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In den frühen Stunden des 9. Trier ließ ein unscheinbares Bündel sich finden im Garten des Tempels zu Falkensee, nahe der Türschwelle des Ordenshauses.
Das Tuch von hellem blau mag den Finder an die Gewandung eines Diener Astraels erinnern – und bei eingehender Untersuchung wird dieser Eindruck Bestätigung finden.
Diese Robe aber scheint zerschlissen, zerfetzt wie von Peitschenhieben, kaum mehr als ein Lumpenstück, von Kopf bis Fuß beschmutzt von Staub und dunklen, roten Striemen, welche das Leid des einstigen Trägers herausschreien.
Eine nähere Untersuchung wird zeigen, wie sich aus dem Dreck mühsam ein Symbol hervorzuheben scheint – eine Figur, die vage an ein Tier gemahnt, einen Wolf oder Hund vielleicht, und fünf Tränen, dicht unterhalb gelegen. Tatsächlich scheint auch diese „Zeichnung“ durch Blut hinzufügt, doch anders als die übrigen Spuren, heller, frischer.
In der Robe eingeschlagen findet sich zudem ein zusammengerolltes Stück Pergament mit dem gebrochenen Siegel des Ordens der Astraeljünger. Abgeschabt scheint die obere Schicht, doch lässt sich an wenigen Stellen noch erahnen, dass dort eine feine Schrift zu finden war. Lediglich auf der Rückseite des Schriftstücks finden sich noch gut erkennbare Zeilen.
…mein Wissen ist dein Wissen… …mein Wissen ist unser Wissen… …das Wissen im Namen des Allsehenden…
(So geschehen gegen 0 Uhr)
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And who are you, the proud lord said / that I must bow so low? / Only a cat of a different coat, / that's all the truth I know. In a coat of gold or a coat of red, / a lion still has claws, / and mine are long and sharp, my lord, / as long and sharp as yours. And so he spoke, and so he spoke, / that lord of Castamere, / but now the rains weep o'er his hall, / with no one there to hear. Yes now the rains weep o'er his hall, / and not a soul to hear.
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