlinge zog sich zu. Wie sollte man diesen Feind besiegen?


Zitat:
Gerüchte aus Claiomhs Wacht
Es gab Berichte über Feind ein der Nähe der Burg. Die Mauern waren dick und stabil. Die Wachen zudem sehr motoiviert die Burg zu halten, beherbergt sie doch eine wichtige Person und damit eine wichtige Kriegsbeute. Es war also eher ruhig um die Burg gewesen, was den ein oder anderen doch überraschte. Es musste aber immer noch ein Weg gefunden werden, der Burg zu helfen, oder von dort Hilfe zu erfahren. Die Goblins und Oger hielten das Land dazwischen. Wie sollte es damit weiter gehen?


Zitat:
Hinter feindlichen Linien
Die letzten Tagen hatten sie damit verbracht die Augen offen zu halten. Es war wahrscheinlich, dass der Braune sich nicht aus der Stadt wagen würde, aber man wusste ja nie. Tatsächlich wurde er mehrfach am Rande der Stadt gesehen, aber nie für lange. Sicher hielt er ebenso die Augen offen. So würden sie ihn nicht kriegen. Er musste hinaus gelockt werden, oder sie müssten hinein gehen. Der kleine, bucklige Goblin hatte sicherlich keine Lust in die Stadt zu schleichen...



Zitat:
Eventfortsetzung am 04.07.2023 um 19:30 Uhr


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 Betreff des Beitrags: Re: [Event] Der Feldzug des Ronnoch
BeitragVerfasst: 6.07.23, 18:32 
Ratler
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Der Fall Brandensteins - ?
Als der Goblin zum Lager zurückkehrte war schon rege Betriebsamkeit eingekehrt. Die Krieger sammelten sich, die Oger hatten ihre klobigen Waffen geschultert und schauten dümmlich umher. Ein paar seiner Stammesbrüder hatte die Gabe das Feuer heraufzubeschwören. Diese hatten bereits einen Kreis gebildete und machten sonderbare Dinge, die er nicht so wirklich verstand. Was er aber wusste war, dass sein Bericht an den Herren des Krieges wichtig war.

Unter einem der Bäume, etwas abseits des Lagers stand der große, kräftige Anführer mit seinem gehörnten Helm. Die letzten Tage hatte er mit seinen Leuten emsig das Umland bereist. Sie waren über Hügel geklettert und durch Flüsse geschwommen. Von den sieben Brüdern, mit welchen er losgezogen war, hatten nur fünf den Weg zurückgefunden. Einer wurde von einem Wolf im Nachtlager gefressen. Ein anderer wurde vom Fluss mitgerissen und kam nicht zurück. Der letzte vermisste war nach einer Flucht vor einem Bären zu beklagen. Am Ende war es das aber Wert gewesen, denn sie hatten einige Informationen mitgebracht.

Er nährte sich demütig und sprach erst als er aufgefordert wurde. Der Anführer der Späher berichtete davon, welche Befestigungen die Stadt aufwies, auch auf der abgewandten Seite. Gleich wie viele Soldaten sie hatten, die Mauern würden ihren Preis fordern bei einem direkten Angriff. Dazu hatten einige der Menschen, darunter auch dieser lästige Braune, einige geheime Passagen versperrt, die für die Goblins ideal gewesen wären. So einfach würde es also nicht werden. Dazu war es um die Burg, wo die Anführerin der Menschen lebte, ruhiger geworden. Sie hatten gezählt und nochmal gezählt. Es fehlten ein paar der Wachen. Wohin genau sie gegangen waren, war nicht rauszufinden.

Der mächtige Anführer fragte ihn nach seiner Meinung. Er wollte wissen, was der beste Weg in die Stadt war. Der kluge Anführer der Späher überlegte kurz und brachte dann hervor, dass das vielleicht gar nicht nötig war. Die Menschen wussten, dass sie keine Chance hatten zu gewinnen. Die Krieger würden sie einfach überrennen, aber die Verluste wären hoch. Der kleine Goblin nahm seinen Mut zusammen und schlug vor, die Menschen einfach zur Aufgabe aufzufordern. Sie mussten bezahlen für ihren Verrat, aber das konnten sie auch ohne, dass die Goblins und Oger sterben mussten. Die Menschen waren meist nicht dumm, daher würden sie wohl eine Verhandlung annehmen. Ihre Angst zu sterben, würde ihnen viel Wert sein. Vielleicht konnten sie so erhalten, was sie forderten.

Der Herr des Krieges nahm das zur Kenntnis und schickte ihn fort. Ob das ein gutes Zeichen war oder nicht war ihm nicht klar gewesen, bis der Herr des Krieges ins Lager kam und einen der Boten kommen ließ. Er sollte an die Brücke reisen und Verhandlungen anbieten. Als dieser eilig fortgelaufen war, wurde einer der älteren, klügeren Sprecher zu Verhandlungen geschickt. Die Forderungen waren schnell formuliert. Tiere, als Nahrung und zur Zucht. Münzen, für den Herren des Krieges und ein Schwert eines blauen Ritters forderte der Aikar ein. Dazu mussten die Menschen den Goblins und den Ogern Land versprechen. Sie würden ein neues Lager gründen und dort in Frieden leben. Die Goblins wählten den Norden, ihre alte Heimat. Die Oger wollten in den Sumpf im Süden der Insel ziehen, dort würden sie ungestört leben können. So war es abgemacht und die Forderungen würden überbracht, nachdem der Einbeinige den Verhandlungen zugestimmt hatte.

Die Verhandlungen liefen schnell und ohne Probleme ab. Die Menschen hatten keine Wahl und stimmten zu. Die Goblins hatten gewonnen! Sie hatten die Menschen besiegt! Sie würden im Norden der Insel eine neue Heimat mit reichhaltigen Wäldern und Tieren finden. Es würde noch viele Winter davon gesprochen werden, da war er sich sicher.

In einigen Tagen würden die Menschen liefern, was versprochen war. Dann würde es Frieden geben.


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 Betreff des Beitrags: Re: [Event] Der Feldzug des Ronnoch
BeitragVerfasst: 7.07.23, 15:29 
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Um Brandenstein herum und bis zur Furt, nahe Dunquell scheinen tatsächlich alle Goblins und Oger fort zu sein. Dennoch wird man Späher vereinzelt ausmachen und bei Seeberg entdecken, das die Truppen sich dorthin zurück gezogen haben.
Weitesgehend scheint das Reisen, halbwegs wieder möglich, auch wenn einem die Wachen der Stadt dazu raten, lieber mit kampffähiger Begleitung die Stadt zu verlassen, da noch immer Gefahr besteht, von kleinen Splittergruppen der Goblins überfallen zu werden, oder von Ogern die trotz Waffenruhe, die Gelegenheit auf Menschenfleisch zu erbeuten nicht ungenutzt verstreichen lassen wollen.

Seltsam ist, das man auf nahezu fast jeder Felswand in der Umgebung des Walls und Greifenwald eine primitive Bemalung sehen kann, die fast überall gleich zu sein scheint. Ein Goblin der die Arme scheinbar gen Himmel reckt zu einer berobten Gestalt empor.

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 Betreff des Beitrags: Re: [Event] Der Feldzug des Ronnoch
BeitragVerfasst: 10.07.23, 18:12 
Ratler
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Der Preis des Friedens

Die Forderungen zu erfüllen war für die wohlhabende Stadt Brandenstein keine große Sache. Schwerer wog die Tatsache, dass diesmal keine heldenhaften Magier, Geweihten oder Krieger aufgetaucht waren, um die Stadt zu retten. Auch das einstmals stolze Heer der Insel Siebenwind unter dem Banner der Baronie, der Ritterschaft der sieben Winde oder sonstwem fehlte. Es war ein schwerer Gang in Demut gegen einen Feind, der für gewöhnlich nichtmal ernst genommen worden wäre, wäre dort nicht ein Dämon gewesen, der die Geschicke lenkte.

Die Stadt konnte gerettet werden. Das Morden hatte ein Ende. Es wurde zumindest für eine Weile wieder Normalität einkehren können in den Straßen, Gassen und umliegenden Ländereien Brandensteins. Sicherlich würde der Herr des Krieges einen neuen Weg finden Ärger zu machen, und so war es auch noch nicht gänzlich ausgestanden. Es gab Kräfte, die noch immer Wege suchten auch dieses Problem aus der Welt zu schaffen, wenngleich die Möglichkeiten sehr begrenzt waren. Aber Zeit wurde gekauft. Und das war gut so.

Als der Kapitän mit erhobenem Haupt den Preis für den Frieden übergab, zeugten nur seine Augen davon, dass er ganz und gar nicht damit einverstanden war. Eine Niederlage war für niemanden einfach zu verdauen, aber der Kapitän, nicht ohne Stolz, hatte schon viele Schlachten siegreich beenden können. Er hatte Rang und Namen, doch war er damit derzeit sehr allein. Formal gab es eine Führung in der Stadt, doch defakto war es aktuell seine Stadt. Die Ritter waren fort. Die Kirche der Viere auch. Die Königin war zur Burg zurückgekehrt und hatte genug mit ihren eigenen Angelegenheiten zu tun. Sie war auch keine wirkliche Hilfe für die Brandensteiner in diesem Konflikt gewesen.

Das alles wusste der kräftige Mann mit dem Ziegenschädel alles. Dieser Sieg über Brandenstein war ausreichend gewesen, seine Worte zu bestätigen und den Goblins ihren Sieg zu geben. Es war Zeit sich nun wieder um die eigenen Angelegenheiten zu kümmern. Aus dem Schatten des Baumes drückte er sich ab, die Übergabe war erfolgt und die Verbündeten zogen mit ihrer Beute davon. Für ihn führte der Weg nun also in den Norden. Es galt ein paar Dinge zu klären und dann, ja dann würde er seiner Natur wieder fröhnen können...

Nachdem der jubelnde Tross der Goblins sich von den Ogern verabschiedet hatte kehrte ein jeder in seine neuen Ländereien zurück. Im Laufe der nächsten Zyklen waren von dem einzisten Konflikt nur noch einzelne Kreaturen zu sehen, die den Anschluß verloren hatten und ziellos umher irrten. Und natürlich waren da die Schäden, die eine solche Armee hinterlässt, wenn sie durch die Lande zieht. Besonders deutlich sollte das alles am Falkenwall werden, hier hatten die Oger wohl besonders schlimm gewütet. Waren doch vor diesem Bollwerk viele ihrer Stammesgenossen verstorben. Sie hatten es sich wohl zur Aufgabe gemacht, dass das so bald nicht wieder passieren sollte...

Am Sumpf und im Norden der Insel kann man in den kommenden Tagen und Wochen beobachten, wie Hütten entstehen und einfache Palisaden errichtet werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: [Event] Der Feldzug des Ronnoch
BeitragVerfasst: 12.07.23, 17:01 
Ratler
Ratler

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Zitat:
Segel am Horizont

Er hatte sich viele Gedanken dazu gemacht, doch sein Entschluß stand fest. Die Ziele, die er verfolgte, konnte er hier nicht erreichen. Die einstmals stolze Insel Siebenwind, mit all ihren Geschichten, Heldentaten, Scharmüzeln und großen Kriegen war nicht mehr das, was sie einst war. Die Menschen hatten ihr den Rücken gekehrt und nur noch wenige Seelen waren hier zu finden. Auch wenn die Goblins und Oger einen großen Blutzoll gezahlt hatten, war das nicht das gleiche. Ihre Seelen waren verkümmert, wertlos. Für seine Zwecke ungeeignet. Es würde etwas brauchen, dass einen Wert in der Waagschale des Schicksals hatte. So wandte er sich eine Gruppe zu, die abseits der Städte lebte, aber für seine Zwecke genau das richtige bereit hielt.

Natürlich wollten sie erst nicht hören, schimpften und warfen ihm vor ein Lügner zu sein, wie es alle seiner Gattung sind. Sie warfen ihm einige tapfte, wenngleich dumme Kriegerseelen zum Fraß vor. Die Ohren öffneten sich etwas, als er diese armen Seelen mit einem Wimpernschlag vernichtete. Ob es aus Angst vor ihm war, oder Respekt, war ihm völlig gleich. Dies war keine Partnerschaft, es war ein Handel. Zugegeben, dieser Handel stand unter einer unausgesprochenen Androhung von Vernichtung, aber das waren Feinheiten der Diplomatie, die hier keine Rolle spielten. Er unterbreitete sein Angebot und stellte seine Forderungen. Für sehr wenig, war er bereit viel zu geben. Aus weltlichem Besitz machte er sich nichts, dazu bezahlte die Rechnung ein anderer. Brandenstein war so gütig hier den Gegenwert zu stellen. Die kritischen Blicke ob des Angebots sah er wohl, aber ignorierte sie. Sie konnte nicht anders als zustimmen, so war es auch gedacht. Es gab nur wenig, was er dem Zufall überließ.

Sie willigten ein. In wenigen Tagen würde er den nächsten Schritt tun, sich weiter in Seinem Namen zu beweisen. Dieses kümmerliche Eiland würde sich selbst vernichten, bald schon. Sein Weg war klar...


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