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Folgendes, wurde an die Tür, des Hauses Nr. 39 in Falkensee genagelt:
Es ist traurig, aber wahr, der allseits beliebte Flaake Distelstein, seines Amtes ein einfacher Fischer, hat sich seinen Weg in Morsans Hallen gesucht. Flaake war ein sehr lebensfroher und äusserst liebenswerter Mann, er speiste die Armen und Bedüftigen, gab ihnen Kleidung ohne jemals auch nur dafür eine Gegenleistung einzufordern. Deshalb ist es um so schmerzhafter zu hören, dass er laut seinem Testament, den Freitod wählte. Der junge Leopold fand Flaakes Leichnahm in seinem kleinen Fischerladen, wo er allzu gerne bei Schnaps und Fisch aus seiner Jugend erzählte. Seine wirklichen beweggründe für diese Tat werden wir wohl nie erfahren, doch Flaake möchte nicht, das um ihn getrauert wird, er möchte das jeder sein Leben weiter lebt, schmerzhafterweise ohne ihn. Laut Testament soll Leopold seinen Laden weiterführen, da er ihn wie einen Sohn ansah und Leopold, Flaake wie einen Vater. Die Gilde sagt, danke Flaake, für das was du geschaffen hast und was nun von uns weitergetragen und fortgesetzt wird.
Du wirst immer einen Platz in unserem Herzen behalten und dein heiteres Lachen weiterhin in unseren Köpfen erschallen...
Deine eifrigen Gehilfen und Freunde aus der Armengilde zu Falkensee
Darunter ist ein Abdruck einer Hand zu erkennen
Zuletzt geändert von Boldewyn: 26.04.06, 01:53, insgesamt 1-mal geändert.
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