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Aufruhr im Burghof der Burg zu Falkensee.
Gegen Beginn der Dunkelphase betritt oder besser erstürmt eine kleine, dickliche Frau den Burghof. Marschiert an den Wächtern vorbei sie nur jeweils mit einem Nicken begrüßend.
Die kleine Gestallt, den Kopf mit der üppigen Lockenpracht so hoch gereckt, dass der Regen ihr fast in die Nase rinnt, baut sich breitbeinig vor der Treppe auf, welche linke Hand des Tores vom Burghof hinauf führt.
Eine Stimme die das Schreien gewohnt zu scheinen mag schallt scheppernd von den massiven Mauern wieder.
„Siegfried! Caeden! Bei allen Göttern es ist besser wenn ihr da seid!.“
Hochrote Wangen, die Augen in dem sehr pausbäckigen Gesicht glitzern als sie den ruhigen Worten der Wache zuhört.
Zu späteren Zeitpunkt wird eine recht verlegende Anissa Merden den beiden Rittern, wohl folgendes, unter Beteuerung nur den genauen Wortlaut wieder zu geben, ausrichten.
„Wenn sie nicht binnen der nächsten Tage bei ihr zum Essen erscheinen wird ihnen schrecklicheres wiederfahren als sie sich in ihren Alpträumen ausmalen können.“
Nach den zögerlich wiedergegebenen Worten folgt wohl eine sehr genau Beschreibung der herrischen, kleinen Rothaarigen.
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