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 Betreff des Beitrags: [Nachricht] an die Kirche der Viere
BeitragVerfasst: 11.11.19, 17:52 
Edelbürger
Edelbürger
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Registriert: 21.12.15, 13:43
Beiträge: 1522
Eine pedantisch saubere, leicht geschrägte, sehr regelmäßige Handschrift findet sich auf einem Brief an die Geweihtenschaft.

Zitat:
Ehre der Krone!

Am Abend des Felatages wurde ich von Wachen der Burg auf eine Rauchsäule im Ödland sowie mehrere Blitzeinschläge oder diesen ähnelnde Phänomene hingewiesen.
Am Wall angekommen waren dort bereits Streiter vor Ort, die das Phänomen bereits untersuchten.
Folgende Szenerie zeigte sich:
Einige dem Untod unterworfene Oger prügelten auf das Tor ein, das jedoch hielt; vor der Brücke tobte ein sich relativ zügig ausbreitendes Inferno, in das Tiere ohne jede Gemütsregung hinein und hindurch liefen, Feuer fingen und verstarben.
Hinter dem Feuer, tiefer im Ödland, zeigte sich nach einer Weile eine Art Nebel.

Ich wies die Wallwacht an, die Oger mittels Pfeilbeschuss zu erledigen, was diese taten; jedoch erhoben sich die Oger stets aufs Neue. Dabei leuchtete ein fahles Licht aus ihren Brustkörben. Ein Zufallstreffer auf das Zentrum eines solchen Lichtes tötete den Oger endgültig. Später griffen untote Wildtiere an, auch sie konnten auf diese Weise endgültig erlöst werden.
Das Feuer zeigte sich laut den anwesenden Wirkern als "nicht magisch" und wurde so spekulativ dem dämonischen zugeordnet, da jedoch Untote und Feuer zusammen wirkten, konnte nicht entschieden werden, wer dahinter steckte.
Desweiteren konnte Exzellenz Comari eine Art Trugbild um die Untoten erkennen, dieses jedoch nicht näher definieren. Der Gedanke, es mit der Gegendomäne Mens', also dem Alptraumreich zu tun zu haben, wurde jedoch wieder verworfen.
Ein Lachen aus Richtung des Nebels verriet jedoch, dass eine steuernde Kraft hinter den Angriffen stand.

Ein Marinesoldat schloss sich an, berichtete, im Ödland gespäht zu haben und vermeldete eine erhöhte Anzahl untoter Oger.
Da sich vor Ort nichts weiter erreichen ließ, schlug Exzellenz Comari eine Portalreise zur Ewigwacht, dem Sitz der Bruderschaft der Tardukai, vor, um von dort zur Quelle des Feuers zu reisen und diese zu untersuchen. Dies wurde umgesetzt und offenbarte nebst der durch den Soldaten entdeckten Unmenge an Untoten auch einen großen, dunklen Kristall inmitten des Flammenmeeres, das längst ohne Nahrung brannte, und einen Lich, der einen kleineren Kristall in Händen hielt.
Dieser Lich zeigte die üblichen Anzeichen von Wahnsinn, wollte "Verhandeln" und uns "die Unsterblichkeit schenken"; ich lenkte ihn während die Wirker Angriffe vorbereiteten, mit Provokationen ab. Er beschwor mit Hilfe des kleinen Kristalls untote Kreaturen - Tiere, aber auch Oger - herbei, die uns angriffen, während die Wirker das Feuer bis hin zum Kristall senkten. Angriffe auf den Lich ließen sich nicht umsetzen, da dieser verschwand, den großen wie auch den kleinen Kristall zurück lassend.
Letztlich waren alle Kreaturen ausgelöscht, wir standen vor dem Kristall, der Kälte und Bösartigkeit ausstrahlte und eindeutig als dämonisch identifiziert werden konnte, ebenso, dass er keine "Verbindung" zum Lich hatte. Angriffe ließen nur kleine Splitter heraus brechen.
Ein Eiselementar weigerte sich, den Kristall zu berühren um ihn an zu greifen oder ihn zu transportieren, mittels Telekinese ließ er sich jedoch unter großem Aufwand anheben. Eine kurze Beratschlagung ergab, dass es eventuell unklug wäre, ihn nach Brandenstein zu bringen, um ihn in der Kathedrale den Geweihten zu überantworten; möglicherweise zöge er noch ehe wir ihn vor Ort hätten, massiven Ärger an, das in einer Stadt voll Zivilisten mäßig ratsam erschien.
Eine Alternative wurde von Exzellenz Comari gefunden: ein Portal, den Kristall mittels Telekinese hindurch schieben und ihn in Ewigwacht ab zu laden, um ihn dort in das Heiligtum des Einen zu bringen, was die örtlichen Tardukai zu übernehmen bereit waren. Der Stein könnte dort dem Diener Nemses, dem "Schutzherren" des schwarzen Pfades, überantwortet werden, der dämonische Präsenzen und Gegenstände zu verschlingen in der Lage ist. So weit ich das verstanden habe, vernichtet er damit deren Mächte auf sichere, endgültige Weise, was in diesem Falle, so das Wesen dazu willens ist, der beste Plan erschien.

Es ist jedoch zu befürchten, dass der entkommene Lich fortgesetzt sein Unwesen treiben wird -oder es noch weitere derartige Kristalle zu geben vermag.

Eine Kopie dieses Berichtes wird an die Geweihtenschaft überantwortet.

Friede dem Reich,

Knappe Wanderstern
Brandenstein, Claiomhs Wacht

_________________
Inaktiv.


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