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 Betreff des Beitrags: [IG] Bauarbeiten in Brandenstein
BeitragVerfasst: 22.08.06, 14:32 
Altratler
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Als die ersten Strahlen Felas zum 5. Hellzyklus den schönen Hafenort Brandenstein auf der kleinen Insel Siebenwind berühren, mag man sehen wie einige junge und etwas ältere Männer beginnen, geschäftig durch die Straßen zu laufen
Aus einem nahe gelegenen Lager schaffen sie einige Kisten heran, aus denen hier und da ein Hammer oder eine Säge herausschauen. Langsam beginnen die ersten Vögel zu zwitschern, und während dessen kann man sehen wie die Männer auch lange Bretter und Holzstämme heran tragen. Stück für Stück wird alles vor dem ehemaligen Handelshaus der Duranths aufeinander gestapelt. Auch mag man einen großen Stapel Glasscheiben sehen. Was damit wohl geschehen wird?

Drei junge Mädchen bleiben stehen, adrett gekleidet, doch wohl einfaches Volk. Kichernd bleiben sie stehen und beobachten das Bauarbeitervolk. Ab und zu ein verstohlener Blick, während die Drei zueinander tuscheln. Einige der jüngeren Arbeiter entledigen sich ihrer Arbeitswesten und Hemden. Langsam werden einige Balken zur Hand genommen und aneinander gelegt, einzelne Gerüste entstehen rund herum um das Haus. Die Linke der drei jungen Frauen zieht einen Fächer hervor. Riitsch! Schon ist er aufgefaltet und sie beginnt sich Luft zu zu wedeln, während sie weiter die Bauarbeiter betrachtet. Immer wieder werden neue Gerüste hinzukommen, bis sie das Haus fast komplett umringen. Von irgendwoher bringt ein etwas dickerer Bauarbeiter einige dicke, große, gefaltete Leinentücher in grauweißer Farbe. Überall sieht man Flecken drauf, brauner Lehm könnte es sein. Aber auch blaue und rote Striche wie von Pinseln sieht man auf den Tüchern. Eines nach dem anderen verteilt er sie an verschiedene Bauarbeiter, welche diese wiederum von außen an die Gerüste hängen. So langsam verschwindet das Gebäude hinter den Vorhängen, bis nichts mehr davon zu sehen ist.

Noch immer tuscheln die drei Frauen zueinander, besonder wenn wieder einer der jungen, freigemachten Bauarbeiter kurz hinter den Tüchern auftaucht, dann wenden sie sich aber herum und gehen weiter ihren Weg. Jene junge Dame mit dem Fächer sieht sich dabei allerdings noch einmal um und.. ein leises Seufzen ist von ihr zu hören, bis sie dann endlich fort sind.

In den kommenden Tagen wird man immer wieder Lärm von Bauarbeitern hören. Lautes Gesäge und Kommandos die einander zugerufen werden. "Hepp! Und hoch damit!", "Achtung!" und andere Rufe werden dazu gehören. Wenn man vorbei geht mag man vielleicht auch hören wie etwas zersplittert und kurz darauf einige Bauarbeiter als Schatten fluchend hinter den Vorhängen hin und her laufen sehen.


Zuletzt geändert von Solos: 22.08.06, 14:33, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 31.08.06, 12:17 
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Ein kleiner Junge, vielleicht gerade einmal 8 Bellum alt, rennt mit einem Ball in der Hand vom Markt aus am Botengebäude vorbei entlang der schmutzigen, grauen und befleckten Stofffassade. Noch immer ist der Baulärm dahinter zu hören. Unaufhörlich dringt er während der Hellzyklen durch die Straßen, mag den ein oder anderen vielleicht bei seiner stillen Arbeit stören. Aus dem Gesäge das man zu Anfang gehört hatte, ist mit der Zeit ein lautes geklopfe von Hämmern auf Stein geworden. Immer wieder hört man es laut Krachen und kurz darauf einen pummeligen, rothaarigen Bauarbeiter mit einer Schubkarre davon fahren, die mit Schutt beladen ist. Immer wieder bleibt er stehen und stellt die Schubkarre ab, um die ockerfarbene, viel zu knappe Hose etwas hinauf und das viel zu kurze Hemd etwas weiter über den Bauch zu ziehen. Offenbar reicht es nicht ganz, denn immer mag man den Bauchnabel des dicken, runden Bauches sehen. Kurz bleibt er noch einmal stehen um sich am Hintern zu kratzen, dann verschwindet er meist mit der Schubkarre hinter der nächsten Ecke.

Gerade als der Junge an der Stoffverhüllung vorbei ist. Ertönt ein lautes, markiges und lang gezogenes "AAAACHTUNG!". Für einen Moment herrscht Stille, nicht einmal die Hämmer hört man mehr Klopfen und es wirkt sogar etwas unheimlich, als mitten während des Hellzyklus plötzlich kein Baulärm mehr zu hören ist. Für den ein oder anderen Bewohner mag es eine kurze Erleichterung sein, unter dem ganzen Lärm einmal etwas Ruhe zu finden, für Andere die sich schon so daran gewöhnt haben, mag es sogar störend sein. Man hört sogar das Bellen eines Hundes im Hintergrund. Wie die Stille vor einem Sturm, liegt das umhüllte Gebäude da, kein Ton dringt von Drinnen nach Draußen. Dann zunächst ein leises Ächzen, das schnell lauter wird. Ein lautes, rumpelndes Krachen von aberhunderten Ziegeln, Gebälk und Steinen die zu Boden fallen. Das Dach sackt ein und eine große, staubige Wolke erhebt sich über dem Haus und wird langsam vom Wind über Brandenstein getragen, bis sie sich auflöst. Ein leises Husten ist von drinnen zu hören. Dann beginnt das gewohnte Klopfen wieder. Gebannt sieht der blonde, kleine Junge noch dorthin wo man gerade noch Teile des Daches über die Gerüste hinwegragen sah. Dann rennt er schreiend mit seinem Ball unter dem Arm davon: "Mama! Mama! Das Dach ist eingestürzt!".

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BeitragVerfasst: 19.09.06, 13:55 
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Viel hat es in der letzten Zeit geredet. Überall haben sich die nassen unbefestigten Sandstraßen in dunkle, rutschige Matschwege verwandelt. Beständig prasselt der Regen auf die Dächer der einzelnen Häuser. Über der sonst so belebten Baustelle ist zu Regenzeiten nur noch wenig zu hören. Ein weißer Stoffteppich wurde über die Baustelle gespannt. Kräftig zogen die Bauarbeiter an den Seilen, als sie die Abdeckung über der offenen Baustelle spannten, so dass sie Straff darüber thronte. Mit der Zeit wurden auch einige Gerüste an den gegenüberliegenden Ecken aufgebaut. Schweres dunkles Holz das mit dicken Bolzen zusammen gehalten wird. Nach oben hin laufen die Balken spitz zu und an ihrer Spitze erkennt man ein Rad über das ein Seil gespannt wurde. Verfolgt man das Seil entlang eines weiteren querangebrachten Balkens bis zu einem weiteren Rad und danach das hinab baumelnde Ende, wird man einen metallernen Haken erkennen können. Ganz offenbar handelt es sich um Krankonstruktion für höher gelegene Bauten. Und immer dann wenn Felas Strahlen die dunklen Regen- und Gewitterwolken durchbrechen kehrt Leben auf der Baustelle ein. Eilig rennen die Bauarbeiter an eine der Ecken der Dachplane und lösen einen Knoten. Mit einem Surren zieht sich das Seil über eine scharfe Balkenkante und die Ecke der Dachplane sackt ab. Einen winzigen Moment später hört man das laute Platschen von Wasser auf der Straße: Flatsch!. Und ebenso... das tiefe Gebrummel eines rotbärtigen Zwergen. Gefluche: Rhazz'targ... unfähige Khaela! Und schon ist der überaus nass wirkende Zwerg zwischen den abschirmenden Stoffbahnen hindurch verschwunden. Triefend von auf ihn herab gelassenem Regenwasser steht er vor einem kleinen Vorarbeiter der kaum einen halben Kopf größer war als der Zwerg selber. Erst Gebrumme von dem Zwerg, dann entwickelt sich ein Streit zwischen den Beiden. Während dessen haben die restlichen Bauarbeiter die vor Regen schützende Plane abgenommen. An den oberen Dachrändern hocken einige Abdecker die rote Ziegel setzen und noch etwas weiter oben an einem mittig hinauf ragenden Gerüst empfangen einige Bauarbeiter einige Glasplatten. Mühsam werden sie an einem Seilende von drei Arbeitern hinauf gezogen, während ein Kranführer den Arm zur Mitte lenkt. Von einem anderen Kran werden einige längliche, dünne Balken heran getragen. Im Quadratmuster werden die einzelnen Glasscheiben zwischen die Balken gesetzt und eine größere, horizontale Glasfläche entsteht.
In den nächsten Tagen wird man noch sehen wie einige Giebeldächer aufgezogen werden. Bis das Dach wohl geschlossen ist. Dann werden die Kräne wohl wieder abgebaut. Kleine Rundfenster wurden in die Giebelwände eingebaut.

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Zuletzt geändert von Solos: 16.12.06, 12:12, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 16.12.06, 12:55 
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Glitzernd liegt die Decke des Schnees auf den Grasflächen. In kleinen Häufchen sind die Pflanzen von der weißen Pracht bedeckt. Hier und da sieht man Eiszapfen von den Dächern herabhängen. Aus einigen Schornsteinen steigt weißer bis dunkelgrauer Rauch hervor, und wäre es Tag, man würde am Kerzenschein in den verschiedenen Häusern erkennen, dass die Leute bei der eisigen Kälte in ihren vier Wänden geblieben sind. Die friedliche Ruhe des Morsans ist eingekehrt, nur noch selten durchbricht das Möwengekreische vom Hafen her die Stille. Selbst auf der Baustelle ist die Ruhe eingekehrt. Seit rechtzeitig vor Morsanbeginn das Dach fertig gebaut wurde, sah man nur noch ab und zu einzelne Handwerker darauf herum klettern, bewaffnet einigen Laternen und ab und zu einer kleinen Statue.

Irgendwann vor einigen Tagen wird die Stille des Morsans aber doch gestört. Eine Horde von letzten Bauarbeitern taucht noch einmal an dem verhüllten Gebäude auf. Einer nach dem Anderen stellen sie sich rings um die mit Stoff behangenen Gerüste herum auf. Der kleine, dickliche Vorarbeiter gibt in markantem Ton Kommando: "So dann wollen wir die Goldene Gabel einmal enthüllen. Nehmt die Stoffbehänge herunter, baut die Gerüste ab und macht hier noch sauber. Die Lehenskanzlerin will keinen Dreck hier sehen. Und jetzt macht euch an die Arbeit." Plötzliches rascheln ertönt durch die näheren Wege, vielleicht sogar hin bis zum Marktplatz. Hier und da kommt ein Schaulustiger des Weges und neobachtet das Treiben der Bauarbeiter. Unter lautem geklapper werden die Gerüste Stück für Stück auseinander genommen und auf einen Karren geladen. Die zwei davor gespannten, braunweiß gescheckten Bernsteiner Ponys scheinen nicht zu ahnen, welche Last sie gleich zu ziehen haben. Immer wieder geht der dicke Vorarbeiter um das Haus herum, prüfend ob alles Recht sein mag. An einigen Stellen sieht man noch wie die Bauarbeiter ihren Dreck der vergangenen Monde wegräumen und noch einmal mit dem Besen alles drum herum sauber machen. Als ein Teil der Bauarbeiter gröhlend Richtung der Taverne am Marktplatz abziehen, verabschiedet sich auch der Rest und zieht zusammen mit dem schwerbeladenen Karren voller Gerüste und Stofflagen zur nächsten Baustelle. Dann kehrt wieder Ruhe ein.

In der zurückgekehrten Stille, hat man nun scheinbar endlich die Zeit, sich in Ruhe das neue Gebäude Brandensteins zu betrachten. An den Ecken des Daches wurden kleine Laternen angebracht welche das Haus stets von allen Seiten beleuchten sobald es dunkel wird. Die Fenster der Wände sind mit feinen Fachwerkbalken in verschiedenen Mustern überzogen, stets an der Krone des Musters eine eingearbeitete Raute tragend. Die Fensterrahmen selbst tragen am Rand in die Scheibe hinein, kleine stilisierte Verzierungen. In den Ecke der Fenster ein Lariseij der scheinbar mahnend in die Umgebung blickt, fast so als wenn er dort wachend über das Gebäude sitzt. Sieht man von aussen weiter hinauf, erkennt man die kleinen Rundfenster. In jeder Giebelwand mag man eines finden. Spiralförmiges Holzstreben die zur Mitte hin in einem Abbild eines Horwahs enden. Auch der Morsan hat an den Fenstern seine Spuren hinterlassen. Kleine Eiskristalle die sich etwas über die Glasfläche ausgebreitet haben. Und tritt man etwas weiter weg von dem Gebäude sieht man von weitem vier Statuen beschwingter La'Fay. Die Bohlen der kleinen Vorterasse scheinen glattgeschliffen und poliert zu sein. Die Holzverstrebung, jeden Schritt im Kreuz eine Raute zu tragen. Endlich scheint es fertig das Haus, nach vielen, vielen Monden.

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